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Agrarförederung im Hinblick auf die Wahlen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Agrarförederung im Hinblick auf die Wahlen

Beitragvon urbmar » Di Mär 31, 2009 12:57

Hallo alle zusammen,

Was haltet Ihr von solchen Aussagen oder Forderungen im Hinblick auf die kommenden Wahlen.

Hier ist das Zitat des stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP in Thüringen

-Zitat Anfang:

Bravo – endlich Senkung der EU-Agrarsubventionen

26.11.2008 Recknagel

Lutz Recknagel

"Die Kappung der flächenbezogenen Agrarsubventionen für Großbetriebe ist ein Schritt in die richtige Richtung, den ich ausdrücklich begrüße" erklärte heute der stellvertretende Landesvorsitzende der Liberalen, Lutz Recknagel. "Man kann nicht Sonntags die Abschaffung der verschiedensten Subventionen fordern und Montags dagegen sein, wenn es die LPG-Nachfolgebetriebe trifft. Der Wettbewerb wird gestärkt, und das ist gut so.
Die Agrargroßbetriebe haben nach der Wende regionale Monopolstrukturen zementiert. Landeigentümer, die von der Enteignung, vor Vertreibung oder Ermordung durch die Sozialisten verschont blieben, haben heute häufig nur einen potenziellen Pächter: die alte LPG. Entsprechend niedrig sind die Pachten insbesondere im Vergleich zu den alten Bundesländern, wo lebendiger Wettbewerb zu marktgerechten Pachterlösen führt.
Die Agrargroßbetriebe profitierten besonders von den bisherigen Subventionen. Trotz der Kostenvorteile aufgrund der Größe bekamen Großbetriebe die gleiche Förderung pro Fläche. Zudem ist die Marge zwischen EU-Mitteln und Pachtaufwand größer als im Westen, entsprechend finanzstark sind die neuen Agrarriesen. Auch ein "Milchstreik" ist im Grunde nichts anderes als der Versuch, illegale Kartelle zu bilden. Für die Mittelstandspartei FDP ist klar, dass Kartellrecht, funktionierender Wettbewerb und das Ziel der Abschaffung von Subventionen auch für die Landwirtschaft gelten müssen. Letztlich sind ehrliche Steuerzahler betroffen: über die Last hoher Subventionen, über hohe Agrarpreise, über geringe Pachten.
An die Stelle aller Subventionen sollte eine Unternehmenssteuerreform treten, die für die Landwirtschaft genauso gilt, wie für Industrie, Handwerk und Dienstleistung. Steuern müssen einfach, niedrig und dadurch gerecht sein. Es geht nicht an, dass man über Subventionen mühsam zurückzuholen gezwungen wird, was man im Übermaß an Steuern zahlen musste."

Zitat Ende.

Thema im Bundestag:

Zitat Anfang:

Aktuelle Themen
Stand: 09.03.2009
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Ende der Agrarsubventionen gefordert
Kampf gegen Hunger und Armut war Thema im Bundestag
Bäuerin in Afrika beim Sähen, Klick vergrößert Bild
Agrardumping schadet den Entwicklungsländern.
© picture-alliance/Godong



Die ländliche Entwicklung in den Entwicklungsländern muss gefördert werden, da sie eine hohe Bedeutung für Armutsbekämpfung und Ernährungssicherheit hat. In dieser Einschätzung herrschte Einigkeit unter den Rednern während der Debatte am 5. März 2009. In Detailfragen jedoch sind Opposition und Koalition unterschiedlicher Ansicht. Während die Unionsfraktion die von den Grünen geforderte Ablehnung der grünen Gentechnologie kritisierte, warfen Oppositionsredner der Großen Koalition vor, viel zu lange tatenlos geblieben zu sein.


Dementsprechend sah schließlich auch das Abstimmungsergebnis aus: Der Antrag von CDU/CSU und SPD (16/11053, 16/11973) fand gegen die Stimmen von Linksfraktion und FDP bei Enthaltung von Bündnis 90/Die Grünen eine Mehrheit. Der Grünen-Antrag (16/11203, 16/11973) wurde hingegen mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der FDP abgelehnt. Neben den Antragstellern hatte auch die Linksfraktion der Vorlage zugestimmt.


Subventionen abschaffen

Eine der Kernforderungen an die Bundesregierung im Koalitionsantrag lautet, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass marktverzerrende Agrarsubventionen in den Industrieländern abgeschafft werden, damit die Produzenten in den Entwicklungsländern nicht weiter durch Agrardumping Schaden nehmen.


Die Grünen hatten mehr Geld für die nachhaltige ländliche Entwicklung gefordert. Ihrer Ansicht nach müssen bis 2015 Mittel in Höhe von 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit eingeplant und dafür ein Umsetzungsplan vorgelegt werden.


