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Anbauspritze versus Anhängespritze

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon ICH BIN'S » Di Okt 22, 2013 22:32

Hallo,


Nachdem heute einen nicht selbstverschuldeten Unfall meine Anbauspritze leider das Leben gekostet hat, stellt sich die Frage nach einer neue gebrauchte Spritze.
Bis jetzt war ich mit 1000 Liter und 15 m AB unterwegs. Ich wäre aber nicht abgeneigt von einer (kleineren) Anhängespritze (ca. 2500 Liter und 21 m AB), aufgrund von immer mehr Ackerflächen, eine steigende Durchschnittsschlaggröße und Nebenerwerb (wo es dann auch mal räumen soll ohne nach spätestens 5 Ha wieder heimfahren zu müssen).
Folgende Vorteile hat für mich die Anbauspritze: Gespann ist kürzer, nicht so großer Kippgefahr, weniger Schäden im Bestand beim rangieren/Wenden
Nachteile: Mit 21 Meter wird das Gestänge schwer, eine Spritze mit über 1000 Liter wird arg schwer (Zulässige Achslasten und Bodenverdichtung) Frontfass ist mir zu aufwendig, es steht nur einen Traktor aufm Betrieb zur Verfügung.
Vorteile Anhängespritze: Weniger Achslasten/Bodenverdichtung (anständige Bereifung vorausgesetzt), Mehr Fläche möglich ohne lästiges Befüllen zwischendurch. Nachteilig sehe ich die größere Schäden beim manövrieren im Bestand.
Worauf soll man noch achten bei einer Anhängespritze?
Werde mir am WE mal eine angucken fahren mit folgender Ausstattung:21 meter/7 Teilbreiten, Unterlenkeranhängung (mit Lenkzylinder in der Deichsel), Vollcomputer (Müller) hydraulischer Hangausgleich, Ecomatic-System, 2500 Liter, 320 Liter-Pumpe, Einspülschleuse, Frischwassertank, Müller TankControl, Außenreinigung, 2" Befüllanschluss für Hydrant und 2" Saugarmatur, Druckluftbremse, SpritzenTüv neu, 40 Km/h Zulassung, 1 Jahr Garantie. Preis scheint zu passen (ohne das Ding gesehen zu haben)
Ist eine Jacoby Eurotrain (eine der letzten).
Noch ein paar Betriebsdaten. Zugmaschine 130 Ps Stufenlos, 2,26Ha Durchschnittsschlaggröße (von 0,3 Ha bis 5,2Ha),teilweise Hanglage, aber nicht extrem.
Drilltechnik und Düngerstreuer können 21 Meter.

Bitte um Pro und Contra.


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
ICH BIN'S
 
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon wetterauer » Mi Okt 23, 2013 6:18

Guen Morgen,

wir fahren mit 110 Ps eine Anbauspritze Eurolux 1000 L TLE mit 21 m AB und 1000 L im Front auch ein Eurolux Fass
auf dem Schlepper fahren wir 480 Bereifung auf der Hinterachse
ich sehe für mich den Vorteil das es Kompakt ist mit 2000 L und mit der Bereifung auch wenig Bodendruck als mit so Trennscheiben 9,5 Bereifung

Beim Schlepperkauf haben wir damals schon keine Pflegebereifung mehr gekauft.
Anschaffungspreis gegenüber dem Mehrertrag für die eine Saatreihe sehe ich bei 21m nicht gegeben und wenn es doch mal im Frühjahr doch noch mal etwas feucht ist gibt es lange nicht so Gleise im Acker wie ich hier bei Berufskollegen sehe die mit 18m und Pflegebereifung fahren und dann beim dreschen sind da teilweise 15cm tiefe Gleise reingefahren
durch den Bestand bei den Rüben haben wir Fahrgassen und an der drille haben wir damals eine dritte Kombiklappe nachgerüstet bei 12,5 cm Scharabstand.

