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Brut...aber wie?

Auch für das Federvieh haben wir hier einen Platz ;-)
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Brut...aber wie?

Beitragvon küken_dani » Mo Mai 03, 2010 18:29

hallo...
ich habe eine frage, ich habe 25 hühner und einen hahn. ich möchte aber gerne nochmehr hühner haben und vorallem kleine küken. jetzt weiß ich nur noch nicht wirklich wie ich es anstellen soll? ich habe erstmal im internet bei google gesucht aber nicht wirklich eine antwort gefunden. ich habe durch das was ich gelesen habe, habe ich im stall erstmal 4 eier liegen gelassen? wenn dann eine henne anfangen zu brüten solte, würde ich nochmal mehr frische einer unter die henne legen...aber wie viele? gehen 30 stück? is das übrhaupt in ordnung?
nachwie vielen tagen fängt den ein huhn normaler weise an zu brüten? und wenn es anfängt solte man es dan in einen stall für sich tun?
wenn die küken danspäter da sind muss ich dan eine wärmelampe aufhängen oder macht die henne es alles alleine...brauche ich mich dan nicht mehr um die küken kümmern wenn die henne es alles selber macht?
brauche ich sonst noch irgend etwas(futter,ect.)
würde mich über tipps freuen danke :)
lg küken_dani
küken_dani
 
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Re: Brut...aber wie?

Beitragvon SHierling » Mo Mai 03, 2010 20:10

Eier (gekennzechnet!) liegen lassen (oder Gipseier) sind schon mal kein schlechter Start. Die Eier, die Du später drunterlegst, solltest Du wiegen, die sollten dem Bruteimindesgewicht Deiner Rasse entsprechen.

Ob sich dann dafür eine zuverlässige Glucke findet, liegt an Deinen Hühnern (und an der Temperatur, und an der Tageslichtlänge, aber das paßt jetzt schon). Je nach Herkunft/Rasse haben die einen starken Bruttrieb - oder Brüten so la la, oder auch gar nicht (Legehennen eher gar nicht). Wenn Du sicher sein willst, besorg Dir eine gute Glucke von einem Züchter (örtlicher RGZV) - aber wenn, dann sofort. Die braucht eine Weile um sich einzugewöhnen (zwei wären besser, die habens leichter), und solange sie Streß haben, setzen sie sich nicht.

Zum Futter: die Hennen brauchen bestes Futter, während sie die Bruteier legen (am besten nicht einfach nur Legekorn, sondern Elterntierfutter!), die Küken hinterher Kükenstarter in einer angemessenen Kükenfutterstation (damit die Hennen nicht drankommen, umgedrehte Kartoffelkiste mit Stein drauf reicht auch). Wenn die Glucke gut führt, reicht das, brauchst Du keine Lampe.

Separieren der Glucken kann man, muß man aber nicht. Kommt auf die Herde an. Vorteil ist, daß die sicherer glucken, und weniger andere Hennen Eier dazulegen, Nachteil ist der Streß für Henne und Nachwuchs beim Wiedereingliedern.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Brut...aber wie?

Beitragvon Kormoran2 » Mo Mai 03, 2010 23:25

Hallo Dani,

da ich schon etliche Jahre das Hobbby meiner Frau mitverfolge kann ich Dir auch ein paar Tips geben, so als angelernter Laie.
Als Anfänger ist es schon mal wesentlich erfolgreicher wenn Du eine Glucke brüten läßt, als wenn Du Dir gleich eine Brutmaschine kaufen würdest. Die kleinen taugen nichts und die großen sind für Dich überdimensioniert. Probleme beim künstlichen Brüten gibt es reichlich.

Wenn Du eine Glucke setzt solltest Du ihr aber nicht 30 Eier zumuten. Da sind dann immer welche, die am Rand auskühlen und so wird insgesamt die Schlupfquote schlecht. Eine große Henne ist mit 6-8 maximal 10 Eiern gut bedient.

Rotlichtlampe brauchst Du nicht, dafür hast Du ja die Glucke. Wenn Du die kleine Familie separat vom großen Hühnerhaufen halten kannst, ist Dir die Glucke dankbar. Dann hat sie weniger Stress. Stress bedeutet totgetrampelte Küken.
Die jungen Küken beobachten, ob der Kot gesund aussieht. Wenn sie leicht blutigen Kot haben, dann sofort zum Tierarzt laufen und mit Medikament gegen Kokzidien behandeln lassen. Kommt häufig vor und ist tödlich. Siehe auch hier: http://lachshuhnzucht-herne.de/index.php?option=com_content&task=view&id=27&Itemid=53
Füttern zunächst Kükenstarterfutter dann Junghennenfutter, gibt es alles in der landw. Genossenschaft. Kein überaltertes Futter vom letzten Jahr andrehen lassen, die Vitamine sind weg!
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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