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Förderpumpe für Brunnen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Foren-Übersicht ‹ Landwirtschaft ‹ Landtechnikforum

Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fiat 640 DT » So Sep 20, 2009 17:20

Hallöle,

vorab bin ich mir nicht sicher in welche Kathegorie das gehört!

Wir haben 3 Brunnen (Zisteren) wie auch immer man die nennt und unsere Pumpen sind kaputt. Wir hatten immer 2 und die sind jetzt hinn.

Nun hätten wir gerne neue. Wir hatten Pumpen die man unten auf den Boden gelassen hat und die dann hochgepumpt haben.

Entweder bräuchten wir 3 "reinhängepumpen" oder wasmir eingefallen ist eine Pumpe die man oben hinstellt und 3 Schläuche von den Brunnen hingehen lässt. und Nein die muss dann nicht aus 3 auf einmal ziehen, man kann ja umstecken!

Welche Pumpen könntet ihr empfehlen?

Grüße
Grüße Lukas
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fabian » So Sep 20, 2009 19:39

Hi,

ich habe Erfahrungen mit Grundfos Pumpen gemacht und kann über diese Pumpen wenig meckern.
Diese "Unterwasserpumpen" wurden dort eingesetzt, wo das Grundwasser sehr tief war.
Alle paar Jahre (wenn die Leistung schlechter wurde) wurden diese Edelstahl pumpen rausgezogen und in einer Tonne mit Lauge gespühlt um Ablagerungen zu entfernen...
Die " Saugpumpen " haben meines Wissens Probleme mit großen tiefen. Kleines Luftloch und schon sackt die Wassersäule ab
und man muß anschütten...

daher weiß ich nicht, ob das mit einer Pumpe die oben steht funktioniert...

Gruß

Fabian
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon CSW-LNF » So Sep 20, 2009 20:17

Entweder Du nutzt eine Tauchpumpe und schmeißt die in den Tank, den Du leeren willst oder wo Wasser drin ist,
oder Du nutzt ein sog. "Hauswasserwerk" mit Druckkessel. Da baust in die Saugleitung ein Rückschlagventil ein und hast
damit immer Wasser drin zum ansaugen, wenn Du keine selbstansaugende Pumpe hast.
Oder Du verwendest sog. Membranpumpen, welche selber ansaugen und eine gute Durchsatzleistung haben. Sind
aber auch nicht ganz billig.
Diskutiere niemals mit einem ******.
Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter, dann schlägt er Dich mit seiner Erfahrung......
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Michael.stro » So Sep 20, 2009 20:20

wie tief sind den die Brunnen
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fabian » So Sep 20, 2009 21:52

genau, wie tief sind die Brunnen...
und über wieviel m³ sprechen wir?

diese Hauswasserwerk Dinger sind meistens für weniger Wasser gedacht.
die Rückschlagventilte sind mir eher als Fehlerquellen bekannt...

Gruß

Fabian
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Michael.stro » So Sep 20, 2009 22:01

wieviel geld will er den locker machen??

also ich wüste ihm da eine sehr gute tauchepumpe

die heißt spechtenhauser

die kann er dann in jede Zisterne runterlassen wo er sie gerade benötigt

und die sind unkaputtbar die Dinger

die werden auch in Kläranlagen und von der Feuerwehr und in chemiewerken eingesetzt

und bei der grösseren kann er bis Tennisball große Gegenstände durchsaugen

die große soviel ich gehört habe kostet um die 1500 Euro
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Honk81 » So Sep 20, 2009 23:39

Saugpumpen können höchstens bis 8 Meter Förderhöhe eingesetzt werden, ist der Grundwasserspiegel niedriger brauchst du ne Tauchpumpe. Von den kleinen Hauswasserwerken rate ich ab, das is was für jemanden der seinen 100m² Rasen am Wochenende mal wässern will. Auch sitzen da grundsätzlich Kreiselpumpen drauf die ebenfalls nicht nach meinem Geschmack sind da die Literleistung bei steigendem Druck extrem nachläßt. Ich bin großer Fan von Kolbenpumpen da hier die Leistung immer dieselbe ist, die bringen auch spielend ihre 5 Bar und das bei voller Wassermenge außerdem sind die Langsamläufer mit Getriebe nicht so laut. Wir haben hier an zwei Filtern Kolbenpumpen eine von Reckers (vielleicht 10 Jahre alt, 2 1/2 m³ schlägt mittlerweile ziemlich laut weil das Gestänge wohl spiel hat) und eine Osna die wohl eher um die 40-50 Jahre auf dem Buckel hat, haben wir vor 2 Jahren gebraucht gekauft super mit Zufrieden, laufruhig und 3m³ Leistung. Außerdem haben wir noch ne alte Reckers (ich schätze so 60-70 Jahre alt mit Frostschaden daher nicht angeklemmt) die läuft ruhiger als die neue. Eine Kreiselpumpe (allerdings nicht son Spielzeug ausm Baumarkt) steht hier auch noch an nem 3. Filter aber die wird nur genutzt wenn wirklich viel Wasser gebraucht wird, diesen Sommer ist die noch gar nicht gelaufen.

