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Fahrsilobau

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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45 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Fahrsilobau

Beitragvon 304 » Di Jan 28, 2020 21:06

Hallo zusammen,
ich spiele derzeit mit dem Gedanken ein Fahrsilo zu bauen, um die Feldmieten loszuwerden.
Bei der Vielzahl an Bauformen bin ich derzeit unschlüssig was es werden soll. Meine Preiseinschätzung und mögliche Einsparpotenziale (z.b. gemeinsame Wand durch A; U oder I Form) dürften aufgrund der AwSV wohl auch nicht mehr zeitgemäß sein.

Würde mich daher über Erfahrungen der unterschiedlichen Systeme (+ evtl. grobe Preisrichtung) freuen.

Unterzubringen wären ca. 5ha Mais. Breite max. 5m Wegen Vorschub.
Zuletzt geändert von Falke am Di Jan 28, 2020 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Thementitel korrigiert ...
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Re: Farhsilobau

Beitragvon Botaniker » Di Jan 28, 2020 21:15

Wo kann man denn legal noch Feldmieten betreiben? Wir reden doch von Silage oder?
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Re: Farhsilobau

Beitragvon Lonar » Di Jan 28, 2020 22:13

5m ist schwierig, die Trecker werden auch nicht kleiner eventuell kommt man nicht ganz in die Mitte beim Walzen.
Würde da lieber ohne Wände oder mit nur einer Wand arbeiten wollen.
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon countryman » Di Jan 28, 2020 22:29

m.W. sind Feldmieten bis zu 6 Monaten Lagerdauer in NRW noch möglich.
https://www.silierung.de/de/silierung_de/silierung/silierung_in_d_p__unterpunkte/verfahren_1/feldmiete.html

Aber es gibt viele gute Gründe davon weg zu kommen.
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Re: Farhsilobau

Beitragvon 304 » Di Jan 28, 2020 22:45

countryman hat geschrieben:m.W. sind Feldmieten bis zu 6 Monaten Lagerdauer in NRW noch möglich.
Aber es gibt viele gute Gründe davon weg zu kommen.

Genauso ist es.
Dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, dass das nicht mehr erlaubt ist.
Egal ob das weiterhin erlaubt bleibt oder nicht, ich will davon weg. Feldmieten sind arbeitswirtschaftlich untragbar und problematisch beim Vorschub (ohne Seitenbegrenzung viel zu breit!)

@Lonar: Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Da werde ich definitiv mal nachfragen, 5-5,5m ist hier aufgrund der Betriebsgrößen nämlich durchaus noch ein gängiges Maß.
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 28, 2020 23:16

Mal abgesehen vom Stress beim Befüllen eines nur 5 Meter breiten Silos mit modernen Häckselketten könnte mann natürlich die Verdichtung durch die ohnehin nötige Queverteilung mit den nötigen schrägen Fahrten noch erreichen.
Aber ,wenn der Vorschub wirklich so gering ist, dann macht es oft mehr Sinn, 2 Silos parallel zu befüllen, die vielleicht auch etwas flacher sind, aber durch die Breite mehr Vorschub erreichen...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon 714er » Mi Jan 29, 2020 2:18

countryman hat geschrieben:m.W. sind Feldmieten bis zu 6 Monaten Lagerdauer in NRW noch möglich.
https://www.silierung.de/de/silierung_de/silierung/silierung_in_d_p__unterpunkte/verfahren_1/feldmiete.html

Aber es gibt viele gute Gründe davon weg zu kommen.

Feldmieten sind nur erlaubt, um Übergangsweise etwas auszugleichen. In den letzten Beiden Jahren z.B. durch die schlechte Qualität ein weiterer Haufen. Es muss aber trotzdem eine Siloanlage vorhanden sein.
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon eifelrudi » Mi Jan 29, 2020 7:19

