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Cultan-Dungüng?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Cultan-Dungüng?

Beitragvon MF 5465 » Di Jan 17, 2012 16:24

Hallo allerseits,
in der letzten versammlung vom Maschinenring wurde über das Verfahren der Cultan-Düngung informiert, da der Maschinenring diese Art von Düngung ab nächstem Jahr anbieten möchte.
Ich hab mich schon ein wenig im www ( u.a auf: http://www.cultan.de/inhalt/c_technik/c_technik.html ) erkundigt.
Man liest aber immer nur das selbe:
-man hat weniger Stickstoffverluste
-es ist günstiger
-man hat damit weniger aufwand, weil es nur einmal pro frucht durchgeführt werden müsse

Auch wurde mir gesagt, dass es noch nicht so weit verbreitet ist, weil große Firmen( und der Staat) durch das verfahren geld verlieren
(Klar der Bauer hat ja das geld :evil: )
stimmt das oder hat das andere gründe?

Meinerseits gibt es noch einige unklarheiten:
-wie schafft es die pflanze bei nur einmaliger düngung gleichmäßig immer die benötigten nährstoffe aus dem boden zu ziehen?
-was, wenn der flüssigdünger bei übermäßigem regen in eine für die pflanze unerreichbare bodenschicht sickert?


und vor allem: wo ist der haken???
ich meine: billiger, effizienter, und zeitsparender..
welche nachteile hat das ganze?
ist etwa die ausbringung teuer?

Ich würde mich über antworten freuen

Freundliche Grüße aus Oberbayern
:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon kimba1809 » Di Jan 17, 2012 17:03

Hallo
bei uns wird durch den Maschinenring seit zwei Jahren das Cultanverfahren angeboten. Dabei wird durch Injektion ein ASL Dünger (15N,6S) im Boden als Depot abgelegt. Die Pflanze erreicht mit Ihren Wurzel dieses Depot und nimmt sich die Nährstoffe nach Bedarf. Die Wurzel richten sich dann Richtung Depot aus. Dieses Depot soll sicher gegen Verlagerung im Boden sein. Durch die notwendige Technik erfolgt die Ausbringung Überbetrieblich.

Vorteile:
Arbeitseinsparung durch einmalige Düngung (Qualitätsweizen benötigt Spätdüngung)
ASL- Dünger ist Abfallprodukt, deshalb günstiger als KAS
Kosten der Ausbringung inkl. Dünger unter den Kosten für KAS bei Eigenmechanisierung

Nachteile:
Zeiteinsparung ist nur dann vorhanden wenn die Arbeitszeit genutzt werden kann, kleine Betriebe können die frei Arbeitszeit nicht effektive in Geld umsetzen.
Keine Kombination mit Herbiziden möglich wie bei N-Gabe über AHL.
Je nach Dünger besteht die Gefahr der Anreicherung von Schwefel
Düngetermin wird vom Unternehmer und Logistik bestimmt
Nicht bei Raps einsetzbar

Das fällt mir jetzt auf die Schnelle ein, evtl. ein paar Fragen stellen. Ich empfehle im ersten Jahr Flächen versuchsweise damit zu düngen und mit betriebsüblicher Düngung vergleichen (Kosten, Ertrag und Qualität)

kimba
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon Ulikum » Di Jan 17, 2012 23:35

Cultan Düngung ist erst einmal die Umstellung der Pflanzenernährung von Nitrat zu Ammonium als Stickstoff Quelle.
Vereinfacht:
das Ammonium liegt in einem Depot im Boden vor wo es hoch konzentriert ist und am Rande des Depots ist die Konzentration niedriger und dort wird das Ammonium von der Pflanzenwurzel nach bedarf aufgenommen. Gebunden ist das Ammonium an Tonmineral und somit ist die Auswaschung normalerweise nicht möglich.
Wie gesagt, ist das eine stark vereinfachte Darstellung dessen was dort passiert.

