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Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Di Sep 21, 2010 8:57

Moin,

ich spiele mit dem Gedanken meinen Heckbagger mit einer größeren/stärkeren Zapfwellenpumpe aufzurüsten.
Bisher habe ich ihn mit dem mitgelieferten Zapfwellengetriebe samt 10ccm Pumpe betrieben jedoch stört es mich, dass ich die Drehzahl des Traktors auf mindestens 1800 U/min anheben muss um halbwegs Komfortabel damit arbeiten zu können.
Unterhalb von 1500 U/min kann ich schon mal eine Zigarettenpause einlegen während der Ausleger den kompletten weg von links nach rechts (160°) zurück gelegt hat.
Logischerweise sieht es aber ganz anders aus wenn ich statt 540 die 1000er Zapfwellen Drehzahl verwende.
Leider hat das Zapfwellengetriebe eine nicht übliche Schaftaufnahme für die Pumpe so dass ich die Pumpe nicht einfach gegen eine Stärkere austauschen kann außerdem besteht das Getriebe aus Guss, ist sehr schwer und hat keine Arretierung für die Zapfwelle und wird ganz nebenbei auch mit Fett befüllt statt mit Getriebeöl.
Deshalb möchte ich dieses komplett mit Pumpe gegen ein Modell mit 26ccm Pump austauschen allerdings habe ich Bedenken, dass die Ölmenge von etwas mehr als 27 Liter die zu Verfügung steht nicht ausreichend ist für die Pumpen Leistung.
Immerhin würde die Pumpe das gesamte Öl Volumen bei Nenndrehzahl zwei mal pro Minute umwälzen oder ich müsste den Traktor nur im Standgas laufen lassen um in etwa die selbe Leistung zu erzielen wie die 10ccm Pumpe bei Nenndrehzahl bzw. bei 1800 bis 1900 U/min Motordrehzahl was nach manchen Aussagen auch nicht optimal für den Motor sein soll.

Nun wüsste ich gerne in wie fern so eine Konfiguration Sinn macht, ob es überhaupt Sinnvoll wäre eine 26ccm Pumpe zu verwenden wenn nur die halbe Menge an Öl zur Verfügung steht die von der Pumpe tatsächlich gefördert werden kann und ob es noch andere bedenken gibt, sich für diese Pumpengröße zu entscheiden.
Bei 28 PS Motorleistung sollte eigentlich genug Kraft an der Zapfwelle vorhanden sein um den Kraftbedarf der größeren Pumpe zu decken.

ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Antworten, Tipps und Meinungen dazu
Gruß Nuno
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Markus K. » Di Sep 21, 2010 11:38

Geht´s dir jetzt in erster Linie um die Motordrehzahl oder ist der Bagger mit der 10cm³-Pumpe bei 1800 Umdrehungen immer noch zu langsam? Welche Leitungs-/ Schlauchdurchmesser sind am Bagger? Druckleitungen bis Größe 12L (Nennweite 10mm) kannst du bis 40 Liter/Minute betreiben, die Rücklaufleitung sollte dabei aber schon eine 15L sein.
Wenn dein Zapfwellengetriebe die übliche 1:3.8 Übersetzung hat, dann wirst du wohl so mit 18l/min den Bagger betreiben. Würde eigentlich zur Tankgröße passen. Wie warm wird das Öl denn mit der jetzigen Pumpe? Eine 26cm³-Pumpe am 1:3.8 Getriebe fördert im Standgas etwa 25l (die schon zuviel sein können), für 200 Bar Druck sollte die ZW dann 10KW liefern können. Deshalb würde ich an deiner Stelle eine 19cm³-Zapfwellenpumpe nehmen, die geht im Standgas etwa da los, wo die 10er Pumpe aufhört.

gruß
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Di Sep 21, 2010 15:36

Moin,

also der Betriebsdruck der Hydraulik liegt bei 160 Bar, Leitungen sind 14mm außen, Die Schlauchleitungen überwiegend 10mm innen mit Ausnahme der Rücklaufleitung die ist etwas größer.
Auch die Zylinder sind sehr großzügig dimensioniert und der Tank fasst rein rechnerisch 29 Liter.
Ohne es gemessen zu haben um eine exakte Zahl zu sagen aber ich würde die Temperatur des Öls bei längerer Nutzung etwa auf 50 Grad schätzen (gefühlt an der Rücklaufleitung)
Zapfwellengetriebe soll eine Übersetzung von 3,8:1 haben, genau wissen tut es aber wohl nur der nette Asiat der die Zahnräder ins Gehäuse geschmissen hat.

