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Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 10:40

bald 2 Getreideernten in 1 Jahr?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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37 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon heico » Sa Nov 24, 2007 23:45

@Kaninchen
Ich finde das kann sich lohnen, wenn eine 2. Ernte mit einigermaßen Sicherheit
angebaut werden kann.
Gerste wie überhaupt Getreide ist relativ stabil im Wachstum und Reife.
Zum Pflügen: Hier wird auf sehr schweren Böden immer weniger gepflügt,
weil es sehr schwer geht und danach dann die Kluten erhebliche Probleme
bereiten.
Nun musst Du berücksichtigen, dass das Klima in Holstein sich noch wieder
unterscheidet vom Klima in Niedersachsen.
Grob gesagt wird der Jahresniederschlag von Nordwesten her alle 100 km
schätze mal 100 mm weniger.

Danke an matze-1 für den Bericht.
War interessant.
Beim 2. Anbau ist noch ne Menge Optimierungspotenztial drin.
Habe heute noch einen 2. und 3. Anbauer des Verfahrens ausfindig gemacht.
Bei Denen lief es nicht ganz so optimal, weil erst Mitte Juli gesät wurde.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Bestand nicht so dicht stehen muss, damit
die Körner etwas dicker werden können.

Bei den hiesigen Anbauern (südlich Bremen) wurden die Bestände vor
4 oder 5 Wochen totgespritzt und konnten somit nicht mehr assimilieren.
Das gab dann leichte und Schmachtkörner.
Wäre vielleicht auch möglich, durch Frost die Reife abzuschließen.

Hier noch mal ein Bild, dass ich am 14. Okt aufgenommen habe.
Das war dann nach Aussagen des Anbauers ca der Spritztermin.
Die Gerste war da noch in der frühen Gelbreife.
Dateianhänge
537B2415bII.jpg
heico
 
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Beitragvon superuser » So Dez 02, 2007 22:53

Habe mir heute den ganzen Tag darüber Gedanken gemacht und nur durch Zufall auch noch diesen Beitrag gefunden...

Meine Gedanken gingen noch etwas weiter...Die Vernalisation wurde ja auch schon angesprochen: Sommerungen brauchen auch einen Kältereiz...aber nur gering -> etwa 2 Wochen bei 0 - 5 Grad. In Rußland ist das seit den 30er Jahren Gang und Gebe Winterweizen erst gegen Februar oder sogar März zu drillen, aber da hier der Kältereiz von etwa 70 Tagen nicht mehr reicht packt man das Saatgut in große Hallen und besprüht es etwas mit Wasser, aber nicht so das es quilt. Das meristematische Gewebe kann so den Reiz aufnehmen...das nent man dann auch Jarowisation.

Ähnlich stell ich mir das auch bei der Sommergerste vor: im Februar den Kältereiz abholen und dann Anfang/ Mitte Juli drillen...
Ich weiß halt nicht, ob sich der Reiz dementsprechend lange hält...Hier kommt nämlich die Devernalisation ins spiel, die bei hohen Temperaturen den ganzen Prozess zurückschraubet...

Macht euch mal Gedanken...ich will's in 2 Jahren mal auf 5 ha
probieren
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Beitragvon heico » Mo Dez 03, 2007 0:05

Ja danke, hab ich auch so gelernt, dass das in Russland schon lange gemacht wird.
Wäre aber hier bei Sommergerste sicher kein Problem.

Wo das aber sehr interessant wäre ist beim Dinkel, weil es davon
keine Sommerung gibt.
Und wenn wie in diesem Jahr das Zeugs nicht im Herbst in die Erde zu bekommen ist,
ist das ein Ansatz zum Probieren.
Hab aber leider keine genauen Infos über Jarowisation.
heico
 
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Beitragvon Kaninchen » Mo Dez 03, 2007 10:17

Ich habe darüber auch mal mit einem Freund geschnackt.
Tatsächlich ist es ja dennoch eine Ernte, da das Wirtschafsjahr ja am 01.07. anfängt.

Was wird denn jetzt nach der Gerste angebaut? Mais?

Hier oben würde es wohl wirklich schwer funktionieren, Böden zu schwer und zu viel Feuchte auch vom Meer her.
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon Xfrozenthrone » Mo Dez 03, 2007 15:43

Moin!
Ich habe heuer am 21 juni nach der Wintergersteernte noch Silomais angebaut und hat anfang november zum häckseln gepasst!
Aber wieviele jahre gibt es wo man mitte juni Wintergerste drischt?
bei uns zumindest...

lg
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Beitragvon columella » Mo Dez 03, 2007 16:46

Schön schön aber die 35 dt/ha gabs ja mal nicht umsonst. Rechnet sich das denn auch bei normalen Getreidepreisen??? :shock:
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon euro » Mo Dez 03, 2007 17:31

columella hat geschrieben:Schön schön aber die 35 dt/ha gabs ja mal nicht umsonst. Rechnet sich das denn auch bei normalen Getreidepreisen??? :shock:


Rechnung dürfte ähnlich ausfallen wie wenn Bgs Gps + Mais im selben Jahr anbauen. Das Resultat hängt von mehreren Faktoren ab, Bodenqualität, jährliche Regenmenge, Befahrbarkeit und auch verfügbare Arbeitskräfte und
Technik.
Bei uns ist es eher Jein, d.h. ein definitives Urteil ist zz unmöglich.
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