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Ausbildung des Junjors

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ausbildung des Junjors

Beitragvon hillmaster » Sa Feb 08, 2020 12:47

Hallo!
Ist es aktuell noch so dass man ein Lehrjahr den Junjor selber zu hause ausbilden kann?
Bin aber nur staatlich geprüfter Wirtschafter des Landbaues.
Kann ich trotzdem nach einem Fremdlehrjahr meines Sohnes das 2. Lehrjahr zu hause ausbilden?
So wie das früher war....
Gruss
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon langer711 » Sa Feb 08, 2020 12:56

Die Frage ist klar - die Antwort kenne ich aber leider nicht.

Aus eigener Erfahrung:
Schick den Nachwuchs weg zur Ausbildung. Je weiter, desto besser.
So könnt Ihr in der Summe Euer Wissen erweitern und auch mal unübliche Lösungen finden.

Voraussetzung ist natürlich ein ordentlicher Ausbildungsbetrieb und nicht einer, der ne billige Arbeitskraft braucht.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon allgaier81 » Sa Feb 08, 2020 13:04

Sehe ich auch so, ob möglich pder nicht, lernen tut man nur neue Dinge wenn man weg von zu hause ist. Auch wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit.
Gruß, allgaier
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Feb 08, 2020 13:47

Hier in NDS brauchst du Meister oder staatl. gepr. Betriebswirt mit Ausbilderschein.

Bei uns gibt es das erste Ausbildungsjahr als Vollzeitschule (ein Praktikumstag die Woche) oder als Kooperationsjahr. Sind dann zwei Tage Berufsschule und drei Tage Betrieb. Das könnte ich mir für den eigenen Nachwuchs als "Heimausbildung" vorstellen. Die anderen beiden Jahre definitiv woanders.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Hosenträger » Sa Feb 08, 2020 16:28

Auch von mir der dringende Appell 2 Jahre Fremdlehre wenn möglich auf 2 Betrieben mit unterschiedlichen Ausrichtungen zu schicken. Eine anschließende Walz ist durchaus kein Schaden. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass du deinen Sohn Gutes angedeihen willst!
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Sönke Carstens » Sa Feb 08, 2020 16:55

Hier in Schleswig Holstein muss man inzwischen wohl gute Gründe vorweisen können um ein Jahr bei den Eltern zu lernen.
Also am besten mal bei der Landwirtschaftskammer erkundigen wie die Anforderungen dafür aussehen.

Ich sehe das nicht so eng, die Azubis lernen das meiste in der Berufsschule auf den Betrieben sind sie meistens nur eine billige Arbeitskraft.
Ich habe die meisten Zeit in meiner Lehre Gülle gefahren und Kühe gefüttert, hat mich aber nicht weiter gestört.
Solange Azubis den ganzen Tag Trecker fahren können sind die glücklich. :lol:
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Neo-LW » Sa Feb 08, 2020 17:19

Moin,

Sönke Carstens hat geschrieben:
Solange Azubis den ganzen Tag Trecker fahren können sind die glücklich. :lol:


Mein Junior lernt auch auswärts.

Jetzt im 2. Lehrjahr hat er einen Dienstwagen zur Verfügung.
Zwar kein Trecker, nur ein Kombi.
Aber immerhin zur freien Verfügung auch für nach Feierabend und am Wochenende.


Olli
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Fendt 308 ci » Sa Feb 08, 2020 21:31

Hosenträger hat geschrieben:Auch von mir der dringende Appell 2 Jahre Fremdlehre wenn möglich auf 2 Betrieben mit unterschiedlichen Ausrichtungen zu schicken. Eine anschließende Walz ist durchaus kein Schaden. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass du deinen Sohn Gutes angedeihen willst!


Kann ich ebenfalls empfehlen.

Aber grundsätzlich kann nur Ausbilden, wer eine Ausbildereignungsprüfung hat.
Sprich Meister, Techniker o.ä.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Obsti » So Feb 09, 2020 18:34

Hosenträger hat geschrieben:Auch von mir der dringende Appell 2 Jahre Fremdlehre wenn möglich auf 2 Betrieben mit unterschiedlichen Ausrichtungen zu schicken. Eine anschließende Walz ist durchaus kein Schaden. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass du deinen Sohn Gutes angedeihen willst!


