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Haftwasser an Trauben

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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9 Beiträge • Seite 1 von 1
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Haftwasser an Trauben

Beitragvon 2810 » Mo Okt 12, 2009 21:09

Hat jemand einen Anhaltspunkt , wie stark das Mostgewicht durch Haftwasser nach Regen zurückgeht ?
Wir hatten heute während der Lese (Trollinger )mehrere Schauer .
Kaum waren die Trauben durch Wind halbwegs trocken ,kam der nächste Schauer .
Die Öchsle waren dadurch nur bei 70° :(

Wo ist sowas schon untersucht worden , oder hat jemand eigene Beispiele .

Würde mich über Antworten freuen.

MfG 28 10
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon Rebenhopser » Mi Okt 14, 2009 21:37

Ich denke mal aus der Erfahrung heraus es macht zwischen 2°Oe und 4°Oe aus,
bei 70°Oe war sicher vorher schon der Zuckergehalt zu gering oder der Ertrag zu hoch, oder wahrscheinlich beides... :?
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon 2810 » Do Okt 15, 2009 7:05

Hallo hopser , danke für Deine Antwort .
In der gleichen Größenordnung habe ich auch mal geschätzt .Aber bisher keine Untersuchung der WB-SChule gefunden.

Zum Ertrag : 146kg/a sind in unserer Kellerei ohne Abzug .Mein Ertrag liegt im Moment bei geschätzten 150 kg (bin nocht nicht fertig mit dieser Parzelle)
Der Trolli ist vom Mengenmanagement nicht leicht zu händeln .
Traubenzahl und Gewicht waren Anfang Oktober noch ok .Öchsle tendierten gegen 80° .
Dann hatten wir 35 Liter Regen und dadurch Beeren , so groß wie Kirschen --> schon dadurch sank das Mostgewicht :(
Und dann noch Haftwasser bei der Lese :shock:
Der 2. Trolli-Lesetag wird auch nicht besser :Samstag ist wieder Schauerwetter vorhergesagt.

Muss mal rechnen , wie sich das preislich auswirkt :pro ° Ö werden bei uns 3 cent gestaffelt .
Also Mischungsgleichung aufstellen ,neuer Kilopreis ausrechnen grübel ,grübel .Vielleicht entsteht auch Übermenge ?

Wenn die Öchsle um 4° sinken , wieviel Wasser ist dann dabei ? Upps ,ist mein Kopf heute langsam
Zuletzt geändert von 2810 am Sa Okt 17, 2009 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon Rebenhopser » Do Okt 15, 2009 17:22

2810 hat geschrieben:...Muss mal rechnen , wie sich das preislich auswirkt :pro ° Ö werden bei uns 3 cent gestaffelt .
Also Mischungsgleichung aufstellen ,neuer Kilopreis ausrechnen grübel ,grübel .Vielleicht entsteht auch Übermenge ?

Wenn die Öchsle um 4° sinken , wieviel Wasser ist dann dabei ? Upps ,ist mein Kopf heute langsam


Ich sag immer die Winzer sollen alles anliefern bei der WG, Übermengen werden zwar direkt nicht ausbezahlt, aber wenn der Wein dann von der Genossenschaft verkauft wurde (auch als Offenwein), wird ja Geld erwirtschaftet, dieses fließt wieder in die Auszahlung hinein. Somit hast auch Du was davon, wenn du die Mengen anlieferst...

aber für den Weinmarkt und die Qualität ist es natürlich besser, es entstehen erst gar keine Übermengen
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon Schorle macht frisch » Do Okt 15, 2009 18:50

Wurden beim messen die Beeren ausgedrückt?
Wenn sie nicht ausgedrückt werden, dann kann die Diff. noch viel größer sein. Hatte dieses Jahr einen Fall, da hab ich im Wagen (freie Brühe (das war nicht viel) + Haftwasser 75, nach dem Pressen im Tank waren es 84.
Falls sich wer an den 3. Oktober 2006 erinnern kann, da hat es bei uns den ganzen Tag geschüttet und wir mußten Dornfelder lesen. Die Dornfelder am 2 Oktober hatten in trockenem Zustand ganze 3° mehr wie die nassen am 3. (gleicher Weinberg). 2-4° kommt also ganz gut hin.
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon 2810 » Fr Okt 16, 2009 6:49

Schorle macht frisch hat geschrieben:Wurden beim messen die Beeren ausgedrückt?
Wenn sie nicht ausgedrückt werden, dann kann die Diff. noch viel größer sein. Hatte dieses Jahr einen Fall, da hab ich im Wagen (freie Brühe (das war nicht viel) + Haftwasser 75, nach dem Pressen im Tank waren es 84.
Falls sich wer an den 3. Oktober 2006 erinnern kann, da hat es bei uns den ganzen Tag geschüttet und wir mußten Dornfelder lesen. Die Dornfelder am 2 Oktober hatten in trockenem Zustand ganze 3° mehr wie die nassen am 3. (gleicher Weinberg). 2-4° kommt also ganz gut hin.


Hallo Schorle , ja die Beeren wurden ausgedrückt.

Ein Aha- Erlebnis mit der freien Brühe hatte ich dieses Jahr ebenfalls ( jedoch trockene Maschinenlese ) : Beim Auskippen habe ich den freien Saft gemessen ,und bekam nen trockenen Hals ,da nur 65°Ö angezeigt wurden (Riesling)
In der Kelter hatte dieser Riesling 84°Ö :roll: seither war es eigentlich immer umgekehrt : freier Saft war besser als die Gesamtmasse .

Ja , der 3. Okt. 2006 , wer als Winzer kann diesen Tag vergessen , war bei uns auch total verregnet .

Könnte es zutreffen , dass Maschinenlese bei nassem Bestand/Regen trockener ist , als Handlese ?
Das intensive Gerüttel könnte doch viel vom Haftwasser VOR der Maschine zum Runterfallen animieren . :?:
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon Irgendenner » Fr Okt 16, 2009 10:10

ein bissel wird schon vorher vom wasser runterkommen bei der maschinenlese im nassen...
aber die blätter sind dann ja auch nass...

kann mir aber gut vorstellen das durch die längere zeit die man bei der handlese braucht mehr wasser ins lesegut gelangt was im hänger bütte etc steht. hatt ja viel mehr zeit zum reinregnen
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon määnzer » Fr Okt 16, 2009 18:26

2810 hat geschrieben:Zum Ertrag : 146kg/ha sind in unserer Kellerei ohne Abzug .Mein Ertrag liegt im Moment bei geschätzten 150 kg (bin nocht nicht fertig mit dieser Parzelle)


hi mal ne dumme frage hat vieleicht gibts ja ne schlaue antwort :wink: :roll:
stimmt der ha ertrag von 146kg wirklich?
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Re: Haftwasser an Trauben

Beitragvon 2810 » Sa Okt 17, 2009 13:58

määnzer hat geschrieben:
hi mal ne dumme frage hat vieleicht gibts ja ne schlaue antwort :wink: :roll:
stimmt der ha ertrag von 146kg wirklich?


Upps :roll:
der määnzer hat aufgepasst :wink:

Sind natürlich 146 kg/a , da hatte ich wohl zu wenig Blut im Alk... :prost:
Heute hat sich die Haftwasser -Praxisanwendung zerschlagen ---> wegen schei.. Wetter wurde Lese verschoben
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