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Auftrennsäge

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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14 Beiträge • Seite 1 von 1
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Auftrennsäge

Beitragvon Rapp » Do Okt 17, 2019 12:43

Moin zusammen,

Hat jemand zufällig eine größere Kreissäge im Einsatz zum Auftrennen von Stämmen?
Möchte mir jetzt kein Kleinsägewerk anschaffen, da mir das zu speziell wäre.
Eine große Kreissäge könnte ich gerade gebraucht bekommen.
Müsste nur noch die Sache mit dem Aufgabetisch gelöst werden.
Hat da jemand Erfahrung?
Es geht nur um den Einschnitt kleinerer Mengen und Dimensionen.
Wenn 60% meiner gefällten Entscheidungen richtig sind, dann ist das eine gute Quote.
Hauptsache Entscheidung.
Bis bald im Wald! :wink:
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon egnaz » Do Okt 17, 2019 18:46

Was verstehst du denn unter großer Kreissäge?
Die 10ps Standardsägen mit 700er Blatt sind für so ein Projekt nur bedingt geeignet. Bei der Kreissäge sollte die Schnitttiefe max 1/3 des Durchmessers sein. Mit 15-20ps und 800-1000er Blatt kann das was werden. In meinem Lehrbetrieb hatten wir solch eine Säge. Sie war als Tisckreissäge stationär aufgebaut. Oben konnte man dann normal Hölzer auf dem Tisch schneiden. Unten waren dann Schienen verlegt auf den ein Wagen lief wo die Baumstämme aufgespannt wurden. So konnten die Stämme leicht an der Säge entlang geschoben werden.
Gruß Eckhard
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Rapp » Do Okt 17, 2019 18:56

Kombiniert muss es nicht unbedingt sein.
Früher standen in jeder Sägemühle Kreissägen. Okay, eher zum besäumen.
Aber warum sollte das nicht gehen und aus dem vollen schneiden.
15 PS hat die Säge und standsicher ist die auf jeden Fall, nicht so ein Blechkram.
Wenn 60% meiner gefällten Entscheidungen richtig sind, dann ist das eine gute Quote.
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Bis bald im Wald! :wink:
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon egnaz » Do Okt 17, 2019 19:11

15ps hört sich schon mal gar nicht so schlecht an. 25cm Stämme müssten damit gehen.
Für meine Säge mit 10ps und 700er Blatt habe ich mir einen Besäumwagen gebaut. Auf einer Seite kann ich den Tisch entfernen und dafür 6m Schienen aus Winkeleisen montieren. Darauf rollt dann der 3m Besäumwagen. Der Nachteil ist halt, das die Konstruktion doppelt so lang sein muss, wie man schneiden will.
Gruß Eckhard
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Rapp » Do Okt 17, 2019 20:11

Vielen Dank!
So in etwa habe ich mir das auch gedacht.
Hätte da eine Reckers Säge in Aussicht.
Grundsolides Teil.
Mein Vorbild ist da in etwa die Laimet- Säge nur das das für meine Zwecke etwas to much ist.
Hast du die Möglichkeit Bilder einzustellen?
Wenn 60% meiner gefällten Entscheidungen richtig sind, dann ist das eine gute Quote.
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Steyrer8055 » Fr Okt 18, 2019 6:35

Hallo Rapp!
Erkär mir kurz was du genau willst mit deinem Ansinnen,wenn dir die SASMO-LAIMET gefällt.Ich hab mir für die Möglichkeit ein Sägewerk an die KS besorgt,
früher 300,- heute 150,-€,fürs gelegentliche sägen.Würde mir heute ein kl.Bandsägewerk zulegen.

mfg Steyrer8055
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Rapp » Fr Okt 18, 2019 8:35

Es geht darum geringe Mengen Käferfichte zu veredeln.
Rein für den Eigenbedarf. Gartenhütte, Ziegenstall, Bretter , Bohlen....
Im Grunde nur Dimensionen die einfach zu Händeln sind.
Obwohl es am Kettenzug usw. nicht mangeln soll.
Die Masse an Schadholz geht durch den Hacker.
Vielleicht ist ein Kleinsägewerk sinnvoller, habe nur Bedenken dass ich bei den kleinsten Sägen mit meiner Eigenkonstruktion weiter komme und die besseren meinen Bedarf einfach übersteigen.
Denke das die Betriebskosten der KS ungeschlagen sind.
Und auch die Anschaffung der kleinen Sägen teurer sind wie der Eigenbau.
Zugrunde gelegt eine gebrauchte brauchbare Kreissäge.
Und auf so eine könnte ich gerade zurück greifen.
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Querbeet » Fr Okt 18, 2019 8:53

Wenn man mit Kreissägen große Schnitthöhen erreichen will, braucht man große Blätter. Große Blätter brauchen eine ordentliche Schnittbreite, die müssen ja auch relativ dick sein. Habe ich eine grosse Schnittbreite, brauche ich ordentlich Kraft. Macht das Konstrukt halt unnötig groß.

Kurzum denke ich das ist den Aufwand nicht wert.

Wenn Eigenbau wirklich gewünscht ist, würde ich nach einer großen Bandsäge gucken, ab 600mm Durchmesser. Hier kann man sich wirklich etwas überlegen um eine Zuführung zu realisieren.
Der große Nachteil ist der riesige Platzbedarf, min. 2*Schbnittlänge plus Maschine.

Kleinstsägewerk in Form einer Blockbandsäge oder Lohnsäger wäre meine Wahl!

Gruß
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon MikeW » Fr Okt 18, 2019 9:01

Hallo Rapp

So waren meine Pläne früher auch ... ist dann bereits vor ein paar Jahren anders geworden.

