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2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon samoht_ » Do Okt 09, 2014 17:01

Nachdem ich mich schon seit Jahren über das schlechte Einzugsverhalten des Smaragd mit den Standardflügelscharen ärgere, habe ich nun die Dinger abgebaut und stinknormale Doppelherzschare angebaut.
7 Stück auf 3m Arbeitsbreite. Strichabstand also 42cm. Eigentlich recht weit.

Es ging nach Silomais aber super zu arbeiten. Einebnung war auch ok, habe die Scheiben etwas tiefer gestellt. Einzugsverhalten war perfekt, selbst auf härtesten Böden.

Ich überlege, noch ca. 3 Scharstiele nachzurüsten um auf 2 Balken 10 Schare zu haben. Damit wäre der Strichabstand dann bei ca. 30 cm, also wie auch bei aktuellen 3-balkigen Grubbern ala Cirrus, Tiger, etc. Man könnte den Boden dann fast ganzflächig bearbeiten.

Was denkt Ihr, macht das Sinn?

Im Nachhinein würde ich mir nie mehr einen 2-balkigen Grubber mit Flügelscharen kaufen......
samoht_
 
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon County654 » Do Okt 09, 2014 17:14

Tja samoht,
wie Lothar Mattäus sagen würde : Again what learned :mrgreen:

Probleme erwarte ich bei einem zweibalkigen Grubber und nur 30 cm Abstand mit Verstopfungen.
Eine Fahrgasse mit Lagergetreide oder eine Ecke mit massivem Wildschschaden im Mais verdirbt dir den ganzen Tag.
Ich würde bei den 7 Zinken bleiben und über Geschwindigkeit und Arbeitstiefe das maximale Ergebnis aus dem vorhandenen Gerät rausholen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon wauzzz » Do Okt 09, 2014 20:20

Hallo Samoth.

3m grubber mit 7 Zinken (Flügelschare) in 2 Reihen umbauen auf 11 Zinken (Doppelherzschare) in 2 Reihen umbauen?
Das haben Haben wir beim Kverneland Bonator gemacht und es geht. Bei 10km/h und 15cm Arbeitstiefe fängt er allerdings an zu verstopfen. Unterhalb 10km/h geht es aber.

MfG Sven/wauzzz
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon langholzbauer » Do Okt 09, 2014 21:49

Hallo Samoth,

Ich habe dieses Jahr meinen alten Howard 2-reiher von Doppelherz auf 35cm Gänsefüße umgerüstet, nutze ihn hauptsächlich zur flachen Stopperbearbeitung.
Bisher bin ich mit der Arbeit ganz zufrieden. Nur bei den Schwarzwildschäden im Getreide hat er zu schnell verstopft. Da mußte dann doch wieder die Scheibenegge ran.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon samoht_ » Do Okt 09, 2014 22:05

wauzzz hat geschrieben:Hallo Samoth.

3m grubber mit 7 Zinken (Flügelschare) in 2 Reihen umbauen auf 11 Zinken (Doppelherzschare) in 2 Reihen umbauen?
Das haben Haben wir beim Kverneland Bonator gemacht und es geht. Bei 10km/h und 15cm Arbeitstiefe fängt er allerdings an zu verstopfen. Unterhalb 10km/h geht es aber.

MfG Sven/wauzzz


Hallo Sven,
Interessant!
Hast Du ein Foto?
Viele Grüße
Samoht
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon samoht_ » Do Okt 09, 2014 22:06

langholzbauer hat geschrieben:Hallo Samoth,

Ich habe dieses Jahr meinen alten Howard 2-reiher von Doppelherz auf 35cm Gänsefüße umgerüstet, nutze ihn hauptsächlich zur flachen Stopperbearbeitung.
Bisher bin ich mit der Arbeit ganz zufrieden. Nur bei den Schwarzwildschäden im Getreide hat er zu schnell verstopft. Da mußte dann doch wieder die Scheibenegge ran.