Ich kann Hosenträger nur zustimmen.
Raus mit dem jungen Mann und weg vom Rockzipfel der Mama.

Du benötigst von der LWK eine Zulassung als Ausbildungsbetrieb und eine Ausbildereignungsprüfung.
D.h. mindestens Meisterprüfung. Selbst wenn du die Vorraussetungen erfüllst sieht es die Kammer nicht gerne das jemand im eigenen Betrieb lernt. Es gibt doch so tolle Ausbildungsbetriebe.
Bin selbst Ausbildungsbetrieb.

Gruß Obsti
Probleme sind vom Kopf erdacht.
Er hat auch immer die Lösung dafür.
Du siehst den Sonnenuntergang und bist erschrocken weil es plötzlich Nacht ist.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon langer711 » So Feb 09, 2020 18:48

Natürlich kommt es stark auf den Ausbildungsbetrieb an.
Arbeit muss erledigt werden, ja.
Aber Inhalte und Wissen sollte der Betriebsleiter auch an den Jüngling weitergeben können.
Der Betriebsleiter selbst hat manchmal auch was davon, wenn Azubi einfach Fragen stellt und der Ausbilder plötzlich merkt:
"Upps... ja warum mach ich das eigentlich so?! :? " (Das sollte möglichst selten vorkommen :mrgreen: )

Am Ende braucht es einen Ausbilder, der mit Herzblut an den Job geht und einen wissbegierigen Azubi.
Hat der Jüngling kein Interesse, wird der Ausbilder auch irgendwann abwinken - auch klar.

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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Family Guy » So Feb 09, 2020 23:29

hillmaster hat geschrieben:So wie das früher war....


Mach bloß nicht den Fehler und quatsche deinen Junior nach Hause. Weniger geht es um das fachliche Wissen, was vermittelt wird, sondern darum, dass ein junger Mensch sich entwickeln muss und deswegen unbedingt von Muttis Rockzipfel abgenabelt werden muss.
Der Klassiker zu meinen Ausbildungszeiten, 2 oder 3 Jahre zuhause gelernt und später noch nicht mal zur Bundeswehr oder Zivildienst wegen "Unabkömmlichkeit". Eine ganz schöne Lachnummer, in den meisten Fällen.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon hillmaster » Mo Feb 10, 2020 8:11

Ja ihr habt schon recht!
Problem ist halt das ich öfters Betriebshelfer benötigen werde da ich gesundheitlich recht of in die Klinik muss......
Deshalb der Gedanke.
Gruss
Hillmaster
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon Hosenträger » Mo Feb 10, 2020 9:00

hillmaster hat geschrieben:Ja ihr habt schon recht!
Problem ist halt das ich öfters Betriebshelfer benötigen werde da ich gesundheitlich recht of in die Klinik muss......
Deshalb der Gedanke.
Gruss
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Wenn es sich auch blöd anhört, dann erst recht! Oder wann soll der Junior denn dann seine Erfahrungen sammeln? Du wirst immer älter und gebrechlicher, da muß du durch und in den sauern Apfel mit den Betriebshelfern beißen, sorry für die harten Worte, aber nur Ehrlichkeit hilft einen weiter.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon heico » Mo Feb 10, 2020 9:05

Noch 2 Ratschläge. :)
1. Lass ihn den Ausbildungsplatz selber aussuchen und misch dich da nicht ein.
2. Ein Jahr auf einem Konventionellen Betrieb und 1 Jahr auf einem Biobetrieb.
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Re: Ausbildung des Junjors

Beitragvon moinertaler » Mo Feb 10, 2020 9:13

Bin zwar kein Landwirt, aber auch selbständig.
Eines ist aber sicher:
Wenn ich damals zuhause gelernt hätte, würde es den Betrieb nicht mehr geben.
Betriebsblind ist das wichtige Stichwort.
Schon in der Zeit als ich auswärts war kamen wichtige Änderungen zuhause zustande.
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