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Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Beitragvon Christian820 » So Mai 11, 2014 14:42

Hallo zusammen,

wie im Betreff bereits erwähnt überlegen wir auf unserem Betrieb uns eine Scheibbenegge anzuschaffen. Auch aus dem Grund in die pfluglose Bodenbearbeitung hinüberzugehen,dass heißt das die Scheibbenegge grundsätzlich zur Stoppelbearbeitung im Sommer , Maissaatvorbereitung im Frühjahr und ggf. zur Stoppelbearbeitung nach CCM Mais. Hat da einer Erfahrungen bereits gemacht nach Körnermais ? Klappt das ? Zieht die gut ein ? Gute Durschmischung von der Strohmatte mit Erde ? Und natürlich wie sieht die darauffolgende Saat aus ? Wie Ertrag und Krankheitsrisiko? Wie klappt das ohne tiefe Bearbeitung ( 20-30 cm ) ?
Angedacht ist eine 3 m Scheibbenegge an ein bestimmtes Fabrikat ist bisher nicht gedacht,dass gängigste ist hier aber Amazone und Lemken.
Dazu noch ein dumme Frage ; Was ist eigentlich jetzt genau der Unterschied zwischen einer Scheibbenegge und einer Kurzscheibbenegge ? :lol:

Und verschiedene Erfahrungsberichte zur pfluglosen Bodenbearbeitung wären ganz interessant.

Ich freue mich auf konstruktive Resonanz.

lg
Christian820
 
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Re: Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Beitragvon elchtestversagt » So Mai 11, 2014 18:11

Eine Scheibenegge ist was richtiges; was gezogenes; was bei 3 mtr breite ruhig 3 und mehr tonnen wiegen darf.Die haben min.600er Scheiben; einen hohen Durchgang und immer Platz zwischen erster und zweiter Reihe. Damit kann man dann auch ordentlich bi 25 cm tiefe arbeiten; die haben das Fahrwerk entweder mittig oder hinten.
Wenn du was in der Grösse in der Dreipunkt haben willst; dann reden wir zu 99% von Kurzscheibeneggen; die bis max 600er Scheiben gehen; womit man auch max 15cm tief arbeiten kann.Dort braucht man einen Striegel zwischen erster und zweiter Reihe; denn bei dem geringen Abstand erster/zweiter Reihe und oprdentlicher Tiefe gepaart mit ordentlich PS davor ( ordentliche Geschwindigkeit) fährt man sonst die zweite Reihe zu.
Also wenn für die Mulchsaat nach Mais ausschliesslich eine Scheibenegge angeschafft werden soll; dann muss die schwer; schwer und nochmals schwer sein.
Alles ander läuft so über die Matte rüber ohne wirklich einzumischen.Ob 15cm tiefe reichen; hängt von deinem Boden ab.
Wenn eine Kurscheibenegge; dann nur Lemken Rubin oder Pöttinger; wenn damit in Mais "vernünftig" ( sprich so lala anstatt Murks) arbeiten will.
Wenn es wirklich vernünftig sein soll; dann kauf dir was wie einen Horsch Tiger MT oder Vaderstadt TopDown für das one-pass-Verfahren; oder aber einen dreibalkigen Grubber mit schnellwechselzinken; dann einmal flach drüber mit Flügelscharen ( 15cm) und dann ein paar Tage später mit schmalscharen tief ( 25cm).
elchtestversagt
 
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Re: Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Beitragvon bauer-horst » So Mai 11, 2014 18:38

Scheibbenegge nach CCM-Mais Halte ich für kritisch. Meiner Meinung nach musst du hier zuerst mulchen (mit meinem sch... Pflug geht es anderst auch nicht) und dann mindestens zwei wenn nicht dreimal rüber das die Masse an Ernterest vernünftig eingemischt ist. Wenn ich dann noch 25 cm tief arbeite frag ich mich ob das noch sinvoll ist. Wenn du CCM baust würde ich mal raten du hast Schweine. Hier ist die Gefahr von Fusarieninfektionen durch die Erntereste sehr hoch.
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach.
bauer-horst
 
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Re: Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Beitragvon emskopp33 » So Mai 11, 2014 18:41

Ich lass die letzten Jahre schon von meinem LU pflügen, da ich allerdings sehe, dass der LU mittlerweile wirklich richtig teuer geworden ist bin ich schon wieder am überlegen mir wieder selbst einen Pflug zu zulegen.

