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Stoppelbearbeitung

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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Tobi. » Mi Jul 24, 2013 18:02

Mach ich genauso. Allerdings nur wenn das Stroh abgefahren wird, was wiederum bei mir sehr selten ist...

Überlege die Stoppeln sammt gehäxeltem Stroh nochmal zu mulchen.
Hoffe dass das dann durch den Kultivator geht und ich zudem mit meiner "Hobby-Technik" auf Pfluglos umsteigen könnte.

Meint Ihr das ich die gemulchte Sache problemlos durch den Kultivator bekomme?
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Fendtman » Do Jul 25, 2013 8:33

Interessante Diskussion - bin auch am überlegen wie man künftig öfter ohne Pflug auskommt.

Überlege die Stoppeln sammt gehäxeltem Stroh nochmal zu mulchen.


Dann folgt die erste Bearbeitung per Egge ... flaches mischen.

Wie gehts dann weiter?

Die Rückstände sind durchs mulchen natürlich kleiner, durch die Egge aber immer noch -gewollt- an der Oberfläche, könnte bei der Saat wiederum
schon nicht so schön sein, eine zweite Überfahrt für ein tieferes Durchmischen wäre dann angebracht - das Ausfallgetreide u. Unkraut auchnochmal einmischen,
dann erst säen.

Die zweite Überfahrt müsste dann aber ein Grubber sein um tiefer zu lockern und zu mischen ... dann kann ich aber im ersten Durchgang auch gleich flach grubbern und spare mit so das mulchen ....

Ich habe letztes Jahr auch ein paar Flächen "nur" 2x gegrubbert, 1x flach 1x tiefer und dann eingesät, nachdem wir eine recht neue Drille mit Scheibenschar haben, ging das ganz gut, mit unserer vorherigen Schleppschar hätte ich das glaube ich nicht probieren wollen bzw. wäre mit Sicherheit von der Ablage her bei weiten nicht so gut geworden.

Hatte letztes Jahr dann noch einen Flügelschargrubber mit Dachringwalze als Vorführer, hat grds. überzeugt da er wirklich gut gemischt hat, alternativ wäre eine Scheibenegge in betracht gekommen wäre aber nur für den ersten Durchgang m.E. brauchbar gewesen und wg. Quecke auch nicht so rosig ... haben uns dann für einen neuen Grubber entschieden (steht schon da und wartet am ersten Einsatz). Mein Plan daher 1x flach 1x tiefer grubbern, säen ...
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Crazy Horse » Do Jul 25, 2013 8:53

Tobi. hat geschrieben:Mach ich genauso. Allerdings nur wenn das Stroh abgefahren wird, was wiederum bei mir sehr selten ist...

Überlege die Stoppeln sammt gehäxeltem Stroh nochmal zu mulchen.
Hoffe dass das dann durch den Kultivator geht und ich zudem mit meiner "Hobby-Technik" auf Pfluglos umsteigen könnte.

Meint Ihr das ich die gemulchte Sache problemlos durch den Kultivator bekomme?



Du musst das gemulchte Stroh in den Boden einarbeiten und gut mit Erde vermischen. Das geht am besten mit einem Flügelschargrubber mit weitem Zinkenabstand. Später, wenn es mal so 10 mm geregnet und der Boden sich etwas abgesetzt hat, kannst Du dann mit einem Federzinkengrubber (z.B. Köckerling Allrounder) den Boden nochmal aufarbeiten. Dadurch verteilt sich das Stroh sehr schön gleichmäßig im Boden und macht keinerlei Probleme mehr bei der Aussaat mit herkömmlichen Schleppscharen.
Der Kultivator (Federzinkenegge) geht bei hohen Strohmassen unter.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Tobi. » Do Jul 25, 2013 8:57

Sicher nicht verkehrt... wenn man die entsprechende Technik hat.

Ich mache die Sache halt nur als Hobby (wenn auch wesentlich intensiver als die Profis, da ich den entsprechenden Lohn-/Zeitaufwand nicht berechne, sondern das als Freizeitbeschäftigung sehe).

Nach zweimal Grubbern geht mit meiner Schleppschardrille (ohne Kreiselegge davor) garnix... :(

Wie geschrieben, hab ich die Zeit zum Mulchen und es bringt wohl auch noch weitere Vorteile in Bezug auf die Feldhygiene (auch wiederum an meinen sonstigen Möglichkeiten gemessen).

