Hallo,
ich bin auf der Suche nach der "perfekten" Zwischenfrucht für unseren Betrieb.
Die Zwischenfrucht soll nach einer Grundbodenbearbeitung im Sommer nach Getreide bis in den Frühjahr stehen bleiben und dann mit Kreiselegge oder besser noch mit unserem Lemken Kompaktor eingearbeitet werden. Darauf sollen dann Zuckerrüben oder Gemüse (Kohl, Rote Bete, Gurken) gesät werden.
Einige Daten:
Bodenarten L bis LT
750 mm Regen im Jahr
Ackerzahlen 60-75
Bissher haben wir folgende Früchte ausprobiert:
im 1. Jahr ausschließlich Senf, ein Teil wurde vor Aussaat gepflügt und ein anderer Teil gegrubbert.
hat Prima funktioniert, der Boden ist im Winter trotzdem schön ausgefroren und wir konnten den Boden im Frühjahr somit sehr einfach bearbeiten.
leider verträgt sich der Senf aber nicht mit dem Kohl, somit haben wir im 2. Jahr ausschließlich Phacelia ausgesät und aufgrund der guten Erfahrungen alles nur mit dem Grubber bearbeitet. Leider hat aber die Frostgare dabei nicht sehr schön gearbeitet und wir hatten im Frühjahr lauter verhärtete Böden...
Dieses Jahr habe ich eine Mischung mit Wicken, Alexandriner, Ramtillkraut, Kresse und Phacelia (Mulchsaat Aktivator MS 100 A) ausprobiert... besonders gut gefallen mir die Ergebnisse aber derzeit nicht...
Jetzt überlege ich etwas mit Ackerbohnen zu probieren.
Wer hat Tipps bzw Erfahrungen dazu?
Welche Saatstärken sind zu empfehlen?
Sollte man vor der Aussaat pflügen oder reicht der Grubber? (bzgl. Durchwuchs...)
Wie ist die Ackerbohne von der Durchwurzelung, besonders auch von der Durchwurzelungskraft bei Verdichtungen? (Phacelia hat mich da nicht überzeugt)
Geht das, dass man als Saatgut einfach die Futterbohnen nimmt? (also kein echtes "Saatgut")
Muss man die Bohne mit der Sämaschine säen oder kann man Sie streuen und dann einarbeiten?
Für alle Infos bin ich dankbar!
Gruß, Martin
