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aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon Todde » Fr Okt 31, 2014 21:51

Na da wird ja wieder wild spekuliert.

Was für Böden und hattet ihr nennenswerte Niederschläge oder knochentrocken?
Hier in der Gegend sieht man jetzt Manganmangel aufgrund der Trockenheit.

Wie vorher schon angefragt, ohne Bilder wird das schwierig.
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon fluegelflitzer7 » Sa Nov 01, 2014 8:46

Ich glaube nicht das 60 g attribut gegen trespe reichen, da brauchst eher die 80 oder 100 g!
Desweiteren ist attribut und Atlantis doch die gleiche hrac klasse!
kräht der hahn früh aufm mist, ändert sich das wetter oder es bleibt so wie es ist...
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon Crazy Horse » Sa Nov 01, 2014 10:25

fluegelflitzer7 hat geschrieben:Ich glaube nicht das 60 g attribut gegen trespe reichen, da brauchst eher die 80 oder 100 g!
Desweiteren ist attribut und Atlantis doch die gleiche hrac klasse!



Das weiß ich natürlich, aber eine fett bestockte Trespe bekommst Du im Frühjahr auch mit 100g Attribut oder 250g Broadway nicht klein (insb. wenn es im Frühjahr recht trocken ist). Die kümmert nach einer SHS-Dusche zwar 2-3 Wochen vor sich hin, treibt aber bei günstigen Bedingungen wieder aus.
Deshalb gilt bei der Trespenbekämpfung der Grundsatz "Wehret den Anfängen!", d.h. keine Saat vor Anfang Oktober, eine erste Trespenbekämpfung schon im Herbst und eine Nachlage im Frühjahr, um auch Spätkeimer sicher zu erfassen.

Gegen frisch gekeimte Trespen reichen 60g Attribut + Additiv aus. Wenn sie sich erstmal im Bestand etabliert hat, musst Du allerdings schwerere Geschütze aufbieten, aber soweit darf es eigentlich gar nicht erst kommen, auch im Hinblick der Tatsache, dass ich dort anschließend Raps anbauen möchte. Da stören mich hohe SHS-Konzentrationen im Frühjahr, wobei besonders Attribut-Rückstände den Raps nachhaltig schaden können.

Ich setz auch nicht allzu gern 2x im Jahr Sulfonylharnstoffe im Getreide ein, aber gegen verzettelt auflaufende Trespen bringt ein Splitting mehr als die volle Keule, zumal Du mit den gräserwirksamen SHS ja auch nicht unerheblich in den Hormonhaushalt der Kulturpflanzen (Weizen, Triticale) eingreifst.
Die Trespen, die bereits im Herbst erfolgreich bekämpft wurden, sterben über Winter ab (wintern aus).

Auf Ackerfuchsschwanzproblemstandorten musst Du ohnehin die volle Aufwandmenge Flufenacet (240g/ha) vorlegen (0,3l Cadou + 0,75l Bacara Forte; 0,6l Herold oder 4l Malibu) und dann im Frühjahr mit nem SHS nachputzen. Da verzichte ich natürlich auf den Herbsteinsatz von Atlantis und setz das Mittel im Frühjahr ein.
Vergleichbare Wirkungsgrade wie das Flufenacet erzielt auch das Metazachlor im Raps, insb. wenn man die volle Aufwandmenge von 750g Metazachlor/ha fährt (= 1,5l Fuego), während die Fop's die man zur Bekämpfung von Ausfallgetreide einsetzt, auch eine sehr gute Wirkung gegenüber Trespen haben (insb. in der Frühjahrsanwendung, wenn die abgefrorenen Blätter den Weg zu den Trespen im Bestand freimachen).
Sehr sicher und über einen langen Zeitraum hinweg wirkt auch Kerb flo, wenn es erstmal auf den Boden gelangt ist.
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon os2205 » Mo Nov 03, 2014 13:15

Hallo,

ich habe am Wochenende ein paar Bilder gemacht - bei sehr nebeligen Wetter.
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon Grenzwächter » Mo Nov 03, 2014 14:53

Die Hellseher haben es gewusst dein Weizen hat nasse Füße (Staunasse stark verdichtete Teilstücke und Fahrspuren). Bist nicht allein bei mir sieht so und schlimmer die Gerste und der Roggen und beim Weizen die Vorgewände aus.
Wächst sich im Frühjahr wieder aus.

Mfg
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon Todde » Mo Nov 03, 2014 18:06

Kann es sein, dass da die Pflugfurche ist?
Sieht so als ob das da tiefer ist.
Dann könnte es sich um toten/sauren Boden handeln.
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon MF 5465 » Di Nov 04, 2014 10:03

Hier tritt das Phänomen bei der Wintergerste auf.
Bei der Früh-und-Dick-Saat-Fraktion ist das eigentlich keine Seltenheit, bei uns werden nur die Stellen gelb, die ich mit dem Grubber nach dem Gülletrac nicht erwischt habe :?
Trotzdem würd mich interessieren was es denn bei der Wintergerste ist.
Es tritt eigentlich flächendeckend auf, am Vorgewende leicht verstärkt (dort, wo noch mehr Pflanzen/m² stehen).
Nährstoffmangel, Krankheitsdruck??
Muss man auf den betroffenen Schlägen mit Ertragseinbußen rechnen?

:prost:
Sepp
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon Kreuzschiene » Di Nov 04, 2014 10:08

MF 5465 hat geschrieben:Hier tritt das Phänomen bei der Wintergerste auf.
Bei der Früh-und-Dick-Saat-Fraktion ist das eigentlich keine Seltenheit, bei uns werden nur die Stellen gelb, die ich mit dem Grubber nach dem Gülletrac nicht erwischt habe :?
Trotzdem würd mich interessieren was es denn bei der Wintergerste ist.
Es tritt eigentlich flächendeckend auf, am Vorgewende leicht verstärkt (dort, wo noch mehr Pflanzen/m² stehen).
Nährstoffmangel, Krankheitsdruck??
Muss man auf den betroffenen Schlägen mit Ertragseinbußen rechnen?

:prost:
Sepp


Also wenn es dort verstärkt auftritt, wo mehr Pflanzen stehen, dann ist es wohl zumindest auch auf Nährstoffmangel zurückzuführen. Ein Feldnachbar hatte auch beginnende solche Symptome. Der hat dann gleich 50 N drauf gegeben und jetzt steht die Gerste satt grün.
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Re: aufgelaufener Winterweizen - Gelbfärbung

Beitragvon MF 5465 » Di Nov 04, 2014 10:18

Dann ist unsere Gerste besser beinander, weil wir Gülle haben?
Wie steht es dann um die Wurzelentwicklung? Wenn die Pflanze garnicht nach Nährstoffen suchen muss, bildet sie doch keine tiefen Wurzeln..?
Ich kann aber wohl auf jeden Fall davon ausgehen, dass zu dick gesät wird. Ich schätze, oft mehr als 300 Körner.
Wie sieht es mit dem Krankheitsdruck bei Gerste im Herbst aus? Bei hohen Saatstärken doch eher ein Thema? Überwiegend Pflugfurche.

:prost:
Sepp
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