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Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon cbrler » So Mai 09, 2010 20:24

Habe kürzlich auf einer schweizer Internetseite einen Test des Kubota m9540 gefunden. http://www.fat.admin.ch/traktor/Kubota_M9540_d.pdf
Es werden hier sehr viele Messwerte aufgelistet, was sicherlich nicht alleine zu einem guten Schlepper führt, aber ein Teil ist schon.
Und genau nehmen es die Schweizer bestimmt.
Bisher hatte ich bei Kubota die Sorge, dass die Motoren zu durstig sein könnten, was sich bei diesem Test als unbegründet herausgstellt hat. Da schlucken andere mehr.

Was haltet ihr von diesem Test?

Gruss CBRLER
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon Waldbrand » Mo Mai 10, 2010 17:08

Kubota wird meiner Meinung nach unterschätzt.
Es ist ein Traktor aus Japan, nicht zu vergleichen mit Chinesen oder Koreanern.

Gefahren bin ich noch keinen, aber sie machen einen soliden Eindruck.
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon cbrler » Mi Mai 12, 2010 18:32

Kennt sich niemand mit Test´s dieser Art in der Schweiz aus? Wer finanziert die`? Ist das alles Staatlich organisiert? Dort hatte man ja bisher immer noch etwas mehr für Landwirtschaft übrig - von der finanziellen Seite gesehen.

Und dann noch was: Wie sieht es mit der längerfreistigen Ersatzteilversorgung bei Kubota aus. Bekommt man in 15-20 Jahren noch jedes Teil`? Für die Kleinschlepper müsst es da doch eigentlich Erfahrungen geben.

Schönen Gruss

cbrler
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon asgard » Mi Mai 12, 2010 18:55

Moin,

Nun ja, wie man diesen Test beurteilen muss, weiss ich nicht. Allerdings wenn man so will, in wieweit darf man in Deutschland Schleppertests von Fendt usw noch ernst nehmen. Klar, sind es gute Schlepper, aber ich denke mal die großen Konzerne buttern da gut Geld rein, damit ihre neuesten Schlepper gut dastehen. Soviel dazu.

Zurück zu Kubota. Zur Qualität der Japaner würde ich mal folgendes sagen. Im Segment der Kleinschlepper zählen die Kubotas zu den Marktführern, wenn sie die Liste nicht sogar anführen. Und das wird schon was heissen. Mal so ganz nebenbei. Die Vertriebssparte der Firma Krone in Spelle war jahrelang Vertragshändler von Kubota Schleppern. Und ich denke nicht, dass Krone den Käufern irgendwelchen Müll anbieten würde. Ausserdem wenn man mal über den großen Teich schaut, wird man auch feststellen, dass Kubota Schlepper in den USA auch sehr beliebt sind.

Wie schon einer meiner Vorschreiber dargelegt hatte, darf man die Qualität der Japaner nicht mit denen der Chinesen oder Koreaner vergleichen. Klar waren die Japaner gerade in den Anfangszeiten mit Sicherheit qualitativ nicht ganz so wie die Westfabrikate. Aber die Japaner haben ihre Hausaufgaben gemacht und bieten auf Alle Fälle Schlepper auf dem Niveau von Zetor an.

Ich würde mal soweit gehen und sagen, dass jemand der einen günstigen Neuschlepper im Bereich 70-100PS sucht, neben Landini, Mc Cormick, Zetor auch mal einen Blick auf dieses Modell werfen dürfte.

Zu der Ersatzteilversorgung. In 15-20 Jahren wird man mit Sicherheit noch Ersatzteile von den Japanern bekommen.

Nehmen wir mal als Beispiel die Autoindustrie. Da kamen Anfang der 70er Jahre auch die ersten Marken auf wie Mitsubishi, Datsun, Honda usw. Anfangs wurden diese auch mit Skepsis aufgenommen. Klar waren deren Modelle nicht ganz so stabil gebaut wie Mercedes,BMW und Konsorten. Allerdings haben diese Marken ihre Hausaufgaben gemacht und bieten mittlerweile sogar Fahrzeuge an,an deren
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon asgard » Mi Mai 12, 2010 19:04

Qualität unsere Hersteller teilweise nicht mehr rankommen.
Und die Ersatzteilversorgung läuft auch sehr gut. Die Zeiten, wo man 3-4 Wochen auf ein Teil warten muss, sind im Normalfall vorbei. Warum sollte es bei Schleppern anders sein. Es wird bei Kubota ein deutsches oder europäisches Zentrallager geben, wo fast alles lagernd istund über Nacht beim Händler liegt. Falls mal etwas nicht vorhanden ist,so wird es in Japan bestellt und ist auch binnen kurzer Zeit beim Händler. Ist bei Honda usw genauso. Im übrigen kann es auch sein, dass Teile von deutschen Marken mal nicht lieferbar sind. Und wenn es dann so läuft, dass der ET-Lieferant (sind meist Markenexterne Hersteller) immer nur ein Kontingent von z.B. 500 Stück liefern kann, jedoch aber 700 Bestellungen für dieses Teil eintreffen so muss man selbst bei Opel usw mal länger warten. Noch dazu, wer sagt mir, dass z.B. Opel jedes Teil 15-20 Jahre liefern kann.

