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Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Wini » Sa Apr 19, 2014 19:56

Mein geliebter Bionachbar hat im Herbst offensichtlich eine Kleegrasmischung bei größter Trockenheit mühevoll eingesät.
Dabei zeigte sich schon im Herbst ein flächendeckender hoher AFS-Bestand. Das sah zeitweise aus wie ein Sportrasen.
Jetzt schätze ich, daß zwischen wenigen Kleegraspflanzen derzeit etwa 250-500 blühende AFS/m² im Bestand sind.

Muß man sowas als Nachbar eigentlich dulden ?
Die Samen werden doch auch mit dem Wind auf das Nachbargrundstück getragen.
Müßte da nicht wenigstens ein Randstreifen von 1m zum Konvi-Nachbar gemäht werden ?

Wer kennt sich mit der Materie aus ?

Frohe Ostern
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Pinzgauer56 » Sa Apr 19, 2014 20:09

Hallo, das wird ja wohl für dich kein Problem sein, ob du jetzt 1,0 oder auch weitere Meter zurück bleibst :wink:
Oder wie sollen wir das verstehen ?...
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Ferengi » Sa Apr 19, 2014 21:08

Es könnte schlimmer kommen.

Zum Beispiel wenn du Biobauer wärst, und dein Wiesennachbar (Konvi) wäre Ampferzüchter. :roll: :roll:
Der darfs wegspritzen wenns ihm zu heftig wird, aber ich werd die Scheisse nicht wieder los. :evil: :evil:
Und logischer Weise kommt der Wind meist aus seiner Richtung.

Sonst könnense vom Giftspritzen nicht genug kriegen, aber sich ums Grünland kümmmern.... Nääää. :roll: :roll: :roll:
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 19, 2014 21:20

Ferengi hat geschrieben:Sonst könnense vom Giftspritzen nicht genug kriegen


Pflanzenschutzmittel allgemein als Gift abzustempeln zeugt nicht gerade von Fachkompetenz und ordentlichem chemischen Wissen. Dann würde ich mir solche Kommentare eher verkneifen.

Ferengi hat geschrieben:aber sich ums Grünland kümmmern.... Nääää.


Ja, das ist leider sehr häufig so. Den Ackerbau am vollen Limit fahren und die Grünlandflächen versauern, verdrecken und verhungern lassen...
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Kaninchen » Sa Apr 19, 2014 22:08

Ich finde die Aussage auch sehr bedenklich, bzw. unüberlegt. PSM sind doch sehr teuer. Ich sag das auch meiner Nachbarin immer wieder, die immer von Gift redet.... Der LW überlegt sich die PSM-Maßnahmen gut.
Ansonsten könnte er auch gleich die Euros auf dem Acker ausstreuen. :roll:
Ich denke, ein jeder hält da schon allein aus wirtschaftlichen Gründen den Grundsatz ein:
So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Kann man den Leuten nicht oft genug sagen.
Bloß manche glauben es nicht. :roll: Die tun so, als wäre das je nach Bauernlaune. :roll:
Grüßle,
Birgit
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon PhantomLord » So Apr 20, 2014 0:26

Kaninchen hat geschrieben:So wenig wie möglich, so viel wie nötig.


Dies kann ich so nicht bestätigen, ich hab dieses Jahr auch schon vom einen oder anderen gehört, dass die Standardfungizidmasnahme in ec 32 im weizen und in der gerste durchgeführt wurde.
Völlig abwegig, da keine Infektioen stattgefunden hatten und das Getreide - abgesehen vom kratzen am Trockenstress - kerngesund dasteht.
Grade bei teuren Fungizidmasnahmen verwundert mich das schon ein wenig und ich glaube dass der ein oder andere halt ein bewährtes Programm abspult, anstatt sich gedanken zu machen was sinnvoll und wirklich notwendig ist.
Dabei bin ich wirklich kein Bio - aber auch keiner der das kategorisch ablehnt. Mich nervt es wenn ich mit Pflanzenschutzmittel aufs Feld muss. Lieber geh ich düngen, da bin ich weiter von den Bios weg :)
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Max M » So Apr 20, 2014 9:58

Ferengi hat geschrieben:Es könnte schlimmer kommen.

