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Anwendung von Korn Kali von K+S

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon Marco K. » Mi Mai 15, 2019 21:09

Hallo
Habe ein paar Fragen zu Korn Kali
Denn ein Bekannter hat einen Scheunenfund mit einem Sack Kornkali entdeckt und mir gegeben

Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege! :D

Also Kornkali ist ein reiner Kalidünger mit dem Spurenelement Magnesium und Schwefel z.b. für Raps !?
Ich kann den Dünger auf Grünland und sonstigen Ackerkulturen verwenden, auch könnte ich es in der Gieskanne auflösen ( da es voll wasserlöslich ist steht auf dem Sack ) und zb. Über Kohl und ähnliches Gemüse gießen!?
Kornkali enthält KEIN Stickstoff und Phosphor!?
Kornkali beeinflusst nicht den phwert des Bodens!?



So das ist Mein Wissen soweit ich recherchiert habe, stimmt das so wie ichs geschrieben habe? Und dann noch die wichtigste Frage an euch, am Sack sind dt/ha angegeben ,müsste ich dann auf Quadratmeter runterrechnen, weil habe nichtmal 1ha :roll:

und gilt bei dem Dünger "weniger ist mehr"!? :mrgreen:
HOBBYlandwirt ,der Zierpflanzengärtner gelernt hat! Meine Wirtschaftsfläche ist 200m2 groß und ich baue für Mich interessante landwirtschaftliche Nutzpflanzen in kleinen Parzellen an :mrgreen:
Marco K.
 
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon Lonar » Mi Mai 15, 2019 21:21

Empfohlen werden max 200kg K pro ha und Gabe. Also 500kg/ha Korn Kali.
1dt = 100kg
Kann für fast alles benutzt werden außer für Kartoffeln, weil die Kaliumchlorid empfindlich sind.
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon yogibaer » Mi Mai 15, 2019 21:48

Für sehr viele gärtnerische Kulturen ist Korn-Kali wegen des Chloridgehaltes nicht zu empfehlen.
Gruß Yogi
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon jak » Mi Mai 15, 2019 22:20

Die Nährstoffe im Dünger sind wasserlöslich. Mit Kornkali auflösen in der Gieskanne wirst du schlechte Erfahrungen machen.
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Hä!

Beitragvon adefrankl » Mi Mai 15, 2019 23:12

jak hat geschrieben:Die Nährstoffe im Dünger sind wasserlöslich. Mit Kornkali auflösen in der Gieskanne wirst du schlechte Erfahrungen machen.

Nachdem die Nährstoffe Wasserlöslich sind, was soll dann das grundsätzliche Problem beim Auflösen sein. (abgesehen davon, dass man in der Gisskanne schlecht rühren kann, und ohen Umrühren dauert das Auflösen extem lange).
Ansonsten Umrechnung: 1 dt ha sind 10 g/qm. Und bei Kali ist eine echte überdüngung nicht so schnell möglich. Zur Orientierung. Als Gute Bodenversorgung gelten 15 mg/kg (K2O) und 1 mg/kg entspricht etwa 50 kg/ha K2O.Das heisst etwa 750 kg/ha K2O. 50 kg Kornkali enthalten 20 kg K20. D.h. entspricht den BodeZweifel einmischen und vorsichtig bei chloridempfindlichen Kulturen! Kleinere Mengen gehen aber im Herbst zuvor.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon T5060 » Mi Mai 15, 2019 23:43

Was hat man vom Schwefel, wenn man nicht in den stehenden Bestand düngt ?
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon Marco K. » Do Mai 16, 2019 20:07

Perfekt, danke für die Antworten hat mir geholfen,! Den Rest erforsche ich selbst :mrgreen: :prost:
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon Marco K. » So Aug 18, 2019 19:18

Um nicht nochmal ein neues Thema zu eröffnen stelle ich hier nochmal eine Frage zu Korn Kali :mrgreen:

Kornkali wird als Grundünger also vor der Saat gestreut, richtig? Denn in stehenden Beständen könnte es Verätzungen an Blätter geben oder!? Würdet ihr dann unmittelbar vor der Saat streuen oder Monate vorher ,evtl.weil die Keimlinge sonst "verbrennen" :klug:
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Kein Problem

Beitragvon adefrankl » So Aug 18, 2019 20:30

Marco K. hat geschrieben:Um nicht nochmal ein neues Thema zu eröffnen stelle ich hier nochmal eine Frage zu Korn Kali :mrgreen:

Kornkali wird als Grundünger also vor der Saat gestreut, richtig? Denn in stehenden Beständen könnte es Verätzungen an Blätter geben oder!? Würdet ihr dann unmittelbar vor der Saat streuen oder Monate vorher ,evtl.weil die Keimlinge sonst "verbrennen" :klug:

Also mir sind keine Probleme bekannt wenn man Korn.Kali in stehende Bestände streut. Zumindest wenn die Pflanzen trocken sind sollte das keine Probleme machen. Korn-Kali besteht ja aus groben Körnern, so dass höchstens der Staub an den Blättern haften bleibt (*). Ansonsten macht das Düngen ja eigentlich nur bei relativ jungen Pflanzen Sinn. Und sollte es da mal minimale Veräzungen geben, dann würden sich diese auch verwchsen. Ansonten sind mir keine Problemebekannt wenn man Korn-Klai unmittelbar vor der Saat streut, allerdingsist das aus arbeitswirtschftlichen Gründen auch nicht üblich. Ich würde einfach nach der Saat streuen (da bekommt der Keimling auch nicht so viel ab), aber sehe den Termin keineswegs als zwingend an. Ansonsten soll ganz früher fein vermahlenes Kali noch als Herbeizid gegen breitblättrige Unkräuter eingesetzt worden sein (Hederich-Kainit), wobei dieser dann meines wissens bewußt auf taunasse Bestände gestreut wurde.

(*) Ausnahme sind Pflanzen wie Mais, die eie Art Trichter bilden in denen dann teilweise die Körner sich festsetzen. Da würden sich tatsächlich Verätzungen ergeben.
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Re: Anwendung von Korn Kali von K+S

Beitragvon Marco K. » Di Aug 20, 2019 11:01

Ok danke :prost:
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