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Ausasten mit der Top Handle Säge, praktische Erfahrungen?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Ausasten mit der Top Handle Säge, praktische Erfahrungen?

Beitragvon NetSeeker » Mi Mai 16, 2007 12:02

Unabhängig von der zähen Diskussion, dass Top Handle Sägen nur noch von besonders geschulten "Baumpflegern" verwendet werden dürfen, würde mich mal interessieren wer eine Top Handle zum Ausasten benutzt und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.
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Beitragvon JD 940 » Mi Mai 16, 2007 16:06

Hallo Netseeker,

ich hab schon mal mit einer Top Handle säge eine Fiche ausgeastet und abgelängt, hat mich persönlich überhaubt nicht überzeugt weil mann keine Kraft auf das Schwert aus üben kann, da die griffe dicht bei einander liegen.
der von dem ich die Sägen (Stihl 019) geliehen hab der schwört dagegen auf die Säge.
In jedem fall ist es eine große umstellung von der "normalen" Motorsägen zur Top Handle Säge.

Gruß Simon
Schau ma moi na seng ma´s scho
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Beitragvon Björn » Mi Mai 16, 2007 23:45

Also Kraft brauchst du bei scharfer ( sauber gefeilter ) Kette auch nicht ausüben.
Bis jetzt gibt es noch keine klare rechtliche Richtlinie bezüglich TH Sägen.
Fange mal so an : Hatte mal eine G3200 , habe die kleine Rote auch zum Ausasten und bei Windbruch und Windwurf ( Supermikado ) eingesetzt.
Fazit : Es geht ruckzuck - sie ist leicht , dreht fix hoch und habe ihr nur die Pause zum nach tanken gegönnt.
ABER: So eine kleine ist nicht ohne. Schnittschutzjacke ist Pflicht - das geringe Gewicht verführt zum einhändigen betreiben der Säge.
Schnell ist die Säge im Unterarm " geparkt ".
Empfehle sie für jene die eine TH häufig in den Händen haben und Erfahrung mitbringen.
Für alle anderen gilt hier : ÜBEN , sonst wirds gefährlich.
Benutze TH gerne auch für Carving, besonderst die G 3200 von Zenoah.
Gruß Björn
Wer A sagt, der muß nicht B sagen.
Er kann auch erkennen, das A falsch war.
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Top handle

Beitragvon landyjoerg » Fr Mai 18, 2007 12:12

Hi,

habe Mal gegoogled: http://www.gartentechnik.de/Forum/Motor ... le_Saegen/

... wen es interessiert.

Gruss Jörg
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Beitragvon NetSeeker » Sa Mai 19, 2007 9:19

Diese Abhandlung kannte ich schon, ist als Einstieg ins Thema ganz Ok, allerdings wirklich praktische Erfahrungen enthält diese Abhandlung auch nicht. Es wird immer von der "Gefährlichkeit" dieser Sägen gesprochen. Nur wenn ich mir das genauer anschaue kommt immer Das Selbe: "Einhandbetrieb!" bzw. verführt zum Einhandbetrieb. (Ganz schön verführerisch so ne Top Handle! ;-) )

Mich interessiert insbesondere das Ausasten gerade im beengten Situationen (Plenterung, Winduwurf, am Hang etc) wo man ähnliche Bedingungen wie beim Baumklettern vorfindet. Insofern war der Bericht von Björn schon sehr Aufschlußreich.
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Beitragvon Ralf Scheibner » Sa Mai 19, 2007 15:27

Hallo
ich habe mir von meinem Stihl-Händler eine Top-handle ausgeliehen
weil ich zunächst dachte "noch leichtere Maschine und noch einhändig Bedienen"
das muß ich haben....
weit gefehlt - ich habe nicht mal einen Tank versägt

1 die Sache ist wirklich nicht ungefählich - nur eine Hand nehmen müssen
da wird man schnell zum Leichtsinn verführt
2. so leicht ist die Säge nun auch nicht den beim Führen einer "normalen"
Kettensäge verteilt sich das Gewicht ja auf 2 Hände / Arme....
3. mit einer Hand hat man das Sägen einfach nicht so gut im Gefühl....
na vielleicht könnte man da mit Gewöhnung was machen...

ich bleibe bei MS 170, MS260, MS 440, MS 660 und nehme die jeweils
"leichtest mögliche"

P.S. die MS170 ist super handlich und wird zu Unrecht von vielen Profis
als Spielzeug belächelt --- günstige Ketten, wenig Sprit, günstige Maschine
also für mich viel angenehmer als die (kettengleiche!!!) Top-Handle
und ideal zum Ausasten und Schwachholz (Prügel) sägen
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Mai 19, 2007 17:13

Also zum reinen Aufasten benutze ich persönlich die MS 200.

