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Anhänge-oder Anbauspritze

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Anhänge-oder Anbauspritze

Beitragvon fendterer » Sa Feb 21, 2009 17:34

Hallo zusammen, bin neu im Forum.

Das Thema wurde bistimmt schon mal diskutiert, trotzdem komme ich als Ackerbauer mit Kartoffel und ZR nicht recht weiter. Habe eine Einsatzfläche von ca. 550 ha für die Pflanzenschutzspritze. Behandle jetzt mit 1000l Anbauspritze und 15m breite. Ich möchte gern die Schlagkraft etwas erhöhen und weniger Fahrgassen in den Kartoffeln. Kann jetzt auf eine Anhängespspritze mit 21m gehen, oder gleich auf 27m mit richtigen FG also 2 Reihen Kartoffeln überfahren. Durchschnittliche Schlaggröße 3 ha.
Wie sind eure Erfahrungen mit Anhängespritzen mit schmalen Reifen und 1.50 Spur wegen Kippgefahr usw.?
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Beitragvon Ramos » Sa Feb 21, 2009 18:17

Genau das Problem haben wir auch... haben im Moment eine Rau mit 1000 Liter und 15m angebaut ... was meint ihr, wir spritzen so 200ha im Jahr
meint ihr da würde sich eine gezogene schon lohnen? mit 18 meter oder so und 2000 Liter ??? ....



natürlich geht fendterer seine Frage diesbezüglich vor ...


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Beitragvon Ackerparty » Sa Feb 21, 2009 18:23

wir spritzen jährlich ca 600ha mal 3 gaben mit 21m Gestänge und gut 3000L als anbau spritze. Durchschnitts Schlaggröße 5ha.
Haben ne Amazone UF mit Fronttank.
Als Fahrzeug dazu nutzen wir einen JD 6930. Bei der ersten Spritzung fahren wir mit 710er reifen und bei der 2 und 3ten nur noch mit 300er.
90% recht ebenes gelände.
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Beitragvon Bonsi » Sa Feb 21, 2009 18:36

Dazu muss ich anmerken das im Profi letztes jahr mal ein Test über front/heck Spritzen und anhänge Spritzen war, mit eben vor- und Nachteilen,versuch mal das zu finden, war doch sehr Aufschlussreich fand ich.
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Re: Anhänge-oder Anbauspritze

Beitragvon automatix » Sa Feb 21, 2009 18:51

fendterer hat geschrieben:Hallo zusammen, bin neu im Forum.

Das Thema wurde bistimmt schon mal diskutiert, trotzdem komme ich als Ackerbauer mit Kartoffel und ZR nicht recht weiter. Habe eine Einsatzfläche von ca. 550 ha für die Pflanzenschutzspritze. Behandle jetzt mit 1000l Anbauspritze und 15m breite. Ich möchte gern die Schlagkraft etwas erhöhen und weniger Fahrgassen in den Kartoffeln. Kann jetzt auf eine Anhängespspritze mit 21m gehen, oder gleich auf 27m mit richtigen FG also 2 Reihen Kartoffeln überfahren. Durchschnittliche Schlaggröße 3 ha.
Wie sind eure Erfahrungen mit Anhängespritzen mit schmalen Reifen und 1.50 Spur wegen Kippgefahr usw.?


bei 550 ha würde ich mir die Anhängespritze schon überlegen - du mußt halt auch überlegen, wie groß die Fahrgassen im Getreide machen willst - sprich mit welcher Reifenbreite du am Schlepper unterwegs bist.
wobei normal heute in den Kartoffeln auch die Fahrgassen üblicher werden - schließlich und endlich mußt du ja oft rein und ich habs immer gehasst, wenn ich beim ersten mal Krautfäule spritzen die Fahrspuren von der Unkrautspritzung nicht mehr gefunden habe.

ich würde wohl 3500 l und 27 m nehmen - da kommt dann je nach ausbringmenge um die 18 ha weit, das ist schon was.
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Beitragvon HL1937 » Sa Feb 21, 2009 19:44

Ich spritze mit dem 360 GT vorne 1400 Liter und hinten 700 Liter, mache so 9 ha pro Fahrt.
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Beitragvon bördi » Sa Feb 21, 2009 19:46

Würde auch die größere Spritze nehmen.

Falls dein Betrieb noch wächst, brauchst du nicht schon wieder ne neue Spritze.
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Beitragvon bulldogfan » Sa Feb 21, 2009 20:03

schwierige frage, denn einerseits hast du viel zum spritzen und andererseits ist deine schlagrösse ziemlich mickrig. 27m auf 3 ha stell ich mir nicht so lustig vor und beim wenden machst du viel schaden. ich würde zu einer aufbauspritze tendieren mit dem grössten fass das du kriegen kannst und arbeitsbreite 21 m.
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Beitragvon Ackerparty » Sa Feb 21, 2009 20:11

bulldogfan hat geschrieben:schwierige frage, denn einerseits hast du viel zum spritzen und andererseits ist deine schlagrösse ziemlich mickrig. 27m auf 3 ha stell ich mir nicht so lustig vor und beim wenden machst du viel schaden. ich würde zu einer aufbauspritze tendieren mit dem grössten fass das du kriegen kannst und arbeitsbreite 21 m.

gena dieses problem hatte ich auch. schlaggröße so im schnitt 5ha eher kleiner.
Amazone UF mit Frontank ist hier echt zu empfehlen wenn du nen entsprechenden schlepper dafür hast da wir gut gewicht dann haben.
die UF im Heckanbau hat ca 1900 Lieter und zudem gibts nen Fronttank mit 1000L. Bist als bei 2900L Brühe.
Vorteil ist das du wendig bist große Fläche schaffst und glaub max gestänge liegt bei 24m wobei man noch ne düse ausziehen kann.
Solltest dir echt ma anschauen.
Nachteil ist eben ein hohes gewicht.
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Beitragvon Lexi480 » Sa Feb 21, 2009 20:55

bulldogfan hat geschrieben:...ist deine schlagrösse ziemlich mickrig. 27m auf 3 ha stell ich mir nicht so lustig vor und beim wenden machst du viel schaden



Das is überhaupt kein Problem, wer meint das ginge nicht, hats noch nie probiert.