Zum Beispiel wenn du Biobauer wärst, und dein Wiesennachbar (Konvi) wäre Ampferzüchter. :roll: :roll:
Der darfs wegspritzen wenns ihm zu heftig wird, aber ich werd die Scheisse nicht wieder los. :evil: :evil:
Und logischer Weise kommt der Wind meist aus seiner Richtung.

Sonst könnense vom Giftspritzen nicht genug kriegen, aber sich ums Grünland kümmmern.... Nääää. :roll: :roll: :roll:

Klasse, der Wind treibt die Ampfersamen hunderte von Metern vor sich her... :D Komisch, sobald man selbst nicht mehr weiter weiss, sind immer die andern schuld. Ich habs schonmal iwo geschrieben, auch Ampfer ist eine Folge von Bewirtschaftungsfehlern! Wenn du den also nicht wieder los wirst, solltest Dich mal um dein Grünland kümmern. ;) ;) ;) ....und nicht um den Flaschengeist....
Hochschnitt, Übersaat, kein _über_weiden oder nach Möglichkeit mal ganz drauf verzichten.
Ich mach mein Grünland seit Jahren extensiv und der Ampfer ist zwar nicht überall aber grösstenteils von selbst verschwunden.
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Max M » So Apr 20, 2014 10:02

NobbyNobbs hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:aber sich ums Grünland kümmmern.... Nääää.


Ja, das ist leider sehr häufig so. Den Ackerbau am vollen Limit fahren und die Grünlandflächen versauern, verdrecken und verhungern lassen...

Damit reihst Du dich prima in die Verallgemeinerungen deines Vorredners ein. ;)
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Mad » So Apr 20, 2014 11:26

Max M hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:aber sich ums Grünland kümmmern.... Nääää.


Ja, das ist leider sehr häufig so. Den Ackerbau am vollen Limit fahren und die Grünlandflächen versauern, verdrecken und verhungern lassen...

Damit reihst Du dich prima in die Verallgemeinerungen deines Vorredners ein. ;)


Genau. Es gibt nämlich auch welche, die beides versauen. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon heico » So Apr 20, 2014 22:29

Wini hat geschrieben:Mein geliebter Bionachbar hat im Herbst offensichtlich eine Kleegrasmischung bei größter Trockenheit mühevoll eingesät.
Dabei zeigte sich schon im Herbst ein flächendeckender hoher AFS-Bestand. Das sah zeitweise aus wie ein Sportrasen.
Jetzt schätze ich, daß zwischen wenigen Kleegraspflanzen derzeit etwa 250-500 blühende AFS/m² im Bestand sind.

Muß man sowas als Nachbar eigentlich dulden ?
Die Samen werden doch auch mit dem Wind auf das Nachbargrundstück getragen.
Müßte da nicht wenigstens ein Randstreifen von 1m zum Konvi-Nachbar gemäht werden ?

Wer kennt sich mit der Materie aus ?

Frohe Ostern
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Ackerfuchsschwanz fliegt nicht weg, der fällt nach unten.
Wenn das wirklich so schlimm ist wie du schreibst, warum macht der keinen Schröpfschnitt, dann wäre doch Ruhe. Grundsätzchlich ist mir nicht klar warum er als Bio AF hat.
Ich kenne es genau anders herum, dass die Konventinellen verseuchte AF Flächen haben, weil keine Fruchtfolge eingehalten wird.
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Zement » Mo Apr 21, 2014 17:35

heico hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Mein geliebter Bionachbar hat im Herbst offensichtlich eine Kleegrasmischung bei größter Trockenheit mühevoll eingesät.
Dabei zeigte sich schon im Herbst ein flächendeckender hoher AFS-Bestand. Das sah zeitweise aus wie ein Sportrasen.
Jetzt schätze ich, daß zwischen wenigen Kleegraspflanzen derzeit etwa 250-500 blühende AFS/m² im Bestand sind.

Muß man sowas als Nachbar eigentlich dulden ?
Die Samen werden doch auch mit dem Wind auf das Nachbargrundstück getragen.
Müßte da nicht wenigstens ein Randstreifen von 1m zum Konvi-Nachbar gemäht werden ?

Wer kennt sich mit der Materie aus ?

