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Anbau von biologischen Mariendisteln

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Rolnik0815 » Sa Sep 09, 2017 6:56

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Hallo zusammen. Ich möchte hier mal ein Thema einstellen und über dieses Projekt ein Jahr in regelmäßigen Abständen berichten.

Nach 3 Jahren der Rückschläge im konventionellen Anbau (2015 zu kalt im Frühjahr, 2016 zu trocken, 2017 zu nass und Hagelschaden), habe ich mich entschlossen auf 50ha unserer Flächen an einem Bio-Programm über 5 Jahre teilzunehmen. Nach diesen 5 Jahren kann ich die 50ha entweder weiter Biologisch bewirtschaften oder zurück auf konventionellen Anbau gehen. Unsere restlichen Flächen werden weiter konventionell bewirtschaftet.

In diesem Programm kann man Mariendisteln, Buchweizen oder Lupinen anbauen. Für Buchweizen gibt es leider weniger Zuschüsse, deshalb kommt dieser nicht in Frage. Lupinen ohne den Einsatz von Round-Up dreschen wird kaum funktionieren, deshalb gehen wir auf die Mariendisteln. Vorfrucht auf den Schlägen waren Weizen, Triticale und Lupinen.

Wenn jemand Erfahrungen mit dieser Frucht hat (und nicht als Unkraut, da gibt es schon genug Themen hier im Forum), würde ich mich über ein feedback freuen. Ich denke dass viele sagen werden „wie kann man denn Unkraut anbauen“ oder „Pollenflug auf andere Flächen geht gar nicht“, aber mit Kritik kann ich leben und über sachliche Diskussionen freuen. Jeder ist sich nun mal sich selbst der nächste, auch in Polen. :roll:

Zum Schluss noch 2 Bilder der Schläge, dass eine Bild ist aus dem Frühjahr 2017. Vorne und hinten wurden Lupinen angebaut, links steht Triticale. Auf dem anderen Bild wurde in diesem Jahr Weizen angebaut.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon heico » Sa Sep 09, 2017 9:01

Erstmal die Frage ob du mit beiden Systemen parallel fertig wirst. Die einfach Frage wäre: Was ist besser Bio oder Konventionell?

2. dann die Frage nach den Erfahrungen mit Sonderkulturen.
Ein "normaler" Ackerbauer bekommt das nicht hin. Er möchte alles mit dem Schlepper machen und das geht 100% schief.
Erfahrungsgemäß ist die Kultivierung von Unkräutern sehr anspruchsvoll.
Die geerntete Ware soll sauber sein und nicht durch komplizierte Reinigungen die Sauberkeit erreichen.

3. Sind schon Maschinen für die Aussaat, Pflege und Ernte der Kultur vorhanden?
Ich empfehle 75 cm Reihenweite.

4. Gibt es eine Umstellungszeit, die erstmal mit extensiven Früchten überbrückt werden muss, bevor die Intensivproduktion mit ihren erforderlichen Investitionen Geld bringen kann.

Das ist alles lösbar aber von einfachem konv. Getreide auf Bio Unkräutervermehrung zu kommen, sind einige große Hürden zu nehmen. Es gibt dafür eine Beratung in D die ich dir über PN nennen kann.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Welfenprinz » Sa Sep 09, 2017 10:07

Ist die für den Anbau verwendete Distel noch eine Wildform oder schon züchterisch bearbeitet?
Also Keimfähigkeit und Auflauf sind da doch schon kein Lotteriespiel mehr,oder?

Nebenbei noch: den Buchweizen würd ich nicht wegen der scheiss Zuschüsse aus dem Auge verlieren.
Da müsste über die Marktleistung schon was drin liegen,wenn man sich um die Vermarktung kümmert
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Rolnik0815 » Sa Sep 09, 2017 10:29

Hallo "Heico".