Werd mir wohl mal nen Mulcher leihen und die Sache beim Weizen probieren. Wenn das dieses Jahr (viel Stroh) funzt, gehts sonst wohl auch. Bin gespannt...

Vom Pflug möchte ich jedenfalls gern weg damit ich endlich mal ne ordentliche Bodenstrucktur aufbauen kann.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Fendtman » Do Jul 25, 2013 10:46

Gemulcht oder nicht, die Strohmenge bleibt die selbige und per Egge nur an der Oberfläche eingekratzt.

Wie machst du dann im zweiten Durchgang weiter vor der Saat?

Per Egge wirst du Ausfall und Unkraut kaum soweit einarbeiten das du es für die Saat taugt....

Bei pfluglos muss die vorhandene Technik auch ein Stück dazu passen
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Tobi. » Do Jul 25, 2013 11:34

Fendtman hat geschrieben:Wie machst du dann im zweiten Durchgang weiter vor der Saat?


Dreibalkiger Grubber mit Doppelherzscharen.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Tobi. » Do Jul 25, 2013 11:36

Bekommt man eigentlich auch schmale Schare für die "normalen" dreibalkigen Grubber, die standartmäßig mit Doppelherzscharen ausgerüstet sind?
Wenn ja woher? Hab noch nichts passendes gefunden...
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Fendtman » Do Jul 25, 2013 11:46

Dreibalkiger Grubber mit Doppelherzscharen.


Wenn der Grubber eh vorhanden ist, warum dann nicht direkt im ersten Durchgang flach damit grubbern, im zweiten tiefer und dann zusehen per Egge (Kreiselegge hast du ja nicht scheinbar) ein Saatbett zu erhalten?

Das Mulchen u. Eggen im 1. Durchgang seh ich hier nicht als Vorteil ...

Im ersten Durchgang will ich doch möglichst Stroh + Ausfälle einmischen, Bodenkapilare brechen etc. - da wirst du doch mit dem Grubber besser dran sein als mit einer Federzinkenegge bzw. müsste es dann schon eine Egge wie im 1. Beitrag mit viel Zinken u. engen Abstand sein .. (hatte meine grad im Kopf..), mit der Egge hätte man bei der momentanen Trockenheit m.E. nicht den Auftrag

Für was schmale Zinken ... die Doppelherz sind doch ohnehin schon nicht sooo breit, die Durchmischung wäre doch dann noch schlechter.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Tobi. » Do Jul 25, 2013 11:54

Fendtman hat geschrieben:
Dreibalkiger Grubber mit Doppelherzscharen.


Wenn der Grubber eh vorhanden ist, warum dann nicht direkt im ersten Durchgang flach damit grubbern, im zweiten tiefer und dann zusehen per Egge (Kreiselegge hast du ja nicht scheinbar) ein Saatbett zu erhalten?

Das Mulchen u. Eggen im 1. Durchgang seh ich hier nicht als Vorteil ...

Im ersten Durchgang will ich doch möglichst Stroh + Ausfälle einmischen, Bodenkapilare brechen etc. - da wirst du doch mit dem Grubber besser dran sein als mit einer Federzinkenegge

Für was schmale Zinken ... die Doppelherz sind doch ohnehin schon nicht sooo breit, die Durchmischung wäre doch dann noch schlechter.


Mit dem Kultivator kann ich wesentlich flacher arbeiten. Ich erhoffe mir davon einen besseren Aufgang des Ausfallgetreides und Unkräuter/ -gräser.

Die schmäleren Zinken hätte ich gerne für den letzten Arbeitsgang. Da sollte das Stroh bereits ordentlich eingemischt sein. Ich möchte damit aber tiefer lockern als jetzt mit meinem Schlepper machbar. Und das auch möglichst nicht so "ganzflächig" wie mit den Doppelherzscharen.

Was die Durchmischung des Kultivators angeht, war ich beim ersten Versuch - wenn auch ohne Stroh, nur Stoppeln - sehr positiv überrascht. Alles recht oberflächlich, aber eben schön vermischt...

