In der letzten Land und Forst suchte jemand gezielt nach Ackerflächen zur Pacht zur Stilllegung. Als Pacht wurden 700 € geboten. Da
ich gerade dabei bin, mir für 7ha Acker einen neuen Pächter zu suchen kam mir der Gedanke, ob es realistisch ist die Flächen gezielt zur Erfüllung der Greeningauflagen anzubieten. Wenn ich die Flächen an jemanden vor Ort verpachte kann ich maximal 350 € Pacht / ha erzielen, 700 € klingen da natürlich verlockend. Im Grunde ist der Betriebssitz des Pächters dann ja irrelevant. Auch ein Landwirt z. B. aus dem Weser-Ems-Gebiet (in dem ganz andere Pachtpreise erzielt werden) kann meine Flächen (in der Lüneburger Heide) pachten und damit seine Grenning Auflagen erfüllen. Voraussetzung wäre wohl nur, dass er ebenfalls aus Niedersachsen stammt.
Der Gedanke ist nun, dass ich die 7 ha für 5 Jahre als Komplettpaket anbiete. Sprich ich kümmere mich darum, dass eine Brachemischung ausgebracht und die Fläche einmal im Jahr gemulcht wird. Der Pächter hat damit dann nichts mehr zu tun.
Meinungen hierzu?
