Aktuelle Zeit: Di Jun 09, 2026 21:34
LandmädelMr hat geschrieben:Ein Vorteil ist, dass die "Geilstellen" der Pferde von anderen Tieren gefressen werden bzw. die der Rinder von Pferden. Ein weiterer, dass die Parasitenbelastung deutlich reudziert wird, weil die einen Tiere die Parasiten der anderen quasi bei der Aufnahme verdauen. Aufpassen muss man nur etwas bei feuchten Wiesen und Mischbeweidung mit Ziegen/Schafen wegen der Lungenwürmer und Leberegel. Wenn aber beide Tierarten mit Verstand und regelmäßig entwurmt werden und eventuell mit Kalkstickstoff gedüngt wird, ist das kein Problem. Für die Wiese und den Artbestand ist Mischbeweidung auch von Vorteil, da man so Verbiss- und Trittschäden (Pferde sind ja nun wirklich Gift für die Weide) reduziert und der Artbestand durch die verschiedenen Vorlieben relativ gleichmäßig abgefressen wird. Die Reihenfolge wurde von uns je dach Bedarf und "Gefühl" bestimmt. Meiner Erfahrung nach sind Ziegen und Schafe am Schluss das Beste, weil sie alles nochmal richtig sauber fressen, vor allen Dingen auch Heckenausläufer und ähnliches eindämmen.
LandmädelMr hat geschrieben:Wenn du Schafe möchtest, dann brauchst du aber schon jemanden, der mehr als nur drei Gartenschafe hat
Fassi hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich würde meine Schafe nur für Geld hinter Pferden herweiden lassen. Leistungsgerecht versorgen fällt da aus (abgesehen von evtl. ausgewachsenen Hammeln oder güsten Altschafen).
LandmädelMr hat geschrieben: Allerdings würde ich auch niemanden mit kommerzieller Milchschafhaltung fragen, sondern eher einen "Hobby"landwirt/Schafhalter oder den ortszuständigen Schäfer. Oder eben jemanden mit Kühen...

Annegret hat geschrieben:Begründet das Nachweiden mit Schafen ein Unterpachtverhältnis?
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