Für den der Interesse an dem Thema hat empfehle ich folgendes Buch:
Karl Sommer Cultan Düngung.
ISBN 3-7862-0151-X

Das Cultanverfahren kann auf verschiedene weise angewandt werden,
das allen bekannte Injektionsrad, über Schleppschläuche oder wenn die Düngerlösung in Gülle eingerührt wird kann auch bei der
Gülleausbringung das Cultanverfahren zum Einsatz kommen.
Bekannte Depots-formen: Flüssig- Depots, Granulat-Depots, Kugel-Depots, usw.


Nachteil gibt es natürlich auch als da wären,
obwohl das System der Cultandüngung schon sehr alt ist sind bis heute viele Fragen zur Wirkungsweise noch nicht endgültig geklärt.
Fragen der Pflanzengesundheit , des Wachstums, usw.
die Wirkung der Düngung ist oft nicht genau vorhersehbar, und somit ist auch der Erfolg hin und wieder in Frage gestellt.
Es besteht die Gefahr das man zu Abfallentsorger wird

das keine weitere Forschung betrieben wird liegt daran das die Düngeindustrie kein Interesse an der Sache hat, mit dem Staat hat das erstmals nicht viel zu tun.

Angewandt werden kann das Düngesystem grundsätzlich bei allen Pflanzen, als auch im Gartenbau oder in Baumschulen.
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon kimba1809 » Di Jan 17, 2012 23:48

Der Begriff CULTAN

Die Bezeichnung „CULTAN“ steht für die Abkürzung des englischen Begriffs „ Controlled Uptake Long Term Ammonium Nutrition „ und kann als - geregelte dauerhafte Pflanzenernährung durch Ammonium (NH4+)- übersetzt werden.

Darunter versteht man eine N-Düngung der Pflanzen über die gesamte Vegetationszeit nicht mit Nitrat sondern Ammonium. Der Dünger wird dabei nicht auf den Boden aufgebracht oder eingearbeitet, sondern als konzentrierte Ammonium-Depots in den Boden eingebracht. Mit einer speziellen Injektionstechnik ( siehe: CULTAN-Technik ) wird ammoniumreiche Düngelösung 7 bis 20 cm tief in den Boden in die Nähe der Kulturpflanzen an die Saat- oder Pflanzreihen injiziert.

Wie so oft scheint Ulikum das Cultan-Verfahren und die Düngung durch Schleppschläuche bzw. Aufwertung der Gülle mit dem gleichen Dünger in einen Topf zu werfen.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon lolierer » Di Jan 17, 2012 23:50

kimba1809 hat geschrieben:Der Begriff CULTAN

Die Bezeichnung „CULTAN“ steht für die Abkürzung des englischen Begriffs „ Controlled Uptake Long Term Ammonium Nutrition „ und kann als - geregelte dauerhafte Pflanzenernährung durch Ammonium (NH4+)- übersetzt werden.

Darunter versteht man eine N-Düngung der Pflanzen über die gesamte Vegetationszeit nicht mit Nitrat sondern Ammonium. Der Dünger wird dabei nicht auf den Boden aufgebracht oder eingearbeitet, sondern als konzentrierte Ammonium-Depots in den Boden eingebracht. Mit einer speziellen Injektionstechnik ( siehe: CULTAN-Technik ) wird ammoniumreiche Düngelösung 7 bis 20 cm tief in den Boden in die Nähe der Kulturpflanzen an die Saat- oder Pflanzreihen injiziert.

Wie so oft scheint Ulikum das Cultan-Verfahren und die Düngung durch Schleppschläuche bzw. Aufwertung der Gülle mit dem gleichen Dünger in einen Topf zu werfen.


nice copy-paste
ist doch alles mist, will nur wieder jemand kohle verdienen
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon kimba1809 » Mi Jan 18, 2012 8:23

[quote="lolierer]

nice copy-paste
ist doch alles mist, will nur wieder jemand kohle verdienen[/quote]

Warum?
Bei uns wenden dieses Verfahren große Betriebe an, die im Frühjahr dadurch Arbeitszeit gewinnen. Es ist sicher nicht für jeden Betrieb geeignet, aber man sollte sich darüber informieren.
Ich wende diesen Dünger an, allerdings nur mit Schlepprohre im Raps. Die Kosten für Dünger und Ausbringung sind so hoch wie die entsprechende Menge KAS. Bei KAS habe ich aber keinen Schwefel dabei und ich muß noch die Kosten hinzurechnen für die Ausbringung des Dünger, auch wenn ci es selber mache.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon Cairon » Mi Jan 18, 2012 9:51

