Nein. Die Umlenkrolle und der Baumgurt müssen die doppelte Zugkraft der Seilwinde (also in deinem Fall 9 t) aushalten können. Beim Gurt kommt es auch auf die Art der Umschlingung an, bei doppelter Umschlingung würde ein Gurt für 4,5 t genügen.
Das reicht aus für Umlenkungen bis über 90Grad. Die Doppelte Windenkraft (also 9To) benötigst du bei Umlenkungen bis 180Grad. Das wird aber nur im Gebirge gebraucht, hier bei mir im Flachland nicht. Dazu den Passenden Baumgurt. Ich habe dafür zwei Schäkel welche an den Enden des Gurtes angeschlagen sind. Dadurch läßt sich der Gurt (mit Handschuhe) besser in den Haken der Umlenkrolle einhängen. Achtung: Es werden im Netz reichlich billigere Umlenkrollen mit entsprechender Zuglast angeboten. Die taugen aber nicht für den Forstbetrieb. Das Umlenkrollen-Rad muß min 15 mal Seilstärke sein, das sonst das Seil zu stark gebogen wird und schnell kaputt geht. Deswegen die großen (schweren) Forst-Umlenkrollen.
Danke für die Antworten, werde also den braunen 6 Tonnen Baumschoner nehmen und ihn so verwenden, dass er das doppelte hält und eine 10 Tonnen Umlenkrolle mit 16 cm Rad, dann bin ich auf der sicheren Seite. Kostet zwar ist aber im Verhältnis zu eventuellen Unfällen die günstigere Variante.
Ja, mach das. Und überleg' dir noch einmal, ob du die 4,5 t Zugkraft wirklich brauchst. Viele übersehen, dass sie für die ganz wenigen Fälle, wo wirklich mehr als die Kraft einer 3 oder 3,5 t Winde gebraucht wird, ständig die schwereren (und teureren) Rückeketten, Seilgleiter, Umlenkrollen und Gurte schleppen müssen. Und auch das Seil ist dicker und schwerer (und teurer ) !
hallo,wenn wir gerade beim thema sind,und zwar stehe ich im klinsch mit meinem händler,folgendes problem: ich habe ne 5,5t winde,mein händler hat mir dazu auch eine umlenkrolle mitgegeben. nun habe ich die rolle neulich mal wieder eingesetzt,und plötzlich gab es nen ruck,und das seil flog richtung mich und den schlepper,ist aber gott sei dank nix passiert! hab zuerst gedacht das seil sei gerissen,doch musste ich dan festellen das es die rolle in zehn teile gerissen hat. also ich mit der rolle ab zum händler und umgetauscht,er meinte er habe sowas noch nie gesehen,könnte aber mal vorkommen!
3 wochen später erhalte ich eine rechnung über dei neue rolle,mit dabei ein schreiben vom hersteller das sie die rolle überprüft hätten und keinen materialfehler oder ähnl. gefunden haben,sei wahrscheinlich ein bedienungsfehler. nun habe ich mir die neue rolle angeschaut,und habe ein typenschild gesehen auf den 4,5t stehen. also ich wieder ab zum händler mit derr rolle,er meinte dan nur das habe nix zu sagen ha die rolle eine 4,5 fache bruchlast habe. ich dagen meine das sie nur bis 4,5t ausgelegt ist? wer hat nun recht,ich oder der händler? ich hoffe ihr könnt mir helfen! danke schon mal....
Die 4,5 fache Bruchlast im Vergleich zur Nennbelastbarkeit haben normalerweise Gurte und Hebebänder (dort ist die Gefahr für eine Minderung der Belastbarkeit durch Verschleiß und Überdehnung des Gewebes ja groß ...). Umlenkrollen haben wie Seile und "andere metallenen Dinger" meist die doppelte Bruchlast im Vergleich zur Nennbelastbarkeit (je nach Auslegung).
Eine Umlenkrolle mit 4,5 t Nennlast kann an einer 5,5 t Winde je nach Grad der Umlenkung über die Bruchlast belastet werden meint Adi