Welche Säcke ?
die 25 Kg Kindersäcke oder die normalen 50 Kg Säcke .
wenn du ordentliches sauberes Kies hast reicht 1 zu 4 weit .
das was früher mit 240 Kg /m3 gebaut wurde hält heute auch noch .
Der Zementanteil ist nicht alles
Aktuelle Zeit: So Apr 05, 2026 16:05

countryman hat geschrieben:
Wo sind 50 Kilo Zementsäcke denn noch "normal"?
springsa hat geschrieben:
... Betonschotter 0-16 und 7stk 25 Kg Säcke Roter Zement ( heißt bei uns so ) und Wasser das er schön cremig wird
hält bis jetzt alles was ich so betoniert habe
springsa hat geschrieben:Schoadl 200 m³ was hast da betoniert einen Bunker ? Wie hast den Schotter bekommen wie lange hast da betoniert ?
mfg Springsa
springsa hat geschrieben:
Neo LW war das Selbstgemischter Beton den du abfräsen hast lassen ?
Neo-LW hat geschrieben:Moin,springsa hat geschrieben:
Neo LW war das Selbstgemischter Beton den du abfräsen hast lassen ?
Transportbeton mit einem "neumodischen" Zement mit Anteilen aus Kalksteinmehl und Flugasche.
Leider falsch verarbeitet.
Vorgabe war Pumpen ohne Unterbrechung.
Auf der Baustelle sind dann zwei Betonpumpen verreckt.
Man dann mit Kran und Kübel weiter betoniert.
Der Beton hatte eine Konsistenz wie Linsensuppe.
Er war als SVB berechnet.
Als man den Beton vom Fahrmischer in den Kübel abgefüllt hat,
dachte sich der Beton, er wäre in seiner Schalung angekommen,
und hat sich selbständig verdichtet.
Doch nach dem Krahub landete er in seiner tatsächlichen Schalung.
Da waren dann aber ca. 50 % seiner Eigenschaft zur Selbstverdichtung "aufgebraucht".
Also entstand in der Schalung ein Haufen.
(SVB darf man nicht Rütteln.)
Dieser Haufen hat dann flugs noch eine superglatte Haut gebildet.
Dann der nächste Kübel, usw.
Die Wand bestand nachher aus lauter Einzelsegmenten, die untereinander keine Verbindung hatten.
(Also kein Schub-Verbund.)
So war aber das Bauwerk nicht berechnet.
Berechnet war es als Monolischer Block.
Also Bauwerk mit Stahl abstützen,
den rotten Beton rausfräsen und neu Betonieren.
Weil aber noch nie jemand auf der Welt SVB als Druckbetonage ausgeführt hat,
habe ich ein 1:1 Muster bauen lassen, und eine Probebetonage aufgeführt.
Nachdem das super geklappt hat, habe ich dann das Original betonieren lassen.
Nachfolgend ein Foto von der Probewand.
Eine 6-seitig geschlossene Schalung.
Druckbetonage bis auf ca. 8 Meter Höhe.
Man beachte die "Güllerohranschlüsse", die ich in die Schalung habe bauen lassen.
Die 70 bar haben die Perrot-Kupplungen prima ausgehalten.
Kupplungen für Betonpumpenrohre wären viel zu teuer gewesen.
So habe ich nach der Aktion alles hübsch aufgewaschen,
und habe jetzt einen Lebensvorrat an Güllerohr-Kupplungen.
Im zweiten Foto dann die Originalbetonage.
Im dritten Foto die offene Schalung der Probewand mit der (dichten) Bewehrung.
Vorgabe: Nach dem Betonieren durfte kein Lunker zu sehen sein.
Olli
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