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AXT schärfen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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AXT schärfen

Beitragvon supervisor » Fr Jan 06, 2006 12:50

Hallo!
Habt ihr mal ein paar tips zum schärfen einer AXT?

Wer stellt die besten Äxte her ?
mfg.supervisor :?: javascript:emoticon(':?:')
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Beitragvon MF-133 » Fr Jan 06, 2006 18:40

Meiner Erfahrung nach stellt(e?) Biber aus Österreich die besten Äxte zum Fällen und Entasten her.(Extrem flacher Kiel)
Man sollte das Exemplar, das man will, aber genau anschauen, da es eine ziemlich Qualitäts-Streubreite gibt.
Äxte schärft man am besten mit einem nassen Wetzstein (wie Sense) und Geduld.
Heißes und trockenes Schärfen mit Bohrmaschine oder Flex ist der sichere Tod der Axt.
Zum Holzspalten nimmt man besser einen Spalthammer oder eine Axt mit breitem Kiel. MFG
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Beitragvon ford3055 » Fr Jan 06, 2006 20:53

Abend,

hab auch gehört das die Biber Äxte gut sind.

Zum schärfen einfach nen nassen wetzstein nehmen wie MF-133 schon sagte und etwas geduld aufbringen oder im Wasserbad schleifen, mit Flex und so trocken schleifen ohne Kühlung ist nicht so gut, da verlieren die Äxte an Härte, wenn diese heiß werden.

mfg kevin
Unheimlich ist des Schlossers Kraft wenn er mit dem Hebel schafft!!!
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Beitragvon Thomas Wolff » Fr Jan 06, 2006 21:13

moin ,
ich hab eine von ochsenkopf,die ist schon gut. dann kaufte ich mir eine große von fiskas die ist meiner meinung nach unschlagbar. die spaltet wie sau. lles aus einem stück.
viele grüße
Thomas
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Beitragvon Buddy » Fr Jan 06, 2006 22:03

Hallo,

für eine Axt, sofern es ihr erlaubt sei zu rosten ist der Stahl C75 oder C75k sehr gut geeignet. Andere Stähle/Legierungen würde ich sagen sind etweder nicht so hochwertig, C45 zb oder nicht zwingend notwendig. Ich denke mal das die Materialwahl der erste und auch wichtigste scritt ist eine gute Axt zu erstellen. C75 kann man als rasiermesserstahl, da sehr feinkörnig benutzen oder aber auch für eine Axt, da er sehr schockunempfindlich ist. Alles weitere bedarf keiner hohen kunst. Das schmieden sollte jeder Firma möglich sein und das härten auch. Lediglich wie sorgfältig hier gearbeitet wird und wie gut die Form ist und dem benutzer gefällt entscheidet hier welche Axt gut ist.
Den schliff würde ich ballig machen, da er noch scharf ist, aber beim hacken und spalten nicht umklappen kann, da er sehr stabil ist. zudem erlaubt er lange nachschärfmöglichkeiten.

So hab ich es zumindest mal nachgelesen in einem guten Buch über messerherstellung.

Ich pers habe auch mit Ochsenkopf gute erfahrungen gemacht. Zum spalten finde ich spalthammer eher schlecht. ich habe eine 1750gr Spaltaxt, die hat am kpf noch sone keile dran, die das holz auseinanderdrücken. Das arbeiten damit ist lange nicht so anstrengend und viel produktiver.Das war mal nen schuß ins blaue, weil verraten was für eine Axt du ahben willst haste uns ja noch nicht.


Schleifen würde ich auf einem großen wasserstein. ruhig soeiner mit kurbel oder motor drann. Gabs früher auf jedem hof, ich hoffe du weißt grad was ich meine. Mit der Flex würde ich es auch nicht machen. Die schneide ist schon ausgeglüht, bevor du auch nur einen ansatz einer anlauffarbe oder erwärmung bemerkst.

Grüße Buddy

PS folgenden Link kann ich hierfür empfehlen: www.messerforum.net
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Beitragvon KarlGustav » Fr Jan 06, 2006 22:15

Zum spalten finde ich spalthammer eher schlecht. ich habe eine 1750gr Spaltaxt, die hat am kpf noch sone keile dran, die das holz auseinanderdrücken. Das arbeiten damit ist lange nicht so anstrengend und viel produktiver.


Tja ... ich habe ganz im Gegenteil mit einem 3-Kilo-Spalthammer von Müller/Österreich viel bessere Erfahrungen gemacht als mit solch einer Spaltaxt mit Kopfkeil.

Mit der richtigen Technik ist es möglich das Eigengewicht des Spalthammers so einzusetzen, dass man selbst keine grosse Beschleunigungskraft mitbringen muss - ganz im Gegenteil zu einer leichten Axt.

Was ich mit diesem Spalthammer für Watzmänner auseinanderknalle ist immer wieder herrlich zum dabeisein.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich seit dem Einzug des 30Tonnenspalters etwas träger geworden bin .. hehe .. :wink:
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Beitragvon Buddy » Fr Jan 06, 2006 22:39

über geschmack läßt sich zum glück nicht streiten.

Ein bekanter von mir findet die 3 Kilo Spalthämmer viel zu klein und zertrümmert ab und an mal die stihle. Die brechen dann wegen überbelastung durch. Ok, ich muß dazusagen, das ein Händedruck von ihm durchaus schmerzhaft sein kann...

wie kann ein Mensch nur so viel kraft haben?
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Beitragvon HobbyForstwirt » So Jan 08, 2006 13:01

Hallo,
ich schleife meine Axt immer auf nem Bandschleifer der das schleifband im wasserbad hat ist ein super kuhler schliff und hält fast ewig so!

Gruß Andreas
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