Wie hoch wäre denn in etwa die benötigte Leistung des Schleppers bei beiden jeweiligen Eggen - Varianten?
Und wie hoch wären ganz grob die Investkosten für Diese?
emskopp33
 
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Re: Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Beitragvon elchtestversagt » Mo Mai 12, 2014 7:23

Nochmal; vergiss die Scheibenegge; wenn du das wirklich vernünftig machen willst.
Wenn man wirklich Profihaft arbeiten will; dann gehört das Mulchen konsequenterweise dazu; ob nun Pflug oder Mulch.Die Pflüger haben dieses Jahr sehr viel mehr Probleme mit dem Weizen wie die Mulchsaatprofis; weil die letzten Herbst die ganze Soße von vor zwei jahren wieder hochgeholt haben; da konnte man im Winter die ganzen Stoppelreihen wieder sehen...
Also Zerkleinerung sollte klar sein.Die Scheibenegge ist sinnvoll; wenn gepfügt wird; weil dann die Masse harmonischer verteilt wird und die Stopplen geschnitten werden; wichtig bei den immer breiter arbeitenden Scharen( haben wir vorher immer gemacht; anstatt mulchen; war damals noch so mode)
Ansonsten gillt: Mit einem Arbeitsgang geht es nicht vernünftig; hab ich alles schon probiert.
Die BGAs ernten hier in guten Jahren 50 to Silomais; wir ernten 16to nassen Körnermais; sprich 34 tonnen Masse bleiben hier mehr auf dem Acker...
Überleg mal; was die Ackerbauern dagegen anstellen; um das "bisschen" Stroh des Getreides im Vergleich zum Mais vernünftig einarbeiten; da arbeitet auch keiner mit einer Kurzscheibenegge und dann eindrillen...
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Re: Anschaffung Scheibbenegge/ pfluglos

Beitragvon Christian820 » Mo Mai 12, 2014 17:57

hallo nochmal,

ja das Mulchen ist hier sowieso Standard auch wegen der Maiszünsler. Das haben wir bisher seit Jahren schon gemacht. Das man mit einem Bearbeitungsgang wohl nicht gut auskommt nach CCM hatte ich mir wohl auch schon gedacht.

Hintsichtlich des Fusarienriskios, der Pflug vergräbt ja nur, aus den Augen aus den Sinn ,quasi nach dem Motto. Und ein Jahr später gräbt man es wieder hoch also naja. Bisher haben wir nach Mais aber immer gepflügt , wollte mir da nur mal ein paar Anmerkungen reinholen.

Aber Mais pfluglos sollte ja ganz gut klappen. Bisher hatten wir selbst zu Mais gepflügt bringt auch sicherlich einige Vorteile mit sich wie Sauberer Tisch , bessere Erwärmung usw. aber natürlich auch Verdichtungen später bei der Gülleausbringung und vielleicht nicht ganz so gutes Wasser-Nährstoffhaltevermögen.
Da war vielleicht angedacht mit dem Schneckenkornstreuer auf dem Grubber ( Lemken Smaragt) die Stoppelbearbeitung + Zwischenfrüchte säen in einem Arbeitsgang durchzuführen ggf. vorher noch eine Stoppelbearbeitung davor je nach dem. Bisher wurde gegrubbert,gepflügt und dann Senf mit dem Düngerstreuer ins gepflügte gestreut.
Im Frühjahr dann mit einer Köckerling Federzinkenegge 5,30 m wurden bisher zwei Arbeitsgänge gemacht für den Mais. War bisher auch alles ganz gut , gute Erträge !

Wie sind da so die Erfahrungen ?
Christian820
 
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