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Aushöhlung des Eigentums

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon Manfred » Do Jul 13, 2023 8:51

Mit dem sogenannten "Renaturierungsgesetz" der EU nimmt die Aushöhlung des Eigentums weiter Fahrt auf:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... z-100.html

Mich erschreckt vor allem die Wissenschaftsfeindlichkeit dieses Beschlusses.
Wir wissen heute, dass der größte Teil von Mitteleuropa kein "natürlicher" Waldstandort ist, wie lange angenommen,
sondern dass dafür die Niederschläge viel zu gering sind (also essentielle Mineralien auch ohne Wald nicht ausgewaschen werden) und sich der Wald nur ausbreiten konnte, weil bereits durch die frühe menschliche Besiedlung die Megaherbivorenbestände zerstört wurden.
Bei bei der Vermoorung der Nordhalbkugel nach der letzten Kaltzeit können wir relativ gesichert davon ausgehen, dass diese durch das Verschwinden der Megaherbivoren und dadurch mangelnde Drainage potentieller Hochmoorfächen zumindest mit bedingt wurde.
Wo die Megaherbivoren länger überlebten oder heute noch leben, sind viel weniger Moore entstanden.

Die Evolution strebt nach einer Minimierung der Entropiezunahme und deshalb nach Fruchtbarkeit.
"Naturschutz" nach den derzeit verbreiteten Dogmen tut in den meisten Fällen das Gegenteil, sprich je entropiemehrender ("widernatürlicher") ein Zustand ist, als desto schützenswerter gilt er.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon DWEWT » Do Jul 13, 2023 16:56

Derzeit besteht das verabschiedete Vorhaben nur aus Zielsetzungen. Was, wann und wie erreicht werden soll/kann, das muss jetzt erst zwischen den EU-Mitgliedern ausgehandelt werden. Insofern ist die Kuh noch längst nicht vom Eis. Entscheidend wird sein, ob das Gesetz bis zur EU-Parlamentswahl verabschiedet ist oder nicht. Da dürften jetzt ziemlich langwierige Verhandlungen anstehen. Vor allem die Konservativen werden ganz viel Zeit haben. :wink:
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon T5060 » Do Jul 13, 2023 20:52

Wenn die Herzogin von Oldenburg erst NATO-Chefin ist,
dann macht die aus Brüssel ein Ghetto. Dort können die dann das Insektenpulver
aus den Maden fressen, die im argentinischen Rindfleisch sind.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon DWEWT » Fr Jul 14, 2023 6:34

Einigen hier scheint die Aufgabe zuzufallen, immer mal wieder daran zu erinnern, dass das hier ein ziemliches Laberforum ist.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon DWEWT » Fr Jul 14, 2023 7:00

Wiedervernässung von Mooren ist angeblich der große ökologische Nutzenbringer. Ca. 8% der deutschen Landfläche sind/waren Moorflächen. Aus der ldw. Nutzung dieser Flächen geht eine CO²-Freisetzung hervor, die größenordnungsmäßig dem innerdeutschen Flugverkehr entspricht! Im Gegensatz zum Fliegen, das gesetzt zu sein scheint, soll nun die ldw. Nutzung der Moorflächen entweder angepasst oder ganz aufgegeben werden. Angeboten wird eine Nutzung des Schilfgürtels im Randbereich. Aus diesem Schilf soll dann ein Baustoff erstellt werden. Ich gehe mal davon aus, dass wird genau so ein Renner wie der Hanfanbau oder der Brennesselanbau, die in den 90er Jahren ja als Zukunft der Landwirtschaft gefeiert wurden. Heute spricht von denen kaum noch einer. Recht lustig ist die Tatsache, dass die so sehr geliebte Stadt Berlin auf einem Moorstandort entstanden ist. Ich freue mich schon jetzt auf die Wiedervernässung! Andererseits, denen steht ja schon seit langem das Wasser bis zum Hals. :D
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon tyr » Fr Jul 14, 2023 7:44

Nicht nur berlin, das ganze südliche Brandenburg sah ungefähr aus wie der Spreewald heute noch... nur deshalb konnte sich die sorbische Kultur so lange dort halten, weil sie de facto von der Welt abgeschnitten waren, und sich niemand, außer den Preußen, für die malariaverseuchten Sümpfe interessierte..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon LUV4.0 » Fr Jul 14, 2023 8:45

Manfred hat geschrieben:https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... z-100.html


Ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Die Idee mit den Mooren finde ich garnicht so verkehrt, auch in Bezug auf die Artenvielfalt! Aber was will man denn hier noch aufforsten? Auf der anderen Seite will man vorhandene Wälder mit Windenergie zerstören, auf der anderen neue Bäume pflanzen? Wenn ich mir den Harz ansehe ist eine Aufforstung nötig. Dieses mal sollte man aber über die Art der Bäume nachdenken.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 14, 2023 8:49

