• Foren-Übersicht
  • Termine
  • Galerie
  • Chat ()
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ • Suche • Galerie • Kalender • Registrieren • Anmelden
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Sep 03, 2010 23:45

...gut 20 Jahre alter Stall...

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
Antwort erstellen
106 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Foren-Übersicht ‹ Landwirtschaft ‹ Rinderforum

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon Hill Rake » Mo Feb 08, 2010 10:35

Schimmel hat geschrieben:......gut das wir Nordlichter nie sone Sch....eingebaut haben....hab mich immer gefragt, wer sowas kaufen würde...jetzt weiß ich wers war... :mrgreen:

Reini .


Danke Reini, für das Lob :|

Die Harnableitung wäre vom Prinzip nicht mal schlecht - nur die Wartung und Reparatur ist Käse :regen:
Was machen denn die Nordlichter für Führungsschienen oder keine und was passiert mit den Stauseeen von Harn ?

.
...und der Spieler schmähte: Als ich meine Ehrlichkeit verspielt hatte, fing ich an zu gewinnen.
Hill Rake
 
Beiträge: 299
Bilder: 5
Registriert: Fr Nov 28, 2008 11:36
Wohnort: Österreich/Vorarlberg
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon Hill Rake » Mo Feb 08, 2010 10:53

meyenburg1975 hat geschrieben:Bevor Du im Kuhstall was umbaust und anschl. noch anfängst für Jungvieh/Abkalbebereich was rumzudoktern wäre ein Neubau sicherlich die günstigere Variante.
Wenn Du Spaltenboden nimmst, kommst du bei breiten Laufgängen, wie man sie heute machen sollte, nicht um zstl. Schieberentmistung rum, ansonsten wirds schmutzig. Mistaufbau bei Frost fängt bei Spaltenboden eher an als auf planbefestigten Laufgängen

:


Danke Meyenburg für Deine Mühe,

An einen Stallneubau wage ich mich nicht mehr. Ein Stallneubau pro Generation muss reichen.
Die nächsten/letzten 20 Jahre will ich nicht Bankbesuchen, BDM-Wallfahrten und Opfergaben vollbringen, und ich will meiner nächsten Generation nicht den Weg verbauen...mit Stand 2010 nüchternen Stallhüllen...

Es muss ein Anbau/Adaptierung reichen - auch wenn es nur letztendlich ein Kompromiss wird.
Bei einem 20er Stall ist ein händisches Abschieben vertretbar, und der Stallbereich wird so gedämmt, das "Minusgrade" der Vergangenheit angehören, und das ohne "Tropfstein-Zertifikat... :lol:

Ein Kompoststall würde mich auch interessieren. Ich habe bisher nur über einen was gelesen, der streut mit Hackschnitzel7Verschnitt ein.

http://www.landwirt.com/ez/ezdiaversion ... 070265.jpg
http://www.landwirt.com/ez/ezdiaversion ... Liegen.jpg

Momentan füttere ich im Melkstand das KF. mit dem Hill Rake Automaten :lol:
Hier sind halt Gaben von mehr als 2 kg/Melkzeit nicht möglich - darum wäre mit einem KF-Automaten hier sicherlich noch Potential drin.

.
...und der Spieler schmähte: Als ich meine Ehrlichkeit verspielt hatte, fing ich an zu gewinnen.
Hill Rake
 
Beiträge: 299
Bilder: 5
Registriert: Fr Nov 28, 2008 11:36
Wohnort: Österreich/Vorarlberg
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon schimmel » Mo Feb 08, 2010 11:21

....hab doch nur ein wenig Spaß gemacht....
Hill, ich halte nichts von Schiebern, ich plane sie nur ein, weil der Mainstream es so will...Führungsschienen sind bei Frost dicht gefroren, so oder so, ohne Führungsschienen verkanten die Schieber häufig....je nach Mistmenge, Schieberbreite und Laufganglänge.
Der Spaltenboden hat einfach die wenigsten Probleme....wenns taut, fällt die Scheiße wieder nach unten durch und ward nicht mehr gesehen...aber wenns eben so sein soll, dann schieben wird den Mist, homogenisieren ihn und pumpen ihn auch noch um...Technik macht den meisten Bauern Spaß.... :mrgreen:

Reini


Hill Rake hat geschrieben:
Schimmel hat geschrieben:......gut das wir Nordlichter nie sone Sch....eingebaut haben....hab mich immer gefragt, wer sowas kaufen würde...jetzt weiß ich wers war... :mrgreen:

Reini .