Rahmenbedingungen müssen stimmen

Für die Investitionen in den ländlichen Raum müssten die Rahmenbedingungen stimmen, stellte Sascha Raabe (SPD) fest. Da passe es überhaupt nicht ins Bild, wenn die EU neue Milchsubventionen beschließe. „Damit macht man die Kleinbauern in den armen Ländern kaputt“, sagte Raabe.


Die FDP lehne beide Anträge ab, auch wenn es zu begrüßen sei, „dass die Koalition sich endlich des Themas annimmt“, sagte Karl Addicks. Seine Fraktion habe schon lange angemahnt, die Basiswertschöpfungsketten zu unterstützen. Auch am Grünen-Antrag sei viel „richtig und wichtig“. Die andauernde Forderung nach mehr Geld reiche jedoch allein nicht aus.


„Ideologie muss hinter der Verantwortung zurückstehen“

Es gehe darum, neun Milliarden Menschen zu ernähren, sagte Wolf Bauer (CDU/CSU). Vor diesem Hintergrund sei die absolute Ablehnung der grünen Gentechnik „nicht die richtige Politik“.


Bauer: „Die Ideologie muss hinter der Verantwortung zurückstehen.“


Schwammige Festlegungen

Hüseyn Kenan-Aydin von der Linksfraktion fragte sich, warum die Koalition sich bisher noch nicht für die Abschaffung der Subventionen eingesetzt habe, obwohl ihr Antrag dies jetzt fordere. Noch Mitte des letzten Jahres hätten CDU/CSU und SPD einem Antrag zur Beendigung der Schweinfleischsubventionen ihre Zustimmung verweigert. „Immer wenn es ernst wird, kneifen Sie“, so Kenan-Aydin.


Thilo Hoppe (Bündnis 90/Die Grünen) sind die Festlegungen im Koalitionsantrag „zu schwammig“. Er enthalte keine Verpflichtung, zur Finanzierung ländlicher Entwicklung beizutragen. Damit drücke sich die Koalition um einen wesentlichen Punkt.
Bundestagsdrucksachen zum Thema

* 16/11203 - Antrag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Die Ursachen des Hungers beseitigen - Die ländliche Entwicklung fördern [PDF]

Quelle: http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/ ... cklung_sp/

Zitat Ende.

Für alle die es genau wissen möchten, hier sind die Links.

Link FDP Thüringen:

http://www.fdp-thueringen.de/schmalkalden-meiningen/

Link Bundestag:

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/ ... index.html


Bin mal gespannt, was Ihr dazu sagt!

Also Bitte Eure Meinungen!
urbmar
 
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Beitragvon motorradbruder » Di Mär 31, 2009 15:49

Jaa wer soll denn das alles lesen?? :D
Tu`erst das Notwendige, dann das Mögliche, dann schaffst du auch das Unmögliche.
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Beitragvon urbmar » Mo Apr 27, 2009 8:58

Schade, ich habe mit mehr Reaktionen auf Aussagen dieser Art gerechnet. Interessiert Euch die Agrarpolitik nicht so sehr, könnt Ihr ohne Ausgleichszahlungen wirklich im Haupterwerb überleben? Was denkt Ihr, wie geht es nach 2013 weiter, hat die Landwirtschaft in dem Ausmaß von heute als Haupterwerb dann noch eine Chance?
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Beitragvon urbmar » Mo Apr 27, 2009 9:11

Übrigens, dieFDP Thüringen hat die Aussage ihres stellvertretenden Vorsitzenden Lutz Recknagel von ihre Homepage entfernt. Wahrscheinlich, nachdem der Bauernverband nachgefragt hat.
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Beitragvon hans g » Mo Apr 27, 2009 9:21

verringerung der prämienzahlungen an grossbetriebe wegen kostenvorteilen bei diesen betrieben ist schon öfter auf der agenda gewesen----lässt sich aber wegen der französischen und englischen grossbauern nicht durchsetzen.
hans g
 
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Beitragvon Meini » Mo Apr 27, 2009 21:33

Ich mache ne Flasche auf wenn der Subschei.... endlich zu ende ist :wink:
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Beitragvon hans g » Mo Apr 27, 2009 21:55

Meini hat geschrieben:Ich mache ne Flasche auf wenn der Subschei.... endlich zu ende ist :wink:

hoffentlich kannste das dann noch :wink:
hans g
 
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Beitragvon Meini » Mo Apr 27, 2009 21:57

hans g hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Ich mache ne Flasche auf wenn der Subschei.... endlich zu ende ist :wink:

hoffentlich kannste das dann noch :wink:


fürn billigen Sekt reichts immer :wink:

Stell dir vor die Subs sind weg und keiner merkts siehe Schweine Geflügel.Warum sollte das im Ackerbau und der Milchviehhaltung anders sein ?

