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Besteuerung von Landbesitz

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon strokes » Mi Nov 15, 2023 20:37

https://www.topagrar.com/management-und ... 28787.html


Neue Angaben auf Landbesitzer im Anmarsch?
Wohin führt das schon wieder :roll:
strokes
 
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon Südheidjer » Mi Nov 15, 2023 21:01

Eigentum wird in Deutschland immer mehr in Frage gestellt.

Ich denke, es gibt genug Landbesitzer aus höheren gesellschaftlichen Kasten, die noch genug Einfluss auf die Politik haben, damit sowas nicht kommen wird.

Der Vorschlag kam vom PIK (Potsam Institut für Klima-Irgendwas). Dort sitzt die links-grüne Seuche, die eh ein Problem mit dem Eigentumsbegriff hat.

Wenn das Land von Links-Grün übernommen werden sollte, dann sieht das vielleicht anders aus. Aber die Linken sind dabei, sich aufzulösen, die SPD gewinnt auch keinen Blumentopf mehr und vielen Grünen kann das Volk nicht auf den Pelz gucken.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon Qtreiber » Mi Nov 15, 2023 21:37

Schon als die erste sozial-liberale Koalition kam, sagte mein Vater:
Man kann Eigentum enteignen (wie in der DDR) oder "abekeln".
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon T5060 » Mi Nov 15, 2023 21:49

Das heisst so: https://de.wikipedia.org/wiki/Entkulakisierung

Deshalb müssen ja auch die kleineren Bauern weg
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon DWEWT » Do Nov 16, 2023 6:22

Was denn jetzt, soll Besitz oder Eigentum besteuert werden? Naja, für viele Landwirte dürfte das fast dasselbe sein. :wink:
Die Ampel ist spätestens in 2 Jahren Geschichte. Dann haben sich, egal welche Regierung dann kommen wird, solche Gedankenspiele erledigt. Diese Idee ist keinen Aufreger wert.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon böser wolf » Do Nov 16, 2023 7:45

DWEWT hat geschrieben:Was denn jetzt, soll Besitz oder Eigentum besteuert werden? Naja, für viele Landwirte dürfte das fast dasselbe .

Für dich natürlich nicht
böser wolf
 
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon LUV4.0 » Do Nov 16, 2023 7:50

Ich stimme DWEWT allerdings zu. Da wird wieder die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon DWEWT » Do Nov 16, 2023 8:21

böser wolf hat geschrieben:Für dich natürlich nicht


Allerdings! Man schätzt, was man sich erarbeitet hat.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon Obelix » Do Nov 16, 2023 9:40

Südheidjer hat geschrieben:Eigentum wird in Deutschland immer mehr in Frage gestellt. ...

Richtig, für die Generation "Z" ist es vollkommen selbstverständlich, dass umverteilt wird.

Besitz wird immer unatraktiver gemacht über ausufernde und undurchschaubare Regelungswut
und Auflagenwust. In der Landwirtschaft hat man den kleinen und mittleren Landwirten bereits
die Lust am Betrieb verleidet.

Bei uns geht es jetzt nach den Käferschäden im Wald los. Kleine und mittlere Waldbesitzer
sind nicht mehr erwünscht.
a.) Wiederaufforstungsförderungen sind so komplex, dass sie nur noch von Vollzeitkräften
durchschaut werden.
b.) Die Auflagen zur Bundeswaldprämie (die 100 € je ha. und Jahr) sind so gewählt, dass kein
kleinerer oder mittlerer Waldbesitzer im Nebenerwerb mehr durchblickt.
c.) Der lukrative Handel mit Co2-Zertifikaten ist nur dem Großwaldbesitz möglich, der die
Flächen der kleineren und mittleren Waldbesitzer aufkauft.
usw.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon T5060 » Do Nov 16, 2023 11:48

Professoren müssen sich halt ab und an regierungsgefällig äüßern um bei der Mittelvergabe nicht übergangen zu werden.
Es war schon immer so dass die Forschenden als erste jeder Art von Regierung in den Allerwersten gekrochen sind.
Morgen fällt denen ggf. auch wieder was anderes ein.

Wir haben bereits die Grundsteuer und bislang fährt der Staat damit besser, wenn er die Nutzung Privaten überlässt, also wird er sie auch leben lassen.