Mit abfallender Wassersäule haben wir gar kein Problem, zwischen Filter und Pumpe sind PE Rohre mit Messingverschraubungen (nicht die Kunststoffverschraubungen nehmen!) Alle Gewinde sind mit Hanf und Neofermit abgedichtet von Teflonband halte ich auf der Saugseite nichts. Wenn du allerdings deine Pumpe von einem Filter auf den anderen Umstecken willst bekommst du bestimmt Probleme mit der Dichtigkeit und damit auch mit fallender Wassersäule also entweder alle Filter zusammen auf eine große Pumpe (die dann aber bei Abnahme von geringen Wassermengen ständig an- und ausspringt) oder je eine kleine Pumpe und dann bei Bedarf zuschalten.

edit: Ohne Kessel können die meisten Kolbenpumpen nicht betrieben werden, der muß dann also vorhanden sein.
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fiat 640 DT » Mo Sep 21, 2009 14:49

Tief sind die Fässer ca. 5 Meter. Breit...tja keine Ahung ca. 2 denke ich mal.

Problem: Da sind so Gullideckel" drauf dir wir nicht immer offen haben bzw. die Pumpen Umhängen wollen.

Mein Vater meinte er könnte die Löcher da drinne auf 15 cm erweitern. Wenn man ne Pumpe in der größe hat könnte man se einfach oben reinhängen.

Also kosten.... mmh... ich denk mal wenns nur eine ist die man umhängt und se wirklich gut ist darf se schonmal 200 kosten, aber max. Sind diese Saugpumpen für oben echt so "Luftlochempfindlich"?
Grüße Lukas
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Honk81 » Mo Sep 21, 2009 16:43

Fiat 640 DT hat geschrieben:Tief sind die Fässer ca. 5 Meter. Breit...tja keine Ahung ca. 2 denke ich mal.

Problem: Da sind so Gullideckel" drauf dir wir nicht immer offen haben bzw. die Pumpen Umhängen wollen.

Mein Vater meinte er könnte die Löcher da drinne auf 15 cm erweitern. Wenn man ne Pumpe in der größe hat könnte man se einfach oben reinhängen.

Also kosten.... mmh... ich denk mal wenns nur eine ist die man umhängt und se wirklich gut ist darf se schonmal 200 kosten, aber max. Sind diese Saugpumpen für oben echt so "Luftlochempfindlich"?


Wenn die Wassersäule abgesackt ist dann saugen die Pumpen nicht mehr an und das passiert nun mal sehr schnell bei Löchern. Bei ner Bekannten ist der Dichtring vom Deckel des Rückschlagventils nicht mehr hundertpro die muß jedesmal neu ansaugen. Es is aber kein Hexenwerk sowas dicht zu bekommen so das nix absackt.

Was anderes: Du hast nen Brunnen oder Fäßer im Boden? Bei Fäßern frag ich mich wie sauber das Wasser ist, kommt da auch Sand oder Laub rein? Wenn ja dann brauchst du schon eher was in Richtung Schmutzwasserpumpe.
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon MF Fahrer » Mo Sep 21, 2009 17:09

http://www.mast-pumpen.de
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fiat 640 DT » Mo Sep 21, 2009 18:00

also es kommt net wirklich viel rein aber sooo sauber ist es nun wirklich nicht.

Hab auch schon Schmutzwasserpumpen gesucht weil die auch mehr Dreck aushalten bzw. net so schnell verrecken!
Grüße Lukas
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon WollF_JDL310 » Mo Sep 21, 2009 19:31

Wenn die Zisterne nur 5 m tief ist, würde ich eine Tauchpumpe ("Reinhängepumpe") nehmen.
Z.B. bei Grundfos nach KP-Pumpentypen schauen.

Allerdings zur Auswahl der richtig dimensionierten Pumpe, muss man in das Datenblatt schauen und es auch verstehen.
Dort ist angegeben, bei welcher Förderhöhe, welche Förderleistung/Fördermenge erbracht wird.

Dazu müsste uns der Treadstarter FIAT 640 DT, aber sagen, welchen Druck er an der Entnahmestelle haben möchte, welche Menge Wasser wohin gefördert werden soll und woher das Wasser kommt (Regenwasser ??)



