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Ampferbekämpfung mit Banvel M

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon Malte » Sa Nov 28, 2009 21:17

Moin,
Ende September sind wir auf einigen Weidestücken mit Banvel M dem Ampfer per Einzelpflanzen- bzw. Horstbekämpfung zu Leibe gerückt. Mit der Handspritze und wahrlich sparsamen Einsatz der Spritzbrühe.
Nach einigen Tage ging der Ampfer auch langsam in die Knie, mittlerweile ist aber wesentlich größflächiger als eigentlich gespritzt um die Pflanzen herum alles andere, auch das Gras, gelb geworden.

Ist das bei Banvel normal, dass es sich nachträglich so weit über alle Pflanzen ausbreitet? Man hat fast das Gefühl, reichlich Roundup verwendet zu haben.
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon maexchen » Sa Nov 28, 2009 21:57

habs selbst noch nie eingesetzt.

Wiesen und Weiden:
BANVEL M ist auf etablierten Wiesen und Weiden sehr gut verträglich. Insbesondere im Ansaatjahr
und unter ungünstigen Witterungsbedingungen können Wuchshemmungen von Gräsern
auftreten, die sich jedoch rasch wieder auswachsen. Daher sollte BANVEL M auf Dauergrünland-
Neuansaaten frühestens 3 Monate nach der Aussaat eingesetzt werden.

Quelle http://eclat.de/syngenta_infos/pdf_dateien/prd_ga/ga_banvel_m.pdf

Abwarten und Tee trinken ...
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon Malte » Sa Nov 28, 2009 22:22

Na ja, Neuansaat ist es nicht, sondern altes Weideland. Und das Wetter war optimal, tagelang trocken.
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon Malte » Mo Dez 07, 2009 21:08

In letzter Zeit sind die Wildschweine damit beschäftigt gewesen, gezielt die gespritzten Stellen umzugraben. :idea:

Hat Banvel eventuell auch Drogencharakter? :shock:
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon euro » Mo Dez 07, 2009 21:17

Malte hat geschrieben:In letzter Zeit sind die Wildschweine damit beschäftigt gewesen, gezielt die gespritzten Stellen umzugraben. :idea:

Hat Banvel eventuell auch Drogencharakter? :shock:


Denk mal das die verbliebenen Pfahlwurzeln des Ampfers die Ernährungsbasis für Feldmäuse waren und die Schweine diese jetzt auswühlten.
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon H.B. » Mo Dez 07, 2009 21:44

Malte hat geschrieben:In letzter Zeit sind die Wildschweine damit beschäftigt gewesen, gezielt die gespritzten Stellen umzugraben. :idea:

Hat Banvel eventuell auch Drogencharakter? :shock:

Nö, da gehen auch Rinder drauf. Wenn sie das erwischen, fressen sie beinahe den Boden auch noch mit, wohlgemerkt 2 Wochen nach der Behandlung von wenigen Einzelpflanzen/Hektar.
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon Malte » Do Mai 27, 2010 20:44

So, jetzt sind acht Monate rum und der Ampfer steht in voller Pracht wie eh und je.
Die Arbeit mit dem Banvel hätt ich mir dann auch sparen können. :evil:
Kann der Kram altern oder seine volle Wirkung verlieren? Angemischt war nach Anleitung.
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon H.B. » Do Mai 27, 2010 21:31

Jede mit BanvelM behandelte Ampfer is erstmal weg. Das was du jetzt siehst sind Jungpflanzen. Ampferbekämpfung mit der Rückenspritze sollte mind. nach jedem 2ten Schnitt erfolgen, damit die Samenkette unterbrochen wird - dann hast du bis in 10 Jahren die Chance, einen einigermaßen ampferfreien Grasbestand zu erhalten. In der Regel schaffen ab dem dritten Jahr 2 Personen 5 ha in der Stunde.

Zum Anmischen nimm ich auf 20 Liter Wasser ca. 300 ml Wirkstoff,
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon Malte » Do Mai 27, 2010 21:36

Na, dann hab ich ja Hoffnung. Ich wollte in Zukunft eh mind. 1x pro Jahr dabei.
Nur komischerweise stehen die größten Horste/Einzelpflanzen eigentlich da, wo sie vorher auch waren. Und die Pflanzen sehen verdammt nicht nach Nachwuchs aus.
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon H.B. » Do Mai 27, 2010 21:44

An diesen Stellen ist auch der meiste Samen im Boden, und wenn der Platzräuber Ampfer verschwindet kommt Licht auf den Boden, was anfangs kaum erkennbare Jungpflanzen besonders freut. Der Nährstoffentzug an diesen Stellen ist gering, was die Jungpflanzen begünstigt.

Ampferbekämpfung ist eine Geduldsprobe, da ist langer Atem besonders wichtig. Ungünstige Jahre können auch Rückschläge bringen. Eine vollreife Pflanze soll bis zu 100.000 Samen entwickeln (habs nicht nachgezählt) und dieser soll sich unter günstigen Bedingungen bis zu 80 Jahren im Boden halten.

Am Besten wäre es, allen in einem Jahr zum Auflaufen bringen zu können....
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon Silageprofi » Mo Mai 31, 2010 13:39

Hallo,

ich möchte die nächsten Tage auch eine Einzelpflanzenbehandlung gegen Ampfer auf meinen Wiesen durchführen. Der Aufwuchs wurde vor zwei Wochen siliert. Jetzt zeigen sich vereinzelt Ampferpflanzen. Nach etwas Recherche würde ich jetzt von den Mitteln zwischen Harmony und Starane Ranger bzw. 180 schwanken....

Ich hab von Basazolfarbe gelesen, die man mit in die Rückenspritze gibt, um zu sehen, welche Pflanzen bereits behandelt worden sind. Wie macht Ihr das?

Gruß
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon bluecar » Mo Mai 31, 2010 14:36

hallo

also ich benutze bei sowas simplex, kurze wartezeit, und der ampfer ist weg,

aber der ampfer muss schon grösser sein, also 10 tage vor dem nächsten schnitt

aber das zeug ist teuer, 41€ +märchensteuer fürn liter

gruss
Nie wieder Deutz-Fahr zweimal Agroplus 70 reichen
ein leben lang!!!
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Re: Ampferbekämpfung mit Banvel M

Beitragvon H.B. » Mo Mai 31, 2010 15:57

Silageprofi hat geschrieben:
Ich hab von Basazolfarbe gelesen, die man mit in die Rückenspritze gibt, um zu sehen, welche Pflanzen bereits behandelt worden sind. Wie macht Ihr das?

Ich mach mit dem Motorrad je nach Ampferdichte und der Zahl an "Läufern" Spuren.

Banvel M hat den Vorteil, daß man die gespritzten Pflanzen wenige Stunden nach der Behandlung erkennt, so könnte man auf "Invasionsflächen" am folgenden Tag nochmal kontrollieren.

Das Allesentscheidende ist die Samenkette zu unterbrechen. Wenn man sich das nicht zutraut, muß man erst gar nicht beginnen. Wenn gespurt wurde, hat man zu dritt auch auf stark befallenen Flächen eine enorme Flächenleistung. Ohne Spuren bewegt man sich auf großen Flächen oder bei starkem Befall zu sehr im Kreis.
Die Wartezeiten sind mehr für Flächenspritzungen gedacht, wo auf den Hektar die Normmenge an Mittel ausgebracht wird. Mit der Menge eines Hektars Flächenspritzung lauf ich 50ha 4 mal im Jahr ab.
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