Meine Angestellten bevorzugen oft die MS 200 T , eben aus "handling" Gründen.
Denke, es ist reine Geschmacksache obwohl ich immer mecker, wenn die TH zum Aufasten an liegenden Bäumen benutzt wird. Denn eigentlich ist sie ja nicht dafür gedacht... :wink:
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Top Händel

Beitragvon brennholzprofi » Sa Mai 19, 2007 19:40

Hi;

ich hab so n Teil. Möchte ich beim Baumklettern wo die Handsäge nicht so effektiv ist nicht missen. Natürlich verleitet die sie nur mit einer Hand zu führen. Durch die kompakte Bauweise ist sie aber gerade da gut einsetzbar.
Für arbeiten auf dem Boden würde ich sie allerdings nicht nehmen da es für meinen Geschmack bei längerer Einsatzzeit zu sehr auf die Handgelenke geht. Dafür nehm ich lieber meine gute 346 XP.
Ciao Patric
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Beitragvon Björn » Sa Mai 19, 2007 22:57

Probleme mit Handgelenken hatte ich bisher nicht, und - ganz klar , die TH ist nicht zum Ausasten gedacht.
Aaaaber : Für Windwurf, - bruch oder dichter Busch mit beengten Verhältnissen spielt eine TH ihre Vorteile klar aus.
Sie sind leicht, sie drehen fix hoch und spitzen Arbeiten klappen prima.
Gerade im Supermikado absolut klasse. Mir kribbelts eh schon wenn ich in den Windbruch gehe.
Brauche da alle Sinne um mich durch das Chaos zu arbeiten - da ist die Kleine genau richtig.
Favorisiere die Dolmar 3410 TH. Ebbes robuster als die G 3200, dafür nicht ganz so fix.
Im Baum ist die G 3200 unschlagbar gut - sucht ihres gleichen, wahrscheinlich vergebens .
Gruß Björn
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Beitragvon NetSeeker » Mi Mai 30, 2007 11:03

Weil ich schon den PPT 2400 Hochentaster von Echo habe (mit dem ich sehr zufrieden bin) , hab ich mir nun auch eine Echo CS-350TES zugelegt. War allerdings noch nicht im Wald damit. Der erste Eindruck ist gut, allerdings viel Plastik und alles Leichtbau. Ausbalanciert scheint sie gut zu sein. Bedienelemente sind gut angeordnet.

Was mir auf Anhieb nicht so gefällt:
- Einfüllöffnungen für Benzin un Öl sind zu klein, das Stihl System passt nicht rein
- Die Fliehkraftkupplung ist aussenliegend, damit wird der Kettenwechsel ein bischen zum Gefummel.

Ein paar Daten:
Höchstdrehzahl: 13.500 1/min
Leistung 1,46 Kw
Gewicht ohne Schneidausrustung, trocken: 3,2 Kg (gemessen)
Gewicht mit Standard 35cm Schneidausrüstung, trocken: 4,0 Kg (gemessen)

Einsatzbericht folgt.
Gruß NetSeeker
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Beitragvon WW_Eisenherz » Mi Mai 30, 2007 12:33

Zum aufarbeiten der Kronen habe ich mir diesen Winter eine MS 170 angeschaft und bin davon voll überzeugt.
Als ich vor der kaufentscheidung stand habe ich mich in einigen Forums schlaugelesen (unteranderen Hier) und hätte sie mir beinah nicht gekauft so schlecht ist die gemacht worden.
Im Nachhinein bereuhe ich den Kauf nicht un beglückwünsche mich dazu nicht so viel auf die kritik hier gehört zu haben :) .

Zum ausästen ist die MS 170 das Optimale werkzeug da:

Sie für die Äste (auch die Dickeren bis 35cm dadrüber nehme ich die 036) stark genung.

Sie ist schön handlich und Leicht.

Man benutzt beim Sägen immer beide hände was ich als vorteil betrachte da man so keinen Unsinn aus versehen anstellen kann

zum fällen ist sie allerdings nichts aber dafür wird sie auch nicht gekauft oder ;)
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Beitragvon NetSeeker » Mi Mai 30, 2007 14:01

Als einzige bzw. alleinige "Universalsäge" würde ich eine TH sicher auch nicht verwenden. Eine Stihl MS 170 allerdings auch nur bedingt.

Ich hab eigentlich für Schwachholz die Jonsered 2055 Turbo KAT. Die ist zwar richtig giftig (2,7 KW, Leerlaufdrehzahl 14.800 1/min) aber mit 5,5 Kg (trocken ohne Schine ) auch schon recht schwer. In etwa genau so wie meine STIHL 026 W (2,6 Kw, 13.000 1/min, 4,9 Kg). Für mittelstarkes und starkes Holz hab ich eine STIHL 044 (3,8 Kw, 13.500 1/min, 6,4 Kg)

Der Reiz der Top Handle Säge ist für mich die Eröffnung neuer Einsatzmöglichkeiten. Das die TH im Baum bei Pflegearbeiten unschlagbar sind, ist ja bekannt. Hier gings mir im Wesentlichen darum, welche Erfahrungen zum Einsatz beim Ausasten bestehen. Neben Pflegearbeiten würde ich die TH dafür auch gerne einsetzen. Bei uns ist alles Hanglage (teilweise kriminell steil) und teilweise Plenterwald. Da ist das Ausasten immer eine akrobatische Betätigung und erfolgt oft in Zwangslagen. Die nächste Fällaktion kommt bestimmt bald (momentan ist es zu Nass, das mögen die Käfer auch nicht so gern), dann nehme ich die TH zum Ausasten mit. Bericht folgt dann umgehend.
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Beitragvon Hotze » Mi Mai 30, 2007 14:40

Habe mir auch eine TH gekauft. Vergaser muss noch eingestellt werden. Dachte eigentlich auch daran sie außer für arbeiten im Baum fürs ausasten zu nehmen.

Denke da muss jeder wieder für sich selbst entscheiden bzw. schauen was er sonst noch so als alternativen hat.

Meine Alternative wäre eine 032 die wird auf dauer zu schwer oder eine leichtere aber ohne Kettenbremse (noch) was gerade beim entasten nicht gerade ideal ist.
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