Frohe Ostern
Wini


Ackerfuchsschwanz fliegt nicht weg, der fällt nach unten.
Wenn das wirklich so schlimm ist wie du schreibst, warum macht der keinen Schröpfschnitt, dann wäre doch Ruhe. Grundsätzchlich ist mir nicht klar warum er als Bio AF hat.
Ich kenne es genau anders herum, dass die Konventinellen verseuchte AF Flächen haben, weil keine Fruchtfolge eingehalten wird.

:?: :?: häää :?:
Ahhh :!: :!: wenn die Fläche brach liegen würde als zusätzliche Fruchtfolge , dann würde die Afs alleine absterben :shock: :lol: :lol:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Forchhammer » Mo Apr 21, 2014 18:43

:?: :?: häää :?:
Ahhh :!: :!: wenn die Fläche brach liegen würde als zusätzliche Fruchtfolge , dann würde die Afs alleine absterben :shock: :lol: :lol:



Wenn ich dich mal richtig verstehe:
Wennst bei Mais-Mais-Mais-Mais ständig selbe Mittelchen und selbe HRAC-Gruppe hernimmst, kriegst doch da so schöne Resistenzlein rein.........dann wirds verseucht...Furchfolge ändern geht ja ned....MAIS
G.O.A.T : Geballte Organisation Aufständischen Terrors (zu deutsch: Ziegen)

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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon Zement » Mo Apr 21, 2014 19:20

Na ich hatte Raps Weizen Gerste als Fruchtfolge und bei einen Schlag hatte ich Afs am Voracker drin , ich gehe davon aus das ein Sack Saatkorn auch Afs drin war .
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Wenigstens keine Resistenzen

Beitragvon adefrankl » Mo Apr 21, 2014 20:58

Wini hat geschrieben:Mein geliebter Bionachbar hat im Herbst offensichtlich eine Kleegrasmischung bei größter Trockenheit mühevoll eingesät.
Dabei zeigte sich schon im Herbst ein flächendeckender hoher AFS-Bestand. Das sah zeitweise aus wie ein Sportrasen.
Jetzt schätze ich, daß zwischen wenigen Kleegraspflanzen derzeit etwa 250-500 blühende AFS/m² im Bestand sind.

Wer kennt sich mit der Materie aus ?
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Beim AFS vom Biobauern kann man immerhin davon ausgehen, dass er keine Herbizidresistenzen aufweisen sollte.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Ackerfuchsschwanz Biotop auf dem Nachbarfeld

Beitragvon PhantomLord » Mo Apr 21, 2014 22:18

Zement hat geschrieben:
heico hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Mein geliebter Bionachbar hat im Herbst offensichtlich eine Kleegrasmischung bei größter Trockenheit mühevoll eingesät.
Dabei zeigte sich schon im Herbst ein flächendeckender hoher AFS-Bestand. Das sah zeitweise aus wie ein Sportrasen.
Jetzt schätze ich, daß zwischen wenigen Kleegraspflanzen derzeit etwa 250-500 blühende AFS/m² im Bestand sind.

Muß man sowas als Nachbar eigentlich dulden ?
Die Samen werden doch auch mit dem Wind auf das Nachbargrundstück getragen.
Müßte da nicht wenigstens ein Randstreifen von 1m zum Konvi-Nachbar gemäht werden ?

Wer kennt sich mit der Materie aus ?

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Ackerfuchsschwanz fliegt nicht weg, der fällt nach unten.
Wenn das wirklich so schlimm ist wie du schreibst, warum macht der keinen Schröpfschnitt, dann wäre doch Ruhe. Grundsätzchlich ist mir nicht klar warum er als Bio AF hat.
Ich kenne es genau anders herum, dass die Konventinellen verseuchte AF Flächen haben, weil keine Fruchtfolge eingehalten wird.

:?: :?: häää :?:
Ahhh :!: :!: wenn die Fläche brach liegen würde als zusätzliche Fruchtfolge , dann würde die Afs alleine absterben :shock: :lol: :lol:


nein, aber wenn du, wie ferengi geschrieben hat, jetzt im blühenden ackerfuchsschwanz einen schröpfschnitt durchführst dann verliert der gegen das wieder austreibende kleegras. das selbe schneidest du dann noch 2 mal im jahr und der afs geht ein
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