Danke Reini, für das Lob :|

Die Harnableitung wäre vom Prinzip nicht mal schlecht - nur die Wartung und Reparatur ist Käse :regen:
Was machen denn die Nordlichter für Führungsschienen oder keine und was passiert mit den Stauseeen von Harn ?

.
Euro schrieb:...."Schweinehund ( porcusklueh)".
Benutzeravatar
schimmel
 
Beiträge: 5242
Registriert: Mi Jan 31, 2007 19:18
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon wäldervieh » Mo Feb 08, 2010 22:36

Mal eine blöde Frage :Warum nicht einfach abschieben mit einem Schild an einem Altschlepper ?Hinter dem Stall ein Gülletiefsilo ?
So machts mein Nachbar schon 38 Jahre !So ein Altschlepperchen hält bei dem Einsatz auch nochmal 10 Jahre durch und kostet 1000 bis 2000 Euro .
wäldervieh
 
Beiträge: 1155
Registriert: So Mär 29, 2009 22:12
Wohnort: heiss ists hier
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon H.B. » Mo Feb 08, 2010 22:56

- 100-facher Energiebedarf
- Stress für das Vieh
- Hoher Zeitaufwand für das Misten
- Kosten eines zusätzlichen Schleppers (wenn auch nur gering)
- Mehr Klauenprobleme durch Staunässe
- Mistspur im Hofgelände
- Mehr Aufwand bei der Euterreinigung.


Alles in allem je nach Betriebsgröße ein Mehrkostenanteil von ca. 5 Cent pro erzeugtem Liter Milch.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 7559
Registriert: Sa Sep 23, 2006 21:54
Wohnort: BW
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon wäldervieh » Mo Feb 08, 2010 23:12

Deine Aussage ist übertrieben!!!
-100 facher Energiebedarf (nicht wenn die Scheisse hinter Stall direkt in die Tiefgrube geschoben wird , das Schlepperchen braucht
2 ltr Diesel /Stunde das macht im Jahr vielleicht bei einmal am Tag abschieben 100 ltr Diesel)
-Stress für das Vieh(Wenn jeden Tag das Schlepperchen rumtuckert gewönnen sich die Tiere ganz einfach dran!)
NeNe 5cent mehr kann nicht sein !
-Mehraufwand bei der Euterreinigung(die Kühe liegen ja in den Liegeboxen und nicht auf der Mistbahn!)
wäldervieh
 
Beiträge: 1155
Registriert: So Mär 29, 2009 22:12
Wohnort: heiss ists hier
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Feb 08, 2010 23:19

H.B. hat geschrieben:- 100-facher Energiebedarf
richtig
- Stress für das Vieh
Würd ich nicht behaupten, die gewöhnen sich dran, gehen genau wie beim Schieber einfach in die Liegebox bzw. im Sommer bei Weidegang nicht relevant
- Hoher Zeitaufwand für das Misten
Naja 2 mal 15min im Winter, 1 mal 15min im Sommer bei Weidegang
- Kosten eines zusätzlichen Schleppers (wenn auch nur gering)
Ja
- Mehr Klauenprobleme durch Staunässe
Mehr als 3 mal fährt der Schieber doch auch nicht?
- Mistspur im Hofgelände
Ja
- Mehr Aufwand bei der Euterreinigung.
warum?

Alles in allem je nach Betriebsgröße ein Mehrkostenanteil von ca. 5 Cent pro erzeugtem Liter Milch.
So viel wirds nicht ausmachen, 5 ct sind bei 1000l Milch/Tag fast 18.000€ Einsparung pro Jahr, ob das hinhaut?


