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Hydraulikreislauf??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hydraulikreislauf??

Beitragvon berndisame » So Okt 31, 2010 19:48

Hallo!
Ich habe auf meinem Rückewagen einen offenen Hydraulikkreislauf mit einer Zahnradpumpe, und einen Steuerblock. Ich würde für einen Antrieb günstig Motore und eine Mech. Verstellpumpe bekommen 1700 € Wuro alles zusammen!!!!!
Nun meine Frage, kann ich mit dieser Pumpe dann auch die Kranhydraulik betreiben??
Ich meine, den Kreislauf zwischen Motoren und Kranhydraulik mit Kugelhähnen Umschalten!?
die Pumpe ist doch für den geschlossenen Kreislauf gedacht. Dh. es kommt immer der gleiche Druck zurück wie hin. Dann mach ich das beim Rückewagen, und nicht bei der Ballenpressse. Habe sehr viele steile Erdwege im Wald, da würds besser gehen.
Lg.
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Markus K. » So Okt 31, 2010 19:58

Also die Fördermenge von außen mit Hebel o.ä. einstellbar? Funktioniert!
Gruß Markus

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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon berndisame » So Okt 31, 2010 20:01

Ja!
Ja, so will ich das machen.
Ich schale mit Kugelhänen den Kreislauf von Motore und Steurblock hin und her. Dh. eine Leitung zum Block mit der Ölrichtung, und dann in die Pumpe zurück. Nur da sichere ich es ab auf 200 Bar gg
Geht das wirklich?? Also, Geschlossener Kreislauf also.
Lg
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon dima » So Okt 31, 2010 20:06

berndisame hat geschrieben:Hallo!
Ich habe auf meinem Rückewagen einen offenen Hydraulikkreislauf mit einer Zahnradpumpe, und einen Steuerblock. Ich würde für einen Antrieb günstig Motore und eine Mech. Verstellpumpe bekommen 1700 € Wuro alles zusammen!!!!!
Nun meine Frage, kann ich mit dieser Pumpe dann auch die Kranhydraulik betreiben??
Ich meine, den Kreislauf zwischen Motoren und Kranhydraulik mit Kugelhähnen Umschalten!?

Generell ist Dein Steuergerät auf den offenen Kreis ausgelegt, das ist aber nur bedingt ein Problem.
Du müsstest die Pumpe beim Kranbetrieb lediglich auf eine bestimmte Fördermenge einstellen, dann wird diese als Konstandpumpe betrieben.
Je nach Pumpe muss der Rücklauf des Steuerblocks zur Saugseite der Pumpe geführt werden. Da die eventuell integrierte Speisepumpe nicht genügend Öl heranschaffen kann, insbesondere wenn die Pumpe für einen Fahrantrieb konzipierte ist wird das der Fall sein.
Auch die Differenzölmengen der Hubzylinder sollte hierbei bedacht werden.
Ist eine Druckbegrenzung in der Pumpe vorhanden?

Ich bin aber der Meinung das es geht.

berndisame hat geschrieben:die Pumpe ist doch für den geschlossenen Kreislauf gedacht. Dh. es kommt immer der gleiche Druck zurück wie hin. Dann mach ich das beim Rückewagen, und nicht bei der Ballenpressse. Habe sehr viele steile Erdwege im Wald, da würds besser gehen.
Lg.

Das habe ich jetzt nicht kapiert...
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Markus K. » So Okt 31, 2010 20:09

Die Verstellpumpe bringt Öl der Einstellung entsprechend. Bei mechanischer Verstellung stellst du im Prinzip die Fördermenge ein und gut ist. Motoren speist du dann über Dreiweg-Kugelhahn oder Weiche, also Ölfluß von der Pumpe umleiten.
Selbst eine hydraulisch verstellbare Pumpe wie sie z.B. im John Deere verbaut ist, würde prinzipiell funktionieren. Jedoch würde die Pumpe bei Ventilen mit drucklosen Umlauf nicht auf Nullförderung gehen bei Neutralstellung.

gruß
Markus

edit: berndisame meint ein Konstantdrucksystem (glaub ich)!
Gruß Markus

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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Fossi » So Okt 31, 2010 20:11

Kannst Du das Prinzip, welches Dir da vorschwebt, mal gron in 'nem Schaltplan verewigen und hier reinstellen!?
Ich denke, ich kann Dir da was sagen.

Aber vorab: man kann nicht einfach 'ne Verstellpumpe nehmen und in einen geschlossenen Kreislauf verbauen! Außerdem ist das Schaltungstechnisch so aufwendig, das es einfacher und billiger (VIEL) ist, das System offen zu lassen. Hast Du schon mal an eine Nutzung der Pumpe in 'ner verkappten LS-Schaltung gedacht?
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Markus K. » So Okt 31, 2010 20:13

Servus Fossi,

so wie ich das lese, will er doch mit der Pumpe einen offenen Kreislauf betreiben? Ich geh auch mal davon aus, das die Motoren und die Pumpe zusammen in einen System verbaut waren.
Gruß Markus

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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon dima » So Okt 31, 2010 20:15

Markus K. hat geschrieben:edit: berndisame meint ein Konstantdrucksystem (glaub ich)!

