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Berg kaufen...wie berechnet man das?

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon benzinsepp » Fr Okt 10, 2014 10:20

Servus beinand!

ich habe folgendes Problem: hinter meinem Haus befindet sich ein Hügel. Dieser wird seit 35 Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Mittlerweile stehen da nur noch Brennesseln. Da ich auf meinem Grundstück eh immer zu wenig Platz habe, zum Brennholz lagern etc. würde ich der Erbengemeinschaft das Grundstück gerne abkaufen.

Nur weiß ich gar nicht wo ich ansetzen soll...es sind ca. 3 Meter halbwegs ebene Fläche, auf 45m Länge, und dann gehts einen sehr steilen Berg hoch, etwa 15m weit. Grob gerechnet sind es zwischen 700 und 800m².
Schon früher wurde der Berg nicht gemäht, da man am Hang nichteinmal mit der Sense viel ausrichten kann, da dieser einfach zu steil ist.
Für mich wäre das einfach eine Erweiterung meines Gartens, für jeden andern würde das "Gründstück" keinen oder kaum Sinn ergeben. Auch das LRA hat kein Interesse daran, als Ausgleichsfläche oder ähnliches, da hatten die Eigentümer schon einmal angefragt. Ich bin im Landkreis Traunstein in Oberbayern.
Wie ermittelt man da den Wert? Was haltet Ihr für ein für beide Seiten gutes Angebot?
Danke schon jetzt!
Gruß
Stefan
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon automatix » Fr Okt 10, 2014 13:11

den Wert ermittelst du dir selber, was ist es dir wert?
Der reele Wert dürfte wahrscheinlich gegen Null tendieren, dafür wird der Eigentümer nicht verkaufen....
Badaboom
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon Ferengi » Fr Okt 10, 2014 13:37

Erbengemeinschaft?
Vergiss es!
Bis die sich über den Verkaufspreis einig sind, bist du längst unter der Erde. :wink:
Ferengi
 
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon benzinsepp » Fr Okt 10, 2014 14:24

Ich hatte einmal das Gespräch mit einem der Erben, das sind jetzt nicht direkt unvernünftige Leute. Der O.Ton damals war, für 2 Euro pro m² verkauft man ja heute in Bayern kein Land mehr...und 2 Euro wäre mein Vorschlag gewesen, da ja fürs vermessen und umschreiben auch nochmal ein Batzen daher kommt.
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon Falke » Fr Okt 10, 2014 14:52

Wenn das ein bereits vermessenes und im Kataster eingetragenes Grundstück ist, könnte man ja an einen Kauf denken.

Wenn das Grundstück aber erst geteilt und neu vermessen werden muss, schlägt das bei den wenigen m², wie du schon schreibst,
arg zu Buche ...

Die Grundstücksgröße wird mWn (zumindest hier in Ö.) nach der Draufsicht bemessen,
ein Hanggrundstück (ein Berg ist doch noch was anderes ... :wink: ) mit einer "Oberfläche" von 700 m² und 100 % Steigung
zählt also nur den Faktor 1/Wurzel aus zwei, also ca. 500 m² ...

A.
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon automatix » Fr Okt 10, 2014 15:29

benzinsepp hat geschrieben:Ich hatte einmal das Gespräch mit einem der Erben, das sind jetzt nicht direkt unvernünftige Leute. Der O.Ton damals war, für 2 Euro pro m² verkauft man ja heute in Bayern kein Land mehr...und 2 Euro wäre mein Vorschlag gewesen, da ja fürs vermessen und umschreiben auch nochmal ein Batzen daher kommt.


Der hat einen wichtigen Punkt unterschlagen: Ackerland.
Ödland ist im Prinzip nichts wert
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon Hoehli » Fr Okt 17, 2014 8:45

Mehr als 1 euro pro m² kannst da auf keinen Fall zahlen.

Hang ist doch null wert. Die Erben sollten froh sein das überhaupt jemand intresse hat, wenn schon das LRA kein Bock drauf hat.

Mfg

Hoehli
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon automatix » Fr Okt 17, 2014 13:46

Hoehli hat geschrieben:Mehr als 1 euro pro m² kannst da auf keinen Fall zahlen.

Hang ist doch null wert. Die Erben sollten froh sein das überhaupt jemand intresse hat, wenn schon das LRA kein Bock drauf hat.

Mfg

Hoehli


die 2 Euro wären schon ok gewesen, wenn er unbedingt meint könnte er auch 2,5 - 3 zahlen, aber irgendwann ist halt da dann Ende.

eine andere Alternative wäre, daß er den Vorschlag macht gegen Unentgeltliche Nutzung das Grundstück pflegt
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon Nijura » So Okt 26, 2014 7:39

Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Wenn kein anderer Interessent da ist......
Ich würde mit offenen Karten spielen und wenn es passt und du das Grundstück willst, dann schlag zu oder lasse es und warte ab, bis der Preis sinkt.

Bei Erbengemeinschaften ist das öfters der Fall^^, dauert halt bis man sich einig und vernünftig ist.
Lebe dein Leben.

Meine Kleinanzeigen bei Ebay http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-best ... Id=4471126

Wir züchten Irish Cobs(Zigeunerpferde von Irland)
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Re: Berg kaufen...wie berechnet man das?

Beitragvon stamo » Mo Okt 27, 2014 14:03

Nachfrage ist da - aber- warum sollte ein Angebot da sein?

Warum sollten die Leute für ein paar Euro verkaufen? Würde ich auch nicht machen. Bisher war's denen egal, warum sollten sie's jetzt abgeben wollen?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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