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Ballenauflöser

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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14 Beiträge • Seite 1 von 1
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Ballenauflöser

Beitragvon ne bergische Jung » Mo Jan 14, 2008 10:10

Hallo Leute!

Da mein alter Herr bald das Rentenalter erreicht, soll so langsam Der Viehbestand reduziert werden. Des weiteren möchte er auch einen Teil der Silage in Rundballen machen. Bekanntermaßen ist es aber nicht gerade eine Arbeitserleichterung Rundballen anstatt Blöcke zu füttern. Deshalb brauchen wir eine recht einfache Lösung für das Problem. Rundballen mit dem Blockschneider aufzuschneiden halte ich da für eine ziemlich bescheidene Lösung. Jedenfalls wenn man das draußen machen muss, weil der alte Anbindestall nur 2,50m hoch ist wie bei uns!
Ich bin im Internet auf verschiedene Fabrikate von Ballenauflösern gestoßen. Zum Teil finde ich die schön kompakt und einfach. Frage ist nur, wie gut die Teile funktionieren, speziell bei Silageballen.
Ich wäre also dankbar für Erfahrungsberichte oder sonstige Info's von euch! Vielleicht hat auch jemand eine andere Lösung die funktioniert.

Schonmal besten Dank im Voraus!!

MfG

Wolfgang
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Beitragvon WoPe » Mo Jan 14, 2008 12:03

Hallo,

habe leider selbst auch noch keine Erfahrung, -aber suche ebenfalls so ein Gerät. Bin dabei auf Folgendes gestossen:
http://www.agronic.fi/en/tuotteet/rehunjakovaunut.htm
ist auch ein Video dabei, sieht doch gut aus,- oder ?

Grüße
Wolfgang
WoPe
 
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Beitragvon ne bergische Jung » Mo Jan 14, 2008 12:19

Sieht nicht ganz verkehrt aus, aber die kleinen Räder und die Lenkung sind für mich Schwachpunkte. Wobei eine selbstfahrende Lösung grundsätzlich gar nicht so schlecht ist aus meiner Sicht.
Danke für den Tip!
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Beitragvon ne bergische Jung » Mo Jan 14, 2008 13:44

Die Rundballen sollen ja keine Arbeitserleichterung sein. Die verbleibenden Flächen sollen einfach anders genutzt werden, sodass nicht immer die Menge für ein Fahrsilo zusammen kommen. Außerdem wird der Vorschub am Silo jenachdem zu gering für die ebenfalls verringerte Viehzahl. Damit dadurch der Arbeitseinsatz nicht erhöht wird, sind wir eben auf der Suche nach entsprechenden Lösungen. Silagequaderballen sind meines Wissens nach teurer. Zum Füttern sind sie natürlich besser, da geb ich dir Recht.
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Beitragvon raf_construct » Mo Jan 14, 2008 17:42

Quaderballen sind recht verdichtet, rundballen sind nur gerollt.
Ein quaderballe silage vom 80x80x180 wiegt um die 500 kilo. Ein runde mit gleiches volume nur um die 350.

Wie besser die verdichtung, wie besser der haltbarkeit. Beim kleine löchern vom vögeln bleibt das fütter dann viel besser.
Auch kann mann die viel besser lagern und transportieren ;
Und beim futtern ist eine rundballe recht schwer. Mann muss die eigentlich wieder abrollen, bei quadrballen hat man kleine schieben.
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Beitragvon ICH BIN'S » Mo Jan 14, 2008 21:35