Ich hätte eher gedacht er meint den geschlossenen Kreislauf (Fahrantrieb), also von der Pumpe direkt zum Motor, und vom Motor direkt zur Pumpe.
Bei einem Konstatdrucksystem würde eine mechanisch (extern) geregelte Pumpe keinen Sinn machen.
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Markus K. » So Okt 31, 2010 20:19

Stimmt, wäre Energievernichtung.
Gruß Markus

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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon berndisame » So Okt 31, 2010 21:04

Hallo!
Also, dieser Hyrauliktander der die Teile verkauft, hat gesagt, Ich muss die Motoren mit der Pumpe in einen Kreislauf setzen. Ich brauche zur Pumpe eine Tankzuleitung, und eine Leckölleitung zurück und fertig.
Ich will den in die Kranhydraulik anhand zweier Kugelhähne umschlaten und fertig.
Ich regle die Pumpe dann auch ca. 20 Lt. Fördermenge um die Daumen, und fertig. Dann wird wohl das Lecköl auch zurück können.
Lg.
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon dima » Mo Nov 01, 2010 7:32

berndisame hat geschrieben:Hallo!
Also, dieser Hyrauliktander der die Teile verkauft, hat gesagt, Ich muss die Motoren mit der Pumpe in einen Kreislauf setzen. Ich brauche zur Pumpe eine Tankzuleitung, und eine Leckölleitung zurück und fertig.
Ich will den in die Kranhydraulik anhand zweier Kugelhähne umschlaten und fertig.
Ich regle die Pumpe dann auch ca. 20 Lt. Fördermenge um die Daumen, und fertig. Dann wird wohl das Lecköl auch zurück können.
Lg.

Ich sehe es so:
Die Pumpe ist auf das zurück fließende Öl teilweise angewiesen, da Zuspeisung sei es mit interner Speisepumpe oder freiem Zulauf (Tank über Pumpe) nicht genügend Öl liefern kann.
Beim Fahren von Zylindern kommt entweder weniger oder mehr Öl (Differenzialzylinder), oder auch gar keins (einfach wirkend) zur Pumpe zurück.
Beim Antrieb eines Motors muss die Zuspeisung nur das Lecköl, Ölkompression und eine fest definierte Spülölmenge ausgleichen.
Ob das mit den Zylindern funktioniert hängt von der Pumpe ab, um hier eine brauchbare Aussage machen zu können sollte man mehr darüber wissen.
Dennoch bin ich der Meinung das es prinzipiell funktionieren könnte, sofern die Speisepumpe die gewünschten 20 l/min (+ Reserve) liefert, oder zumindest die Differenzölmengen ausgleicht.
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon berndisame » Mo Nov 01, 2010 8:14

Hallo!
Hier eine Zeichnung im Anhang.
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IMG.pdf
(265.83 KiB) 178-mal heruntergeladen
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Fossi » Mo Nov 01, 2010 18:06

UI Ui ui... :shock:

Worin siehst Du den Vorteil, die Geschichte mit 'ner Verstellpumpe zu betreiben?


So wie ich das Deinem Schema entnehme, müßte die Verstellpumpe ja auch auf einen 'festen' Druck eingestellt werden, da keine Meldeleitung vorhanden ist (oder vergessen hast die einzuzeichnen). Dann besser mit Billig-Außenzahnrad und DBV arbeiten.

Aber auf jeden Fall für eine DRUCKABSICHERUNG sorgen!!!

Da will ich sonst weiter nichts zu sagen - das sieht etwas sehr abenteuerlich aus...
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon berndisame » Mo Nov 01, 2010 18:13

Die Pumpe hat eine Druckabsicherung, und der Kransteuerblock auch.
Denn jetzt geht eine Druckleitung von der Zahnradpumpe direkt in den Steruerblock.
Wegen der Pumpe: Mit der Steurpumpe könnte ich Differenzen ausgleichen, denn ich habe berechnet, dass mir der Anhänger anschiebt, wenn ich bei gleichem Gange vom Gas gehe. So um die 0,2- 0,5 km/h
Dh. Wenn ich mit dem ersten Gang mit 2000 Motorumdrehungen 6 km/h fahre, und die Zw. 540 dreht, fährt der Anhänger das auch. Und wenn ich bei gleichem Gange vom Gas gehe, dann schiebt er Hänger immer an, jedoch könnte ich ein Überdruckventil einbauen, dass mit die ca. 10% igen vorschübe überleitet, das Öl meine ich!
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Re: Hydraulikreislauf??

Beitragvon Markus K. » Mo Nov 01, 2010 18:32

So wie du das skizziert hast, geht das nicht!

Die Zylinder des Krans können ihren Ölhaushalt nicht ausgleichen, da der Kranblock nicht am Tank hängt. Wenn der Zylinder ausfährt braucht er mehr Öl, als wie er verdrängt. Die Differenz könnte nachgesaugt werden. Aber wenn du den Zylinder einfahren willst, kommt das Überdruckventil der Pumpe und nix bewegt sich.
Leckölleitung als Tankleitung ausführen, also direkt in den Tank ohne Filter.
Wenn du während der Fahrt den Antrieb nicht brauchst, musst du ihn entkoppeln (hydraulisch oder mechanisch)
Wie wechselst du die Drehrichtung, wenn du den Antrieb beim Rückwärtsfahren brauchst?

vergiss das schnell wieder!
Gruß Markus

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