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Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Hopfabauer » Fr Aug 15, 2014 18:51

Hallo zusammen!
Habe nach 2x grubbern der Wintergerstenstoppeln, am 1 August eine kruziferenfreie und abfrierende Mischung ( Planterra Vitalis Pro) kombiniert gesät. Seitdem waren bei uns im nördlichen Niederbayern/ südliche Oberpfalz kaum Niederschläge.
Die Zwischenfrucht ist nun vereinzelt aufgelaufen, aber die Ausfallwintergerste ist stark im Bestand.
Hat von Euch schon mal jemand ein Gräserherbizid ( z. B. Fusilade) in so einem Fall in reduzierter Aufwandmenge eingesetzt.
Mein Ziel wäre im Frühjahr einen abgefrohrenen Bestand mit viel Masse für die Humusbildung zu haben, da passt mir nicht abgefrohrendes Getreide nicht ins Konzept.
Vielen Dank im Voraus für Eure Meinungen.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon HL1937 » Fr Aug 15, 2014 19:42

Der erste Schritt beginnt schon bei der Ernte. Der Mähdrescher sollte schon mal sauber eingestellt sein und nicht zu schnell fahren. Normal sollte dann nach 2maligem grubbern nicht mehr viel da sein.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon holzer95 » Fr Aug 15, 2014 21:19

HL1937 hat geschrieben:Der erste Schritt beginnt schon bei der Ernte. Der Mähdrescher sollte schon mal sauber eingestellt sein und nicht zu schnell fahren. Normal sollte dann nach 2maligem grubbern nicht mehr viel da sein.


Stimmt, aber wir haben/hatten bei uns dieses Jahr das Problem das vorallem der Weizen so reif war, das selbst die Multifinger an der Einzugsschnecke die Körner aus den Ähren geschlagen haben (Hat man am "klopfen" von den Körnern an der Windschutzscheibe gehört und Nachts im Licht der Scheinwerfer gesehn)
Da kannst am Drescher einstellen wie du willst und du hast trotzdem Verluste.

Nur so am Rande,
Lg. Jonathan
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Oh bitte Herr lass viel Gras wachsen, denn die Zahl der Rindviecher wird immer größer!
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon HL1937 » Fr Aug 15, 2014 21:32

holzer95 hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:Der erste Schritt beginnt schon bei der Ernte. Der Mähdrescher sollte schon mal sauber eingestellt sein und nicht zu schnell fahren. Normal sollte dann nach 2maligem grubbern nicht mehr viel da sein.


Stimmt, aber wir haben/hatten bei uns dieses Jahr das Problem das vorallem der Weizen so reif war, das selbst die Multifinger an der Einzugsschnecke die Körner aus den Ähren geschlagen haben (Hat man am "klopfen" von den Körnern an der Windschutzscheibe gehört und Nachts im Licht der Scheinwerfer gesehn)
Da kannst am Drescher einstellen wie du willst und du hast trotzdem Verluste.

Nur so am Rande,
Lg. Jonathan

Es war ja nicht böse gemeint. Das klopfen hab ich auch schon gehört beim mitfahren.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Zivilist » Fr Aug 15, 2014 22:14

Ich würde das Gräserherbizid nur bringen, wenn die Zwischenfrucht ansonsten keine Chance hat. Glyphosat im Frühjahr bringt sicherlich den größeren Nutzen.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Fr Aug 15, 2014 22:26

HL1937 hat geschrieben:Der erste Schritt beginnt schon bei der Ernte. Der Mähdrescher sollte schon mal sauber eingestellt sein und nicht zu schnell fahren. Normal sollte dann nach 2maligem grubbern nicht mehr viel da sein.


Mag bei einem Ertrag von 40dt vielleicht zutreffen, bei 90dt Ertrag und 2% Verlust beim Dreschen liegt schon mehr auf dem Acker als überhaupt gedrillt wird.
Noch ein paar Knickähren und gut ist.

Ob man 1 oder 2 mal grubbert macht keinen Unterschied, es sei denn man grubbert direkt nacht dem Dreschen und drillt. Ausfallgetreide bekämpft man sicher nicht mit dem Grubber.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Hopfabauer » So Okt 12, 2014 19:11

Hallo zusammen!
Bin heute bei meiner bunten Zwischenfrucht vorbei gefahren, es hat mir Freude bereitet, daß die Ausfallwintergerste komplett überwachsen wurde.
Mach bei nächster Gelegenheit ein Bild vom Bestand.
Bin gespannt ob nach dem Winter die Gerste noch im Bestand ist, sonst hätte ich mich zu früh gefreut.
Wäre gut wenn man im Frühjahr den Roundupeinsatz vermeiden könnte.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Juwel » Mo Okt 13, 2014 8:31

