Hallo,
Mein Name ist Thomas und ich bin neu hier bei euch. Ich hab lange überlegt in welchem Forum ich mich für diese Frage anmelden soll und dann gesehen, dass ihr hier ein eigenes Geflügelforum habt.
Ich habe vor mir Enten anzuschaffen. Keine richtigen Laufenten, sondern eine Kreuzung aus Laufenten und Stockenten. Ich bekomme sie von jemandem aus dem Dorf geschenkt, bei dem sie heuer gebrütet haben. Zum Einen haben wir einen großen Garten und die Enten stören dort niemanden, zum Anderen geht es mir auch ein bisschen um biologische Schädlingsbekämpfung. Ich möchte dass die Enten die Schnecken reduzieren.
Jetzt hab ich eher zufällig ein erstaunliches Gartenbuch namens "Hören was der Garten sagt" gelesen, in dem der Autor Robert Höck über seine Enten schreibt. Er schreibt zum Beispiel, dass eine satte Ente ein schlechter Serienmörder ist und man Enten darum erst am späten Vormittag füttern soll, damit sie am Morgen, wenn die meisten Schnecken unterwegs sind, Hunger haben.
Ok das klingt natürlich sinnvoll und wenn man das im Buch liest auch lustig, weil es einfach unterhaltsam geschrieben ist, aber wie macht man das dann in der Praxis richtig?
Wie viel füttert man dann pro Ente und wann ist es zuviel? Wie kann ich berechnen welchen Futterwert die Schnecken haben und brauchen die Enten anderes Futter wenn sie Schnecken fressen? Zum Ausgleich? Wie ist es Abends? Da wären ja auch wieder Schnecken unterwegs, aber sollen die Enten nicht abends in den Stall?
Bin schon gespannt auf eure Antworten und Erfahrungen,
Vielen Dank Thomas