Wenn Du mit "fertig wirst" meinst ob das von Arbeitsaufwand zu schaffen ist, dann ist die klare Antwort "ja".
Die Disteln werden später als Getreide gedroschen was für uns eher noch positiv ist.
"Bio besser als Konventionell?", wenn ich für die letzten 3 Jahre meinen Deckungsbeitrag (oder meinen Verdienst) rechne, kommt ohne Ernte das selbe rumm wie bei Konventionellen Anbau. Dank des Förderprogrammes. Alles was geerntet wird kommt quasi als Bonus drauf.
Unsere Böden sind sehr sandig, wenn man 5-6to Weizen / Triticale als Ertag hat kann man glücklich sein.

zu 2: Zwei Kollegen in der Nachbarschaft machen seit 2 Jahren Disteln, mit Unkräutern hatte niemand Probleme. Ich habe dieses Jahr von den beiden Betrieben die Ernte gesehen, war ziemlich verschmutzt. Die geerntete Ware muss vor dem Verkauf also 100%ig gereinigt werden, um eine Ware zu erhalten die man zu vernünftigen Preisen vermarkten kann.

Zu 3: Es gibt keine Umstellungszeit mit extensiven Früchten. Wir können sofort Mariendisteln anbauen.
Maschinen sind alle incl. Mähdrescher vorhanden, Ausnahme Einzelkornsaatmaschine. Die Aussaat erfolgt mit einer "normalen" Saatbeet-Kombi und 25kg/ha. Unsere Kollegen machen das so und es funktioniert. Der Berater meinte, dass Einzelkornsaat besser wäre, aber die Erträge wären kaum höher. Bin am überlegen ob das so stimmt und ich nicht einen Teil der Fläche im 1. Jahr mit Einzelsaat machen lasse.
Leider kenne ich niemanden der das hier schon gemacht hat und mir dazu etwas sagen kann.

Umstellungszeit beträgt in Polen 1 Jahr, die zweite Ernte darf ich als Biologisch verkaufen, muss aber natürlich zertifiziertes Saatgut kaufen.
Wie schon geschrieben haben wir einen Berater genommen, nimmt einen Festpreis und begleitet uns dann die fünf Jahre. Hat auch Kontakte zu Abnehmern.

Wir fangen gerade erst mit Bio an, sind bestimmt keine "Bio-Profis", aber was nicht ist kann ja noch werden. :wink:

Gruß: Carsten
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Marco K. » Sa Sep 09, 2017 10:57

Find ich interessant. Aber wenn du 5 jahre dort disteln wachsen lässt und die sind ja mehrjährig bekommst du die auch wieder aus dem boden raus? Angenommen du machst dann nach den 5 jahren bio getreide dann wachsen die doch durch sobald da ein wurzesltück drinn bleibt!? Und glyphosat ist im bio nich.
HOBBYlandwirt ,der Zierpflanzengärtner gelernt hat! Meine Wirtschaftsfläche ist 200m2 groß und ich baue für Mich interessante landwirtschaftliche Nutzpflanzen in kleinen Parzellen an :mrgreen:
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Pegasus_o » Sa Sep 09, 2017 12:21

Was es nicht alles gibt...

Ich hätte zwei Fragen: Was erntet man eigentlich, wenn man Disteln anbaut? Den Samen oder eine Art Heu oder was? Und viel spannender: Was macht man dann damit? Essen? Verfüttern? Noch nie davon gehört, aber das muß ja nix heißen...

Gruß
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon heico » Sa Sep 09, 2017 14:15

@Bauer Carsten :)

Finde ich ja interessant wie ihr da dran kommt und wie das geht.
Warum haben die Nachbarn kein Problem mit Unkraut - wächst keins?

Ich gehe mal davon aus, dass die Samen gedroschen werden und später Öl gepresst wird.
Mit Einzelkorn hat man bei allen Früchten einen leichten Ertragvorteil, aber der ist nicht entscheident für das Verfahren.
Hier ist eindeutig die Unkrautbekämpfung im Vorteil, weil die Reihen einen exakten Reihenabstand haben und entsprechend eng gehackt werden können. Je nach dem wie schnell die Saaten keimen, können Abflammgeräte eingesetzt werden.

