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Beste Zeit zum Holzmachen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Beste Zeit zum Holzmachen

Beitragvon Knechtruprecht » Do Aug 02, 2007 22:03

Jetzt muss ich mal die Holzprofis fragen.
Ich hatte die Tage ein Gesrpäch mit einem Zimmermann der Mittelalterliche Möbel herstellt. Er sagte mir das er nur Holz an trockenkalten Tagen im Januar schlagen geht weil es dann am wenigsten reißen würde.

Desweiteren meinte er das Holz das an Vollmondnächten im Januar geschlagen wird nicht brennen würde. Ok dieser Spruch ist wohl weniger glaubhaft. Liegt ja auf der Hand.

Bin mal auf eure Meinugen und Erfahrungen gespannt.
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Beitragvon redbiker » Do Aug 02, 2007 22:45

Ist doch völlig logisch:
Holz, das in Vollmondnächten im Januar gefällt wird, brennt nicht, weil es verhext ist.
Selber schuld! Wer geht schon nachts im Januar Holz schlagen - Holzdiebe!

Erstaunlich, daß Quacksalber mit sowas sogar noch Geld verdienen.
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Beitragvon Takar » Do Aug 02, 2007 23:24

Hallo

Meiner Meinung nach sind das alles Ammenmärchen.

Frank

P.S. Laubholz wird eh nur im Winter geschlagen. :wink:
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Beitragvon pacini » Fr Aug 03, 2007 3:50

Moin,

was wollt Ihr, Derjenige, der im Januar - bei Nacht - Holz schlägt

UND dabei gelbe Gummistiefel mit Verschnürungskragen trägt ...

hat zwar das Pech, das sein Holz nicht brennt, dafür bekommt er aber auch keinen Fußpilz mehr !! :wink:

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Beitragvon Clemens » Fr Aug 03, 2007 6:41

Hallo,

nicht alles was nach hexerei aussieht muss auch Hexerei sein.
Die Mondvasen spielen wohl auch in Verhalten des Holzes eine nicht unbedeutende Rolle. Unsere Vorvorfahren hatten einen Wissensschatz im Umgang und Eigenschaften von Holz der für die damlige Zeit sehr wichtig war. Auch Kamine und Rauchfänge würden früher aus Holz hergestellt. Da war es durchaus wichtig dass dieses Baumaterial nicht brennt (es kohlte wohl nur an). Selbst in der Zeit vor BASF (uns wie sie alle heißen) wurde den Eigenschaften von Holz für die entsprechenden Verwendungszwecke, sehr große Aufmerksamkeit gewidmet. Danach hat man fehlendes Wissen (vor allem fehlende Zeit) durch Chemie ersetzt und darüber ist viel von dem Wissen verloren gegangen. Allein das Wissen des Umganges mit Massivholz im Möbelbau, ging durch den Einsatz von Holzwerkstoffen (Spanplatten usw.), teilweise verloren. Ich weiß wovon isch rede, habe selbst genug "Lehrgeld" bezahlt, als ich begonnen habe Massivholzmöbel herzustellen, wobei als gelernter Schreiner einige Kenntnisse vorhanden waren.

Mein Vater hat erzählt, dass vor vielen Jahren ein Mann aus dem Dorf, der sich mit den Zusammenhängen des Mondes auseinandersetzte, Fichtenholz für einen neuen Wohnzimmerboden einschlug und dieses im noch frischen (nicht abgelagert) Zustand als Fußboden einbaute. Es gab keinerlei Schwundritzen, da das Holz nicht arbeitete.

Gruß Clemens
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Beitragvon Knechtruprecht » Fr Aug 03, 2007 9:59

@ Clemens
klingt sehr interessant was du da schreibst. Kenne mich leider noch nicht wirklich so mit der Holzbearbeitung aus, bin aber auf dem Wege mir dort weitere Kenntnisse anzuschaffen.
Generell wäre es schon mal interessant rauszufinden was von alten "Weisheiten" stimmt und was nicht.

@rest das war auch meine erste reaktion darauf, nur wollt ich mich darüber wirklich mal informieren. Bin was Holz angeht ein Laie.
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Beitragvon brainfart » Fr Aug 03, 2007 13:03

Ich bin da eher skeptisch. Das klingt mir doch alles zu sehr nach Esoterik.

Frisches Holz trocknet und schrumpft. Warum sollte bei Vollmond gefälltes Holz beim Trocknen nicht schrumpfen? Wenn man den selben Baum 2 Tage davor oder danach fällen würde, dann schrumpft das Holz auf einmal wieder? Das soll mir mal einer erklären.

Na ja, was solls, manche Leute glauben auch an Homöopathie oder rennen in die Kirche...



Au weia, das gibt jetzt Haue. los, macht mich fertig, aber nicht alle auf einmal :)
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Beitragvon Land-Ei » Fr Aug 03, 2007 14:31

Tach zusamm`n !

