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Achsschenkel schweißen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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15 Beiträge • Seite 1 von 1
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Achsschenkel schweißen

Beitragvon fasti » Sa Mai 16, 2015 12:26

Hallo,

einer meiner Achsschenkel am Schlepper hat einen Haarriss. Ich vermute der Achsschenkel ist aus Stahlguss. Kann man sowas schweißen? Wenn ja, wie und worauf ist darauf zu achten?

Danke!
fasti
 
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon HL1937 » Sa Mai 16, 2015 12:34

Was ist es denn für ein Schlepper? Wenns ein 15er Eicher ist, mit dem man 3x im Jahr auf Treffen fährt, wärs eigentlich egal.
Wenns aber was größeres ist mit schweren Anbaugeräten, gäbs bei mir keine Alternative zu neu.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon mad ass » Sa Mai 16, 2015 12:36

Dein ernst??? :roll:

Guss schweißen ist, wenn man das gelernt, hat mit vorherigem erhitzen des Werkstücks durchaus möglich.
Ich glaube allerdings kaum das du jemanden finden wirst der dir das Teil schweißt und was der Tüv dazu sagt...

Also an deiner Stelle würde ich nen neuen Achsschenkel bestellen und verbauen.
Im Sinne der eigenen sicherheit und gesundheit, sowie aller anderen Verkehrsteilnehmer
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
mad ass
 
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon berndisame » Sa Mai 16, 2015 12:39

Hallo!

Wenn was passiert, dann Haftest DU DU und nochmals DU... :shock:
Eine Werkstatt macht das eventuell wenn du unterscheibst das sie keine Haftung übernehmen- So einen Fall kenne ich...

Gruß
Alle Angaben ohne Gewähr- jeder ist für das was er nachahmt selbst verantwortlich!!! Ich übernehme keine Haftung für daraus entstandene Schäden!
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon langer711 » Sa Mai 16, 2015 12:40

Es mag möglich sein, sowas zu schweißen.
Man muss nur die richtige Elektrode dafür haben und die richtigen Kenntnisse für den Schweißvorgang.
Guß ist aber immer so ne Sache, perfekt wird das eigentlich nie!

ABER es ist grundsätzlich verboten, "mal eben" solche sicherheitsrelevanten Bauteile zu schweißen.

Ausnahme: Du hast eine Schweißerprüfung absolviert und weist, was Du tust!
Dann hättest Du aber hier im Forum nicht Deine Frage gestellt ;)

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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon fasti » Sa Mai 16, 2015 12:49

Um die Empörung etwas abzumildern... Es ist ein Schlepper der nicht auf öffentlichen Straßen fährt, sondern rund um Haus&Hof...
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon countryman » Sa Mai 16, 2015 12:54

http://www.heinz-prinz.de/
dieser Traditionsbetrieb wurde mal in "Profi" vorgestellt.
Bei Eigenversuchen sehe ich die deutliche Gefahr alles noch schlimmer zu machen.
Wie ist der Riss aufgefallen? Ist er kürzlich durch Unfall entstanden? Wenn der jetzt schon 20 Jahre so rumfährt, spricht eigentlich vieles dagegen da überhaupt dranzugehen.
Ähnlich wie Risse in Zylinderköpfen oft schon ewig bestehen ohne dass es Probleme gibt, und erst bei einer Motorüberholung auffallen. Dann macht man sie natürlich mit.
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon langer711 » Sa Mai 16, 2015 13:07

fasti hat geschrieben:Um die Empörung etwas abzumildern... Es ist ein Schlepper der nicht auf öffentlichen Straßen fährt, sondern rund um Haus&Hof...


Gerade diese "Hofdackel" werden ja ziemlich gequält, jedenfalls wenn nen Frontlader dran ist.
("Mal eben ne Palette Steine umsetzen, mal schauen, ob das der Dackel packt! Wenn nicht, muss ich halt den Frontlader dran bauen am Großen. ")

Was nutzt es Dir, wenn der Dackel nicht im Straßenverkehr läuft, aber irgendwann Dein Hoferbe drunter liegt ?


Mach das ordentlich, dann schläfst Du besser.


Im Übrigen kann der Riss schon ewig alt sein, eine Schweißnaht kann zu zusätzlichen Spannungen führen und dadurch noch mehr schwächen.
Weiterhin kann Dir keiner was, wenn das Ding abreißt, Du bist ja nicht verpflichtet, den ganzen Schlepper auf solche Risse zu untersuchen.
Hast Du den aber geschweißt, und dann passiert was, hast Du ganz klar die Popokarte.

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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon Milchtrinker » Sa Mai 16, 2015 13:37

... was für ein Schlepper ??? .... Gebrauchtteil ???

Grüße
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon GüldnerG50 » Sa Mai 16, 2015 19:24

Hallo.

