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Getreide nach Grünlandumbruch

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon schakschirak » Mo Aug 30, 2010 19:00

Bau eigentlich Mais nach Umbruch an. Diesmal aus verschiedenen Gründen nicht. Drahtwurm ist auf diesem Schlag kein Problem. Nehme die standfeste WG Semper.
Gibt sehr unterschiedliche Aussagen bezüglich der N Nachlieferung im ersten Jahr nach Umbruch. Einige meinen es ist unmöglich im ersten Jahr Getreide anzubauen da zuviel N nachgeliefert wird.
Ungräser sind kein Problem, werde vor der Saat mit Glyphos und nach der Saat mit Fenikan + IPU nachlegen.

Hab nun die Frage, wer hat im ersten Umbruchjahr schon einmal Getreide angebaut ? Wurde N gedüngt und wenn ja wieviel ungefähr ? Wie sah es mit der Standfestigkeit aus ? Stand das Getreide oder hat es sich komplett schlafen gelegt ?
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon Marcsfendt » Mo Aug 30, 2010 19:57

ich kenn des halt von meinem nachbar, der hat Hafer nach Dauergrünland angebaut und dann musste er etliche male den kurzspritzen, das er nicht nich ins liegen gerät.

aber gerste nach grünland kenne ich niemand der das schonmal gemacht hat.
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon hans g » Mo Aug 30, 2010 20:11

schakschirak hat geschrieben:
Hab nun die Frage, wer hat im ersten Umbruchjahr schon einmal Getreide angebaut ? Wurde N gedüngt und wenn ja wieviel ungefähr ? Wie sah es mit der Standfestigkeit aus ? Stand das Getreide oder hat es sich komplett schlafen gelegt ?

hatte nach langjähriger stilllegung gerste und keinerlei probleme mit standfestigkeit bei ca. 175N,auch vergrasung war kein problem,nur ampfer musste im frühjahr zusätzlich bekämpfen.
hans g
 
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon PhilippS. » Mo Aug 30, 2010 20:24

Wir hatten Sommerweizen nach Wiesenumbruch da der Verpächter halt im herbst seine Viehhaltung und komplette Landwirtschaft aufgegeben hat,jedenfalls ist der Sommerweizen stehen geblieben.Danach haben wir Rüben gebaut,die innere Qualität war nicht so berauschend aber in Ordnung.Dem Rübenweizen merkte man die N-Nachlieferung in diesem Jahr jedoch noch an der stand viel zu mastig und hatte sich stellenweise ins Lager gelegt.


mfg Philipp
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon schakschirak » Mo Aug 30, 2010 20:28

Phillipp : Winterweizen wär noch eine Möglichkeit. Könnte noch tauschen. Hast du im ersten Umbruchjahr keinen N gedüngt ?

@hans g : Hast du im ersten Jahr nach der Stillegung 175 kg N gedüngt und er blieb komplett stehen ? Wundert mich, dachte es wär ohne Düngung schon zuviel N.
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon PhilippS. » Mo Aug 30, 2010 21:00

Ja N wurde gedüngt,ich fand die N-Nachlieferung jetz nicht sooo hoch,allerdings hatte die Ware E-Qualiät eine Voranalyse hatte 17,2%
Protein ergeben bei abliefern hatte die Probe 16% naja egal,jedenfalls war das Protein sehr hoch.Die N-Nachlieferung kann ja auch nur gut klappen wenn Wasser zur verfügung steht und das ist bei unseren 500mm(-/+ 50mm) meist begrenzt.
Wie ich schon geschrieben hatte hat man es besonders in diesem Jahr gesehen Das der Rübenweizen sich extrem überwachsen hat da wir von Mai bis Juni viel Niederschlag hatten.
Das hat sich dann auch im Ertag wiedergespiegelt,der lag bei 77dt/ha und einem Durchschnittlichen Hektolitergewicht von 70!
Hätte der nochmal Wasser gesehen wären es locker 100dt gewesen.
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon schakschirak » Mi Sep 01, 2010 9:36

Das hilft mir schon weiter. Werde verhalten düngen und den Bestand genau beobachten.
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon Friesenfreddy » Mo Jan 09, 2012 20:47

Funktioniert das auch bei Roggen ?
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon PhilippS. » Di Jan 10, 2012 20:57

@Friesenfreddy
warum willst du Roggen drillen?Roggen ist meiner Meinung nach das anspruchloseste Getreide also würde das wohl schon gehen.Ich würde es allerdings nicht machen nach Grünlandumbruch wegen der hohen N-Nachlieferung.Ist gut möglich das der Roggen dann in Dreck geht.
PhilippS.
 
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jan 11, 2012 13:01

Also bei uns wurden immer nur die schwächsten, flachgründigsten Äcker stillgelegt, mit Kleegras begrünt und ansonsten vielleicht 1-2 mal im Jahr abgemäht oder abgemulcht. Wenn diese Flächen nach 15 Jahren umgebrochen und rekultiviert werden, ist die N-Nachlieferung so gigantisch jetzt auch wieder nicht, dass man auf die N-Düngung gänzlich verzichten kann.
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Re: Getreide nach Grünlandumbruch

Beitragvon Friesenfreddy » Mi Jan 11, 2012 21:05

PhilippS. hat geschrieben:@Friesenfreddy
warum willst du Roggen drillen?Roggen ist meiner Meinung nach das anspruchloseste Getreide also würde das wohl schon gehen.Ich würde es allerdings nicht machen nach Grünlandumbruch wegen der hohen N-Nachlieferung.Ist gut möglich das der Roggen dann in Dreck geht.

War nur so eine Frage. Habe selbst noch nie Getreide angebaut. Hatte es aber jetzt in Erwägung gezogen. Stroh ist hier, wenn überhaupt zu bekommen, sauteuer. Darum verfolge ich dieses hier sehr interessiert.
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