Wenn man nicht im Moor wohnt/wirtschaftet lässt sich das leicht daher reden.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon LUV4.0 » Fr Jul 14, 2023 8:57

Hab Rinder im Moor..darf ich jetzt mitreden? :wink:
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon Manfred » Fr Jul 14, 2023 9:47

LUV4.0 hat geschrieben:Ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Die Idee mit den Mooren finde ich garnicht so verkehrt, auch in Bezug auf die Artenvielfalt! Aber was will man denn hier noch aufforsten? Auf der anderen Seite will man vorhandene Wälder mit Windenergie zerstören, auf der anderen neue Bäume pflanzen? Wenn ich mir den Harz ansehe ist eine Aufforstung nötig. Dieses mal sollte man aber über die Art der Bäume nachdenken.


Artenvielfalt ist auch so ein heikles Thema.
Da wird von Biodiversität geschwafelt und dann ein paar Pflanzenarten und Käfer an der Oberfläche gezählt, die nicht mal den Stecknadelkopf auf der Spitze des Eisbergs ausmachen.
Der allergrößte Teil der Biodiversität findet in mikroskopischer Größe im Boden statt, wo er von den "Naturschützern" einfach komplett ignoriert wird.
Ich habe früher auch mal das Blümchenzählen gelernt und fand es gut.
Mit meinem heutigen Wissen kann ich darüber nur noch den Kopf schütteln.
Die sogenannten artenreichen Flächen sind oft das genaue Gegenteil, wenn man die Gesamt-Biodiversität dieser Flächen betrachtet.
Wenn du auf eine Schnittzeitpunkt Wiese eine Kuh stellst, erhöhst du alleine dadurch schon die Biodiversität dieser Fläche um tausende Arten, die in, auf und von der Kuh leben.

Und von dem Baumpflanzwahn sollte sich der "Naturschutz" auch endlich verabschieden.
Würden savannenänliche Strukturen geschaffen, die hier ohne menschlichen Einfluss dominieren würden, wäre die Entropiezunahme geringer und die Biodiversität höher.

Moore sind aus dieser Sicht ein "widernatürlicher" Zustand, weil sie nur sehr wenig Energie einfangen. Wenn du Moore näher betrachtest, versucht die Natur ja ständig, aus dem anaeroben Bereich heraus zu wachsen, um wieder mehr Fruchtbarkeit zu schaffen. Aber wenn die Megaherbiovren fehlen, die durch diese Moore schon in deren Frühphase durchmarschieren und so Kanäle schaffen, über die die Moore entwässern und über dem Wasserhorizont wieder aerobe Verhältnisse zulassen, wächst bei den Hochmooren halt der Wasserspiegel mit den Pflanzen nach oben.

In Afrika, wo mit Elefanten, Nilpferde etc. große Herbivoren überdauert haben, die die Feuchtgebiete durchziehen, bilden sich kaum Moorflächen. In Luftaufnahmen sieht man schön die Kanäle, die von diesen Tieren geschaffen werden.
Dabei Durchmischen sie auch noch das Wasser und bringen so Sauerstoff ein.

z.B.
https://www.gettyimages.de/detail/nachr ... popup=true

https://www.gettyimages.de/detail/foto/ ... popup=true

Unsere Altvorderen haben Mammut und Co. aber gekillt. So sind dann die großen Moore entstanden.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 14, 2023 10:52

LUV4.0 hat geschrieben:Hab Rinder im Moor..darf ich jetzt mitreden? :wink:

Naja, ein paar Jungviehweiden. Ein bekannter Berufskollege wirtschaftet komplett auf Moor, inkl. Hofstelle, auf der vor 2 oder 3 Jahren richtig investiert wurde (Generationswechsel). Schätze mal so um 1.5 Millionen. Was ist mit solchen Betrieben?
Und was ist mit den Moorsiedlungen die es da etliche gibt?
Das mag in kleinen Maßstäben hier und da mal funktionieren. Aber großflächig? Das wird richtig böses Blut geben.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon T5060 » Fr Jul 14, 2023 11:03

meyenburg1975 hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Hab Rinder im Moor..darf ich jetzt mitreden? :wink:

Naja, ein paar Jungviehweiden. Ein bekannter Berufskollege wirtschaftet komplett auf Moor, inkl. Hofstelle, auf der vor 2 oder 3 Jahren richtig investiert wurde (Generationswechsel). Schätze mal so um 1.5 Millionen. Was ist mit solchen Betrieben?
Und was ist mit den Moorsiedlungen die es da etliche gibt?
Das mag in kleinen Maßstäben hier und da mal funktionieren. Aber großflächig? Das wird richtig böses Blut geben.


