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Planung eines Holzspalt automatens!

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
Foren-Übersicht ‹ Landwirtschaft ‹ Landtechnikforum

Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Dodge » Mo Apr 26, 2010 17:17

Hallo
Ich bin neu hier im Forum und plane jetzt mir einen Holz-/Sägespaltautomaten zu bauen!
Meine Frage ist was kann ich für die Sägevorrichtung verwenden?
Für das Hydraulikaggregat ist ein Motor mit 5,5kw geplant bleibt also maximal noch ein 5,5kw Motor für die Säge!
Das HYdraulikaggregat leifert ca. 16.5L und soll bei 200bar abgeregelt werden!
Nun frage ich mich was mann sonst noch nehmen kann?
Es sollte komplett über Strom laufen also fällt eine Benzinkettensäge weg!
Weiter stehen noch diese möghlichkeiten zu verfügung:
-HYdrauliksäge(HYdraulikaggregat kann natürlich darafu dann angepaßt werden!)Allerdings teure lösung (Hochdrehender Motor 63cm Schwert...)
-Wippkreissäge (Hmm reichen 5,5kw für 45er Stämme?Denke nicht!)

Was denktr ihr kann man hier machen?
Es sollte sich Preislich im Rahmen von ca.(250-350€) halten damit sich der selbstbau lohnt!
Gibt es noch andere Möglichkeiten?
Für die HYdraulikgibt ist ein 65L Tank geplant!(Falls das für eine Hydraulimotor wichtig sein sollte?
Ich hoffe ich habe jetzt alles!

mfg
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Markus K. » Mo Apr 26, 2010 18:26

Servus Dodge,

hast du bei deiner Preisvorstellung nicht ne Null vergessen?
Hydraulisch betriebene Kettensägen brauchen schon etwas mehr, wie dein Aggregat liefern kann. Häufig wird ein hochdrehender Parker F11 Motor verwendet, mit 5 bzw. 10cm³ Schluckvolumen. Der kleinere begnügt sich dabei mit etwa 40 Liter/Minute, druckmässig würde ich mal sagen 160 - 200 Bar. Der größere wird wohl etwa 80 Liter brauchen, dafür nur den halben Druck. Was anderes würde ich nicht verbauen, dafür geht mit dem die Post ab! Pumpenantriebsleistung ~ 14KW.
Für dein Aggregat mit 16.5L ist der Tank groß genug, aber mit dem brauchst du keine Säge antreiben...
Gruß Markus

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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Dodge » Mo Apr 26, 2010 18:32

Das war mir auch klar!
Wie sieht den das mit Doppelpumpen?
berechnet mann die Pumpen einzelnt und addiert die benötigte Leistung?
Edit:

Ne ich glaub mit dem Hydraulikmotr wird nichts!
Weil ich 16A nur zur verfügung habe!
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Apr 26, 2010 18:38

Wie wäre es denn, die Säge mit nem E-Motor anzutreiben, dann reicht dein Hy-Aggregat fürs Spalten. Strom hast du ja eh da.
Vorschub des Schwertes mit nem kleinen Zylinder und Drossel, dann kannst du den auch dem Stammdurchmesser anpassen.

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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Apr 26, 2010 18:41

Dodge hat geschrieben:Das war mir auch klar!
Wie sieht den das mit Doppelpumpen?
berechnet mann die Pumpen einzelnt und addiert die benötigte Leistung?
Edit:

Ne ich glaub mit dem Hydraulikmotr wird nichts!
Weil ich 16A nur zur verfügung habe!



Die Leistung brauchst du, ob du jetzt ne Doppelpumpe oder ne einfache hast, davon ändert sich ja die benötigte Ölmenge, der Druck und damit auch die Leistungsaufnahme nicht.

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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Dodge » Mo Apr 26, 2010 18:41

JA aber ich brauch doch so min. 10000umdrehungen!
So geläufige Motoren sind doch nur bist 3000
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Markus K. » Mo Apr 26, 2010 18:44

Dodge hat geschrieben:Wie sieht den das mit Doppelpumpen?
berechnet mann die Pumpen einzelnt und addiert die benötigte Leistung?


wenn du die Doppelpumpe mit unterschiedlichen Druck fährst, rechnest du die einzelnen Leistungen aus und addierst sie. Wenn die Drücke gleich sind, dann kannst du die Fördermenge zusammenzählen und die Doppelpumpe als Einzelpumpe betrachten.

gruß
Markus
Gruß Markus

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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Apr 26, 2010 18:50

Dodge hat geschrieben:JA aber ich brauch doch so min. 10000umdrehungen!
So geläufige Motoren sind doch nur bist 3000


Gibt auch Langsamläufer, ansonsten Drehzahl reduzieren durch Untersetzung: zwei Ritzel mit Zahnverhältnis 1:3 und ne gescheite Kette, dann bist du doch bei deinen 1000 U/min. Sowas findest du mit sicherheit für günstiges Geld beim nächsten Altmetallverwerter.

Edit: Mit der Untersetzung erhöst du sogar noch das Drehmoment (Leistung x Drehzahl). Brauchst also nur ein Drittel der angepeilten Leistung. Das kommt dir doch bei der Gesamtleistungsaufnahme deiner Konstruktion auch noch zu Gute.
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Markus K. » Mo Apr 26, 2010 18:56

@Nasenwurzelsepp

...da steht 10.000...

der Parker F11-10 dreht über 11000, der F11-05 sogar über 13000... das sind Kolbenmotoren, andere Bauarten kommen an diese Drehzahlen nicht ran!
Gruß Markus

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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Dodge » Mo Apr 26, 2010 18:57

10.000

MArkus K. war schneller!
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Apr 26, 2010 19:06

Da hab ich mich wohl verguckt. Immer diese vielen Nullen :lol:

Andersherum klappt das natürlich nicht so schön, da habt ihr recht!!! Dann brauchst du mit ner längeren Übersetzung nat. auch wieder mehr Leistung am E-Motor.

E-Motor mit nem großen Blatt wär auch noch ne Möglichkeit, allerdings in den Dimensionen nicht ganz günstig.

Ich weiss ja nicht wie schnell das Ding sein soll, aber wenn du nacheinander sägst und spaltest, könnte es vollhydraulisch klappen.
Das ist aber ehrlich gesagt nichts gescheites.
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Dodge » Mo Apr 26, 2010 19:16

Wieviel leistung brauch ich für nen 800 blatt?
bei 1500umdrehungen?
Ich würde das Teil mit ner rutschkupplung ausstatten!
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Markus K. » Mo Apr 26, 2010 19:21

ein Elektromotor mit 7,5KW sollte reichen, als Rutschkupplung ein Riemengetriebe.
Gruß Markus

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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon Dodge » Mo Apr 26, 2010 19:26

Leider zuviel für ne 16ner Leitung!
ich glaube 5,5kw wäre maximum!
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Re: Planung eines Holzspalt automatens!

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Apr 26, 2010 19:28

Da bist du auch bei ca 6kw, damit das gut klappt.

Rutschkupplung kannst du dir sparen, habs selber so gelöst, dass ich das 700er Blatt an der Brennholzsäge über drei Keilriemen antreibe, das ist die günstigste Überlastsicherung.


Edit: immer ist wer schneller
Zuletzt geändert von nasenwurzelsepp am Mo Apr 26, 2010 19:29, insgesamt 1-mal geändert.
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