Alles nur lohnend wenn viel Unkraut da ist und Handarbeit eingespart werden soll.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Rolnik0815 » Sa Sep 09, 2017 16:22

Unkraut ist schon gewachsen, aber das Unkraut ist meistens relativ tief gewachsen. Die Disteln wurden in einer höhe von ca. 80cm abgeerntet, das Unkraut war meist tiefer. Hochwachsendes Unkraut kommt mit in den Mähdrescher, die Ernte muss man eh reinigen. Und 50ha mit der Hand bearbeiten ist etwas zu viel. Die Körbe der Mariendisteln wachsen auf einer höhe von 80-150cm. Die Samen aus den Körben werden mit einen ganz normalen Mähdrescher geerntet. Die Körner sind etwa so groß wie bei Triticale.

Die Samen der Mariendistel wird vor allem für Lebermedikamente eingesetzt, Öl presst man wohl für Nutztiere, hier vor allem für Pferde.
Speiseöl wird aus der Färberdistel gepresst.

Die Mariendistel ist eine einjährige Pflanze, es gibt zertifiziertes Saatgut von Produzenten. Sollte doch noch etwas im neuen Jahr wachsen, wenn man nach 5 Jahren z.B. Bio-Weizen anbaut, hätte ich ein leichtes Problem.

Dann noch kurz zum Thema Buchweizen. Buchweizen ist eigentlich auch interessant, wird hier auch öfter angebaut. Habe aber einen Schlag nach dem Hagel gesehen, brauche ich nicht wirklich. Den Disteln hat Starkregen, Hagel und Sturm nix ausgemacht.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon heico » Sa Sep 09, 2017 16:44

Rolnik0815 hat geschrieben:Unkraut ist schon gewachsen, aber das Unkraut ist meistens relativ tief gewachsen. Die Disteln wurden in einer höhe von ca. 80cm abgeerntet, das Unkraut war meist tiefer. Hochwachsendes Unkraut kommt mit in den Mähdrescher, die Ernte muss man eh reinigen. Und 50ha mit der Hand bearbeiten ist etwas zu viel. Die Körbe der Mariendisteln wachsen auf einer höhe von 80-150cm. Die Samen aus den Körben werden mit einen ganz normalen Mähdrescher geerntet. Die Körner sind etwa so groß wie bei Triticale.
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Die Mariendistel ist eine einjährige Pflanze, es gibt zertifiziertes Saatgut von Produzenten. Sollte doch noch etwas im neuen Jahr wachsen, wenn man nach 5 Jahren z.B. Bio-Weizen anbaut, hätte ich ein leichtes Problem.
....................................


Sehr interessant, wie das verschieden gehandhabt wird. Wir hacken die Sonderfrüchte wie Gemüse alle mit der Hand und blitzeblank, weil es Saatgut wird und durch Reinigung sonst nicht sauber genug würde.
Ob das 1 ha oder 50 ha sind wäre egal. Das ist ein Managementproblem. Es gibt immerhin Betriebe die ein paar hundert ha mit der Hand bearbeiten. Kommt immer auf die Verwertung an. Aber wenn das so geht, dann ist es doch gut und unschlagbar.

