Moin,
ich spiele mit dem Gedanken meinen Heckbagger mit einer größeren/stärkeren Zapfwellenpumpe aufzurüsten.
Bisher habe ich ihn mit dem mitgelieferten Zapfwellengetriebe samt 10ccm Pumpe betrieben jedoch stört es mich, dass ich die Drehzahl des Traktors auf mindestens 1800 U/min anheben muss um halbwegs Komfortabel damit arbeiten zu können.
Unterhalb von 1500 U/min kann ich schon mal eine Zigarettenpause einlegen während der Ausleger den kompletten weg von links nach rechts (160°) zurück gelegt hat.
Logischerweise sieht es aber ganz anders aus wenn ich statt 540 die 1000er Zapfwellen Drehzahl verwende.
Leider hat das Zapfwellengetriebe eine nicht übliche Schaftaufnahme für die Pumpe so dass ich die Pumpe nicht einfach gegen eine Stärkere austauschen kann außerdem besteht das Getriebe aus Guss, ist sehr schwer und hat keine Arretierung für die Zapfwelle und wird ganz nebenbei auch mit Fett befüllt statt mit Getriebeöl.
Deshalb möchte ich dieses komplett mit Pumpe gegen ein Modell mit 26ccm Pump austauschen allerdings habe ich Bedenken, dass die Ölmenge von etwas mehr als 27 Liter die zu Verfügung steht nicht ausreichend ist für die Pumpen Leistung.
Immerhin würde die Pumpe das gesamte Öl Volumen bei Nenndrehzahl zwei mal pro Minute umwälzen oder ich müsste den Traktor nur im Standgas laufen lassen um in etwa die selbe Leistung zu erzielen wie die 10ccm Pumpe bei Nenndrehzahl bzw. bei 1800 bis 1900 U/min Motordrehzahl was nach manchen Aussagen auch nicht optimal für den Motor sein soll.
Nun wüsste ich gerne in wie fern so eine Konfiguration Sinn macht, ob es überhaupt Sinnvoll wäre eine 26ccm Pumpe zu verwenden wenn nur die halbe Menge an Öl zur Verfügung steht die von der Pumpe tatsächlich gefördert werden kann und ob es noch andere bedenken gibt, sich für diese Pumpengröße zu entscheiden.
Bei 28 PS Motorleistung sollte eigentlich genug Kraft an der Zapfwelle vorhanden sein um den Kraftbedarf der größeren Pumpe zu decken.
ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Antworten, Tipps und Meinungen dazu