Mir geht es mehr darum, dass ich mit einer stärkeren Pumpe die Drehzahl reduzieren kann statt den Schlepper ständig bei knapp unter 2000 Touren laufen zu lassen und und um den größeren Ölfluss mit dem die Steuerung und überhaupt das ganze Arbeiten mit dem Bagger erheblich verbessert wird denn selbst bei 1900 U/min auf der 540er Zapfwelle ist die Förderleistung der 10er immer noch nicht optimal für den Bagger.
In US Foren wird oftmals eine Pumpe mit 7 bis 9 Gpm empfohlen (etwa 26 bis 34 Liter) und selbst Gherardi liefert seine Heckbagger mit Pumpen aus deren Förderleistung größer ist als an Ölvolumen im Tank zur Verfügung steht.
Da der Preis für die 19er, 22er und 26er Pumpe samt Zapfwellengetriebe der selbe ist neigt man natürlich dazu die stärkere zu nehmen.
Gruß Nuno
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Falke » Di Sep 21, 2010 17:47

Buschhacker hat geschrieben:Logischerweise sieht es aber ganz anders aus wenn ich statt 540 die 1000er Zapfwellen Drehzahl verwende.
...
Mir geht es mehr darum, dass ich mit einer stärkeren Pumpe die Drehzahl reduzieren kann ...

Wieso verwendest du dann nicht die 1000er Zapfwelle bei entsprechend reduzierter Motordrehzahl ?
Bei welcher Motordrehzahl hast du die nominellen 540 UpM an der 540er Zapfwelle ?

Eine Steigerung der Pumpenliterleistung um Faktor 2,6 finde ich ohne weiter konstruktive Änderungen gewagt.
Ich denke auch , eine 19 ccm/U-Pumpe wäre eine noch vertretbare Steigerung.
Bei Halbgas, 1000er Zapfwelle und 26er Pumpe reichen eventuell die 28 PS (bei Motornenndrehzahl) gar nicht !

Gruß
Adi
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Mi Sep 22, 2010 9:12

Falke hat geschrieben:
Buschhacker hat geschrieben:Logischerweise sieht es aber ganz anders aus wenn ich statt 540 die 1000er Zapfwellen Drehzahl verwende.
...
Mir geht es mehr darum, dass ich mit einer stärkeren Pumpe die Drehzahl reduzieren kann ...

Wieso verwendest du dann nicht die 1000er Zapfwelle bei entsprechend reduzierter Motordrehzahl ?
Bei welcher Motordrehzahl hast du die nominellen 540 UpM an der 540er Zapfwelle ?

Eine Steigerung der Pumpenliterleistung um Faktor 2,6 finde ich ohne weiter konstruktive Änderungen gewagt.
Ich denke auch , eine 19 ccm/U-Pumpe wäre eine noch vertretbare Steigerung.
Bei Halbgas, 1000er Zapfwelle und 26er Pumpe reichen eventuell die 28 PS (bei Motornenndrehzahl) gar nicht !

Gruß
Adi


Moin,

leider habe ich keine genauen Angaben darüber welche Motordrehzahl nötig ist um die 540 an der Zapfwelle zu erreichen.
die Aussagen gehen von 2100 bis 2300. 2300 währen nur 50 U/min weniger als die max Drehzahl.

Nun die 26ccm Pumpe würde ich ja dann auf Grund der Förderleistung nicht mit der 1000er Zapfwelle laufen lassen sonder müsste mit etwas mehr als Standgas bei 540 laufen um in etwa die Leistung der 10 bei Vollgas zu bringen

10 ccm x 2040rpm x 0,85 / 1000 = 17,34 l
bei 19ccm 32,94 l bei halber Motordrehzahl 16,47 l
bei 22ccm 38,14 l bei halber Motordrehzahl 19,07 l
bei 26ccm 45,08 l bei halber Motordrehzahl 22,54 l

oder mache ich bei meiner Rechnung etwas falsch?
Sofern die Angaben über die Drehzahl stimmen welche erforderlich ist um 540 an der Zapfwelle zu haben würde es ja zwangsläufig heißen, dass z.B. die 26ccm Pumpe die Leistung von 22,54 l irgend wo in einem Bereich der Motordrehzahl von 1050 und 1150 bringen würde.
Gruß Nuno
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Markus K. » Mi Sep 22, 2010 11:12