Der Hof wird ausgehungert bis der die Kiste zu macht und glücklich ist, wenn er für den Rest noch ein paar Kröten bekommt
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon LUV4.0 » Fr Jul 14, 2023 12:52

Manfred, das mit dem Leben im Boden in Form von Mikroorganismen und Kleingetier wussten Bauern auch mal. Und haben sie sich auch zu nutze gemacht. Heute können die alle nur noch Trecker fahren, vorzugsweise mit Handy am Ohr.

Aber selbst den Idealisten werden ja nur Steine in den Weg gelegt. Wir haben unsere Viecher auf der Weide (noch),da wo so eine Kuh hinscheißt entsteht Leben ohne Ende.

Sicher gibt's im Boden jede Menge Kleinstlebewesen. Wahrscheinlich kennt man noch nicht mal alle. Aber deswegen empfinde ich die oberirdische Artenvielfalt nicht weniger wichtig.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon Südheidjer » Fr Jul 14, 2023 15:37

meyenburg1975 hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Hab Rinder im Moor..darf ich jetzt mitreden? :wink:

Naja, ein paar Jungviehweiden. Ein bekannter Berufskollege wirtschaftet komplett auf Moor, inkl. Hofstelle, auf der vor 2 oder 3 Jahren richtig investiert wurde (Generationswechsel). Schätze mal so um 1.5 Millionen. Was ist mit solchen Betrieben?
Und was ist mit den Moorsiedlungen die es da etliche gibt?
Das mag in kleinen Maßstäben hier und da mal funktionieren. Aber großflächig? Das wird richtig böses Blut geben.

Von so einem Betrieb wurde auch im NDR (?) berichtet. Der hat 95% seiner Flächen als ehemalige Moorflächen. Was soll so ein Betrieb machen? Seine Vorfahren haben sich krumm gemacht und er darf dann per Verordnung von oben den Betrieb zusperren....obwohl der Betrieb läuft und z.B. Milch produziert.
In der TV-Reportage wurde der Anbau von Schilfrohr angesprochen. Schaut man sich eine Karte von Deutschland mit den ehemaligen Moorflächen an, dann wird man feststellen, daß es in Norddeutschland ganz viele landwirtschaftliche Betriebe treffen wird. Also nicht nur Einzelfälle.
Wieviel Schilf braucht Deutschland? Gibt es einen Markt dafür? Welche Preise kann man damit pro ha erzielen?
Es wird auch nicht lange dauern, daß die Flächen dann ganz unter Naturschutz bzw. Biotop-Schutz gestellt werden. Dann ist es zappenduster mit Bewirtschaftung. Das kommt einer Enteignung gleich....aber Grundsteuer, BG-Beitrag etc. wird man weiter zahlen dürfen.

Ich bin ein strikter Gegner dieser von oben angeordneten "Naturschutzmaßnahmen".

Warum fördert man die Wanderschäferei nicht höher, oder generell die Weidetierhaltung?
Schafherden fressen Pflanzen ab und kacken die an anderer Stelle wieder aus.

Ich denke, es gäbe viele Maßnahmen, die man anbieten könnte und bei denen Landwirte mitmachen würden, solange sie Herr auf ihrer Scholle bleiben würden. Sprich, wenn die mal angelegte Hecke nach 5 oder 10 Jahren stört, sich nicht bewährt hat und weg soll, dann darf man die Hecke auch wieder entfernen.
Aber so.....

Sprach der Südheidjer, der weiß, wie schnell das geht, daß eine Moorfläche zum Biotop erklärt wird und man noch nicht mal mehr an den eigenen Baum pinkeln darf, ohne bei der Naturschutzbehörde vorher vorstellig zu werden.
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Re: Aushöhlung des Eigentums

Beitragvon T5060 » Fr Jul 14, 2023 16:17

Zunächst stellt sich erst mal die Sinnhaftigkeit der Maßnahme aus GLOBALER Sicht. Ja man kann diese Betriebe vollständig entnehmen und das gezahlte Geld muss tatsächlich jeden entnommenen Eigentümer so stellen, dass er sich davon einen alternativen Betrieb in gleicher Art/Größe kaufen können. Das wird sehr sehr teuer. Wir hätten dann nach den "Industrieverdrängten" und "Bergbauverdrängten" nun den "Moorverdrängten Bauern". In den seltesten Fällen wird es hier zu einer gerechten Lösung kommen, zumal ja auch in der Region bei den weiterwirtschaftenden Betrieben zu Wachstumshemmnissen und Verwerfungen kommt, die nicht entschädigungsfähig sind. Und wir kennen den deutschen Beamten, der sieht seine Daseinsberechtigung, wenn er 15 Jahre lang verhindert, das ein deutscher Bauer überhaupt einen Pfennig sieht. Nach 15 Jahren ist der Bauer dann von selbst platt. Ziel erreicht.
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