Zweimal mit dem Schwergrubber reicht bei meinen Strohmengen, bzw. Stoppeln bei meiner Technick auch nicht für eine vernünftige Saat. Daher der Gedanke mit dem Mulchen.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Forchhammer » Do Jul 25, 2013 20:26

Was meint ihr kann man davon halten, als Stoppelbearbeitung zu ackern und dann zu kreiseln?
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Tobi. » Do Jul 25, 2013 21:12

Gibt wohl ne Strohmatte...
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Todde » Di Jul 30, 2013 12:09

Tobi. hat geschrieben:Wie geschrieben, hab ich die Zeit zum Mulchen und es bringt wohl auch noch weitere Vorteile in Bezug auf die Feldhygiene (auch wiederum an meinen sonstigen Möglichkeiten gemessen).


den Stoppel möglichst flach zu mulchen und später erst einen Stoppelsturz zu machen ist mM das Beste.
Die Stoppeln und das Stroh wird sehr gut zerkleinert und das Stroh vermehrt aufgespalten, der Länge nach.
Das fördert die Strohrotte.
Hätte ich die Zeit dazu, dann würde ich das machen.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Forchhammer » Mo Aug 05, 2013 18:12

Heuer habe ich mal mit meinem Superachat bei den etwas trockeneren Bedingungen relativ flach gegrubbert.
Aus Faulheit hab ich es aber dann nicht gemessen und fotographiert (aber schätzungsweise mehr als 5cm am Spitz tiefe. Dumm rumgehüpft ist er diesesmal auch nicht, sondern hat einfach gegrubbert wie es sich gehört und Spass hat es so auch gemacht).

Jedenfalls waren die Räder für die Tiefenführung im 3. Loch von oben. SO habe ich da mit mehr als 10 Km/h mit meinen 7 Doppelherzen auf 2.2m dahingegrubbert und der Dreck is da schon recht rumgespritzt, die Fläche sa einigermaßen fast ganzflächig bearbeitet aus. Anschließend wurde Senf draufgestreut und der Trockenheit wegen eingewalzt
(und damit keine Vögel und kein Wind die Samen fressen können... :klug: ).
Der Senf soll im Herbst für WW und Potaken gemulcht und eingeackert werden.

Was war da jetzt alles (wie immer) falsch?

Feld war WGerste und lehmiger bis leichterer Boden mal alle Bodensorten durch, gedroschen vor zwei Wochen

Mei Vater schimpfte schon wieder rum das ich da keine 50cm tief gegrubbert habe und hat zudem noch gemeint, das die Stoppel (Strohabfuhr) "umgedreht" viel besser verrotten als wenn die Kacke schön durchmischt oberflächennahe läge. Stimmt das?
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon Mad » Mo Aug 05, 2013 22:05

Forchhammer hat geschrieben:Mei Vater schimpfte schon wieder rum das ich da keine 50cm tief gegrubbert habe und hat zudem noch gemeint, das die Stoppel (Strohabfuhr) "umgedreht" viel besser verrotten als wenn die Kacke schön durchmischt oberflächennahe läge. Stimmt das?


Das ist Schwachsinn.

Wenn du alles unten rein drehst kann es passieren, dass wegen fehlendem Sauerstoffes gar nichts verrottet sondern verfault und dabei können toxisch wirkenden Stoffe entstehen, die sich negativ auf die nachgebaute Kultur bzw. deren Wurzeln auswirken.

Einer der größeren Nachteile der Pflugsaat neben der fehlenden Kapillarität.

Es muss nicht mal viel Erde am Stroh anheften, um eine gute Rotte zu gewährleisten.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Stoppelbearbeitung

Beitragvon oberpfälzerbauer » Di Aug 06, 2013 20:13

Hi,

ich möchte mich nun auch mal dazu äußern, wir grubbern normalerweise unsere Felder immer, aber heuer ist der Grubber nicht reingegangen. Diesesmal haben wir unsere Kreiselegge auf Griff gestellt, das heißt wir sind mit der Lemkenzirkon 8 direkt nach dem dreschen aufs Feld (natürliche ohne Sähmaschine) und haben es probiert, 25 ha wurden so bearbeitet, wurde ganz ordentlich. (Verschleiß der Zinken ist aber enorm groß). Bin gespannt, wie das Ausfallgetreide aufläuft.



MFG aus der Oberpfalz
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