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Stoppelbearbeitung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Stoppelbearbeitung

Beitragvon Forchhammer » Fr Jul 20, 2012 15:49

Dieses Jahr habe ich mal versucht, mit meinem 2.50m Kultivator das abgedroschene Gerstenfeld zu bearbeiten. Die Jahre zuvor grubberten wir nur mitm Lemken Achat auf maximaler Tiefe von ca. 15 cm oder so; dementsprechend schlecht war dann auch der Auflauf des Auslaufgetreides. Deswegen wollte ich heuer wie gesagt erst mal ca 5cm mit kultivator drüberrauschen damit die Sache schön aufläuft. Anschliessend in 2 Wochen mitm Lemken drüber. Nun die Frage, ich habe noch nicht studiert und gelernt, bringt das was oder sollte ichs lieber lassen. Herr Geoßbauer machts ja auch so mit 10 mal grubbern. Habe paar Bilder gemacht wies ausschaut:
PS: JA, ich weiss das mein Traktor ein Zetor ist und JA der Gullivatter ist ALT.......
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon 818 nur Power » Fr Jul 20, 2012 16:14

Hallo Forchhammer,

da auf deinem Betrieb wahrscheinlich keine Scheibenegge zur Verfügung steht, ist dein Grubber für diese Tätigkeit gar keine so schlechte Wahl. Auf den Bildern meine ich erkannt zu haben, daß das Stroh abgefahren wurde und nicht wie auf unserem Betrieb gehäckselt wird. Wenn das Stroh auf dem Feld verbleibt wird es schwer mit deinem Grubber, aber so sieht es doch gut aus, oder?

Ich schätze in ca. 2 Wochen wird ein Großteil deiner Ausfallgerste aufgelaufen sein, dann würde ich genauso weiterverfahren wie Du es vorhattest.

MfG
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PS: Mach Dir keine Gedanken über deinen Zetor, es gibt nicht den perfekten Schlepper für alle, sondern nur den perfekten Traktor für deinen Betrieb und den hast Du wohl gefunden (Preis-Leistungsverhältnis), jeder setzt andere Prioritäten an seinen Fuhrpark, kommt immer auf den Hof an!
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Wave » Fr Jul 20, 2012 16:15

Bin zwar kein Landwirt,sondern helfe nur,aber auf unseren schwereren Böden läuft alles mögliche besser auf wenn richtig gegrubbert wurde.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jul 20, 2012 16:29

Die Arbeitstiefe ist in Ordnung. Auch, dass nicht ganzflächig abgeschnitten wird, ist gut. Was mich stören würde, wäre die fehlende Walze. Bau dir da irgendwas dran, um bissel rück zu verfestigen; und nimm am besten in die Breite gleich noch mal 5 m mit, so fährst' dich ja besoffen :lol:
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Meini » Fr Jul 20, 2012 16:53

Wenn du hast, zieh noch ne alte Walze hinter her, vielleicht fliegt ja noch ne alte Ringelwalze bei dir rum :wink:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jul 20, 2012 17:35

Der Schlepper ist doch voll in Ordnung. Ich würde allerdings das prähistorische Teil, das da hintendranhängt, gegen eine Spatenrollegge mit 3m Arbeitsbreite eintauschen. Vielleicht kannst Du da irgendwas Gebrachtes auftreiben.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Forchhammer » Fr Jul 20, 2012 19:36

Danke für die Antworten erst mal :D
Nochn paar Infos: Der Boden ist stellenweise schon betonartig, nur die obersten paar cm sind "locker". Teilweise sind auch sehr viele Steine drin.

Geldmäßig bin ich ned so gut bestückt, und mei Vater ist sowieso gegen sowas für ihn neuartiges ("Stoppelbearbeitung?Ja was is des für ein Scheiss?").

Ne Spatenrollegge ist denke ich ein bissl zu leicht.

Für mehr Tipps bin ich aber dennoch offen! :D
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Holmer 91 » Fr Jul 20, 2012 19:51

Hallo,

haben uns dieses Jahr auch einen 5 m Kultivator zugelegt. Es muss nur noch die dazu passende Walze (die schon vorhanden ist) drangebaut werden.
Der ist eigentl. nur zum Gülle einarbeiten gedacht. Aber wenn ich mir deine Bilder so anschau, wird der wohl auch noch mal n paar Bahnen auf dem ehemaligen Rapsland auf dem Leichten Boden machen.