Wenn du nach 5 Jahren pflügst, dann bist du das Zeugs von der Oberfläche los. Wenn es nicht klappt, muss eben ein Schwarzbrachejahr eingeschaltet werden. Da bist du in komfortablen Lage, dass die Nachbarn die 5 Jahre schon vor dir erreicht haben.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Rolnik0815 » Fr Mai 11, 2018 18:36

Hallo, nach langer Winterzeit geht es weiter mit meinem Projekt der Mariendisteln.
Vom 16.04. - 20.04.18 wurden die Disteln mit einer 3m Saatbettkombi gedrillt. Abgelegt haben wir die Samen in einer tiefe von ca. 1-2cm. Die Maschine wurde auf 30kg/ha eingestellt, zuvor wurden fast alle Flächen nochmal mit der Scheibenegge bearbeitet, da sich dieses Jahr viele sehr feste "Erdklumpen" gebildet haben. Danach wurden die Schläge gewalzt. Ungefähr 2ha habe ich nicht gewalzt, will einfach mal sehen ob das besser oder schlechter ist. Aktuell sieht man aber keinen unterschied. Hier gehen die Meinungen dazu auseinander, ein Kollege schwört auf die Walze, ein anderer sagt das es schlecht sei. Da ich mit der Walze bei allen anderen Kulturen durchweg positive Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich für das Walzen entschieden. Nach gut 3 Wochen kann man etwas auf den Schlägen sehen, also Zeit mal einige Bilder einzustellen. Die Saat ist gut aufgegangen und bis jetzt sieht es recht gut aus. Über den Winter habe ich weitere Abnehmer für die Ernte gefunden, da ich das zweite Jahr erst als ökologisch vermarkten darf. Hoffe das mein Projekt sich so weiter entwickelt.
Werde bald weiter berichten....
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon heico » Fr Mai 11, 2018 19:21

Bin sehr interessiert, wie das klappt.
Wie bekommt ihr das Unkraut in den Griff?
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Rolnik0815 » Fr Mai 11, 2018 19:57

Unkräuter wachsen natürlich, aber die Disteln werden mit dem Mähdrescher in einer höhe von ca. 80cm abgeerntet, Unkraut welches höher wächst geht mit durch den Mähdrescher. Ist aber relativ egal, die Ernte muss vor dem Verkauf durch eine Getreidereinigung. Man hat in der Ernte feine "Haare", die bekommt kein Mähdrescher zu 100% raus, und mein alter "Dino" sowieso nicht. :(
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon heico » Fr Mai 11, 2018 21:06

Mich interessiert, was das für Haare sind und wie sie entfernt werden. Ich gehe erstmal davon aus, dass sie durch die Trocknung brüchig werden und dann durch einen Entgranner zerreiben und über den Steigsichter entfernt werden.
Welchen Drescher nimmst du dazu?
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon Rolnik0815 » Sa Mai 12, 2018 6:55

Hallo Heico,
im Anhang habe ich mal ein Bild einer reifen Mariendistel eingestellt. Links im Bild steht die Pflanze in der Blüte, rechts ist sie fast reif für die Ernte. Die Samen befinden sich im Korb der Pflanze, dort sieht man diese weißen "Haare", und die bekommt man nicht zu 100% raus. Nachbar hatte einen Lohnunternehmer mit einem relativ neuen Claas, der hat das auch nicht geschafft.
Ich reinige die Ernte mit einem Zyklonsichter der Marke "POM Augustow", dies ist eine 1 zu 1 Kopie von "Gruber" aus Österreich.
Gedroschen wird einem Bizon Mähdrescher, alt aber bezahlt. Sieht nicht so toll aus, aber Technik ist fit und Ersatzteile kosten fast nix weil es die Kisten hier noch wie Sand am Meer gibt.
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Re: Anbau von biologischen Mariendisteln

Beitragvon heico » Sa Mai 12, 2018 11:44

Danke für die Infos. Der Mähdrescher ist bekannt und wird ähnlich wie unsere alten Mähdrescher sein.
Die dreschen nicht grundsätzlich schlechter als neue! Wenn alles ok ist, können die durch zB. Lochsiebung unten bessere Ware liefern als Neue. Mein Fahr M1000 ist wahrscheinlich ähnliches Baujahr (1974). Damit dreschen wir viele verschiedene Früchte.
Neuerdings lege ich einige vorher in Schwad. Dann schafft der Drescher noch 3 x so viel.
Hier ein Bild vom Kümmel Direktdrusch.
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