Um was geht es hier eigentlich? Allrad? Hinterrad? Wo ist der Riss? Stell doch ein Bild davon ein, mach nen Kreis durm wo, dann kann man auch ne vernünftige Antwort geben. Und bitte, schaut euch mal diese alten Misthaufen-Zusammenschieb-Schlepper an.... Frontlader 3x verbogen, alles an Flachstahl dran geschweißt was zu finden war usw. Da ist das wohl nicht mehr der Weltuntergang, mal abgesehen davon, wie und was für Hydraulikschläuche da dran sind.... :klug:

Grüße
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon Hans_B » Sa Mai 16, 2015 20:05

Jeder sollte mal probeweise Guss schweißen und danach die Aussichten auf eine Verschlimmbesserung abschätzen.
Wir haben mal einen Gehäusedeckel eines Getriebes geschweißt (ein Zahnrad war wegen Lagerschaden dagegen gedonnert).
Es hat mit enormen Schwierigkeiten geklappt, das Teil musste aber nichts aushalten.

Ich würde vorerst nur an Anfang, Mitte und Ende des Risses einen kleinen Punkt Farbe draufmachen, um zu beobachten, ob der Riss überhaupt weiter arbeitet.
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon berndisame » So Mai 17, 2015 10:16

Hallo!

Wenn du mit dem Gefährt wirklich NICHT auf Verkehrsstraßen fährst, dann hast du 2 Möglichkeiten:
1 einfach selbst Brutzeln
2 Einen Bekannten Schlosser Holen der Dir das für Bier Geld macht...

Guss musst Vorwärmen, Richtige Elektrode was weiß der Kuckuck also, lass es machen...

Ich würde mir einen Gebrauchten Achsschenkel holen...
Gruß
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon Waeller » Di Jul 17, 2018 13:24

langer711 hat geschrieben:Es mag möglich sein, sowas zu schweißen.
Man muss nur die richtige Elektrode dafür haben und die richtigen Kenntnisse für den Schweißvorgang.
Guß ist aber immer so ne Sache, perfekt wird das eigentlich nie!


Ich glaube erst gar nicht, das es sich beim Achsschenkel um Guss handelt. Viel wahrscheinlicher ist es ein Teil aus der Gesenkschmiede.

An meinem Hinterachsschlepper hat leider die Schweißnaht am Lenkbolzen zum Achsschenkel versagt. Typisch mit Schutzgas was draufgeklebt. Bin mir noch nicht ganz sicher, ob es ein neuer Achsschenkel wird. Nach fast 40 Jahren wird der Hersteller dort auch keine Haftung übernehmen. Was da alles hätte passieren können.



ABER es ist grundsätzlich verboten, "mal eben" solche sicherheitsrelevanten Bauteile zu schweißen.

Ausnahme: Du hast eine Schweißerprüfung absolviert und weist, was Du tust!
Dann hättest Du aber hier im Forum nicht Deine Frage gestellt ;)


Auch das ist nicht richtig. Man braucht eine Autorisierung des Herstellers.
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon fendt schrauber » Mi Jul 18, 2018 6:25

Hallo,

Mal langsam mit den jungen Pferden.
Es gibt auch durchaus Konstruktionen wo es durchaus so gedacht ist das am Achsschenkel geschweißt wird. Beispielsweise bei der 100er und 300er Reihe von Fendt. Der Achsbolzen wird eingepresst und unten verschweißt.
Ist der Bolzen verschlissen, wird die Schweißnaht ausgeschliffen und der Bolzen ausgepresst...

Im Übrigen sind solche Achsschenkel mindestens Stahlguss.

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Achsschenkel schweißen

Beitragvon Waeller » Mi Jul 18, 2018 16:27

fendt schrauber hat geschrieben:Hallo,

Es gibt auch durchaus Konstruktionen wo es durchaus so gedacht ist das am Achsschenkel geschweißt wird. Beispielsweise bei der 100er und 300er Reihe von Fendt. Der Achsbolzen wird eingepresst und unten verschweißt.
Ist der Bolzen verschlissen, wird die Schweißnaht ausgeschliffen und der Bolzen ausgepresst...


Na auspressen konnte ich meinen mit dem 500 gr. Hämmerchen. :)
Ich habe meinen heute geheftet und mal eingebaut. Wollte sicher sein, dass der Verstellbereich der Spurstange ausreichend ist. Die Entscheidung zum Verschweißen ist schon gefallen. Der bleibt mal zumindest, bis adäquaten Ersatz gefunden wurde.

Spricht was gegen die Örlikon Spezial Elektrode, 3,25 mm?


Im Übrigen sind solche Achsschenkel mindestens Stahlguss.


Da sind wir nah beinander.
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