Gefällt mir deine Idee, bitte noch n bild, wenn die Gerste aufgelaufen ist.

mfg, Holmer
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Mad » Fr Jul 20, 2012 20:50

Genau das habe ich letztes Jahr auch gemacht. Nur mit 6m. Ging soweit auch ganz gut.

Dieses Jahr wird es vermutlich besser gehen, weil wir im Frühjahr die Zinken daran besser verteilt haben. Vorher waren sie mehr durcheinander, weshalb es teilweise zu Verstopfungen kam.

Mir haben die Arbeit und das Ergebnis gefallen, weshalb ich das so beibehalten werde.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon bauer123 » Do Aug 23, 2012 20:52

Hallo
ich mache dieses Jahr das erste Mal die Stoppelbearbeitung mit ner Scheibenegge und wollte fragen wie tief man geht und wie die optimale Geschwindigkeit ist. Stroh ist keins mehr drauf. Nach dem Scheiben soll warscheinlich gepflügt werden und Winterweizen folgen.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 24, 2012 10:17

bauer123 hat geschrieben:Hallo
ich mache dieses Jahr das erste Mal die Stoppelbearbeitung mit ner Scheibenegge und wollte fragen wie tief man geht und wie die optimale Geschwindigkeit ist. Stroh ist keins mehr drauf. Nach dem Scheiben soll warscheinlich gepflügt werden und Winterweizen folgen.



So flach wie's geht. Der Boden muss nur ganz leicht aufgerissen sein. Einfach SO FLACH WIE MÖGLICH; Tempo hoch.
Da fällt mir eine lustige Anekdote zu ein: Ich neulich am scheiben gewesen, ganz ganz flach mit knappen 18 km/h, hält mich ein benachbarter Landwirt, der knappe 70 Jahre alt ist, an und fragt: "..Was machst du denn hier? Das ist doch viel zu flach. Das soll mal einer verstehen. Bei der Frau steckst du doch auch nicht nur die Spitze rein, oder?!?!.." :lol: Als ich ihm dann noch erklärt habe, warum bei mir jährlich alle Erntereste auf der Fläche verbleiben, da ich "hier im Boden einen Stall voll Lebewesen zu füttern habe", wurden die Augen immer größer und man konnte im Gesicht regelrecht ablesen, was er gedacht haben muss, jedoch scheinbar nicht auszusprechen wagte :lol: . Herrlich!
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Nordhesse » Fr Aug 24, 2012 10:23

Man sollte da schon differenzieren, was wir nachgebaut und wann. Ich hab Flächen, wo nach Sommergerste Mais kommt, da mach ich erst mal nix. Zumindest auf der Hälfte, wo keine Zwischenfrucht steht. Wenn man beim Weizen das stroh draufgelassen hat, und Gerste nachbauen will, würde ich das erste mal nich zu flach bearbeiten- die strohrotte muss in gang kommen.

Mit dem kultivator bist du voll im Trend- was gut ist kommt wieder. Heute heißt sowas z.B. Köckerling Allrounder
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 24, 2012 10:29

Nordhesse hat geschrieben:Man sollte da schon differenzieren, was wir nachgebaut und wann. Ich hab Flächen, wo nach Sommergerste Mais kommt, da mach ich erst mal nix. Zumindest auf der Hälfte, wo keine Zwischenfrucht steht. Wenn man beim Weizen das stroh draufgelassen hat, und Gerste nachbauen will, würde ich das erste mal nich zu flach bearbeiten- die strohrotte muss in gang kommen.

Mit dem kultivator bist du voll im Trend- was gut ist kommt wieder. Heute heißt sowas z.B. Köckerling Allrounder



Es ist bloß viel zu trocken. Im Moment kommt keine Rotte in Gang. Jeder cm tiefer Bearbeiten kostet so nur Diesel und Wasser.
Wichtig ist einfach die gleichmäßige Verteilung und das kurze Häckseln des Strohs, dann ist das Einarbeiten gar nicht so wichtig (wenn man die richtige Technik hat!). Es darf ja gerne Stroh an der Erdoberfläche liegen. Ich säe da problemlos rein und es wächst super. Ungenaue Verteilung und oder stumpfe Messer sind eher das Problem.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Nordhesse » Fr Aug 24, 2012 13:53

Also hier ist der Boden noch feucht :regen:
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Forchhammer » Mi Jul 24, 2013 17:20

gibts noch jemanden der eine Meinung dazu hat?
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