Wir fahren 24m/4000ltr angehängt, unsere durchschnittliche Schlaggröße liegt bei 2,8 ha, 35 % davon Hanglage. Ich will nie wieder eine Auf- oder Anbauspritze fahren, die Flächenleistung steht und fällt mit der Behältergröße, nicht mit der Wendigkeit.

Und Schäden im Bestand sind auch nicht mehr, die Lenkachse ( welche ich bei einer Anhängespritze dieser Größe für unumgänglich halte ) fährt exakt in der Schlepperspur, da sieht keiner mit welchem Gespann gespritzt wurde.

Die 550 ha sind aber wohl die Gesamt zu spritzende Fläche pro Saison, oder ? Hab das nirgends so richtig rauslesen können..
Gruß

~~ Olli
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Beitragvon Fendt Vario Fahrer 94 » Sa Feb 21, 2009 21:07

Also ich kenn mich da zwar nicht so aus aber bei uns hat einer mit ca.50ha (davon 30 ha Kartoffeln mit fahrgassen) eine anhängespritze mit ca 3000l und 21 m Gestänge und das klappt wunderbar seine meinung nach (Schlaggröße ca. 1.5 ha!!!!!!!!!!)
Ein Schlauer Bauer fährt Fendt Vario Power
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Beitragvon hans g » Sa Feb 21, 2009 23:09

Lexi480 hat geschrieben:
Ich will nie wieder eine Auf- oder Anbauspritze fahren, die Flächenleistung steht und fällt mit der Behältergröße, nicht mit der Wendigkeit.


nö--die flächenleistung hängt von der feldentfernung ab und von der einlaufgeschwindigkeit des wassers in die spritze.
hans g
 
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Beitragvon JueLue » So Feb 22, 2009 11:50

hans g hat geschrieben:
Lexi480 hat geschrieben:
Ich will nie wieder eine Auf- oder Anbauspritze fahren, die Flächenleistung steht und fällt mit der Behältergröße, nicht mit der Wendigkeit.


nö--die flächenleistung hängt von der feldentfernung ab und von der einlaufgeschwindigkeit des wassers in die spritze.


Einflaufgeschwindigkeit ist nicht alles. Wenn man mehrere Komponenten einfüllen/abwiegen/abmessen muss, Litermaß sauber machen, Schläuche koppeln, usw, dann ist das bei einer 3000l Spritze einfach nur 1/3 so oft wie bei 1000l. Wer von Anfang zusammenklappen am Feld bis wieder ausgeklappt am Feld die Zeit mal wirklich stoppt, weiss dass die Nachfüllerei auch bei guter Organisation ganz schön reinhaut.

Also, wir haben 3300l und 27m, jetzt seit 5 Jahren, vorher 1000l, 15m.

Das Rangieren bei kleinen Schlägen ist wirklich zu machen. Mit etwas Übung und einer Lenkung an der Spritze fährt man rückwärts ganz gut in die Ecken. Vorwärts spielt es sowieso keine Rolle, da fährt man genauso schnell am Vorgewende wie mit einer Anbauspritze. Die Spritze macht so 1000-1500ha im Jahr, je nachdem ob AHL genutzt wird.

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Beitragvon Lexi480 » So Feb 22, 2009 19:52

hans g hat geschrieben:
Lexi480 hat geschrieben:
Ich will nie wieder eine Auf- oder Anbauspritze fahren, die Flächenleistung steht und fällt mit der Behältergröße, nicht mit der Wendigkeit.


nö--die flächenleistung hängt von der feldentfernung ab und von der einlaufgeschwindigkeit des wassers in die spritze.


Jein.

Das mit der Feldentfernung stimmt, aber auch hier ist die Behältergröße wiederum entscheidend, wenn ich mit voller Spritze losziehe bin ich - je nach Wasseraufwandmenge für 20 - 60 ha unterwegs, da is mir die Hof - Feldentfernung dann wurscht.

Das mit dem Wasser mag beim befüllen mit 1/2 Zoll stimmen, aber das sollte bei einer Spritze dieser Größenordnung ja wohl Geschichte sein, sonst hilft mir auch die größte Spritze nix - die Logistik drumrum muß schon passen.

Ich habe ab und an das umgekehrte Problem und würde mir wünschen ich hätte zum befüllen etwas mehr Zeit.
Gruß

~~ Olli
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Beitragvon cbrler » So Feb 22, 2009 20:06

ich hab mich auch schon oft mit diesem Thema beschäftigt. Einige Kollegen fahren mittlerweile auch mit Anhängegeräten.

Was bei mir dagegen spricht, ist einfach die Arbeitsbreite des Güllefasses.
Der Möscha-Verteiler steht auf 15m. 18m würde auch noch gehen, aber der wirkliche Fortschritt ist das auch nicht.
Nur wenn die Spritze ne andere Breite wie der Gülleverteiler hat, muss man aus der Fahrgasse raus, und das kanns auch nicht sein.
Es gibt den Möscha auch noch als Doppelverteiler mit dann 21m, nur dann reicht das Fass bei 11m3 Inhalt nicht mehr weit genug.

Ich habe vor bis auf weiteres mit 8ool/15m weiterzufahren. Auch wenns ab und zu was länger dauert

Oder weiss hier jemand ne bessere Lösung??
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