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Bauen mit Rundholzstämmen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon yogibaer » Mi Feb 12, 2020 13:58

@take it, machst mal 1 oder 2 Tage Urlaub und fährst dort hin. Da werden sicher etliche Fragen beantwortet werden können obwohl es sich da um einen Stall handelt.
Gruß Yogi
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon Marian » Do Feb 13, 2020 9:36

Lohnt der hohe bauliche Aufwand sich denn überhaupt wenn ich das Rundholz selbst nicht habe und kaufen muss? Ich bin ja gelernter Industriemechaniker und bei derzeit 0,85€ netto das Kilo für HEA Träger auf Maß frei Bordsteinkante kann ich mir das kaum vorstellen.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon Highland81 » Fr Feb 14, 2020 6:32

Hallo Zusammen,

ja, der Bau mit Rundholz lohnt sich gegenüber den anderen Materialien schon.
Für den "Abbund" einer Halle mit Satteldach 30/15 Meter brauchen 2 Mann genau eine Woche.
Plattenverbinder werden beim Rundholz nicht mehr verwendet. 40er Idefix-Verbinder im Hirnholz sind der momentane Stand der Technik.
Grüße
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon countryman » Fr Feb 14, 2020 9:12

Interessant! Ich spendiere dem Forum mal 2 nicht flüchtige Bilder falls später jemand Ideefix-Verbinder sucht :-)

s-l1600 (1).jpg
s-l1600.jpg
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon Highland81 » Fr Feb 14, 2020 9:25

Genau mit diesen Verbindern werden die Schwellen befestigt. Nicht ganz Billig aber mit etwas Erfahrung sehr einfach und schnell anzuwenden.
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon T5060 » Fr Feb 14, 2020 13:34

Das Rundholz sollte man im Wald selbst auswählen, nicht jeder Stamm eignet sich dafür
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon 240236 » Fr Feb 14, 2020 22:12

Highland81 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ja, der Bau mit Rundholz lohnt sich gegenüber den anderen Materialien schon.
Für den "Abbund" einer Halle mit Satteldach 30/15 Meter brauchen 2 Mann genau eine Woche.
Plattenverbinder werden beim Rundholz nicht mehr verwendet. 40er Idefix-Verbinder im Hirnholz sind der momentane Stand der Technik.
Grüße

Ein Bekannter von mir hat vor 5 Jahren auch eine Solche Rundholzhalle gebaut. Kostenmäßig ist nicht viel Rausgesprungen gegenüber einer Kantholzhalle.

Es kommt jetzt auf die Konstruktion an, somit sagen die 2 Wochen gar nichts. Bei meinem Bekannten brauchten die Zimmerer auch 2 Wochen für den Abbund. Die gleiche Halle mache ich mit dem Hundegger in 3 Tagen alleine. Wenn man jetzt Schnittlohn gegen die höheren Lohnkosten der Rundholzhalle rechnet und dann ein solches Dach sehe, wie uneben es ist oder mit wieviel Zeitaufwand ein solches Dach ausgeglichen wird bis es eben wird, dann doch lieber Kantholz und vielleicht ein paar € mehr bezahlen, denn eine solche Halle macht mir länger eine Freude.
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon 240236 » Fr Feb 14, 2020 22:17

Highland81 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ja, der Bau mit Rundholz lohnt sich gegenüber den anderen Materialien schon.
Für den "Abbund" einer Halle mit Satteldach 30/15 Meter brauchen 2 Mann genau eine Woche.
Plattenverbinder werden beim Rundholz nicht mehr verwendet. 40er Idefix-Verbinder im Hirnholz sind der momentane Stand der Technik.
Grüße
Ein solcher Verbinder kostet ca. 13€. Bei Kantholz mit Hundegger-Abbund brauche ich so etwas gar nicht, denn da wird an das Holz eine Schwalbe angefräst und brauche die Hölzer nur zusammenschieben und mit einer Tellerkopfschraube verschrauben.
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon T5060 » Fr Feb 14, 2020 22:43

240236 hat geschrieben:
Ein Bekannter von mir hat vor 5 Jahren auch eine Solche Rundholzhalle gebaut. Kostenmäßig ist nicht viel Rausgesprungen gegenüber einer Kantholzhalle.


Die Hundegger mit Mann liegt über 150 € / Std.

Wenn ich mir aktuell die Käferholzpreise anschaue, dann kostet die Rundholzkonstruktion leicht etwas mehr wie NULL.

Für einen 15 m breiten Mukustall brauche ich in der Breite 4 Stützen und pro Reihe dann ein Querholz als Pfette.
Dann mach die Stützen dort etwas länger wo der Querholzstamm sich verjüngt oder dort kürzer wo er dicker ist.
Den Rest kriege ich mit Windrispenband, Trapezblech und ein paar Aussteifungen.
Alles einwenig Planung und Einteilung der Stämme = praktisch angewendete Statistik und Geometrie.

Unterhalte dich mal mit alten Stromleitungsplanern über die Statik von Rundholz, Betonmast oder Stahlgittermasten.
Ein 20 cm Rundholz hat eine um 40 % höhere Bruchlast als ein 20 cm Kantholz, bei Seitenzug als Mast/Stütze.