Vorteile:
Unempfindlich gegen Frost, Trockenheit, viel Stroh etc.
Variable Stallgestaltung, Verschiedene Achsen/Laufgangbreiten

Mfg JohnDeere3040
Der trotzdem einen Schieber bevorzugen würde, weil er einfach mehr Komfort bringt und alten Schlepper fahren bei -15° lästig wird
http://www.youtube.com/watch?v=x6krCnZFXuM
Benutzeravatar
JohnDeere3040
 
Beiträge: 2198
Bilder: 12
Registriert: So Jun 15, 2008 12:26
Wohnort: Bayern
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon schimmel » Di Feb 09, 2010 8:35

wäldervieh hat geschrieben:Mal eine blöde Frage :Warum nicht einfach abschieben mit einem Schild an einem Altschlepper ?Hinter dem Stall ein Gülletiefsilo ?
So machts mein Nachbar schon 38 Jahre !So ein Altschlepperchen hält bei dem Einsatz auch nochmal 10 Jahre durch und kostet 1000 bis 2000 Euro .



.....im Flachland muss die Scheiße in der Regel immer einmal umgepumpt werden: keine Hanglage, hoher Grundwasserstand. Ansonsten kann man doch gleich einen Güllekeller mit Spalten drauf bauen....warum erst schieben und dann lagern?

Reini
Euro schrieb:...."Schweinehund ( porcusklueh)".
Benutzeravatar
schimmel
 
Beiträge: 5242
Registriert: Mi Jan 31, 2007 19:18
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon xyxy » Di Feb 09, 2010 10:32

Meist gehen doch solche Entscheidungen einher mit dem Wunsch nach Bestandsvergösserung und Arbeitserleichterung. Ich hab mich die Tage gewundert, wieviele der Kollegen hier (60-200k) jetzt
investieren wollen. In der Regel läuft es auf die Verdoppelung der Kuhzahl hin einhergehend mit neuer Melktechnik darunter vielfach mit Hang zum Rob. Nicht erst 2015 und egal welche Verbandsnähe, da sind sich die Bauern scheinbar einig, ist auch gut so.
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 2383
Registriert: Fr Dez 23, 2005 10:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon H.B. » Di Feb 09, 2010 10:55

JohnDeere3040 hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:- 100-facher Energiebedarf
richtig
- Stress für das Vieh
Würd ich nicht behaupten, die gewöhnen sich dran, gehen genau wie beim Schieber einfach in die Liegebox bzw. im Sommer bei Weidegang nicht relevant
dann brauchts eine zweite Person, ansonsten müssen die Kühe vorher in einen anderen laufgang,/Warteraum getrieben werden.
- Hoher Zeitaufwand für das Misten
Naja 2 mal 15min im Winter, 1 mal 15min im Sommer bei Weidegang
reicht niemals, das geht bei Kleinstbetrieben bis 15 Kühe
- Kosten eines zusätzlichen Schleppers (wenn auch nur gering)
Ja
- Mehr Klauenprobleme durch Staunässe
Mehr als 3 mal fährt der Schieber doch auch nicht?
10x
- Mistspur im Hofgelände
Ja
- Mehr Aufwand bei der Euterreinigung.
warum?
Die Kühe stehen bei 2maligem Abschieben trotz großzügiger Laufflächen 2x am Tag in 5 cm Scheiße. Lass da eine Kuh rindern....

Alles in allem je nach Betriebsgröße ein Mehrkostenanteil von ca. 5 Cent pro erzeugtem Liter Milch.
So viel wirds nicht ausmachen, 5 ct sind bei 1000l Milch/Tag fast 18.000€ Einsparung pro Jahr, ob das hinhaut?
Ich hab geschrieben "je nach Betriebsgröße". Auf die 1000 Liter am Tag dürften die 5 Cent passen, also gut 50 Euro pro Tag. Es muß ein Mehraufwand an Klauenpflege genauso mit eingerechnet werden, wie die Auslagerung von anderen Arbeiten, weil die starre tägliche Arbeit einschließlich Vieh umhertreiben mindestens eine Stunde in Anspruch nimmt.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 7559
Registriert: Sa Sep 23, 2006 21:54
Wohnort: BW
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon Bodenseefarmer » Di Feb 09, 2010 12:49

Ich habe bei meiner Baukostenauflistung den stirnseitigen Wanddurchbruch und das benötigte Tor vergessen.
Lass dir doch vom Schimmel einen Stall bauen, der hat Erfahrungen mit Heu-ställen und Spaltenboden bei mehrmonatigem Dauerfrost.
Bei Spalten muß es immer mal wieder tauen, sonst funktioniert es nicht, habe ich selbst schon bei einigen schweizer Kollegen gesehen. Am Südhang funtioniert es und nur einen Steinwurf entfernt, am Norhand verzweifelt einer mit seinem Aussenklimastall.
Von Tretmist würde ich die finger lassen, ausser du hast ständig Lust Euter zu putzen und dreckige Kühe anzufassen und jede die mal im Melkstand ausschlägt verteilt den Mist ihrer Füße...