Ich bin fest davon überzeugt das Betriebsmittel,Pachten,sogar Bodenpreise sich anpassen werden und kein Bauer weniger hat. Aber dafür ein mehr an Freiheit. Aber davor kann man ja auch Angst haben :oops:
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Beitragvon hans g » Mo Apr 27, 2009 22:14

Meini hat geschrieben:
Stell dir vor die Subs sind weg und keiner merkts siehe Schweine Geflügel.Warum sollte das im Ackerbau und der Milchviehhaltung anders sein ?

du--es gibt aber hier und jetzt ne menge,die gar nicht merken,dass sie mit ihrer produktion GELD VERBRENNEN---grundbuch ist geduldig.
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Beitragvon Meini » Mo Apr 27, 2009 22:23

hans g hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:
Stell dir vor die Subs sind weg und keiner merkts siehe Schweine Geflügel.Warum sollte das im Ackerbau und der Milchviehhaltung anders sein ?

du--es gibt aber hier und jetzt ne menge,die gar nicht merken,dass sie mit ihrer produktion GELD VERBRENNEN---grundbuch ist geduldig.


Ist doch gut, gibt billiges Land und macht aus Pächtern vielleicht wieder Bauern :twisted:
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Beitragvon CarpeDiem » Di Apr 28, 2009 8:09

Man muss doch klar sehen, dass weder ein Haupt- noch ein Nebenerwerb ohne Subventionen aller Art möglich ist, ohne dabei Geld zu verbrennen. Immer wieder wird die Forderung erhoben, weg damit.

Im Grunde genommen, im Moment nur ein akademisches Thema. Das wäre nur machbar, bei weltweitem Wettbewerb, ohne Subventionen rund um den Globus und totalem Heraushalten aller Staaten aus dem Warenhandel und Güterverkehr mit Agrarprodukten.

Wer dies glaubt, glaubt auch an eine Welt ohne Kriegstreiber und -gewinnler. Das schlimme an der ganzen Sache ist nur, dass die Landwirte sich für den Erhalt der Subentionen eine Schuldgefühl aufdrängen lassen. Weder die Kohle, noch der Stahl, noch die Banken rechtfertigen sich für die Subentionen in irgend einer Form. Im Gegenteil sie verlangen immer mehr davon.

Hört man heute noch etwas von einer Diskussion Teller statt Tank??? Die Preise sind unten, wer schert sich da noch um eine solch blöde Diskussion. Deshalb sind auch alle Forderungen der Milchfritzen nach einem "gerechten Preis" völliger Humbug. Aldi, Lidl & Co lachen sich ins Fäustchen und präsentieren sich als Anwalt der Verbraucher zu Lasten der Produzenten.

Wartet einmal was in den nächsten Tagen aus Auswirkungen der sog. Schweinegrippe festzustellen sein wird. Man hat keine Skrupel eine landwirtschaftliche Produktionsrichtung allein durch eine völlig unsinnige Namensgebung für einen Virus zu diskreditieren. Dabei ist erwiesen, dass das Virus mit Schweinen als Entstehung genau so viel zu tun hat, wie der Zitronenfalter mit dem falten von Zitronen. Aber die Folgen werden alle Landwirt im Geldbeutel auszubaden haben.
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Beitragvon hans g » Di Apr 28, 2009 8:17

CarpeDiem hat geschrieben: Aldi, Lidl & Co lachen sich ins Fäustchen und präsentieren sich als Anwalt der Verbraucher zu Lasten der Produzenten.


nicht als anwalt der verbraucher,sondern als wahrer sehr guter bilanzen.
leider ist das bei den bauern eher nebensächlich.
hans g
 
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Beitragvon maexchen » Di Apr 28, 2009 9:04

hans g hat geschrieben:nicht als anwalt der verbraucher,sondern als wahrer sehr guter bilanzen.
leider ist das bei den bauern eher nebensächlich.

hansg, das ist Dein Glück, gabs nicht die mit schlechten Bilanzen, hättest Du, wenn Du denn eine hast, keine gute !
Ist doch das Grundübel, daß wir keine höhere Wertschöpfung erreichen, sondern nur eine immer geringere, die auf immer weniger Köpfe verteilt wird.
maexchen
 
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Beitragvon robtop » Do Jun 04, 2009 19:14

hallo
ab wann ist man ein großbetrieb???
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Beitragvon robtop » Fr Jun 05, 2009 10:38

hallo schimmel
mit dieser aussage ist mir nicht geholfen.
ich meine mit welcher ackerfläche???
mfg
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