Die Spritze hat sonst die ausstattung wie du sie beschrieben hat von Müller ist jetzt aber auch schon 10 Jahre alt
ich bin damit sehr zufrieden und würde auch wieder eine Anbauspritze kaufen wahrscheinlich mit 1600 L das einzige was schöner bei der Lemken Sirus mir gefällt ist die Gestängeklappung hinten als bei meiner Eurolux dadurch ist halt die rundumsicht eingeschrängt.....

zur Achslast liege ich mit meinem Schlepper noch drin mit 1000 L vorne und 1000 L hinten
für eine neue Spritze mit 1600 L wäre das nicht mehr drin aber ein neuer Pflegeschlepper steht in den nächsten Jahren sowieso an als Anschaffung und da schaue ich auch auf die achslasten und Gewichtsverteilung des neuen Schleppers.

mfg
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon elchtestversagt » Mi Okt 23, 2013 7:18

Wenn du nur einen Schlepper hast; dann ist für mich die Frage schon beantwortet.
Anhängespritze.
Die hast du in unter 5 min angebaut und genauso schnell wieder abgebaut; wichtig in Zeiten; in denen eh alles eng mit der Zeit ist ( Frühjahr/Herbst).
Nimm eine; die auch voll abgestellt stehen lassen kannst.
So kann unter Umständen die Spritze schon voll mit Wasser laufen ( wenn jemand den Kran rechtzeitig abstellt..); während man mit dem Schlepper noch andere Sachen macht.
Dann umbauen; Mittel einfüllen; spritzen.
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon ares656 » Mi Okt 23, 2013 8:24

Anhängspritze ! Stand vor ein paar Jahren auch vor der entscheidung bin von 15m mit 1000l auf 24m mit 3800l . Die gebrauchte Anhängespritze hat weniger gekostet wie ne neue 15m Anbau. Durch dass grosse Tankvolumen hast du ne wahnsinns zeitersparnis . Spritze ca. 700-1000ha Jahr (unterschiedlich wg gemüseanbau) mit aufwandmengen bis zu 700l .
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon Nordhesse » Mi Okt 23, 2013 11:16

Hier in der Gegend liefen vor 5 Jahren vielleicht 2 Anhängespritzen- Mittlerweile fast nur noch. An das Rangieren gewöhnt man sich. Zusätzlich sehe ich den Vorteil, dass man einige Behandlungen doch wieder mit 300 l Wasser durchführt, als vorher mit 200- man muss ja was schaffen :D
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon kimba1809 » Mi Okt 23, 2013 16:43

Auch ich bin für Anhängespritze.
Mehr Leistung, flexibler in der Arbeitsorganisation sind die Vorteile der Anhängespritze. Da deine Gebrauchtmaschine eine Lekung hat halten sich die "Schäden" im Bestand in Grenzen. Wenn du mal die Verluste errechnetst du dort hast wirst du feststellen das diese gar nicht so groß sind.
Gibt sogar welche die fahren ohne Lenkung und investieren das gesparte Geld in eine größere Arbeitsbreite.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon Robo » Mi Okt 23, 2013 17:29

Ich stand vor 4 Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung. Habe mich dann für eine Anhängespritze entschieden. Die Eurotrain 2600 TC stand bei mir auch ganz oben auf dem Wunschzettel, aber alle die mir angeboten wurden hatten die Unterlenkeranhängung und da hat man mir von abgeraten. Die Spritze wurde auch mit Zugmalanhängung gebaut - ist aber schwer zu finden.
Bei mit wurde es dann eine RTS 2521.
Würde ich heute nochmal vor der Entscheidung stehen, so würde ich wieder die Anhängespritze nehmen, aber gleich auf 27 m gehen.
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Re: Anbauspritze versus Anhängespritze

Beitragvon moneymaker » Mi Okt 23, 2013 18:48

Also ich würde mittlerweile, wenn du nicht nur 1ha-Schläge hast auch zu einer gebrauchten Anhängespritze tendieren. Mein bekannter hat ne holder in 250, in der ausstattung wie du sie beschreibst, 2500L, 21m mit Hangausgleich, is aber glaub ich mechanisch, und dem großen Computer, glaube Dositron heist der, drauf. Er muss zwar bei Keilen die Teilbreiten per Hand schalten, aber das geht Wunderbar, is ja elek. Die Spritze hat auch Unterlenkeranhängung und is perfekt verarbeitet. Er macht damit jährlich schätze so um die 300-450ha. Er hat aber relativ schmale reifen, weil er damals noch ohne fg in zuckerrüben gedrillt hat und wegen Zwiebeln, da gehts nich anders. Ich würde mir auf jeden Fall so eine kaufen, ich denke da kommt keiner mit. Er hat die früher mit nem Farmer 309 LSA gezogen, heute mit nem 309 C, da kannst aber locker mit 75ps auskommen, gut wir haben auch keine wirklichen Berge. Und die Schläge von ihm sehen immer 1A aus, keile perfekt ausgespritzt, keine Spritzschäden...Aber zurück zu dir, ich denke ne Anhängespritze passt bei dir gut rein. P.S. beim wenden machst du auch fast nix kaputt, wenn du halbwegs rückwärts fahren kannst ;)
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