Hallo,


weiß nicht wer bei euch die Rundballen presst, aber ich komme bei 1,25 Durchmesser bei recht trockenem Zeug (meist um die 40%TM) auf locker 700 Kg/ Rundballen. Verdichtet eure Presse denn nicht??? Ballen werden jedes Jahr auch gewogen, weil ich auch welche (nach Gewicht und Probe der Inhalstoffe) verkaufe.
Von der Handhabung sind die auch nicht problematisch: Ordentlich gepresste Ballen (mit Schneidwerk) fallen im Stall nach dem öffnen auseinander, da braucht man nicht viel dran rumreißen.
Wenn einen Weidemann oder sowas zur Verfügung steht, 1500€ für den Abwickler ausgeben und den Ballen aufm Futtertisch abgewickelt. Geht prima, mit ein bischen Geschick braucht man keine Gabel mehr anpacken.

wenn der Viehbestand für den nötigen Vorschub im Fahrsilo nicht mehr reicht, sind Rundballen /Quaderballen gar nicht teurer, sobald man den Futterwertverlust im Fahrsilo durch Erwärmung oder Schimmel mit einrechnet. Sind auch nicht anfälliger für Mäuse usw, vorausgesetzt man lagert sie auf festen Untergrund (zB im Fahrsilo) und auf der Flachen seite.
Sind da sogar besser geschützt als Quaderballen, weil der Rundballen auf der Flachen Seite mehr Folienüberlappung hat als der Quaderballen, der nur auf der kleinen Stirnseite vieleÜberlappungen hat.
weitere Vorteile: Man kann mal schnell ein paar Wiesen silieren und muß nicht auf einmal den Haufen vollfahren. Ist die Folie mal beschädigt, ist nur ein Ballen (teilweise) kaputt, beim Fahrsilo muß man immer Angst um das ganze Ausmaß haben. Sind die Ballen daheim gelagert, gibt es auch nicht so viele Probleme mit Vögel, sehe ich bei mir, obwohl ich in der absoluten Pampa UND am waldrand wohne. Rundballen lassen sich nach dem öffnen (zwar mit Kraftaufwand) auch noch mal bewegen; Quaderballen und Blöcke aus dem Fahrsilo nicht.
Soviel mehr Müll fällt auch nicht an, beim Fahrsilo hat man auch eine Unterziefolie, Abdeckfolie und Schutzfolie.
Fazit: Für mich sind Rundballen in meinem Betrieb die wirtschaftlichste Lösung, und das bei 350 Stück jährlich. Liegt aber auch daran, dass der ganze Betrieb und die Mechanisierung darauf abgestimmt sind.
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » Mo Jan 14, 2008 22:06

Ich würde nen Siloblock jedem Ballen vorziehen. Die Ballen werden verdammt schwer, hatten welche die bis zu ner Tonne gewogen haben. Nen Siloblock kann man auch ohne weiteres mit ner Gabel abschaufeln, nen Siloballen ist total verknotet, den auseinander zu nehmen kostet kraft und nerven wenn man keine Maschine dafür hat.
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Beitragvon ne bergische Jung » Di Jan 15, 2008 8:41

Ich danke schonmal allen für ihre Antworten!
Das Fahrsilo zu unterteilen, löst ja nur das Problem des zu geringen Vorschubs, aber es sollen ja auch geringere Mengen siliert werden.
Die Rundballen, die wir bis jetzt haben pressen lassen, waren geschnitten und die lassen sich definitiv nicht so leicht verteilen wie Blöcke! Die ersten Lagen fallen ja noch fast von alleine runter aber dann zieht und zerrt man sich nen Wolf. Ob das Teil von Agronic so der Bringer ist, weiß ich auch nicht. Ich dachte vielleicht eher an den Ballenauflöser von Fliegl. Ich bräuchte nur mal ein paar Erfahrungsberichte auch von ähnlichen Geräten.

Um mir und auch den anderen das Lesen eurer Beiträge zu erleichtern, sollten doch manche nochmal über das Getippte schauen, bevor es abgeschickt wird. Ich rede ja nicht von einzelnen Fehlern, die passieren mir auch mal, aber bei einigen muss man sich ja fragen, in welcher Sprache sie schreiben. Sorry, aber das musste mal sein und jetzt wieder btt!
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