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Douglasien Unterpflanzung

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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7 Beiträge • Seite 1 von 1
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Douglasien Unterpflanzung

Beitragvon Thomas OFR » Do Dez 18, 2008 1:10

Hallo
habe im Frühjahr 09 vor, in einem ca. 100 jährigen, reinen Föhrenbestand Douglasien Unterzupflanzen zur reinen Brennholzgewinnung.
Buche wäre da natürlich Ideal aber bei uns ist bei Laubholz der Zaunbau unumgänglich, die Douglasien könnte ich über die gesamte Fläche einzeln und Standortentspechend pflanzen und sie mit Terminalschutzkappen gegen Verbiss einzeln schützen. siehe http://www.interforst.at/shop/produkte.php?id=47402

Hat Jemand Erfahrung damit und kann mir klare Erfahrungen schildern, ob die Douglasien was werden?
Habe ca. 500m weiter 0,8 ha 1996 angepflanzt in einer Lichtung die vorher ein Acker war dort sind auch Douglasien dabei, also der gleiche Boden eben nur mit dem Unterschied Lichtung und jetzt Unterpflanzung unter Föhrenbestand.
Ich lebe in meiner eigenen Welt,
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Beitragvon MF-133 » Do Dez 18, 2008 12:25

Ob so etwas Sinn macht, kann man pauschal nicht sagen.
Wärst Du im Zweifel bereit, den Altbestand abzuräumen, wenn die Douglasien kümmerlich daherkommen?
Fraß- und Fegeschäden sind bei der Douglasie sehr häufig.
Wenn wirklich nur Brennholz draus werden soll, würd ich mal schauen, was an Wildanflug so kommt und mit Cervacol die Spitzen anmalen.
Birke, Eiche, Hainbuche sind als Brennhölzer besser geeignet als Douglasie. MFG
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Beitragvon Thomas OFR » Do Dez 18, 2008 23:18

Naturverjüngung gibt es hier nicht der ganze Wald ist Hektarweise mit Schwarzbeersträucher übersäät es gibt nur auf den Wegen blanke Erde sonst nirgends.
Und wenn ich Birke und Konsorten pflanze ist der Wildverbiss noch drastischer als mit Douglasie mit Terminaltriebsschutz, denn kauf dir mal 5-10 Jahre lang Winterverbisschutz zum anstreichen oder Sprühen da kostet der 10l Eimer nen Hunderter und den brauchst du in jedem Winter und für den Sommer wieder ein extra Mittel.

Douglasie ist eben mit einem Zuwachs von 16Fm pro Jahr und Ha am lukrativsten in sachen Brennholz, hab vor 4 Jahren 150 Moorbirken an einem Bachufer mit regelmäsiger Übeschwemmung gepflanzt die wachsen zwar aber das dauert im vergleich zur Douglasie ewigkeiten.

Naja wenn keiner Erfahrung damit hat trotzdem danke, dann frag ich mal in der Forstdirektion in Bayreuth nach.
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Beitragvon Robiwahn » Fr Dez 19, 2008 9:20

Moin

Nimmst du auch Tips von einem Saupreuß an (der eigentlich Sachse ist :wink: )?

Die Douglasie wächst schon, gerade auch im rel. lichten Schatten der Kiefern, aber die 16fm/ha erreichst du dann wahrscheinlich nicht. Du müsstest ihr irgendwann mehr Licht geben, aber 100j. Kiefer heißt auch bald Endabtrieb, oder? Und wenn du "nur" Terminalschutzkappen nimmst, werden wahrscheinlich die Seitentriebe verbissen, was dann auch das Wachstum beeinflusst, da weniger Nadelmasse vorhanden.
Nebenbei ist die Dgl. zum Brennholz produzieren auch ziemlich schade, die gibt auch besseres (und vor allem besser bezahltes) Holz. Lohnt sich Zäunen nicht? Oder Wildbestände reduzieren?

Grüße, Robert
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Beitragvon jo » Fr Dez 19, 2008 13:26

Hallo,
habe 2007 nach Kyrill 1200 Douglasien auf ca. 5000m² gepflanzt und eingezäunt. Mir wurde vom Förster gesagt, dass die Douglasien bis zu 10 Jahren eingezäunt bleiben sollten, weil sonst ein großer Ausfall durch Fegeschäden entstehen könnte. Der Harz in den Pflanzen soll wohl das Rehwild anlocken. Bei der Buche hast du dieses Problem (Harz) nicht so stark und das Problem mit dem Verbiss nur bis die Pflanzen eine Höhe von ca. 1,20 Meter erreicht haben. Wobei ich Buchenholz als Brennholz immer bevorzugen würde (Heizwert usw.).
Lächeln ist die einfachste Art
deinen Feinden die Zähne zu zeigen.

Grüße aus OWL
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Beitragvon Fendt 104 s » Fr Dez 19, 2008 14:39

also wir haben auch dieses jahr ein paaar douglasien gesetzt eigentlich eher auf "gut Glück" einfach mal um zu sehen, ob sich die pflanzen hier im Allgäu wohlfühlen. Haben den gleichen Verbissschutz genommen und hatten damit keine Probleme mit irgenwelchem Verbiss. Nur manchmal kann es vorkommen dass die Kappen von den Planzen herunterrutschen.
Tut mir leid dass ich dir noch nicht so viel sagen kann, wir müssen erst schauen was nach dem Winter noch da ist und tatsächlich uberlebt hat...

Grüßle aus dem allgäu
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Beitragvon Thomas OFR » Fr Dez 19, 2008 23:21

Einzäunen geht nicht, es sind 7,5 Ha und wollte hier und da unter den Kiefern Douglasien pflanzen, es ist also keine ganze Fläche sondern einzelpflanzung der Douglasien wo ein gutes Plätzchen ist auf 7,5 Ha verteilt mehr wie 500 will ich sowieso nicht Pflanzen erst mal schauen obs geht und dann evtl mehr.
Buche ist natürlich Interessant nur mach ich da kein Brennholz mehr, will schon noch die ein oder andere Douglasie absägen, obwohl ich bei meinen 24 Ha Wald das nicht bräuchte aber nur Rausmachen ohne nachpflanzen ist auch nix.
Trozdem danke.

Frohes Fest und guten Rutsch!!!
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