Wieviele Schare bei viele Meter Arbeitsbreite?
Welche Gänsefußschare? Solche: http://www.fk-soehnchen.de/Landwirtsch- ... wwod3AYAzQ
oder solche: http://www.industriehof.com/de/katalog/ ... 350-45-75/
Die haben 350mm.
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon Harzbauer » Fr Okt 10, 2014 13:04

Ich habe schon vor einigen Jahren die Flügelschare abgebaut und Doppelherzschare angeschraubt. Ich nehme allerdings die 18 cm breiten Schare. Mit verstopfungen gibt es keine Probleme. Nehme den Grubber auch zu und nach Raps zur Grundbodenbearbeitung. Zum einen lassen sich weniger Schare leichter ziehen, zum anderen ergibt der weite Strichabstand im Unterboden einProfil wie ein Kartoffelacker. Es wird viel Bodenmaterial herausgebrochen und nicht geschnitten. Durch diese größere , gröbere Fläche im Unterboden können stärkere Niederschläge besser einsickern. Zum anderen fahre ich beim Drillen nicht nur über komplett tief gelockerten Boden sondern es sind immer noch abgesetzte unbearbeitete Streifen da die das Maschinengewicht tragen. So weit meine Theorie.
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Fr Okt 10, 2014 17:09

Ich habe den gleichen Grubber und hatte noch nie Probleme mit dem Einzug. Ich schätze es wenn der Boden ganzflächig bearbeitet ist.
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon HL1937 » Fr Okt 10, 2014 19:40

Im Grunde genommen, ist jeder zweibalkige Flügelschargrubber gleich. Vorne 3 Zinken, hinten 4. Der Abstand ist immer gleich. Ob Doppelherzschare werfen weniger Boden nach oben zum Mischen, da der Körper in der Mitte recht schlank ist. Die anderen Wechselspitzenschare sind im Körper eben breiter und werfen erheblich mehr Boden nach oben. Grubbern tut jeder gleich, einzig und allein die Arbeitsqualität bestimmt der Nachläufer. Da die meisten damaligen FS-Grubber die Rohrstabwalze hatten mit den Hohlscheiben als Zustreicher, war die Arbeit eben nicht so optimal sauber. Erhebliche Besserung trat ein durch die sog. Keilring- oder manche nennen sie auch Dachringwalzen. Kerner machte damals vor über 15 Jahren schon die beste Arbeit mit Sternradverteiler mit Keilringwalze.
Mit dem Einzug gibt es eben schon Probleme, wenn der Ackerboden eben ZU trocken ist. Schuld daran ist die Breite der Flügelschare, da die Aufstandsfläche zu breit oder groß ist, um einzuziehen. Ich habe bei meinem Kerner auch schon bei erheblicher Trockenheit die hinteren Flügelschare demontiert, der Einzug war sehr viel besser, aber das Arbeitsergebnis eben auch entsprechend schlechter. Beim zweiten Durchgang sind dann die Flügelschare wieder montiert worden, da der Boden nun aufgerissen und gebrochen war. Ich fahre meinen Kerner Galaxis zur ersten Stoppelbearbeitung mit den normalen Doppelherzscharen mit Flügelschar dran bei entsprechender Bodenfeuchte, und beim zweiten Durchgang wo besser gemischt werden soll, mit den breiteren Wechselspitzenscharen. Mit dieser Methode habe ich eine saubere Arbeit und ein für das Gerät verhältnismäßig guten Mischeffekt.
Vor dem Kerner Galaxis hatten wir einen Eberhard Gazelle 750 mit Striegel. Arbeitsergebnis wie Kraut und Rüben.
Heute würde ich ihn nicht mehr verkaufen, und als Zweitgrubber mitlaufen lassen für tiefere Bearbeitung.
Meiner Meinung nach sind viele schmale Grubberschare etwas besser vom Durchmischungseffekt als wenige breite.
Für Pfluglosbearbeitung ist der 2-balkige nicht ganz die richtige Maschine, da die breiten Flügelschare den Boden nur kurz anheben und dann wieder fallen lassen. Geworfen wird nur in der Mitte vom Schar.
Freu mich über Kritiken.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: 2-balkiger Smaragd ohne Flügelschaare

Beitragvon langholzbauer » So Okt 12, 2014 23:16

Hallo Samoth,

sind nur die 31cm breiten Schare wie die bei http://www.fk-soehnchen.de/Landwirtsch- ... wwod3AYAzQ

Der Grubber hat 7 Schare auf 2,5 Meter. Für tiefere Bearbeutung hab ich noch einen 11 Schar BBG(Amazone) mit Schmalschare.

Zur gazflächigen Bearbeitung bin ich auf der Linie wie Harzbauer.
Ich grubbere um den Boden "Aufzubrechen" und zu Mischen, ansonsten kann ich auch gleich Pflügen.
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