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Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon bauer hans » Mo Okt 11, 2021 18:45

was machen ohne glüfos,weil im wasserschutzgebiet nicht mehr erlaubt :idea:
vor der weizenaussaat (nach triticale) mit gänsefussbreitscharen flach abschneiden und mischen oder pflügen :?:
Zuletzt geändert von bauer hans am Mo Okt 11, 2021 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Okt 11, 2021 18:53

Was spricht gegen Glyphosat?
Ich würde eher zum Pflug greifen als zu einem Grubber mit Gänsefüßen, die Gefahr das der Ackerfuchsschwanz weiter wächst wäre mir zu groß.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Ger_hil » Mo Okt 11, 2021 22:14

Sönke Carstens hat geschrieben:Was spricht gegen Glyphosat?


Der Gesetzgeber der die Anwendung von Glyphosat ab dem 08.09.2021 in jeglichen Wasserschutzgebieten verboten hat

https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... ng.htm#gly
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Botaniker » Mo Okt 11, 2021 22:36

@Ger_hil, dazu muss man wissen, dass ein gewisser Teil des Landtreffs Gesetze, Verordnungen und Erlasse bestenfalls für Empfehlungen hält, keinesfalls aber für Verpflichtungen.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon T5060 » Mo Okt 11, 2021 22:59

Botaniker hat geschrieben:@Ger_hil, dazu muss man wissen, dass ein gewisser Teil des Landtreffs Gesetze, Verordnungen und Erlasse bestenfalls für Empfehlungen hält, keinesfalls aber für Verpflichtungen.


Du wirst ja nicht bestraft dafür das du Glyphosat anwendest, sondern du wirst einfach nur bestraft, weil du dabei erwischt wurdest :-)
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Ger_hil » Mo Okt 11, 2021 23:00

Auf Grund der sonst eigentlich immer Recht vernünftigen Beiträge von Sönke gehe ich nicht davon aus daß er bewusst den neuerdings verboten Einsatz von Glyphosat in Wasserschutzgebieten anpreisen wollte...
Viele Kollegen haben schlicht und ergreifend dieses neue Gesetz gar nicht mitbekommen.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Okt 11, 2021 23:12

Ich bin mir ziemlich sicher das Anfangs noch nichts vom Wasserschutzgebiet erwähnt wurde oder ich habs übersehen.
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Wasserschutz

Beitragvon adefrankl » Mo Okt 11, 2021 23:57

Ger_hil hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Was spricht gegen Glyphosat?


Der Gesetzgeber der die Anwendung von Glyphosat ab dem 08.09.2021 in jeglichen Wasserschutzgebieten verboten hat

https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... ng.htm#gly

Natürlich muss man sich an die Vorschriften halten. Aber ich halte dieses pauschale Verbot für ziemlich sinnfrei. Denn Glyphosat wird ziemlich selten im Grundwasser gefunden (insbesondere im Verhältnis zum Anwedungsumfang)und meist sehr gut im Boden absorbiert (gegebenenfalls könnte man ja den Bodentyp und den Anwendungszeitpunkt in eine Regelung einfließen lassen). Da dürften dann die Bahnstrecken das größte Problem darstellen, weil dort der Boden Gyphosat am schlechtesten binden dürfte.
Der entscheidende Aspekt ist aber, dass das Glyphosatverbot zu mehr Bodenbearbeitung im Sommer in Wasserschutzgebieten zwingt. Damit wird aber wiederum mehr Stickstoff aus dem Humus mineralisiert und in der Folge mehr Nitrat in das Grundwasser gelangen. Insofern ist das Verbot eigentlich kontraproduktiv.
Insofern ist das Verbot einfach nur populistisch begründet, weil es eben nach echten Grundwasserschutz klingt, letztlich aber ehr ein Zeichen von Inkompetenz oder Ideologie.

