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Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Beitragvon Elrohir » Fr Jan 01, 2016 19:27

In der letzten Land und Forst suchte jemand gezielt nach Ackerflächen zur Pacht zur Stilllegung. Als Pacht wurden 700 € geboten. Da
ich gerade dabei bin, mir für 7ha Acker einen neuen Pächter zu suchen kam mir der Gedanke, ob es realistisch ist die Flächen gezielt zur Erfüllung der Greeningauflagen anzubieten. Wenn ich die Flächen an jemanden vor Ort verpachte kann ich maximal 350 € Pacht / ha erzielen, 700 € klingen da natürlich verlockend. Im Grunde ist der Betriebssitz des Pächters dann ja irrelevant. Auch ein Landwirt z. B. aus dem Weser-Ems-Gebiet (in dem ganz andere Pachtpreise erzielt werden) kann meine Flächen (in der Lüneburger Heide) pachten und damit seine Grenning Auflagen erfüllen. Voraussetzung wäre wohl nur, dass er ebenfalls aus Niedersachsen stammt.

Der Gedanke ist nun, dass ich die 7 ha für 5 Jahre als Komplettpaket anbiete. Sprich ich kümmere mich darum, dass eine Brachemischung ausgebracht und die Fläche einmal im Jahr gemulcht wird. Der Pächter hat damit dann nichts mehr zu tun.

Meinungen hierzu?
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Re: Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Beitragvon Tinyburli » Sa Jan 02, 2016 10:26

ich würde dann schaun, daß ich mit dem Pächter umgehend Verbindung aufnehmen könnte.
Das summiert sich ganz schön in dern 5 Jahren.
Mit freundlichen Grüssen
Tinyburli
 
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Re: Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Beitragvon Estomil » Sa Jan 02, 2016 10:46

Die greeningauflagen lassen sich durch zwischenfruechte doch sehr leicht erfuellen. Einzig die dreigliedrige fruchtfolge kann nen problem sein. Zb fuer biogaser und futterbauer. Da wuerde ich eher kleine restflaechen pachten und mehrjaehrige bluehstreifen anlegen. Gibt 700 euro + gap also rund 1000 euro meines wissens nach.
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Re: Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Beitragvon stamo » Sa Jan 02, 2016 13:31

Estomil hat geschrieben:Die greeningauflagen lassen sich durch zwischenfruechte doch sehr leicht erfuellen. Einzig die dreigliedrige fruchtfolge kann nen problem sein. Zb fuer biogaser und futterbauer. Da wuerde ich eher kleine restflaechen pachten und mehrjaehrige bluehstreifen anlegen. Gibt 700 euro + gap also rund 1000 euro meines wissens nach.
Das sind länderspezifische Programme und die kann man so nicht verallgemeinern, aber eigentlich sollte das bei JEDEM Blühstreifen unmöglich sein. Volle Förderung und ÖVF schließen sich aus. Was klappen müsste, da hast du recht, ist das Ding als dritte Frucht anzubauen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Beitragvon Elrohir » Sa Jan 02, 2016 14:57

Zur Vereinbarkeit von Greening und Agrarumweltmassnahmen:

Die EU-Vorgaben sind auf Berücksichtigung etwaiger Doppelförderung ausgerichtet. Werden Greening-Verpflichtungen, z.B. Blühstreifen, im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen erbracht, liegt eine klassische, anrechenbare Doppelförderung vor. In diesem Fall wird von der AUM-Förderung ein Betrag in der Höhe in Abzug gebracht, der dem Aufwand der notwendigen Erstellung ökologischer Vorrangflächen mit dem geringsten finanziellen Aufwand entspricht (Kompensationsprinzip). Dieser entspricht lt. aktueller Vorgaben des Nds. ML jährlich 380 €/ha. Dieser Abzug wird nur bei gleichzeitiger Anerkennung als ökologische Vorrangfläche (ÖVF) vorgenommen. Die DAL-Leistung des einjährigen, strukturreichen Blühstreifens wird durch diese Vorgabe auf 641 €/ha reduziert.
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Re: Acker als Stilllegungsfläche verpachten

Beitragvon Elrohir » Di Jan 05, 2016 19:28

Estomil hat geschrieben:Die greeningauflagen lassen sich durch zwischenfruechte doch sehr leicht erfuellen. Einzig die dreigliedrige fruchtfolge kann nen problem sein. Zb fuer biogaser und futterbauer. Da wuerde ich eher kleine restflaechen pachten und mehrjaehrige bluehstreifen anlegen. Gibt 700 euro + gap also rund 1000 euro meines wissens nach.

Voraussetzung dafür wäre, aber, dass man vor Ort überhaupt noch Flächen bekommt. In manchen Regionen ist dies ja kaum noch möglich. Und viele (u.a. Biogaser) sind ja auch darauf angewiesen ihre Flächen zu 100% zu nutzen, können also schon aus praktischen Gründen keine ihrer Flächen zweckentfremden.

Es ist für mich halt schwer zu beurteilen, nur wenn ich lese (auch in der letzten L&F), dass in den Veredlungsregionen Pachtpreise von 1500 € bezahlt werden, ist der Gedanke die Greeningauflagen quasi auszulagern natürlich naheliegend.
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