Man sollte an solche Tests nicht immer nach dem Motto; das ist kein Fendt, Deutz usw, die Messwerte sind nur geschönt, rangehen.

Soviel dazu.

Gruß Tim
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon johndeere8608 » Mi Mai 12, 2010 22:34

cbrler hat geschrieben:Kennt sich niemand mit Test´s dieser Art in der Schweiz aus? Wer finanziert die`? Ist das alles Staatlich organisiert? Dort hatte man ja bisher immer noch etwas mehr für Landwirtschaft übrig - von der finanziellen Seite gesehen.

Und dann noch was: Wie sieht es mit der längerfreistigen Ersatzteilversorgung bei Kubota aus. Bekommt man in 15-20 Jahren noch jedes Teil`? Für die Kleinschlepper müsst es da doch eigentlich Erfahrungen geben.

Schönen Gruss

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Ja klar kenne ich die ART, ist eine Perle in der Schweiz, habe dort in jungen Jahren sogar an Praktikum gemacht, es ist richtig, die wird vom Staat finanziert .Also auf die Tests der ART kann man sich verlassen, ist wirklich Neutral.
Gebe asgard recht, meine sogar, dass Kubota bei den Traktoren bis 80 Ps in den USA sogar Marktführer ist.

Hier noch ein paar Tests von ART http://www.agrartechnik.ch/file/Zeitsch ... 31_ART.pdf


Lg Gruss
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon Malte » Do Mai 13, 2010 18:48

http://www.gartenland.de/opencms/de/use ... sp?id=4566
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon TomDeeh » Do Mai 13, 2010 19:36

Hi ,

und warum soll den jemand kaufen. Für den Preis bekommt man auch renomierte Marken , die einem beim Wiederverkauf sicher deutlich weniger Probleme machen , als ein ausgesuchter Exot.
Soll keine Kritik am Produkt sein . Aber wer in den Markt rein will , muß Kampfpreise machen (Claas hat es vorgemacht ).

Gruß Tom
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon Malte » Do Mai 13, 2010 20:11

TomDeeh hat geschrieben:Hi ,

und warum soll den jemand kaufen.

Weil die Farbe so geil ist. Warum sonst? *lacht*
Außerdem würde so einer designmäßig zu meinem Rasentraktor passen. 8)
Die Haube der neueren Modelle aus dem Eingangslink hat die gleiche Form. :!:
Zuletzt geändert von Malte am Do Mai 13, 2010 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon ihc/ stihl » Do Mai 13, 2010 20:12

moin,
ich möchte mal sagen das kubota trecker herstellt die man durch aus fahren kann.
in dem betrieb in dem ich aus bildung mache werden diese auch verkauft un dich muss sagen das ich noch nie wasa negatives gehört habe.
im gegnteil die leute sind mit dem echt zufriden und hatten noch nie was zu beanstanden.
grade für reitställe oder kleine betribe sind die nicht schlecht.
Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert
http://www.youtube.com/watch?v=2E8E-Afg ... PL&index=5
ich bitte doch meine vielen rechtschreibfehler zu entschuldigen
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon TomDeeh » Do Mai 13, 2010 23:21

Hi ,

die Argumente stimmen alle ! Aber wenn ich mir nen 80er Schlepper für 36k kaufe , dann doch eher keinen Exot.Lieber nen CNH , nen JD5080M oder einen MF. Wenn es unbedingt sein muß auch was von SDF , dann aber in grün.Schon bei nem Valtra oder Lindner ( das sind wirklich gute Traktoren) mußt Du beim Verkauf/Gegengeschäft später Dir anhören , dass Exoten immer billiger gehandelt werden.Welcher Händler holt sich schon gerne ne Standuhr auf den Hof ? Macht den Kubota 10k billiger und er findet seinen Markt !