Cultan wir bei uns in der Gegend seit einigen Jahren von verschiedenen Betrieben eingesetzt. Bisher waren die Meinungen auf Ackerland recht positiv auf Grünland soll es nicht wirklich funktionieren. Ich habe meine Düngung bisher mit geprilltem Harnstoff gemacht. In diesem Jahr werde ich es anders machen. Wir werden zwar nicht mit Cultan arbeiten, aber mit Piadin. Ist das gleiche Prinzip. Wir werden das Mittel aber nicht in die Gülle mischen, sondern vor der Gülle- Substartausbringung mit der Feldspritze ausbringen. Die Düngung wird dann neben der Gülle und dem Substrat mit SSA und Harnstoff laufen. Wir hatten hier in den letzten Jahren Probleme mit Frühjahrstrockenheiten und eine Pflanze die sich über Ammonium ernährt soll weniger Wasser verbrauchen wie bei der Ernähung über Nitrat. Außerdem fehlt uns oft die Zeit wenn die 2 N-Gabe fällig ist. Auf den Marschflächen werden wir einen Mischdünger aus Piamon und Alzon einsetzen. Je nach Bestandsentwicklung werden wir noch eine Ährengabe mit KAS machen. Nach der Ernte kann ich euch gerne mehr berichten, wenn ich die ersten Erfahrungen gesammelt habe.
Zuletzt geändert von Cairon am Mi Jan 18, 2012 10:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon Ulikum » Mi Jan 18, 2012 10:13

kimba1809 hat geschrieben:................
Nicht bei Raps einsetzbar.
kimba


kimba1809 hat geschrieben: ........
Wie so oft scheint Ulikum das Cultan-Verfahren und die Düngung durch Schleppschläuche bzw. Aufwertung der Gülle mit dem gleichen Dünger in einen Topf zu werfen.


kimba1809 hat geschrieben:......
Ich wende diesen Dünger an, allerdings nur mit Schlepprohre im Raps.
......


was ist denn nun?
Einsatz oder nicht und
wenn ja wo ist der Unterschied zwischen Schleppschläuchen und Schlepprohren?
meine Feldspritze hat Schläuche :mrgreen:

Ansonsten empfehle ich auch hier das Buch

http://www.cultan.de/inhalt/pdf/CULTAN_buch_inhalt.pdf
Zuletzt geändert von Ulikum am Mi Jan 18, 2012 16:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon Joehännes » Mi Jan 18, 2012 10:28

Die Ausbringkosten mit dem Injektor sind recht hoch! Hier werden 70 € pro ha dafür verlangt! Ich praktiziere Cultandüngung im Raps mit AHL und BLUE Sulfate per Schleppschlauch! Funktioniert wirklich super! Mindestens gleichwertiger Ertrag aber geringere Kosten! Dieses Jahr für 160 kg N und 50 kg S kosten von 150 € plus Ausbringung und die kostet mit 24 m 2000l Spritze 80 € pro Stunde!
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon fendterer » Mi Jan 25, 2012 19:12

Hallo zusammen, wie will man wissen wieviel Stickstoff die Pflanze während der gesamten Wachstumsperiode im voraus braucht.
Gerade bei Getreide stellt sich diese Frage. Mit mehreren Düngungen kann ich viel gezielter rangehen.
Ich denke das passt eher zu einer extensiven Bewirtschaftungsform.
Entweder ich dünge mit Cultan zu viel, oder vorsichtig zu wenig und muss wieder nachdüngen! vg
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon Cairon » Do Jan 26, 2012 9:52

Man weiß doch in etwas welche Erntemenge man anstrebt, dann nimmt man sich eine Entzugstabelle für die Nährstoffe der Entsprechenden Frucht und berechnet den Bedarf. Man hält die Düngung dann etwas knapper und spart die 2 Gabe ein. Am Ende schaut man sich den Bestand an und macht am Ende noch eine Ährengabe wenn es die Bestandsentwicklung und die Witterung hergeben. Wenn nicht verzichtet man auf die letzte Gabe. Der Vorteil liegt ja nicht nur in den gesparten Durchfahrten sondern in der Ernährung mit Ammonium-N und der gleichmäßigeren Versorgung mit Stickstoff.
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon kimba1809 » Do Jan 26, 2012 12:38