Zur Vermeidung, dass die Tauch-Pumpe übermäßig Grob-Schmutz ansaugt, ist generell ein Topf unten an der Pumpe, der größere Steine o.ä. abhält, zu verwenden. Ist ohne Topf natürlich ungünstig, wenn ein zB. flacher Stein in die Siebschlitze eingesaugt wird. Dieser verklemmt sich gerne im Förderrad; kann es auch kaputtschleifen.
In unseren ähnlichen Anwendungsfällen, stellen wir oft die Pumpe in ein größeres KG-Rohrstück mit Enddeckel; 20 Ltr.-PE-Eimer geht auch.
Steine und sonstige Festkörper werden nicht mehr angesaugt, allerdings können leichte im Wasser schwebende Blätter o.ä. eingesaugt werden, langfaserige Sachen können eine Pumpe auch verstopfen.
Die Tauchpumpen sind in der Regel mit einem Schwimmer versehen, der das Ein- und Ausschalten steuert.
Der Schwimmer ist so einzustellen, dass der Wasserstand immer oberhalb des o.g. KG-Rohrstückes/Eimers bleibt, d.h. ist so einzustellen, dass er die Pumpe auf Aus stellt, wenn der Wasserspiegel etwa 10 cm über dem KG-Stück/Eimer ist.

Ist diese Zisterne leer, dann muss eben die Pumpe in die andere Zisterne umgehängt werden.

Alternaiv:
Pumpen die man ausserhalb des Brunnens betreiben will, dafür sind die zB. Hauswasserwerke gut:
Hahn auf, Wasser kommt. Billig-Hauswasserwerke ausm Baumarkt sind Murks, rausgeschmissenes Geld. Ersatzblasen meist nicht zu bekommen.

Oder anders:
Soll zB. mit Schalterbetätigung (Ein/Aus) die Pumpe nur bei Bedarf fördern
Schau mal unter: http://www.loebbeshop.de/ecopumpen/pd11 ... egoryId=40
Bei Grundfos die JP-Pumpentypen schauen.
Diese Saugpumpe könnte so verändert werden, dass nacheinander aus den drei Zisternen das Wasser entnommen wird:
Saugseitig einen Dreifachverteiler mit drei zB. Kugelhähnen bauen. Dann drei Saugschläuche (am Besten metallspiralenverstärkt !) mit Rückschlagventil (Fußventil) und Ansaugsieb versehen und an den Verteiler anschliessen. Je einen Ansaugschlauch in die jeweilige Zisterne hängen, dann zwei zuschiebern und aus einer das Wasser absaugen.
Jetzt weiss die Pumpe aber nicht, wann die Zisterne leer ist, und saugt Luft an und muss zum Wiederbetrieb (meist umständlich) wieder entlüftet werden.. Also muss eine Niveausteuerung her. Das sind grob gesagt ein elektrisches Bauteil und drei Kabel mit Niveausonden (pro Zisterne). Jetzt wird es evtl. zu kompliziert bei drei Zisternen.
Oder ein wenig einfacher: Man versieht das Ende der Niveausonden mit einem Stecker, das Niveaurelais mit einer Kupplung und und steckt beim Umschalten auf eine andere Zisterne die Elektroden um.
Oder eben doch noch ganz viel einfacher: Ist eine Zisterne leergenuckelt, hängt man den Schlauch mit den daran befestigten Niveauelektroden in die nächste Zisterne um. Dann kann man sich auch den Dreifach-Saugverteiler einsparen.

Unterwassermotorpumpen zB. die Grundfos SP- Pumpentypen sind zu teuer für diesen Einsatz und meist nur mit 400 Volt versehen (230 Volt mit dickem Kondensator gibts auch) aber auch immer nur mit Niveaurelais und Niveauelektroden zu betreiben.




Aaalso:
Dazu müsste uns der Treadstarter FIAT 640 DT, aber sagen, welchen Druck er an der Entnahmestelle haben möchte, welche Menge Wasser wohin gefördert werden soll und woher das Wasser kommt (Regenwasser ??)
Damit man bessere Tipps angeben kann.


Grüsse
WolFgang
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fiat 640 DT » Di Sep 22, 2009 14:35

Also es handel sich um Regenwasser, Blätter können eig. nicht rein, aber ein paar schaffens immer.
Das größere Problem wird der Dreck vom Dach sein der sich unten ansammelt, deshalb "stelzen" o.a.

WIr wollen eine die man einfach an und aus macht. Wir nehme die nur unter Aufsicht. Aber ein Leersensor wäre natürlich auch gut!
Grüße Lukas
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Honk81 » Di Sep 22, 2009 19:46

Was z. T. haste denn jetzt vor mit der Pumpe? Willst du die Äcker fluten, den Rasen sprengen oder den Kaktus im Wohnzimmer wässern? Pumpen haben unterschiedliche Leistungen selbst wenns der gleiche Pumpentyp ist, einige brauchen auch einen Druckkessel andere wiederum nicht und wenn dein Wasser nicht Pikobelo sauber ist scheiden Kreiselpumpen eh aus genauso wie Kolbenpumpen (die aber wahrscheinlich ein klein wenig länger durchhalten), dann gibts nur Schmutzwasserpumpen und auch da gibts Unterschiede.
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Re: Förderpumpe für Brunnen

Beitragvon Fiat 640 DT » Mi Sep 23, 2009 14:34

also wir wässer damit alle Blumen (glaubt mir bei meiner mutter sind das viele^^), frischen den Ententeiche (Teiche) auf und mehr nicht.
Grüße Lukas
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