Gruß Tom
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon karl38 » Mo Mai 07, 2012 17:31

Warum einen Kubota? das kann ich euch sagen. Wegen des Eigengewichtes und der Zuladung. Wir haben versucht bei Deutz Fahr in Deutschland die Genehmigung zu erhalten die Zuladung durch Einzeltypisierung erhöhen zu dürfen. Dies wurde verweigert. Obwohl es allen Firmen bekannt ist, dass fast jeder Bauer beim Fahren mit Geräten das zulässige Gesamtgewicht überschreitet und nur wenige über die Folgen bei einem Unfall nachdenkt.
Daten aus einem Testbericht im "DER fORTSCHRITTLICHE lANDWIRT.
Deutz Agrofarm 410 Eigengewicht 3.750kg. Zuladung 2.350kg 77,9 PS € 57.100,- zulässiges Gesamtgew. 6.100kg
John Deere 5090M Eigengewicht 4.150kg Zuladung 1.950kg 75,1 PS € 56.800,- zulässiges Gesamtgew. 6.100kg
New Holland T5040 Eigengewicht 4.130kg Zuladung 2.370kg 77,5 PS € 59.766,- zulässiges gesamtgew. 6.500kg
Steyr 9085 MT Eigengewicht 4.180kg Zuladung 3.040kg 71,5 PS € 68.200,- zulässiges gesamtgew. 7.200kg

Dabei muß man noch berücksichtigen, dass z.B. beim Agrofarm 410 das Leergewicht auf der Hinterachse 2.060kg beträgt, die max. Achslast hinten nur 3.300 kg ist, sodass die Zuladung auf der Hinterachse nur 1.240kg betragen darf!!!!
Deshalb haben wir im April einen Kubota M9540 gekauft. 99 PS.Mit Fronthydraulik, vollgetankt 3.400kg. Mit Hackfruchtbereifung 9,5 R28 und 270/95R42 Spur 180cm. Im Typenschein ist die Nutzlast an der Hinterachse mit 5800kg eingetragen. Zulässiges Gesamtgewicht 6.800kg
Wir verwenden ihn als Pflegetraktor, sind mit Düngerstreuer und Feldspritze bisher 25 stunden gefahren und haben 88l getankt. Vielleicht zählt er schneller die Stunden, das wissen wir noch nicht, jedenfalls viel Verbrauch kann es nicht werden.
mfg. Karl aus Österreich
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon cbrler » Mo Mai 07, 2012 21:12

Bei deiner Aufzählung haste die Valtra A-Serie vergessen. Die würde auch besser wegkommen dabei als die anderen. Leergewicht ca. 3750kg, zul. Ges. 7000kg -> Zuladung 3250kg.


Ist das die größtmögliche Pflegebereifung, die Ihr montiert habt? Diesselbe Größe hab ich auf meinem IHC 833 momentan auch drauf, und
damit ist bei einer 800 l/15m Spritze eigentlich Schluss(wenn man nicht elendig tiefe Fahrspuren produzieren möchte ). Oder welche Spritzengrösse fährst Du mit dem Kubota?

Bekommt man einen M9540 noch für unter 40k €??
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon johndeere8608 » Mo Mai 07, 2012 22:49

http://www.services.art.admin.ch/trakto ... 9540_d.pdf

nochmals eingefügt, da der Link zuoberst nicht mehr geht.



Vom Verbrauch her glaube ich nicht, dass ein Schlepper in der 100 Ps Klasse bei leichteren Arbeiten nur 3,52 lt die Stunde verbraucht.( Wurde irgendwo oben geschrieben)

Die 3,5lt habe ich mal vor Jahren gemessen mit meinem Deutz 3 Zyl. 35Ps ( Fendt 200s) beim Schwaden mit Pöttinger 3,4m Schwader.

Die Kubota sind meiner Meinung nach aber sehr gute Schlepper was Preis Leistungsverhältniss angeht, gibt in meiner Gegend schon ein paar davon.
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Re: Schleppertest Kubota m9540 in der Schweiz

Beitragvon karl38 » Di Mai 08, 2012 9:59

Hallo Cbrier!

Wir wollten keine größere Pflegebereifung, da wir Zuckerrüben mit Reihenweite 45cm bauen. Unsere Feldspritze ist eine 1000l, 12m breit. Wir füllten sie noch nie voll, da wir uns erst ein passendes Frontgewicht bauen müssen, aber 800 l waren bei der bis vor 3 Tagen herrschenden Trockenheit kein Problem.

Der Preis wird ungefähr bei € 43.000.- liegen, mit Fronthydraulik, Klimaanlage und Luftsitz. Genau kann ich dir das nicht schreiben, weil wir noch zusätzliche Hydraulikanschlüsse, Lichverbreiterung Zwillingsbereifung und noch ein paar Kleinigkeiten dazu haben und der Preis als Gesamtsumme steht.

Was den Verbrauch betrifft, ich würde es auch nicht glauben. Tatsache ist, wir haben den Traktor mit 4.5 Stunden laut Stundenzähler übernommen, vollgetankt und beim Tachostand von 29,5 Stunden 88 l Diesel nachgetankt. (Vielleicht hat mein Sohn nicht vollgefüllt?!!) Beim nächsten tanken wissen wir vielleicht mehr.

Den Valtra habe ich deshalb nicht erwähnt, weil er in diesem Test nicht vorkam.
mfg. karl
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