Wie hoch ist Dein Budget für SägeundEigenbau dazu ?

Grüße
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon egnaz » Fr Okt 18, 2019 12:42

Hier mal Bilder. Leider nicht im aufgebauten Zustand. Ich hoffe man erkennt, wie es funktioniert.

Die rechte Tischhälfte kann nach lösen von 2 Schrauben entnommen werden.
Bild

Stattdessen wird an der Säge dort der Rahmen aus 6m Winkeleisen montiert. An den Enden des Rahmens befinden sich dann noch Stützen.
Bild

Auf dem Rahmen läuft dann der 3m Besäumschlitten auf gleicher Höhe wie die andere Tischhälfte.
Bild

Der Vorteil bei den alten Untertischkreissägen mit dem Schneiden unterhalb der Sägewelle liegt darin, das die Schienen direkt auf dem Boden verlegt werden können. Für einen 8m Sparren braucht man schon 16m Schienen. Zusätzlich brauchen die Stämme auch nicht hoch gehoben werden und konnten leicht aufgerollt werden.
Wirtschaftlich waren diese Sägen beim Einschnitt von Vollhölzern und Halbhölzern aus vorsortierten passenden Stämmen, die oft schon im Wald passen zum Bau ausgesucht worden. Der Schnittverlust durch den Breiten Schnitt spielte keine Rolle, da er ja von der Schwarte abging.
Es konnten sogar konische Hölzer geschnitten werden, um die Ausbeute zu Erhöhen z.B. bei Sparren.
Gruß Eckhard
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Kobold59 » So Okt 20, 2019 19:38

Hallo zusammen,

mein Bruder und ich hatten mal eine Schwellensäge mit 100 cm Blattdurchmesser. Sie wurde von einem 7,5 kW = 10 PS Elektromotor angetrieben, der war eindeutig überfordert, wenn man nicht nur besäumt oder Schwarten abgeschnitten hat. Für Schnitte durch volle Holz haben wir einen 24 PS Traktor mit Winkelgetriebe und Flachriemen benutzt, das war mehr als genug Leistung.
Weil die Säge zu sperrig und instabil war, wurde sie verschrottet. Die Welle und das Sägeblatt haben wir aufgehoben. Falls Jemand daraus etwas bauen möchte, würde ich ein Angebot entgegennehmen. Wir haben heute ein Logosol mit Husky 3120, deshalb werde ich die Teile nicht mehr einsetzen.

Gruß Reinhard
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Okt 21, 2019 6:57

Hallo Kobold59!
Wie bist du mit dem Logosol-system zufrieden? In was für Dimensionen bist du unterwegs,Dm und Schneidgarnitur.Deine Erfahrungen hätten mich interres-siert?

mfg Steyrer8055
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Kobold59 » Mo Okt 21, 2019 21:04

[attachment=0]DickeBuche1.jpg[/attachment][attachment=0]DickeBuche1.jpg[/attachment]
Hallo Steyrer,

wir haben das Logosol günstig gebraucht gekauft und die Anschaffung nie bereut. Da ist nix unnötiges dran und alles funktioniert so, wie es soll. Wir haben das Ding schon in den Wald getragen und Stämme über zwei Kanthölzer draufgerollt. Ideal z.B. für Brennholzer, die einen schönen Stamm nicht durch den Kamin jagen wollen. Man darf sich nur nicht einbilden, dass man damit billig sein Bauholz selber schneiden könnte - das liefert jeder Zimmermann günstiger.
Die Husky 3120 ist ein tierisches Vieh (Spitzname: "der Gerät"), hat Leistung satt und geht durch dick und dünn. Man kann damit aber auch am Samstag Vormittag zwischen 8 und 12 Uhr 5 Liter Sonderkraftstoff durchblasen, das ist kein Problem. Das Schwert ist 70cm lang und steif genug, dass es nicht unter seinem Eigengewicht durchhängt. Ein längeres Schwert muss dann gleich so lang sein, dass es weit genug rausteht, um am Ende abgestützt zu werden.
Ich war auch immer der Meinung dass wir sowieso keine dickeren Stämme zum schneiden bekommen (wir wohnen schließlich nicht am Amazonas), bis ich eine dicke Buche mit Kernfäule fand, die wir zum Brennholzpreis kaufen konnten. Mein Jüngster (Tischler von Beruf) hat daraus dicke Bohlen gesägt, aus denen irgendwann mal etwas schönes gebaut wird. Bild im Anhang. Wir haben uns ziemlich gequält, um diese Stammabschnitte aufs Logosol zu bekommen. Sie mussten zusätzlich mit einem Wagenheber gestützt werden, damit sie nicht von den Stammauflagen runterfallen und das Gestell nicht zusammenbricht.
Am Ende hatten wir 4 Festmeter herrliche Kernbuche und 14 Müllsäcke voller Sägespäne. Zeit und Kraftstoff haben wir nicht gezählt...

Gruß Reinhard
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Re: Auftrennsäge

Beitragvon Rapp » Di Okt 22, 2019 5:38

Danke Genazinos für deine Bemühungen.
Die Säge bzw das Prinzip gefällt mir.
Ich werde das weiterverfolgen.

@ Kobold,
Genau aus den Gründen die du beschreibst möchte ich soetwas nicht unbedingt.
Die Betriebskosten einer MS sind einfach zu hoch.
Das rechnet sich nicht. Um so mehr wenn ich den Schnittverlust in Abzug bringe.
Okay, hier wird kein Wertholz gesägt.
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