Kann ich mir nicht vorstellen, das du die 540 Umdrehungen an der Zapfe so kurz vor der Maximaldrehzahl hast. Mein 644er braucht dazu ~1980 Umdrehungen, obere Drehzahlgrenze bei 2360 U/min --> das wären dann schon ~ 640 Umdrehungen an der ZW! Hast du denn keine Möglichkeit, deinen chinesischen Freund einer Drehzahlmessung (ZW-Bremse, Tachometer...) zu unterziehen?
Deine Berechnung der Pumpenleistung wird so auch nicht ganz zutreffen, im Durchschnitt hast du keine 15% Förderverlust.
Gruß Markus

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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Mi Sep 22, 2010 11:48

also vorstellen kann ich mir das auch nicht wirklich das der die Drehzahl machen muss um auf 540 zu kommen.
ich hab schon an eine Lösung mit einem Fahrradtacho gedacht um die Drehzahl mal etwas genauer ermitteln zu können mich aber nun doch entschlossen einen optischen Drehzahlmesser zu ordern, den kann ich dann auch anderweitig nutzen.

ok wie würde denn die Rechnung aussehen wenn ich richtig liegen würde?
statt 15% VL nur 10 oder gar 5%?
Gruß Nuno
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Markus K. » Mi Sep 22, 2010 12:10

Ich würde ganz einfach mit dem theoretischen Wert rechnen. Bei der 10er Pumpe auch. Lass überall den Wirkungsgrad weg. Denn dann hast du einen maximalen Volumenstrom, der bei geringeren Druck eben nicht ansteigt, weil dann eben keine 15% Verluste da sind. Weiterhin hast du auch noch eine Volumenstromübersetzung, wenn die Zylinder einfahren. Und dieser maximale Volumenstrom muß durch deine Leitungen, mit der 26er Pumpe hast du da nicht viel Spielraum.
Weiterhin sinkt dein Wirkungsgrad bei Systemdruck umso weiter, je größer deine Pumpe ist.
Wie gesagt, die 26er Pumpe kann deshalb funktionieren, muß aber nicht. Könnte ja sein, das du dann bei niedriger Drehzahl die Leistung nicht zur Verfügung hast, bzw. einbricht und du dann effektiv auch nicht schneller bist.

Drehzahlmesser ist sehr gut, dann wissen wir Bescheid!

gruß
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » So Okt 10, 2010 18:44

so, geht weiter hier.

ich hab nun mein Drehzahlmesser bekommen
(falls es jemanden interessiert, es ist dieser hier http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... K:MEWNX:IT )
und mal an der Zapfwelle gemessen wann die 540 U/min anliegen und das müsste so ziemlich genau bei 2100 U/min sein oder siehe hier
Bild

wenn ich dass nun richtig sehe dann hätte ich bei 1500 U/min mit der 540er Zaplwelle bei einer 19ccm Pumpe rund 25L/min
oder aber mit einer 22ccm Pumpe bei 1250 U/min etwa 24 L min
mit der 26ccm Pumpe habt ihr mich überzeugt so dass diese nicht mehr zur Wahl steht, allerdings schwanke ich nun zwischen der 19er und der 22er
beide Pumpen brauchen in etwa die selbe Antriebsleistung
19er bei 1500 mit 25 l etwa 7,4 kw
22er bei 1250 mit 24 l etwa 7,1 kw
oder eben bei 2100 Bzw 540 an der ZW 10 bis 11 KW was für einen 18 KW Motor wohl etwas viel sein dürfte.

tendieren tue ich zur 22er weil ich dadurch die Drehzahl (wenn auch nur um etwa 250 U/min) reduzieren kann um in etwa die selbe leistung zu erhalten,
allerdings weiß ich nicht wie sich der Bagger verhält wenn er nun mit 24 Liter gefüttert wird, sollte die Steuerung nun weniger Volumenstrom benötigen komme bei noch mehr Drehzahlreduzierung wieder in einen Bereich der nur knapp über Standgas liegt und wie von einigen Leuten angesprochen auch nicht optimal für den Motor sein soll.
Also scheint mir die bereits empfohlene 19ccm Pumpe als geeigneter aber ich würde auch gerne eure Meinung dazu hören.
Gruß Nuno
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Markus K. » So Okt 10, 2010 20:25

Servus,

ich hab´s dir ja schon mal geschrieben, ich würde die 19er Pumpe nehmen. Bei 1000 U/min (Motor) bringt die genauso viel wie die 10er bei 1900 U/min. Ohne Berücksichtigung des Wirkungsgrades sind das jeweils 18.4l. Heißt also, das du bei minimal erhöhten Standgas bereits so schnell bist wie vorher bei fast Vollgas. Mit der 22er Pumpe hast halt auch wenig Spielraum, wenn´s zuviel Öl wird und für den Motor ist es auch besser, wenn er beim arbeiten mit 1300 U/min läuft statt mit Standgas.

