Ja klar, warum nicht? Hab mit Nodet keine Erfahrung, aber wird auch nicht anders sein wie Hassia etc. Abdrehen, auch mal mehr als du zur Bestimmung der Ausbringmenge brauchst. Bodenklappe weit aufmachen, sonst werden evtl. Bohnen beschädigt. Bei Kombination Kreiselegge/Sämaschine kann sich dann aber durch die Erschütterung die Menge verändern! Ideal wäre abdrehen nicht von Hand sondern mit laufender Egge auf dem Acker. Ist aber auch nur nötig, wenn Du die Menge ganz exakt einhalten willst.
bei meiner Accord (pneumatisch) mache ich die vordere Scharreihe dicht (dafür habe ich seit Urzeiten einen speziellen Verschlussdeckel für den Verteilerkopf) und hänge die Federn der vorderen Reihe zusätzlich zu den hinteren ein. Somit habe ich mehr Schardruck. Das habe ich schon bei den Schleppscharen so gemacht und jetzt auch mit den CX Rollscharen. Einmal habe ich versucht alle Schleppschare laufen zu lassen, damit war die nötige Saattiefe nicht annähernd zu erreichen.
ich hab jahrelang mit meiner alten Isaria mit Schleppscharen erfolgreich Ackerbohnen gebaut. Saattiefe war kein Problem - Bodenklappe weit auf, jede 2. Reihe zu und gut ist.
5,6 cm Saattiefe geht,Amazone Schleppschare mit Federzug. Kann vielleicht je nach Bodentyp und Bearbeitungsintensität anders sein. Zwischen Bodenklappe und Nockenrrad kanns bei grossem Saatgut mal richtig laut werden,aber ich hab nie erlebt,dass Saatkörner kaputt gehen. Für die Gleichmässigkeit im Ablageabstand ist was pneumatisches natürlich besser. Aber solange es nicht um Gemüse geht,dürfte das nicht kriegsentscheidend sein
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten. Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten. Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten. http://pulseofeurope.eu
die Pneumatik tut sich schon schwer die hohe Saatmenge/schweren Samen durch die Schläuche zu fördern, Exaktablage geht anders... aber funktionieren tut es. Eigenes Nachbausaatgut sollte gereinigt werden wenn Schotenteile drin sind, sonst stopft es noch schneller.
wie tief darf man sie denn eigentlich ablegen? Wenn ich die vorm 2. mal Grubbern mit dem Düngerstreuer ausbringe und dann 25 cm tief grubbere, wie viele kommen da denn dann durch? der Großteil bleibt ja beim grubbern in der oberen Bodenschicht
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Verfahren ein vielversprechendes Ergebnis liefert, da denke ich, zu viele Samen zu tief vergraben werden. Desweiteren werden bei 25 cm Arbeitstiefe (zumindest auf meinen Böden) zu viele grobe Kluten oben aufliegen, die den Samen die sich in der oberen Bodenschicht befinden das Auflaufen schwer machen. Ich würde es so nicht machen.
wollte eigentlich Ackerbohnen vorher streuen und dann Grubbern und hinten auf dem Grubber dann einen ZF-Streuer und noch Klee etc. in die Walze einstreuen. Möglich wäre aber auch, vorher 25 cm Lockern, dann streuen und dann nochmal 10 cm tief Grubbern und streuen... wobei ich dann eig. auch gleich mit der Sämaschine kommen könnte...
ich will aber auch kein zu feines Saatbett und hätte auch gerne eine unbefahrene, lockere Krume über den Winter
letztes Jahr habe ich das ganze als Mischung gekauft, hat sich aber in der Sämaschine doch sehr entmischt, das Abdrehen war sehr schwierig --> hab viel zu viel ausgebracht und eine optimale Ablagetiefe gibt es nicht... aufgelaufen ist es aber dank genügend Regen doch recht schön
Wenn du es dir einfach machen möchtest dann streu sie breit und arbeite sie dann ca 6cm tief mit einer Scheibenegge oder einer Saatbeet Kombi ein dass müsste dann die besten Ergebnisse bringen. Bei Zwischfrüchten Aussaat geht das ziemlich gut aber da streu ich dann auch reichlich
Warum nicht richtig drillen? mit dem Eingrubbern kriegst du doch die totale Ungleichmässigkeit. Der Pflanzenschutz-Insektizid in Knospe/Blüte- wird scheisse und die Ernte erst recht
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ich meinte auch für Zwischenfrucht, sry, hab ich vergessen dazu zu schreiben bzw. auch gleich zur Mulchsaat. Wobei eben die Bodenbearbeitung im Frühjahr auf 1 x mit dem Kompaktor funktionieren soll. Momentan hab ich v.a. im Bereich des Vorgewendes immer mit recht harten Bedingungen zu kämpfen. Wenn ich da mit der Drille im Sommer nicht mehr rumfahren müsste, wäre es meiner Meinung bedeutend besser... v.a. da sich die Zwischenfrucht dann auch dort besser entwickelt. Letztes Jahr waren die Bedingungen mal wieder nicht so optimal und man hat v.a. bei Ramtill und Phacelia in der Mischung jede Fahrspur vom ZF-säen sehr deutlich gesehen... dazwischen war sie dagegen sehr schön entwickelt. Unter trockenen Bedingungen ist das weniger ein Problem... aber man kann es sich ja nicht immer aussuchen...
möcht euch ja nicht auf den Schlips treten, aber meint ihr nicht das das Saatgut für Ackerbohnen nicht zu schade und zu teuer ist um es "einfach mit der Saatbeetkombi unterzukrümeln"? Mein ja nur. Wenn eine gescheite Zwischfrucht dann auch gesät wie eine gescheite Hauptfrucht.