Hallo!
Ich habe mal eine Frage an die Bauprofis unter euch!
Wir haben unseren ehemaligen Schweinestall (ca. 100 Jahre altes Backsteingebäude, Grundfläche ca. 8x8 m) letzten Winter zur Werkstatt umfunktioniert. Wir haben die alten Abtrennungen rausgerissen, den Beton ausgestemmt und eine 20 cm dicke Sohle gegossen. Die Zwischendecke aus Ziegelkasetten und Eisenträgern haben wir entfernt und den Dachstuhl von unten mit OSB- Platten verschalt. Dann haben wir in die Giebelwand zum Hof hin ein Loch 260x260 cm gestemmt und ein zweiflügliges Tor aus Lärchenholz eingebaut. Mittlerweile ist auch Strom verlegt, und das Inventar ist so weit eingeräumt.
Nur eines stört mich noch enorm: Die Wände!
Da wir nach dem unendlichen Gewerkel ein bisschen die Lust verloren hatten und alles schon viel teurer war als geplant, sind wir da den einfachsten Weg gegangen: Wir haben die losen Steine und ausgebröckelten Fugen ein bisschen mit Mörtel verkleistert und alles mit weißer Fassadenfarbe gerollt. Das Ergebis ist entsprechend: Die Wände sind buckelig und ungleichmäßig, durch die weiße Farbe schlägt überall ein bisschen gelb und braun durch, da trotz intensivem Abkärchern immer noch Schweinemist und Dreck in den Fugen hing.
An vielen Stellen hält die Farbe auch nicht richtig, da der Untergrund voll losem Weißelkalk und sandendem Mörtel war.
Diesen Zustand will ich in nächster Zeit noch ändern. Als Möglichkeiten hätte ich verputzen einerseits und Platten dranschrauben andererseits im Kopf. Aber ich hab keine Ahnung, was es da für Möglichkeiten und Materialien gibt, und was besser und günstiger ist. Könnt ihr mich da ein bisschen beraten?