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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Mo Okt 11, 2010 15:02

Moin.

nochmals Danke für die Antworten und ja,
ich hab mich jetzt dank der Ratschläge für die 19er entschieden.
nicht zuletzt hat diese auch in etwa die selbe Leistung wie die Pumpen von Prince, die die Jungs in den USA als Ersatz für den originalen 10er Treibsatz verwenden und empfehlen.

Falls Interesse besteht kann ich ja nochmal über meine Eindrücke mit der neuen Pumpe berichten wenn sie endlich da ist.
Gruß Nuno
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Djup-i-sverige » Mo Okt 11, 2010 15:06

Mach mal , intressiert mich auch habe mir einen BH7600 geschnappt, bin gespannt welche Pumpe der drinne hat.
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Holgi1982 » Mo Okt 11, 2010 16:31

Also ich hab noch nicht vertanden weshalb du nicht einfach die 1000er Zapfwelle nimmst und den Motor bei ~1200 U/Min laufen lässt, dann hast du doch deine Zapfwellendrehzahl die du Benötigst.
Wenn du nun die 19er Pumpe kaufst und diese mit der 540er Zapfwelle betreibst bei 1000 U/Min haste doch fast dasselbe Ergebniss, meinst das lohnt dann noch eine neue Pumpe zu kaufen?? :roll:
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Mo Okt 11, 2010 18:06

movetosweden hat geschrieben:Mach mal , intressiert mich auch habe mir einen BH7600 geschnappt, bin gespannt welche Pumpe der drinne hat.


na ja, die Heckbagger von LITW kannst Du schlecht mit den Jinma LWs vergleichen,
die sind schon um einiges besser als die LWs, sind halt koreaner und keine Chinesen.
Du sagts, Du hast Dir einen BH7600 geschnappt, hat der eine eigene Hydraulik mit Pumpe und Tank oder hast Du die dazu bestellt?
Wenn ich nicht komplett Falsch liege dann werden die LITW BH Bagger im Standard Setup über die Traktorhydraulik angetrieben.
Pumpe und Tank bzw. Eigenhydraulik sind Optional, die Jungs in Amerika nutzen die LITW Bagger mit einer 6 oder 7 GPM Pumpe (22 bzw. 26 Liter)
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Re: Heckbagger mit größerer Pumpe betreiben, Frage.

Beitragvon Buschhacker » Mo Okt 11, 2010 18:21

Holgi1982 hat geschrieben:Also ich hab noch nicht vertanden weshalb du nicht einfach die 1000er Zapfwelle nimmst und den Motor bei ~1200 U/Min laufen lässt, dann hast du doch deine Zapfwellendrehzahl die du Benötigst.
Wenn du nun die 19er Pumpe kaufst und diese mit der 540er Zapfwelle betreibst bei 1000 U/Min haste doch fast dasselbe Ergebniss, meinst das lohnt dann noch eine neue Pumpe zu kaufen?? :roll:


ja, weil das derzeitige Zapfwellengetriebe
a. nicht mit Öl sondern mit Fett befüllt wird und wie sich Fett im Winter verhält wissen wir ja und außerdem glaube ich kaum, dass eine ordentliche Schmierung zustande kommt wenn das Fett mit der Zeit zäh wird wie Pudel Kot und von den Zahnrädern weg geschleudert wird.
b. mir auch kein Mensch sagen kann welche Übersetzung das Teil hat
c. das Ding aus Gusseisen besteht und und schwer wie Oscar ist und zudem keine Arretierung für die Z-Welle hat
d. Das Getriebe und die Pumpe einen völlig untypischen Antrieb haben ( ich sag jetzt mal Nut und Feder )
und zu guter Letzt e. das Getriebe dem Schlepper mit der 1000er ZW mehr Leistung abfordert wenn der Arbeitsdruck mal an den Anschlag geht als auf der 540er.
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