Cairon hat geschrieben:Man weiß doch in etwas welche Erntemenge man anstrebt, dann nimmt man sich eine Entzugstabelle für die Nährstoffe der Entsprechenden Frucht und berechnet den Bedarf. Man hält die Düngung dann etwas knapper und spart die 2 Gabe ein. Am Ende schaut man sich den Bestand an und macht am Ende noch eine Ährengabe wenn es die Bestandsentwicklung und die Witterung hergeben. Wenn nicht verzichtet man auf die letzte Gabe. Der Vorteil liegt ja nicht nur in den gesparten Durchfahrten sondern in der Ernährung mit Ammonium-N und der gleichmäßigeren Versorgung mit Stickstoff.


Und der Raps erhält seine gesamte Düngung auch schon bald, egal ob ein- oder zweimal. :klug:
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon Cairon » Do Jan 26, 2012 13:42

Raps baue ich schon seit einigen Jahren nicht mehr an. Mir geht es in erster Linie um die Ernährung der Pflanzen mit Ammonium-N. Dabei sollen die Pflanzen weniger Wasser verbrauche als bei der Ernährung mit Nitrat. Auf den leichten Standorten ist Wasser bei uns der absolut begrenzende Faktor. Wenn dadurch die Pflanzen länger durchhalten wäre das sicher sehr positiv. Mal abwarten wie der Ernte sich dann zeigt, im September kann ich mehr sagen zu dem Thema.
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon wetterauer » Sa Feb 22, 2014 16:59

Und wie waren die Erfahrungen mit dem ASL 15/6
Gibt es unterschiede beim Ertrag ?
Ein Bekannter lässt 180 kg N pro Hektar im cultan Verfahren ausbringen ohne spätdüngung und hätte dadurch genauso Eiweiß Erträge von über 13 %
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Re: Cultan-Dungüng?

Beitragvon kimba1809 » Sa Feb 22, 2014 19:27

IHC_833 hat geschrieben:Zur Cultandüngung sollten erst mal ph-Wert und Bodenstruktur in Ordnung sein.
Dann ist das Problem das man mit der Plörre einfach zu spät kommt und dadurch die Bestockung gehemmt wird.
Bei Ertragszielen jenseits der 80 dt ist ein zusätzliche KAS Düngung unausweichlich
für schwach entwickelte bestände schlicht unbrauchbar, auf leichten Böden eher kritisch
Im Getreide zeigten bisher in Dauerversuchen der Offizialberatung keine höheren Erträge, wie auch kein verbessertes betriebswirtschaftliches Ergebnis ( Ergebnisse aus BW )
Die Plörre ist einfach zu teuer. Meist ist es Abfall aus der Süßstoffproduktion.
Bei Frost ist das Handling einfach Mist und zunehmende Ungenauigkeiten.


Da kann ich nicht so ganz zustimmen.
- Zu spät sind die mit dem Dünger (Plörre) bei mir nicht gekommen, ein gewisse Mangelerscheinung beim Dünungstermin ist gewünscht.
- Ich dünge das Getreide mit 150N im Frühjahr an und mach dann noch eine Spätdüngung
- Schwach entwickelte Bestände sollten frühzeitig mit KAS angedüngt werden (Empfehlung der Beratung), allerdings hatte ich bisher solche Bestände nicht.
- Ertragsunterschiede wurden bisher auch bei uns keine festgestellt, allerdings gibt es einen Kostenvorteil (Einsparung einer Düngermaßnahme und Kaufpreis des Düngers gut 30% unter KAS)
- Ausbringung bei Frost ist nicht möglich (Einstechen in den Boden) allerdings ist beim optimalen Dünungstermin eigentlich kein Frost mehr.

Ich bin sehr zufrieden, nutze den Dünger (Plörre) auch im Raps, dort erfolgt die Ausbringung aber mit Schleppschläuchen.
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