Wenn der Große den Kleinen frisst, dann nicht deshalb, weil er Macht hat, sondern einfach nur, weil er es besser kann.
Ich kenne aber auch genug Großwaldbesitzer, die es nicht konnten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon langholzbauer » Do Nov 16, 2023 12:17

Gerade beim Besitz von luf Flächen drängen auch die Finanzbeehörden zu größeren Strukturen.
Je größer ein Betrieb ist, desto professioneller muss sein Finanzmanagement sein.
Ergo sind solche Einheiten 1. leichter zu kontrollieren und können sich 2. weniger " Schwarzgeschäfte" leisten, weil sie 3. deutlich mehr legale Steuerschlupflöcher kennen.

So wird argumentiert.
Denn die kleinen haben auch weniger Lust, bei Amtsfehlern gleich den Klageweg einzuschlagen.

Damit ergibt sich ein vermeintlicher Steuergewinn für den Staat.

Dieser wird durch den, vermeintlich möglichen, aber nicht stattfindenden Personalabbau bei Finanz-& Fachbehörden schon aufgefressen, wärend die größeren Einheiten mit legalen Mitteln das Steueraufkommen massiv reduzieren.

Das kann analog auch auf den Immobilienmarkt übertragen werden.



Hätten wir noch genug selbst und logisch denkende Leute im Parlament sitzen, dann könnte man denen das mal in Ruhe erklären.
Aber die aktuellen Volksverräter und ein großteil ihrer Wähler hört mit dem 1. Abschnitt oben auf, zuzuhören und klatscht schon Beifall... :(
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon Obelix » Do Nov 16, 2023 13:37

T5060 hat geschrieben: ... Wenn der Große den Kleinen frisst, dann nicht deshalb, weil er Macht hat,
sondern einfach nur, weil er es besser kann. ...

Der Große kann mehr Zeit/Mannpower in den ganzen Dschungel an Regelungen und Förderungen
stecken. Das kann der kleine/mittlere Nebenerwerber i.d.R. nicht, der 40 Stunden in der Woche
(zzgl. 5 Std. Pause zzgl. An-/Abfahrt zur Arbeitstelle) einem Hauptberuf nachgeht.
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon langholzbauer » Do Nov 16, 2023 14:31

Dazu muss man halt neudeutsch " networken" . :wink:
Sich kümmern und genug Zeit für Weiterbildungen investieren, nicht ganz Zusammenarbeit mit Kollegen verweigern, bei aktiven Verbänden anmelden und mitarbeiten etc. . .
Da geht schon noch einiges, vor der Kapitulation. :wink:
Das beginnt eigentlich schon mit der eigen Einordnung als " kleiner "...
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon Obelix » Do Nov 16, 2023 16:35

langholzbauer hat geschrieben:Dazu muss man halt neudeutsch " networken" . :wink:
Sich kümmern und genug Zeit für Weiterbildungen investieren, nicht ganz Zusammenarbeit
mit Kollegen verweigern, bei aktiven Verbänden anmelden und mitarbeiten etc. . .
Da geht schon noch einiges, vor der Kapitulation. :wink:
Das beginnt eigentlich schon mit der eigen Einordnung als " kleiner "...


Wie willst Du das machen als Nebenerwerbler?
Der Tag hat 24 Stunden.
8 Stunden zzgl. 1 Stunde Pause zzgl. 1 Stunde An-/Abfahrt, also 10 Stunden bist Du an der Arbeit.
2 Stunden gehen für Körperpflege, Frühstück + Abendessen darauf.
8 Stunden soll man Schlafen.
Wie soll da in den restlichen 4 Stunden noch etwas laufen, in den Du Dich neben Deinem Nebenerwerb
auch noch um Familie, Freunde, Hobby und Papierkram kümmern mußt?

Das ist vollkommen realistätsfern, was Du da erwartest.
(... und die statistisch durchschnittliche Zeit vorm TV oder Internet ist da noch nicht bei.)
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Re: Besteuerung von Landbesitz

Beitragvon langholzbauer » Do Nov 16, 2023 16:56

Naja, das macht es dann eben aus.
Der eine glotzt in die " Flachbild" Röhre, der andere lässt sich auf div. Plattformen mit unnötigen Beiträgen berieseln , früher gingen die Bauern nach der Stallarbeit , bei Auswahl, zu dem Stammtisch, wo sie sich mit ihresgleichen austauschen konnten....
Verbandsarbeit besteht auch nicht nur aus Beiträgen sondern mindestens Teilnahme an angebotenen Bildungsveranstaltungen.
Das alles kostet mindestens Zeit + x .
Ob es sich lohnen kann, möge jeder von uns selbst entscheiden!
Der LT ist leider auch fachlich keine beste Adresse, um sich weiter zu bilden...
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