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Aschereste entfernen beim Holzbackofen

Was soll gekocht und was soll im Garten angebaut werden? Landfrauen geben sich Tipps und Tricks.
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Aschereste entfernen beim Holzbackofen

Beitragvon waldtom » So Jul 06, 2008 9:21

Hallo zusammen
Eine Frage an erfahrene Holzbackofenbenutzer.
Wie entfernt ihr die Aschereste aus euerem Holzbackofen?
Ich habe meinen gestern zum ersten mal angeheizt. Die Glut habe ich mit einem Eisenschieber entfernt und wollte dann die Asche mit einem Rosshaarbesen auskehren. Nun ist der Besen etwas angeschmort.:-(

Hat jemand einen Tip für mich?
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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Beitragvon Clemens » So Jul 06, 2008 18:43

Meine Schwägerin nimmt dafür einen Besen aus Birkenreisig,
Überhaupt ein Reisigbesen ist dazu geeignet.
Birkenreisig hat aber den Vorteil, dass es sehr weich ist und somit die Schamottplatten des Backofens nicht angreift.

Gruß Clemens
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Beitragvon waldtom » So Jul 06, 2008 19:34

Danke Clemens
Das mit dem Birkenreisig klingt einleuchtend, das werde ich beim nächsten Backen mal probieren.
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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Beitragvon Eicher 3554 » Mo Jul 28, 2008 17:59

Manch einer entfernt auch nur die Glut mit nem Schieber und wischt dann kurz mit einem feuchten Lappen da, wo das Brot etc hinkommt

Wir backen unser Brot auf Pizzablechen, da gibts keine Probleme :wink:

Womit stochst du den Ofen eigentlich?
Wir haben sehr gute Erfahrungen mit relativ dünn gespaltenen Buchenscheiten gemacht, falls dir das noch weiterhilft!

Gruß,
Eicher
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Beitragvon Clemens » Di Jul 29, 2008 6:33

Eicher 3554 hat geschrieben:Womit stochst du den Ofen eigentlich?
Wir haben sehr gute Erfahrungen mit relativ dünn gespaltenen Buchenscheiten gemacht, falls dir das noch weiterhilft!

Gruß,
Eicher


Meine Schwägerin heizt den Brotofen mit einer "Welle" (zusammengebundenes Bündel aus dünneren Fichtenästen an denen teilweise das Reisig verbleibt, ca. 80 cm lang) und "Backbängel" (Fichtenäste, selten Buchenäste, bis ca. 90 cm lang.
Da mein Bruder überwiegend Fichtenwald hat, fällt diese Material als Abfall an (kostet nix ausser Schweiß :wink: ).

Gruß Clemens
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Beitragvon waldtom » Do Jul 31, 2008 11:26

Ich heize den Ofen mit dünn gespaltenem Fichtenholz. Das verbrenne ich in unserem Kachelofen mit Wärmetauscher nicht so gerne, weil es den Wärmetauscher zusetzt.
Da ich finde, dass das Brot auf den Steinen gebacken einfach besser schmeckt, muss ich die Aschereste entfernen. Bei Weissbrot muss ich allerdings ein Blech unterlegen, da die Steine einfach zu heiss sind und uns das erste Brot verbrannt ist.
Das Ascheauskehren mit dem Birkenreisigbesen funktioniert prima.
Die Methode mit dem nassen Lappen probiere ich auch noch aus.
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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Beitragvon Eicher 3554 » Fr Aug 01, 2008 18:00

Der nasse Lappen hat den Vorteil, dass der die Fläche auch noch etwas abkühlt und die Brote so nicht so fix von unten anbrennen.

Die Stoch-Methode von Clemens werd ich auch nochmal testen.
Von Fichte halte ich allerdings nicht viel, wegen dem Harz. Da bleib ich lieber bei Buche etc.

noch ein paar Anhaltspunkte für die richtige Temperatur:
1. An der Gewölbedecke sollte (da wo das Feuer brennt) der Ruß abgebrannt sein
2. Wenn der Ofen sauber ist, etwas Mehl auf die Backflähce streuen. Wenn es braun wird ist die Temperatur OK, wenns schwarz wird ist der Ofen zu heiss
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