Was Clemens da schreibt, ist gar nicht so abwegig. Ich denke, die Altvorderen haben die Natur mit anderen Augen gesehen als wir heute, zumal sie in anderer Art und Weise abhängig von ihr waren.

Infos zum Thema bietet - wie immer - das Internet, unter anderem guckst Du: :shock:

www.holzfragen.de/seiten/mondphasen.html

Viele, jahrhundertealte Gebäude - egal ob im Norden oder Süden - wären sicher schon längst dem Holzwurm oder anderen Schädlingen zum Opfer gefallen, wenn an der ganzen Sache nicht doch etwas dran wäre, oder....? :wink:

Also, Freunde: Wißta Bescheid, nä!?

Et jrüßt dat Land-Ei!
Lieber Holz vor der Hütt`n
als `n Brett vor`m Kopf !
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Beitragvon deron » Fr Aug 03, 2007 17:39

Hallo;

ich tu mich mit solchen Geschichten immer s e h r schwer;
Mondholz, Dielen, die sich nicht verziehen, Schlafstörungen all sowas.

Der Mond ist immer da, kreist schön um uns 'rum. Er ist allerdings mal mehr, mal weniger [i]sichtbar[/i], das ja. Aber vorhanden ist er immer ganz. Ob denn allerlei Effekte auf das Mond[i]licht[/i] zurückzuführen sind? Na, ich weiss nicht...

Aber ich rede gar nicht groß dagegen, ist mir sogar sehr lieb, wenn's Sachen gibt, die mit rationaler Denke allein nicht zu begreifen sind.
Ob ich an Elfen glaube? Tjaaa....

Gute Grüße
Ron
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Beitragvon MS260Kat » Sa Aug 04, 2007 1:18

deron hat geschrieben:Hallo;

ich tu mich mit solchen Geschichten immer s e h r schwer;
Mondholz, Dielen, die sich nicht verziehen, Schlafstörungen all sowas.

Der Mond ist immer da, kreist schön um uns 'rum. Er ist allerdings mal mehr, mal weniger sichtbar, das ja. Aber vorhanden ist er immer ganz. Ob denn allerlei Effekte auf das Mondlicht zurückzuführen sind? Na, ich weiss nicht...

Aber ich rede gar nicht groß dagegen, ist mir sogar sehr lieb, wenn's Sachen gibt, die mit rationaler Denke allein nicht zu begreifen sind.
Ob ich an Elfen glaube? Tjaaa....

Gute Grüße
Ron



Das bringt die Sache auf den Punkt ! Rein pysikalisch gesehen übt der Mond immer die gleiche Anziehungskraft (und somit den gleichen Effekt) auf unsere schöne Erde aus. Ob Voll-, Halb- oder Neumond - völlig wurst - diese Effekte sind rein optisch, da hier nur den Anstrahl- bzw. Beobachtungsperspektive von Bedeutung sind.


P.S. Elfen gibt es doch ! :mrgreen:
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Beitragvon ihcmonster » Sa Aug 04, 2007 6:58

hallo, mit der Berücksichtigung der verschiedenen Zycklen beim Holz schlagen wußten schon die "Alten"! Gerade beim Bauholz merkt man da die Unterschiede. Z. B. die Schindelmacher haben darauf geachtet. Zur richtigen Zeit geschlagen, werde ich keine Holzschädlinge bekommen, auch ohne Chemie. Was das Brennholz machen an geht, interessiert mich nur das Wetter. Am liebsten mach ich Brennholz im Herbst, bei Sonne und leichtem Frost. Naja, bald ist es ja wieder soweit! Gruß ihcmonster
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Beitragvon Clemens » Mo Aug 06, 2007 12:26

Machen wir mal einen simplen Vergleich:

Wann ist es sinnvoll Weizen als Rohstoff für Brot zu ernten?
Blöde Frag denkt ihr. Ist doch klar, wenn er reif und lagerfähig (trocken ist).
Wann ist Holz reif für seinen späteren Verwendungszweck? gar nicht so einfach genau zu definieren oder.

Da früher die Menschen viel mit menschlicher Energie geleistet haben haben sie um diese Energie effizient einzusetzen sehr wohl darauf geachtet wann für was der richtige / beste Zeitpunkt war. In Unserer Weg-werf-wohlstandsgesellschaft spilet das doch gar keine Rolle ob etwas mehr oder weniger lang hält oder seine Aufgabe erfüllt. Müssten wir unser Brennholz noch mit der Bügelsäge kleinschneiden würden wir im Winter wahrscheinlich lieber einen Pullover mehr anziehen (im Wohnzimmer) als uns beim Holzmachen zu plagen um so zu heizen dass der Pollover im Schrank bleiben kann. Haben tun wir ihn ja sowieso.

Gruß Clemens
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