Nehme ich Rundholz zum Abstützen (Abfangen von Gebäuden oder Bergbaufirsten) liegen die um mehr 100 % höher.
Und Rundholzverbinder kann man sich aus 150er Gasleitungsrohren zusammenschweissen. Halbieren, weiten auf Stammdurchmesser, mit Querstück verschweissen und bohren

Selbst Baugrubensicherungswände werden NUR mit Rundholz gefüllt.
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon 240236 » Sa Feb 15, 2020 0:58

T5060 hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:
Ein Bekannter von mir hat vor 5 Jahren auch eine Solche Rundholzhalle gebaut. Kostenmäßig ist nicht viel Rausgesprungen gegenüber einer Kantholzhalle.


Die Hundegger mit Mann liegt über 150 € / Std.

geht auch 5mal so schnell, wie mit der Hand
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon T5060 » Sa Feb 15, 2020 2:59

240236 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:
Ein Bekannter von mir hat vor 5 Jahren auch eine Solche Rundholzhalle gebaut. Kostenmäßig ist nicht viel Rausgesprungen gegenüber einer Kantholzhalle.


Die Hundegger mit Mann liegt über 150 € / Std.

geht auch 5mal so schnell, wie mit der Hand


Und schneller : Du übernimmst das CAD-File vom Planer und gleichst das mit der digitalen Datenaufnahme per Laser von der Baustelle ab. Dann hast einen der die Anlage fährt und einen der das Rohholzmagazin bestückt und die Montage-LKW belädt. *grins* Ich habs noch so gelernt, dass wir die Bäume im Wald ausgesucht haben, dann wurde die mit der Schippe geschält und blieben dann erst mal zum trocknen liegen.
Im Knattersägewerk wurde geschnitten und das Holz begutachtet, dann mit Motorsäge, Bandmaß und Stechbeitel abgebunden. Aus dem Restholz gabs dann die Bretter für die Verschalung und die Latten.

Aber das ist auch doof. Nagelbinder zusammenkloppen geht auch gut und richtig geil wird es erst, wenn du dir ganz alte Fachwerke und Kirchendachstühle anschaust. Das sind Wunder der Statik, ohne das die die das gezimmert haben, wussten was eine Statik ist. Geschweige denn das die einen Gedanken hatten, wie das prüfen sollen.

Nur komisch heute, dass die Behörden, die heute Neubauten mit nicht geprüften Statiken bemängeln, bei uralten nicht berechneten Gebälken fordern diese zu erhalten.

Und heute geht mit Leimholz und Abbundmaschinen das Gefühl für den Werkstoff Holz verloren. Wenn ich da mir dann noch die ganzen ****** anhören (muss), die ewig was über Laub - und Mischwald rumlabbern, dann sollen die sich langsam mal fragen, wo wir in 50 Jahren den Konstruktionswerkstoff Holz herbekommen sollen.

Ich hab früher noch oft einem Küfer, Schindelmacher, Mühlen(Wasserrad)bauer und Wagner über die Schultern geschaut, war interessant und ich hab auch noch gelernt wie man mit Stammhölzern alte Scheunendachstühle abfängt (abstützt), ohne Frontlader oder Autokran.

Rundholzstempel im Bergbau sind stabiler als Stahlstützen, weil das Holz dem Gebirgsdruck etwas nach gibt, bis sich das Gebirge beruhigt hat. Stahlstützen biegen sich und knicken dann weg.

Mir haben heute so geiles Sperrholz, dass kann man ideal für Maschinenplattformen und - rahmen verwenden, dabei erreicht man Gewichte und Stabilitäten, die Alu um Längen schlagen.

So und bei mir hat ein Experte den 18-Tonner-Kipper ( mit 8 to Roggen drauf ) mit Sperrholzbordwänden auf die Seite gelegt, da war weder was verzogen noch verkratzt dran.
Dafür kannst mit Sperrholzbordwänden eine Tonne mehr laden. Alubordwände hätten das nie überlebt und Stahlbordwände hätten aufgrund ihrer Steifigkeit auch einen Schlag weg.

Achso und der Herr Hundegger war auf keiner Uni, hatte aber einen alten Kuhstall. Der Mann hat mehr für den Erhalt der Wälder dieser Erde geleistet, als alles NGO´s zusammen.
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon Bergwanger » Sa Feb 15, 2020 13:19

@T5060 da ist aber ganz viel gefährliches Halbwissen dabei in deinen "statischen" Erläuterungen :regen:
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon T5060 » Sa Feb 15, 2020 13:41

Bergwanger hat geschrieben:@T5060 da ist aber ganz viel gefährliches Halbwissen dabei in deinen "statischen" Erläuterungen :regen:


Dazu gibt es ein schönes Beispiel :

Der Kölner Dom wurde von Handwerksmeistern geplant und gebaut. Professoren und Uni´s sind heute noch damit beschäftigt, wie die den damals dimensioniert haben.
Die haben halt sehr langsam gebaut und konnten sich so den Gegebenheiten anpassen. Nach ein paar hundert Jahren war die Technik mit der Stahlkonstruktion soweit
und die haben dann endlich das Dach zu bekommen. :mrgreen:
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon Neuland79 » Sa Feb 15, 2020 15:11

Meint ihr sowas hier?
https://youtu.be/aIZ0yrt-Mi8?t=2290
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Bauen mit Rundholzstämmen

Beitragvon T5060 » Sa Feb 15, 2020 15:21

Neuland79 hat geschrieben:Meint ihr sowas hier?
https://youtu.be/aIZ0yrt-Mi8?t=2290


Mädchen das ist KANTHOLZ, kein Rundholz

Aber das du jetzt ne AMISH werden willst, finde ich gut :mrgreen:
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