Insgesamt bin ich mit dem Tiefstreu sehr zufrieden, wenn ich jedoch neu bauen würde, würde ich auch Liegeboxen einbauen. MIr gefallen die Lely comodus Boxenbügel recht gut, hat jemand Erfahrungen damit?

So nun endlich die Fotos.
Hier seht ihr die Seite des Stalles, die schon umgebaut war. Hier haben die Kühe nur an 3 Stellen, dort wo früher die Übergänge bei den Liegeboxen waren, die Möglichkeit den Liegebereich zu betreten. @Bergschwader: wie du siehst habe ich auch Pfosten in der Liegefläche, das Ausmisten geht mit dem Frontlader jedoch trotzdem ganz gut, nur ca. 5% des Mistes hinter den Pfosten muß pro Ausmistaktion in ca. 2 Stunden Handarbeit ausgeräumt werden. Hier wäre natürlich ein Bobcat die bessere Variante.
CIMG4493.JPG
CIMG4493.JPG (155.38 KiB) 139-mal betrachtet


Auf den nächsten Bildern seht ihr die von mir umgebaute Seite. Die Mauer steht auf dem Sockel der früheren Hochboxen. Von der Mistgangseite her ist die Mauer 50cm hoch, trotzdem steigen die Kühe lieber die Mauer hoch, als dass sie 2m Umweg machen um einen der dafür vorgesehenen Aufgänge zu nutzen.
Wenn man beim einstreuen nicht zu knausrig ist, sind die Euter auch immer recht sauber, leider habe ich einen Drecksau dabei die alle 10 Tage mal ihr Euter direkt in einen frischen Haufen legt. Mit klauen hatte ich noch nicht ein einziges mal irgend welche Probleme, liegt wohl daran, dass die Klauen immer trocken sind und weil ich präventiv gut pflege.
CIMG4499.JPG
CIMG4499.JPG (165.61 KiB) 139-mal betrachtet

CIMG4497.JPG
CIMG4497.JPG (160.46 KiB) 139-mal betrachtet

CIMG4495.JPG
CIMG4495.JPG (153.48 KiB) 139-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Bodenseefarmer am Di Feb 09, 2010 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
Traktorfahren mit Bodenseeblick ist ein Genuss
Bodenseefarmer
 
Beiträge: 683
Registriert: So Okt 28, 2007 20:53
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon JohnDeere3040 » Di Feb 09, 2010 12:51

H.B. hat geschrieben:
JohnDeere3040 hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:- 100-facher Energiebedarf
richtig
- Stress für das Vieh
Würd ich nicht behaupten, die gewöhnen sich dran, gehen genau wie beim Schieber einfach in die Liegebox bzw. im Sommer bei Weidegang nicht relevant
dann brauchts eine zweite Person, ansonsten müssen die Kühe vorher in einen anderen laufgang,/Warteraum getrieben werden.
Nein, wenn der Laufgang gegen Ende eine breiter wird, können die Kühe die nicht in die Liegeboxen gegangen sind, dort am Schlepper vorbeigehen
- Hoher Zeitaufwand für das Misten
Naja 2 mal 15min im Winter, 1 mal 15min im Sommer bei Weidegang
reicht niemals, das geht bei Kleinstbetrieben bis 15 Kühe
Ich brauch solange, um einen stall für 70 Kühe abzuschieben (ohne Hektik, 1mal Liegeboxenreihe, dann 3 mal an der breiteren Stelle vom Futtertisch, inklusive Tore öffnen)
- Kosten eines zusätzlichen Schleppers (wenn auch nur gering)
Ja, kann aber auch zum Güllemixen etc. verwendet werden, kein Tüv nötig
- Mehr Klauenprobleme durch Staunässe
Mehr als 3 mal fährt der Schieber doch auch nicht?
10x
- Mistspur im Hofgelände
Ja
- Mehr Aufwand bei der Euterreinigung.
warum?
Die Kühe stehen bei 2maligem Abschieben trotz großzügiger Laufflächen 2x am Tag in 5 cm Scheiße. Lass da eine Kuh rindern....

