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80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

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80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon Paule1 » So Jul 26, 2009 13:00

80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellschaft

25.07.2009
Agrarsozialreform
Bauernfrauen müssen sich eigenständig absichern


Berlin - Mit dem ersten Juli 2009 endeten die Übergangsregelungen für die Rentenberechnung in der Alterssicherung der Landwirte. Im Jahr 1995 wurde die Agrarsozialreform beschlossen, die nunmehr vollständig wirksam ist.

Kernpunkt der Agrarsozialreform ist die Einführung einer neuen Rentenformel. Hierzu wurde der Zeitraum vom 1. Juli 1995 bis 30. Juni 2009 in eine Vergleichsberechnung einbezogen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Einführung der eigenständigen Sicherung der Ehefrauen von Landwirten, die über kein eigenes Einkommen verfügen. Diese Belastung hat bis heute zu großer Unruhe in den klein- und nebenbäuerlichen Betrieben geführt, so VDL-Präsident Dieter Tanneberger. Man mutet den kleinen Landwirten zu, dass sie für ihre Frauen den vollen sozialen Beitrag für die Alterssicherung tragen müssen.

Alterssicherung der Landwirtsfrauen

Nur Ehegatten von Landwirten, die über eigenes Einkommen über mindestens 400 € monatlich verfügen, können sich durch die gesetzlichen Kassen vorrangig versichern lassen. Der ach so soziale Staat mutet es kleineren Landwirten zu, die jetzt schon am Existenzminimum stehen, für ihre eigenen Ehefrauen soziale Vorsorge selbst zu leisten. Damit leistet der Sozialstaat Vorschub zur Aufgabe der kleineren Landwirtschaftsbetriebe, da die betroffenen Ehefrauen doch besser sich beim Sozialamt melden und Hartz IV–Bezüge beantragen.

Folgen der Systemwechsel

Ein Anachronismus sind dabei die juristischen Agrarbetriebe in den neuen Bundesländern, deren Beschäftigte, auch wenn sie Mitglieder in den Gesellschaften sind, als Arbeitnehmer gelten und nicht als Unternehmer wie die privaten Bauern. Schon daran scheitert der Begriff "Mehrfamilienbetrieb", die die LPG-Lobby gern in ihrer Existenzbegründung verwendet. Dass die Bundesministerin für Ernährung, Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz Ilse Aigner sich auch noch rühmt, dass die seit 1995 geltenden Übergangsregelungen großzügig gewährt worden seien und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass dieser Systemwechsel ohne soziale Härten gelungen sei, so Tanneberger, zeugt von der Unbedarftheit und Kleinbauernfeindlichkeit der angeblich "sozialen Demokratie".

80.000 Ehefrauen pflichtversichert

Aigner räumt ein, dass man mit der Einführung einer Pflichtversicherung für alle Ehegatten von landwirtschaftlichen Unternehmern vollkommenes Neuland betreten habe. Aktuell sind mehr als 80.000 Ehefrauen eines Unternehmers in der Alterssicherung der Landwirte pflichtversichert. Dabei ist der Rentenanspruch aus der Alterskasse der Landwirte, der nach Betriebsaufgabe erwartet werden kann, ein lächerlich geringer. Er liegt unter dem Sozialhilfeniveau und Hartz IV-Sätzen. Fast 125.000 Ehegatten eines Unternehmers erhalten derzeit eine derart geringe eigene Versicherungsrente aus der Alterskasse. Wer sich dessen rühmt, wie Aigner und ihre Vorgänger, glaubt an die Verdummung der Gesellschaft, so der VDL-Präsident. (pd)
http://www.agrarheute.com/landleben/dorf_und_familie/bauernfrauen_m%FCssen_sich_eigenst%E4ndig_absichern_.html?redid=308112
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon fahrer380 » So Jul 26, 2009 14:12

Paule1 hat geschrieben:
Damit leistet der Sozialstaat Vorschub zur Aufgabe der kleineren Landwirtschaftsbetriebe, da die betroffenen Ehefrauen doch besser sich beim Sozialamt melden und Hartz IV–Bezüge beantragen.



Ist es nicht das, worum es geht? :roll: Ist doch überall so, auch im Handwerk...
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon Paule1 » So Jul 26, 2009 16:58

Ist es nicht das, worum es geht? Ist doch überall so, auch im Handwerk...

Solange wir kleine es uns gefallen lassen :roll:

Die Großen wüeden sowas nicht mit sich machen lassen, vorallem die im Osten nicht :idea:
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon CarpeDiem » So Jul 26, 2009 18:10

Bist du nicht Mitglied im Bauernverband??? Ist dir noch nicht aufgefallen, dass wir Nebenerwerbler von diesem Verband besonders massiv bekämpft werden. Dazu gehört auch dieses traurige Kapitel = Bäuerinnenrente. Ein Schmarrn der ersten Güte!
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon Obelix » Fr Okt 02, 2009 19:34

Hallo,

Berufsgenossenschaft: ............................750 €
Landwirtsschaftskammer: .......................350 €
Landwirtschaftliche Alterskasse Ehefrau: ....2.500 €
Landwirtschaftliche Betriebshaftpflicht: .......450 €
Steuerberaterkosten: ...........................750 € (geht nicht ohne wg. landwirtschaftl. Fettnäpfchen)
Tierseuchenkasse: ..............................100 €
Grundsteuer: ....................................... €
Verwaltungsaufwand: ......................... 600 € (für Statistiken, Meldungen und sonstigen Landw. Papierkram.)
BLV-Mitgliedschaft: ................................ €

Dadurch allein über 5.000 € jährlich an Kosten für einen Nebenerwerbler - nur weil ich etwas Fläche geerbt habe!
Ohne das, was mich noch irgendwelche Maschinen kosten.