Bei 5 ha Maisfläche evt. als Alternative in Siloschläuche pressen, wenn es ein Angebot gibt. Oder zu Maisballenpressen lassen: ist zwar teurer als in Fahrsilos ohne die Festkostenseite zu beachten, könnte sich aber je nach Bauaufwand und Nutzungsdauer rechnen. Größter Vorteil: keine bis kaum Verluste, geringe Ansprüche an Untergrund
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon 714er » Mi Jan 29, 2020 7:28

eifelrudi hat geschrieben:Bei 5 ha Maisfläche evt. als Alternative in Siloschläuche pressen, wenn es ein Angebot gibt. Oder zu Maisballenpressen lassen: ist zwar teurer als in Fahrsilos ohne die Festkostenseite zu beachten, könnte sich aber je nach Bauaufwand und Nutzungsdauer rechnen. Größter Vorteil: keine bis kaum Verluste, geringe Ansprüche an Untergrund

Wird das denn akzeptiert ohne geeignete Bodenplatte mit Abwassergrube?
Wir lagern nur CCM ein, da kommt nichts an Sickersäften raus und die Anschnittsfläche wird zugedeckt, trotzdem gelten bei uns dieselben Vorschriften wie beim Silomais.
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon JueLue » Mi Jan 29, 2020 8:28

Bei 5ha würde ich wirklich überlegen, ohne Wände mit einer einfachen Fläche zu arbeiten.
Wenn du den Haufen so anlegst, dass du komplett quer walzen kannst, hast du mit Sicherheit keine größeren Verluste als mit Mauern. Zudem ist die Fläche dann sehr universell nutzbar.

Einziger Nachteil (und das ist heute ein wirkliches Problem) ist, dass durch die größere Grundfläche mehr Regenwasser aufzufangen ist.

Offiziell musst du dass in der Sperrzeit zwischenlagern.

Thema Siloschläuche und deren Lagerort: Auch hier sind offiziell alle Wässer aufzufangen.

Ich weis ja nicht, wo du wohnst, aber in der Versuchsanstalt Haus Riswick in Kleve haben die vor ca. 10 Jahren eine komplett neue Fahrsiloanlage mit vielen verschiedenen Bauformen errichtet. Die Zuständigen waren damals sehr zugänglich, inzwischen gibt es sicher Langzeiterfahrungen - ein Besuch dort lohnt sich immer, und wenn es nur wegen Detaillösungen z.B. zur Oberflächenwasser Behandlung ist.

Infobroschüre Fahrsilo Haus Riswick

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Re: Fahrsilobau

Beitragvon Lonar » Mi Jan 29, 2020 9:07

714er hat geschrieben:
eifelrudi hat geschrieben:Bei 5 ha Maisfläche evt. als Alternative in Siloschläuche pressen, wenn es ein Angebot gibt. Oder zu Maisballenpressen lassen: ist zwar teurer als in Fahrsilos ohne die Festkostenseite zu beachten, könnte sich aber je nach Bauaufwand und Nutzungsdauer rechnen. Größter Vorteil: keine bis kaum Verluste, geringe Ansprüche an Untergrund

Wird das denn akzeptiert ohne geeignete Bodenplatte mit Abwassergrube?
Wir lagern nur CCM ein, da kommt nichts an Sickersäften raus und die Anschnittsfläche wird zugedeckt, trotzdem gelten bei uns dieselben Vorschriften wie beim Silomais.

Wird nicht akzeptiert ohne Bodeplatte ikl Abwassersystem. Wobei ich da einfach nur ein Gefälle zur Entnahmeseite machen würde und vorne einen Gulli mit wahlweise Silowasser und Oberflächenwasser.
Wenn du doch mit Wänden was machen willst dann geh eher auf 7-8m und fahr den Silo nicht so hoch. Dieses schräg fahren usw kostet nur Zeit, die man eigentlich zum walzen braucht und wenn man dann um die Kurve muss mit den größeren Zwischenwagen, dann passt man da auch besser rein.
Für mich wäre es das ärgerlichste sich da einen teuere Fahrsiloanlage zu bauen, die langsam aber sicher aus der Zeit fällt.
Eventuell kann man auch drüber nachdenken den letzten Schnitt unterm Mais zu silieren um Vorschub zu halten und den billigen Platz nach oben zu bekommen.
Im Endeffekt kostet Bodenplatte+Wasser das meiste und die m3 Siloplatz werden durch hohe Wände billiger was aber nunmal nicht so gut zu viel Vorschub passt.
Biogas und Bullenmast haben es da einfacher als Milchviehhalter mit Mais und 4x Gras übers Jahr verteilt.
Maisballen wären eventuell ne Alternative wenn der Ausstieg absehbar ist, aber wenn es noch weitergehen soll fressen dich die Kosten über die Jahre auf.
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon eifelrudi » Mi Jan 29, 2020 9:29

