Liebe Forengemeinde!
Ich lebe seit 4 Jahren im Nordosten Thailands, in absolut ländlicher Umgebung, ohne Tourismus, Hightec oder Universitäten. Die Leute leben hier hauptsächlich von Reis-, Chilli- und Zuckerrohranbau. Die meisten Farmer halten weiters Buckelrinder, Hühner und Warzenenten.
Eben wegen dieser Warzenenten verfasse ich hier meinen 1.Beitrag.
Die Enten leben sowie die Hühner meist frei, ohne irgendwelcher Umzäunungen, hinter dem Wohnhaus, Haus an Haus in der Ortschaft. Sie ernähren sich durch div. Insekten, Schnecken und Würmern, bekommen aber auch gekochten Reis und/oder grobes Reismehl extra gereicht. Weiters wird eine Art Kraftfutter beigemengt, in welchen man auch Maisschrot erkennen kann. Trinkwasser wird in Schalen oder Wannen gereicht, welche aber kaum für die Gefiederpflege, und schon gar nicht zum Schwimmen ausreichen können.
Nun hat es in den Monaten April/Mai schon auch mal Temperaturen um die 40Grad und ein wenig darüber.
Man kann jetzt fast täglich beobachten, daß bei den meisten Entenhaltern, deren bisher gesunden Jungenten (4-5 Monate) und Küken tagsüber einzeln wegsterben. Keine Verletzungen, keine Bisspuren!
Kann es sein, daß der fehlende Schwimmteich (kleine Grundstücke), solche Auswirkungen hat? Betroffen sind nur die Jungtiere, nicht die ausgewachsenen Elterntiere.
Ich bin selbst daran interessiert, in Zukunft Enten zu halten, will aber vorher wissen, was das "mysteriöse" Sterben auf sich hat.
Liebe Grüße aus den Isaan, ...andee