Man muß schon gut außerhalb der Landwirtschaft verdienen, um sich "Nebenerwerbslandwirt" leisten zu können. Leider gehöre ich auch zu denjenigen, die keine Subventionen abgreifen können bzw. zu doof dazu sind.

Grüße
Obelix
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon hans g » Fr Okt 02, 2009 20:43

Obelix hat geschrieben:
Man muß schon gut außerhalb der Landwirtschaft verdienen, um sich "Nebenerwerbslandwirt" leisten zu können. Leider gehöre ich auch zu denjenigen, die keine Subventionen abgreifen können bzw. zu doof dazu sind.


hier gabs einen(vor ca.3 jahren gestorben),der einen betrieb mit ca. 5ha in den 50er jahren geerbt und den als nebenerwerber bewirtschaftet hatte,im hauptberuf war der in der möbelindustrie tätig.
der hat die betriebsfläche durch zukauf, mehr als verdoppelt,die gebäude komplett erneuert und noch einen modernen maschinenpark dazu.
der hatte das geschafft,weil er schon seit den 60er jahren eine direktvermarktung betrieben und seine kunden mit eiern,kartoffeln und fleischprodukten in der stadt beliefert hatte.
feierabend gabs für den erst gegen 22 uhr und sonntags wurde auch gearbeitet.
soweit ich weiss,wusste das finanzamt auch nix von der nebentätigkeit :wink:
hans g
 
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon frank1973 » Sa Okt 03, 2009 7:32

Bin mal gespannt was meine Frau in 30-35 Jahren an Rente aus der LAK bekommt.Ich glaube eher nix weil wir noch Privat vorsorgen,da kommen bestimmt die Krawattenträger auf die Idee wer einiges an Privater vorsorge getan hat und später Privatrente bekommt hat ja so viel daß er auf die "öffentliche" Rente nicht angewiesen ist.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesellscha

Beitragvon ChrisB » Sa Okt 03, 2009 10:49

Hallo,
ich kenne einige wenige Betriebe so wie von Hans beschrieben, 365 Tage Arbeit im Jahr und N i e Urlaub
Aber auch einige Betriebe die wegen der Kosten für die Ehefrau den Betrieb aufgeben bzw verpachten.
Solche Extreme wie von Hans und Schimmel aufgeführt sind aber sicher nicht der Durchschnitt.
Und mancher mit einem niedrigen "Handwerkslohn" wäre "Finanziel" besser mit Verpachten und
Hartz ?? zu beantragen, allerdings wohnen die meisten in "Eigentum" und nicht zur Miete :oops:
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon Paule1 » Di Nov 01, 2016 10:27

Ist dieses Thema noch aktuell, die Viel Zahl der kleinen Betriebe dürfte es ja wohl nicht mehr
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon frank1973 » Do Nov 03, 2016 23:53

Paule1 hat geschrieben:Ist dieses Thema noch aktuell, die Viel Zahl der kleinen Betriebe dürfte es ja wohl nicht mehr

Bei mir ists gerade aktuell.
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon Paule1 » Fr Nov 04, 2016 4:31

Wieviel macht denn z.Zt. die LAK Rente aus, bzw. gibt es auch im Erwerbsminderungsfall dann Geld??
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon frank1973 » Fr Nov 04, 2016 7:40

Paule1 hat geschrieben:Wieviel macht denn z.Zt. die LAK Rente aus, bzw. gibt es auch im Erwerbsminderungsfall dann Geld??

Kann ich dir nicht sagen,nur soviel daß ich dieses Jahr meinen Betrieb von 11 auf 7,99 ha verkleinert habe nachdem die Mindestgrösse von 3,5 ha in RLP auf 8 ha Bundeseinheitlich festgelegt wurde.
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon Paule1 » Fr Nov 04, 2016 12:26

?????????????????????????????

Also bist Du KEIN Landwirt mehr :roll:
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon frank1973 » Sa Nov 05, 2016 8:34

Paule1 hat geschrieben:?????????????????????????????

Also bist Du KEIN Landwirt mehr :roll:

Von der Fläche her bin ich nur noch ein Landwirtchen.
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Re: 80.000 Ehefrauen pflichtversichert=Verdummung der Gesell

Beitragvon Paule1 » Sa Nov 05, 2016 9:07

Wer ist schon nach heutigen Vorgaben ohne Pacht Landwirt , d.h. viele sind nur Landwirtchen :idea:
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