Bei Maisballen ist halt der Platzbedarf durch das Aufeinanderstapeln geringer und es reicht ein einfacheres Entwässerungssystem, da auf Grund der sauberen Siloplatte nur die Möglichkeit zum Auffangen des Wassers von der ganzen Siloplatte bei Sickersaftaustritt aus einem Ballen reicht und nicht die ganze Zeit das Wasser aufgefangen werden muss oder ständig Teilmengen. Entscheidend ist aber wie lange der Betrieb noch weitergeführt wird.
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon Marian » Mi Jan 29, 2020 9:55

Erstmal wäre interessant zu wissen aus welchem Bundesland du bist. Ich gehe jetzt mal bei 5ha Mais und
Siloanlagen die bei 5,5m gängig sind vom Süden unserer Republik aus.
Da ist es ja baulich und genehmigungs mäßig noch der Garten Eden bei Fahrsilos weil es keiner Baugenehmigung bedarf. An der Breite würde ich mich jetzt nicht hochziehen. Ab 5,5m innen kann man schon mit einem guten 120er bis in die Mitte versetzen. Das man dann keine 2-3 Meter aus den Wänden heraus in die Höhe gehen kann sollte natürlich klar sein. Ich denke auch nicht, dass da ein 10 Reiher bedient werden muss, sondern eher ein auf die Flächenstruktur angepasster Jaguar mit 6er Gebiss.
Für 5ha sehr guten Mais brauchst du etwa 300 Kubik Lagerraum.
Da sind wir auf jeden Fall unter der Bagatellgrenze und nur bauanzeigepflichtig (NRW in dem Fall).
Ohne Wände bauen wäre wohl als Asphaltfläche die günstigste Lösung. Alle Vorteile die ein Fahrsilo mitbringt sind dann halt nicht mit drin, lediglich der Matsch und Dreck Eintrag und Verluste am Boden sind dann weg. Sollte der Betrieb aber in 10-15 Jahren auslaufen, ist es vielleicht ganz schön keine Wände im Weg herumstehen zu haben. Ohne Wände braucht man aber 1/3 mehr Fläche die nicht nur gebaut, sondern auch entwässert werden muss.
Kein einfaches Thema.

Zum Silo Schlauch. Es gelten an den Schlauch alle Anforderungen die auch an eine andere Ortsfeste Anlage gelten. Bodenplatte, Sickersaft und Regenwasserauffang. Zudem muss man bedenken das die Verdichtung im Schlauch nicht so hoch ist. Man hat also tendenziell beim gleichen Vorschub schneller Nacherwärmung.


Grüße
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon maestro » Mi Jan 29, 2020 10:23

Hallo zusammen,

würde mich gerne hier einmal mit einhängen, falls das nicht erwünscht ist, bitte einfach löschen.

Ich komme aus NRW und betreibe eine Bullenmast im Nebenerwerb.

Wir stehen auch gerade vor der Überlegung, in ein Fahrsilo zu investieren. Wir silieren im Jahr ca. 4,5 ha Mais und 15 ha Grünland. (Gras wird in Rundballen siliert und soll auch erstmal so bleiben).

Ich habe im Internet (ja ja, das Intenet :-D) schon mal gesehen, das Landwirte die Wände der Fahrsiloanlage aus Holz (ich nehme an Eiche) gebaut haben. Da wir davon genug haben, wäre das ja vielleicht eine alternative.

Meine Frage: Hat jemand sowas schon mal gemacht?

Vielen Dank vorab

maestro
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Re: Fahrsilobau

Beitragvon Englberger » Mi Jan 29, 2020 10:26

Hallo,
wie wärs denn mit mobilen Seitenwänden? Gibts in allen Formen und Qualitäten und kann weggestellt bzw verkauft werden.
Was festes würd ich heute nicht mehr machen.
mfG Christian
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