P.S: Bin mit keiner Fläche betroffen. Habe die Neuregelung auch erst nach der letzten Gyphosatanwendung Ende August mitbekommen. Abgesehen vom Anwendungszeitpunkt, wäre diese auch jetzt noch regelkonform, da das Ziel der Anwendung sowohl die Bekämpfung von Wurzelunkräutern (Quecke) war, als auch bei der Nachfrucht Mulchsaat praktiziert wurde.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon böser wolf » Di Okt 12, 2021 5:20

bauer hans hat geschrieben:was machen ohne glüfos,weil im wasserschutzgebiet nicht mehr erlaubt :idea:
vor der weizenaussaat (nach triticale) mit gänsefussbreitscharen flach abschneiden und mischen oder pflügen :?:


Am besten wäre es eine andere folgefrucht , als nach mechanischen und chemischen Alternativen zu suchen !
Ich weiß, leichter gesagt als betriebswirtschaftlich umgesetzt, aber früher oder später fällt uns der Wirkstoffverlust auf die Füsse .
In zwei Jahren hat es sich auf allen Flächen ausglypohsiert , parallel dazu werden die direktzahlungenen mehr als halbiert .
Mir scheint, das sich die wenigsten über die Konsequenzen im klaren sind , die neue Pachtverträge unterschrieben
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon bauer hans » Di Okt 12, 2021 6:04

dann werde ich wohl nach 13 jahren den pflug aus der ecke holen,der aus bj.1996 ist und bis 2008 zum einsatz kam.
ein verkauf hatte nie geklappt,weil die interessenten aus PL immer merkwürdiger auftraten und ich dann einfach den preis bei jedem besuch erhöht hatte.
zu glyphosat: ein nachbar mit direktvermarktung übernahm vor 2 jahren eine total verqueckte fläche von einem anderen betrieb und beauftragte mich, zwischenfrucht zu drillen,er selbst wollte ungern vorher spritzen,stellte mir Kyleo hin.
er wollte partout nicht mit der dann gelb werdenden fläche in verbindung gebracht werden.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Botaniker » Di Okt 12, 2021 7:52

@adefrankl, es spielt überhaupt keine Rolle was du fachlich von dieser Regelung hältst, wir sind dabei sogar einer Meinung.
Fakt ist, seit 8.9.2021 ist jeglicher Glyphoeinsatz in Schutzgebieten verboten und es gibt keinerlei Gründe das zu umgehen.
Mag sein, dass Sönke diesen Passus im Eingangspost übersehen hat.
Das ist nun die nächsten 2 Jahre die Generalprobe für das entgültige Aus in 2024. :mrgreen:
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon adefrankl » Di Okt 12, 2021 12:10

Botaniker hat geschrieben:@adefrankl, es spielt überhaupt keine Rolle was du fachlich von dieser Regelung hältst, wir sind dabei sogar einer Meinung.
Fakt ist, seit 8.9.2021 ist jeglicher Glyphoeinsatz in Schutzgebieten verboten und es gibt keinerlei Gründe das zu umgehen.
Mag sein, dass Sönke diesen Passus im Eingangspost übersehen hat.
Das ist nun die nächsten 2 Jahre die Generalprobe für das entgültige Aus in 2024. :mrgreen:

Dass man sich an die Vorschriften halten muss habe ich auch ausdrücklich geschrieben! Insofern besteht da durchaus Übereinstimmung. Und bei Sönke ging ich auch davon aus, dass er das übersehen hat.
Ansonsten, bei den Flächen bei denen man Glyphosat noch anwenden darf, ist ein mögliches Verbot in 2024 ein wichtiger Grund, jetzt Wurzelunkräuter wie Quecke gründlich aufzuräumen. So dass man nach einen Verbot diesbezüglich wenigstens keine Altlasten hat.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon bauer hans » Di Okt 19, 2021 15:41

bauer hans hat geschrieben:dann werde ich wohl nach 13 jahren den pflug aus der ecke holen,der aus bj.1996 ist und bis 2008 zum einsatz kam.

so, afu ist untergepflügt,weizen (chevignon) drin und jetzt die frage:sofort gräsermittel oder im frühjahr :?:
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon County654 » Di Okt 19, 2021 18:41

Sofort!!!
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Acker/Wiesenfuchsschwanzwiese

Beitragvon Botaniker » Di Okt 19, 2021 19:21

County654 hat geschrieben:Sofort!!!


:!: :!: :!: sehe ich genauso
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