[quote="Hopfabauer"]Hallo zusammen!
Bin heute bei meiner bunten Zwischenfrucht vorbei gefahren, es hat mir Freude bereitet, daß die Ausfallwintergerste komplett überwachsen wurde.
Mach bei nächster Gelegenheit ein Bild vom Bestand.
Bin gespannt ob nach dem Winter die Gerste noch im Bestand ist, sonst hätte ich mich zu früh gefreut.
Wäre gut wenn man im Frühjahr den Roundupeinsatz vermeiden könnte.[/quote]

Wen wirklich so viel Ausfallgetreide vorhanden war, und Du im Frühjahr nicht mit der Spritze durch willst,
dann bleibt nur noch im Spätherbst alles sauber unter zupflügen. Meine Erfahrung!
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Mo Okt 13, 2014 10:07

Juwel hat geschrieben:Wen wirklich so viel Ausfallgetreide vorhanden war, und Du im Frühjahr nicht mit der Spritze durch willst,
dann bleibt nur noch im Spätherbst alles sauber unter zupflügen. Meine Erfahrung!


Es ist aber Gerste. Diese Mimose unter den Getreidearten ist doch mit einem Grubberstrich auf über die Hälfte reduzierbar. Wenn Frost ansteht mit Sicherheit auch auf ein sehr zu vernachlässigendes Niveau. Noch besser, wenn danach keine Niederschläge anstehen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Forchhammer » Mo Okt 13, 2014 17:23

Ich hab all meine reich vorhandene Ausfallgerste zur Triticalesaat mit einem 20cm Grubberstrich platt bekommen. Fast kein bisschen Gerstengrün mehr am Feld.

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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Grenzwächter » Mi Okt 15, 2014 19:56

Warten bis der erste Frost kommt und man den Boden gut befahren kann. Scheibenegge 5cm tief laufen lassen und der Frost macht den Rest das erledigt sogar Ölrettich. So kommt dann auch die Zwischenfrucht zerkleinert den Würmern zu gute.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon L-Stanley » So Nov 02, 2014 18:04

Grenzwächter hat geschrieben:Warten bis der erste Frost kommt und man den Boden gut befahren kann. Scheibenegge 5cm tief laufen lassen und der Frost macht den Rest das erledigt sogar Ölrettich. So kommt dann auch die Zwischenfrucht zerkleinert den Würmern zu gute.



Friert dann der Ausfallweizen ab, weil seine Wurzeln erfrieren ?
Da ändern diese paar cm Erde was ?

Bei uns in Ostösterreich regnete es laufend den ganzen August. Wir kamen grad so zuErbsen streuen und einmal Scheibbenegge mit Fernsamenstreuer hinten dran.

Üblicherweise kommt vor Mais der Pflug im Herbst
Da wir ohnehin vor 3 unserer 4 Kulturen pflügen möchte ich heuer die Scheibenegge auf ein zwei Schlägen versuchen.



Hab aber Bedenken wegen Pilzen und des feucht warmen Sommers[/color][/color].

Würdet ihr daeshalb zum Pflug greifen ?

Mfg
auf 300m - 550mm Regen
75% schwere, 25% leichte Böden


WW - ZWF - Soja (Raps) - WW - ZWF - Mais (Soja/SBL)[/size]
100ha (95% Pacht)

Kauf von Holzlosen => 25-75fm / Jahr
Eigenbesitz 3ha Ei (+Fö/Fi) 0,5ha Fi Mono 1ha Es sAh Lä
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon MF 5465 » Di Nov 04, 2014 10:29

Wo sie hier nach dem Grubber abfr. ZF gesät haben, sind sie mit dem Gräsermittel durch.
Die ZF nach Pflugfurche brauchte es offensichtlich nicht.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Raider » Di Nov 04, 2014 10:41

MF 5465 hat geschrieben:Wo sie hier nach dem Grubber abfr. ZF gesät haben, sind sie mit dem Gräsermittel durch.
Die ZF nach Pflugfurche brauchte es offensichtlich nicht.

:prost:
Sepp


Eine gute ZF unterdrückt in aller Regel sehr viel Ausfallgetreide. Allerdings geben wir auch 20-25 m³ Gülle oder Gärrest zur ZF, so dass diese auch "abgeht".
Da wir die Erfahrung gemacht haben, dass wir mit Glyphosateinsatz vor der Bodenbearbeitung (Grubber) zu Mais im Frühjahr das Maisherbizid um ca. 1/3 reduzieren können ist ein Abspritzen mittlerweile obligatorisch und für mich eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen beim ZF Anbau
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Re: Ausfallgetreide in abfrierender Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Di Nov 04, 2014 10:41

MF 5465 hat geschrieben:Wo sie hier nach dem Grubber abfr. ZF gesät haben, sind sie mit dem Gräsermittel durch.
Die ZF nach Pflugfurche brauchte es offensichtlich nicht.

:prost:
Sepp


2 Liter Glyphos oder ein Gräsermittel sind aber um einiges günstiger als die Bodengare nach der Zwischenfrucht mit dem Pflug wieder komplett zu zerlegen.
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