Hallo, und zwar suche ich Dachflächen zur Anmietung für eine Photovoltaikanlage. Damit sich niemand benachteiligt fühlt bezahle ich eine sehr gute Pacht. Bei Interesse einfach einen Beitrag posten. Gruß Luis
in welcher Region? ab welcher Größe? mit welcher Vertragsdauer? Haftung? nur Pacht oder auch z.B. abgezinste Einmalzahlung oder Sanierung etc. möglich oder angedacht? all das sind Fragen, die im Vorfeld interessant wären
Wer das Tier nicht ehrt, ist keinen Pfifferling wert!
Man bezahlt eine Pacht pro kWp. 8 qm entsprechen ca. 1 kWp. Interessant sind alle Flächen ab ca. 25 kWp. Nun zum interessanten Teil, man bezahlt je nach Ausrichtung des Daches. Also zw. 400 und 550 € je kWp auf eine Dauer von 20 Jahren. Natürlich kann man die Miete auch komplett im Voraus in abgezinster Form erhalten. Suche Dächer in ganz Deutschland. Nun zur Haftung. Also ihr als Verpächter werdet mit keinen Kosten belastet und haftet somit auch nicht. Sollte aus irgendeinem Grund das Dach wegen der Anlage zu Schaden kommen, wird dies natürlich durch die Versicherung des Anlagenbetreibers gedeckt. Ihr werdet nie einen sehen der nach dem Rechten schaut, dies wird in der heutigen Zeit über Fernmelder gemacht. Kurz gesagt habt ihr mit der Anlage nie etwas zu tun. Der Vorteil dieser Verpachtung ist, dass ihr nach den 20 Jahren selbst betimmen könnt was mit der Anlage geschieht. Normalerweise geht die Anlage in den Besitz des Verpächters, d.h. ihr bekommt die Anlage kostenlos und bekommt pro eingespeiste kwh auf jeden Fall 0,19 €. Das macht pro Jahr 5415€ bei einer 30 kWp Anlage.
Aber sind die nach 20 Jahren nicht so abgenutzt, dass die kaum noch was liefern? Die behalten ja nie ihre 100%ige Leistung, und nach 20 jahren sind das sicherlich nichtmal mehr 70% (grob geschätzt). Das heißt, man wird dadurch nicht mehr viel Geld verdienen, vor allem steht irgendwann auch noch die ENTSORGUNG an. Und das wird wahrscheinlich richtig TEUER werden, einfach im Garten verbuddeln ist nämlich heutzutage nicht mehr. Da würde ich mir erstmal Gedanken drum machen, dadurch dass die Anlage an den Verpächter übergeben wird, ist der Pächter aus der Sache raus und braucht die Entsorgung des "Sondermülls" nicht bezahlen. Ansonsten könnte der Pächter die Anlage ja auch weiter betreiben, würde ihm dann ja noch Gewinn bringen.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky (1890-1935)
Also auf die Module gibt es eine Garantie, dass sie auf einen Zeitraum von 25 Jahren mind. 75% der Leistung erbringen müssen. Im Internet kann man viele Berichte finden, in denen steht, dass die Module eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren haben. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist, dass der Pachtvertrag natürliche verlängert werden kann. Natürlich besteht auch die Möglichkeit die Anlage nach den 20 Jahren vom Dach zu nehmen. Diese Kosten trägt natürlich der Anlagenbetreiber. Was nach den 20 Jahren geschieht entscheidet allein der Verpächter. Dies wird natürlich alles in einem Vertrag festgehalten. Nun zu der Entsorgung: Die Photovoltaikmodule bestehen aus mehreren Siliciumwafer. Das heißt es wird ein Siliciumkristall gezüchtet wovon nun Scheiben "heruntergeschnitten" werden. Silicium wird aus Sand gewonnen welcher in verschiedenen Verfahren erhitzt wird. Wir verwenden nur solche Photovoltaikanlagen. Natürlich stimmt der Einwand, es gibt auch Siliciumwafer aus Galium- Arsenid. Hier entsteht das Problem der Entsorgung. Solche Module können auch verwendet werden. Es gibt viele Hersteller die Gutscheine zur Entsorung mitgeben.
sind die genannten Pachtpreise beeinflusst von der sinkenden Förderung?
Generell hätte ich evtl. Interesse, allerdings nicht an einer Pacht, sondern nur an einer Dachsanierung (aus Einmalzahlung). Handelt sich um ein älteres Ziegeldach, also kein Asbestdach o.ä., außerdem Interesse nur an leichten Modulen. Passende Ausrichtung wäre gegeben, Größe der Fläche ausreichend... aber ich gehöre zu den Leuten, sie sich grundsätzlich erst mal einen Mustervertrag vorher durchschauen und das Kleingedruckte prüfen wollen. Auch interessiert es mich, ob wir es hier mit einer Firma oder einem privaten Interessenten zu tun haben.
Wer das Tier nicht ehrt, ist keinen Pfifferling wert!
Am besten wäre, wenn Sie uns die Dachmaße (Länge, Breite, Dachneigung) zusenden würden. Wir senden Ihnen dann ein unverbindliches Angebot. Natürlich erhalten Sie auch einen Pachtvertrag zur Einsicht. Bitte senden Sie uns auch die Ausrichtung sowie eine PLZ zur Bestimmung der Sonnenstunden.
Hallo, und zwar planen wir Euch gerne einen Carport auf welchen 30 kWp passen(ca.240 qm Dachfläche). Sehr beliebt um Stroh, Heu, Schlepper ... abzustellen. Höhe des Carports wird auf Anforderungen abgestimmt. Bezahlt sich durch die Miete vollkommen ab. Bleibt sogar noch was übrig. Natürlich können auch mehrere Carports nebeneinenader aufgestellt werden. Einfach melden unter Alois.Ruess@yahoo.de und wir erstellen Euch ein Angebot.
Guten Tag! Ohne irgendjemand zu Nahe treten zu wollen, aber warum sollte ich anderen mein Dach verpachten, wenn ich das Geld selber verdienen kann? Wie können sie ca. 400€ Pacht bezahlen? Großeinkäufer?--> günstigere Platten? Ich Frage nur aus Interesse. Danke
Immer locker durch die Hose atmen!
Fehlende Leistung wird leider durch Wahnsinn ersetzt ....
Es sieht so aus, dass viele Leute nicht in eine Photovoltaikanlage investieren wollen sondern lieber eine Halle, eine Maschine ..... kaufen. Da wir selber in der Finanzbranche tätig sind, wissen wir, wie schwer es heutzutage ist eine Finanzierung für z.B eine Halle zu bekommen. Bekommt der Hallenbesitzer nun Beispielsweise 25000€ Miete für eine Photovoltaikanlage, so hat er bei einer Investition von 100000€ schon 25000€ Eigenkapital. Nun sieht die Sache schon ganz anders aus. Er bekommt nun einfacher eine Finanzierung. Hab mich auf ein aktuelles Angebot bezogen.
Anderes Beispiel:
Einer hat eine ältere Halle und möchte diese gern sanieren. Verpachtet er nun diese Dachfläche kann er in Form einer abgezinsten Vorauszahlung seine Halle sanieren, ohne einen Kredit aufzunehmen.