Alles in allem je nach Betriebsgröße ein Mehrkostenanteil von ca. 5 Cent pro erzeugtem Liter Milch.
So viel wirds nicht ausmachen, 5 ct sind bei 1000l Milch/Tag fast 18.000€ Einsparung pro Jahr, ob das hinhaut?
Ich hab geschrieben "je nach Betriebsgröße". Auf die 1000 Liter am Tag dürften die 5 Cent passen, also gut 50 Euro pro Tag. Es muß ein Mehraufwand an Klauenpflege genauso mit eingerechnet werden, wie die Auslagerung von anderen Arbeiten, weil die starre tägliche Arbeit einschließlich Vieh umhertreiben mindestens eine Stunde in Anspruch nimmt.
Nein braucht keine Zusatz-AK, immer vor dem Melken, dann geht das, 2*15min a 15 € sind 7,5€, dazu Schlepper a 15€ sind nochmal 7,5€ = 15€ pro Tag


Aber trotzdem hätte ich auch lieber eine Schieberanlage, nur wie soll man die nachrüsten, Laufgangbreite 3-9m Länge 150m? Was kostet sowas?
http://www.youtube.com/watch?v=x6krCnZFXuM
Benutzeravatar
JohnDeere3040
 
Beiträge: 2198
Bilder: 12
Registriert: So Jun 15, 2008 12:26
Wohnort: Bayern
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon H.B. » Di Feb 09, 2010 14:22

Nehmen wir den klassischen Stall ....Kühe rumtreiben, zum Schlepper laufen und misten, Schlepper wieder rausfahren... Bis dahin würde die zweite Partie den Melkstand wieder verlassen. Nachdem die letzten Kühe den Melkstand verlassen haben ... zum Schlepper laufen - misten - Schlepper wieder zurück, Tore öffnen und dann den Melstand waschen - wieder eine zusätzliche Viertelstunde. Das wären am Tag 4 x 15 Minuten (15 Minuten sind schnell rum), und gemistet wurde eigentlich nicht. Wenn man jede Lauffläche nur 2x am Tag mistet, kann man von den Folgen für das Vieh auch nur einmal - da ändert sich nix.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 7559
Registriert: Sa Sep 23, 2006 21:54
Wohnort: BW
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon JohnDeere3040 » Di Feb 09, 2010 15:02

Ja, das stimmt schon was du sagstfür den klassischen Stall, aber wenn der Stall vor 40 Jahren so gebaut wurde, dass er sich optimal mit dem Schlepper misten lässt,
eine Lange Achse, Liegeboxenreihen, von denen es in den Melkstand geht, Futtertisch mit breiterem Laufgang, als Wartehof nach dem Melkstand, danach Quergänge für Jungvieh und Trockene, anschließend Mistplatte/Güllelager, da geht es optimal mit 2 mal Misten a 15 min. Melkstand mit Anschluss an die Grube.
Wenn man jede Lauffläche nur 2x am Tag mistet, kann man von den Folgen für das Vieh auch nur einmal - da ändert sich nix.
Naja also ob man 1 oder 2 mal mistet macht viel aus, immer Sommer mit Weidegang reicht einmal nach dem austreiben.
Wie kann man so einen Stall auf Schieber umbauen? Was taugen eigentlich die Faltschieber bei strohigem Mist?
http://www.youtube.com/watch?v=x6krCnZFXuM
Benutzeravatar
JohnDeere3040
 
Beiträge: 2198
Bilder: 12
Registriert: So Jun 15, 2008 12:26
Wohnort: Bayern
Nach oben

Re: ...gut 20 Jahre alter Stall...

Beitragvon Bodenseefarmer » Di Feb 09, 2010 15:28

JohnDeere3040 hat geschrieben:Was taugen eigentlich die Faltschieber bei strohigem Mist?


Gehen ganz gut, der Abwurf muß halt damit zurecht kommen
Traktorfahren mit Bodenseeblick ist ein Genuss
Bodenseefarmer
 
Beiträge: 683
Registriert: So Okt 28, 2007 20:53
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
106 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Zurück zu Rinderforum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
© 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO
created by stylerbb.net & kodeki